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Körpersprache: Heute schon gepost?

Oh neeeeeee, nicht schon wieder ein Zitat oder Spruch! Sorry, muss leider sein… Denn gerade im Sport sind bekannte Aussagen „Sinnbild“ für die „Körpersprache“. Und mal ehrlich: „Wir alle kennen solche Sprüche!“

  • Der hat die Hosen voll…
  • Die Last liegt auf seinen Schultern…
  • Das hat man schon am Anlauf gesehen, dass das nix wird…
  • Sein Blick war voller Überzeugung…
  • Die Mannschaft war körperlich nicht auf dem Platz…
  • Es fehlte die Körperspannung…
  • Und, und, und…

Wir alle haben diese oder ähnliche Sätze schon gehört und vor allem auch selber körperlich gespürt.

Wer einmal erleben möchte, was der andere möglicherweise denkt oder fühlt braucht „nur“ die Körperhaltung seines Gegenübers aufnehmen und sich der Atmung anpassen. Ausprobieren lohnt sich, denn wer sich in andere Menschen „einfühlt“, kann spannende Momente und Erkenntnisse erleben, denn unser Denken drückt sich immer in unserer Körperhaltung aus.

In seinem Buch „silent messages“ beschreibt der Psychologe Albert Mehribian die Wirkung der Körpersprache mit 55%, den Tonfall der Stimme mit 38% und den Inhalt einer Aussage mit 7%, d.h. die Körpersprache hat die größte Aussage.

Demnach kann ich im Wettkampf brüllen was ich will, wenn meine Körpersprache lasch ist wie ein „nasser Sack“, nehmen meine Gegner unbewusst die negative Körpersprache auf und „spüren“ einen Vorteil.

Gerade im Sport gibt es viele Beispiele wie verbunden „Körper und Geist“ sind, d.h. Gewinner haben eine Sieger-Körpersprache und Verlierer eben eine Verlierer-Körpersprache. Daher ist es so wichtig diese Sieger-Körpersprache für sich überhaupt wahrzunehmen und auch immer wieder zu üben und natürlich mit Leistung zu bestätigen.

Hierfür brauche ich keinen Wettkampf, es reicht schon aus, pro Tag 2-3 Minuten diese Sieger-Haltung einzunehmen und bewusst wahrzunehmen. Jetzt kommt bestimmt die Frage „Wieso das denn…?! Wenn es im Training oder Spiel schlecht läuft, dann ist häufig die Körpersprache negativ.

Wenn ich nun aktiv diese Körperhaltung positiv verändere, so unterbreche ich meine „negative Grübelspirale“, um in einen positiveren lösungsorientieren Prozess zu gelangen. Einfach aber genial! Ein bisschen üben gehört sicherlich dazu, jedoch lohnen sich die 2-3 Minuten am Tag…

Außerdem vor dem Spiegel die Siegerpose üben, kann Lächerlichkeiten überwinden und das selbstVERTRAUEN, selbstWERTGEFÜHL und selbstBEWUSSTSEIN enorm steigern! Übrigens, vor dem Spiegel sieht uns ja keiner … Und im TEAM in der Kabine geübt, kann das wahre Wunder wirken!

Denn genau diese Basics brauchen wir als Grundlage für den Erfolg!
Also ran an die SIEGERPOSE und heute schon die Siegerfaust gezeigt?!

PS: Der Artikel wurde überarbeitet, hat jedoch in keinster Weise an Aktualität verloren. 🙂