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Mental FIT im Kopf * Bild commov.deWer die 2. Fußball-Bundesliga verfolgt, hat sicherlich auch die Niederlage von der SpVgg Greuther Fürth gegen Düsseldorf mitbekommen. Gut, die Düsseldorfer sind seit einer gefühlten Ewigkeit ungeschlagen, doch jede Serie kann einmal reißen … Es ist daher mehr die Frage, wie Fürth verloren hat.

Wenn man gut gespielt und gekämpft, jedoch trotzdem verloren hat, dann hat man sein Bestes gegeben und die anderen waren einfach besser. Gute und bessere Leistung muss man anerkennen, nur so kann man sich auf Dauer weiter entwickeln. Was hat demnach bei diesem Spiel gefehlt?

Häufig wird Sportlern mangelnde Einstellung vorgeworfen, dies ist die einfachste Variante! Denn Sportler wollen immer gewinnen, nur wenn es weniger gut läuft, fehlen sehr oft sportliche und mentale Fähigkeiten. Der Trainer von der SpVgg Fürth, Mike Büskens hat in dem Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten | Kurt Heidingsfelder | vom 29.11.2011 “Zweifel an der mentalen Stärke” geäußert.

Diese Aussage ist an sich nichts neues, doch dass der Sportler für seine eigene Charakterschulung als Berufssportler verantwortlich ist, finde ich bemerkenswert. Es reicht also nicht mehr aus, sportlich besser zu sein als andere, sondern man muss auch mental fit im Kopf sein …

Wer also Spiele gewinnen will, muss sich seinen eigenen sportlichen und mentalen Schwächen stellen, um daraus zu lernen und besser zu werden. Ein weiterer Satz aus diesem Artikel finde ich sehr treffend … “Du musst so ein Spiel gedanklich annehmen …”, d.h. egal ob Aufstiegs- oder Abstiegskampf, die Situation ist so wie sie ist!

Doch dieses “Annehmen” ist der Knackpunkt bei vielen Sportlern. Was passiert? Der Fokus ist plötzlich nicht mehr auf das “wichtige” Spiel gerichtet, sondern auf die Konsequenzen. Dann heißt es immer so schön, die spielerische Leichtigkeit ist abhandengekommen. Und eine häufige Konsequenz ist Angst. Und diese Angst frisst Seele oder die Leichtigkeit auf …

Mal ehrlich …

  • Setzt du dich mit deinen sportlichen Ängsten auseinander?
  • Wie locker bist vor einem wichtigen Spiel?
  • Freust du dich auf dem Wettkampf, oder machst du dir vor Angst in die Hose?
  • Welche mentalen Strategien hast du für dich entwickelt, die dir in schwierigen Situationen weiterhelfen?
  • Und, und, und …

Ich kenne viele Sportler, die ihrer Angst lieber aus dem Weg gehen, als dass sie sich den eigenen Dämonen stellen. Die Folge davon ist, dass häufig die vorhandene Leistung nicht abgerufen werden kann. Schade, oder?

Wie mental FIT im Kopf bist DU?

Hier klicken: Artikel von Kurt Heidingsfelder aus den Nürnberger Nachrichten vom 29.11.2011
Fürth verliert in Düsseldorf mehr als drei Punkte
Büskens äußert Zweifel an der mentalen Stärke — Neue Spieler in der Winterpause?

Bild © Andrey Kuzmin - Fotolia.com * Wie normal bist du?Was ist schon normal? Wer ist normal? Und wer legt dafür den Maßstab für diese Normalität fest? Ist es mit Tomaten reden normal? Wahrscheinlich nicht, oder?! Und doch werde ich nicht gleich ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert, wenn ich das tue … Nein, es trägt eher zur allgemeinen Belustigung der Anwesenden bei.

Nun gut, jeder hat mehr oder weniger seinen eigenen Spleen und nicht jeder kann diesen gewinnbringend “verkaufen”. Und doch können gerade diese Spleene einen Menschen liebens- oder verachtenswert machen. Wie immer ist dies eine Frage der Betrachtung und vor allem der eigenen Erfahrungswerte.

Genau diese WERTE sorgen dafür in welche Schubladen wir unsere Erlebnisse stecken und wie wir in Zukunft handeln. Erlebnisse, die wir nur schwer zuordnen können oder auch nicht in unser Wertesystem passen, werden häufig als “unnormal” bewertet.

Höchstwahrscheinlich kann dies in gefährlichen Situationen hilfreich sein, doch im täglichen Leben können wir möglicherweise interessante und spannende Chancen verpassen. Vielleicht lohnt es sich daher, ab und zu sein Wertesystem zu überdenken und sich auch mit Menschen “abzugeben”, die man langweilig und doof findet.

So manches Mal wird man dadurch positiv überrascht und der eigene Horizont erweitert sich um eine weitere Schublade. Und damit die Welt ein bisschen offener und für uns selbst lebenswerter wird, benötigen wir viele, viele positive Schubladen. Wir reden so oft über Geld, vergessen jedoch häufig unsere eigenen Wertigkeiten.

Diese persönliche Wertigkeit ist gegen alles Geld der Welt NICHT aufzuwiegen! Wenn wir uns selbst viele Wert-Schubladen zutrauen und erlauben, können wir gegenüber anderen toleranter und entspannter umgehen. Doch den WERT legen wir tagtäglich selbst fest.

Wie NORMAL bist Du?

Video von youtube
Vera F. Birkenbihl – Gute Laune

 

commov-Tipp: CHANGE! Bewegung im KopfDie Literatur über Gehirnforschung hat die letzten Jahre enorm zugenommen. Es gibt viele interessante Bücher über dieses Thema. Doch dieses Buch ist für mich mit Abstand das Beste! Denn es beschreibt sehr strukturiert und vor allem verständlich unsere Art und Weise wie wir denken und “ticken”. Nach dieser Lektüre wird einem dann so manches klarer … Und in so mancher Zeile findet man sich selbst wieder, so dass zu den vielen AHA-Erlebnissen auch viele “Schmunzel-Momente” hinzukommen.

Change! Bewegung im Kopf
Ihr Gehirn wird so, wie Sie es benutzen
von Constantin Sander

Verlag: 2010   BusinessVillage
ISBN-13: 978-3-86980-013-4
Preis: 24,80 €

Kurzbeschreibung
Barack Obamas Motto Change hat Menschen angespornt und elektrisiert. Aber wie geht eigentlich Veränderung? Reichen positives Denken, den inneren Schweinehund bekämpfen und ein Motivationstraining als Schlüssel zur Veränderung aus?

Wir laufen meist noch völlig untauglichen Vorstellungen von Wahrnehmung, Lernen und Motivation hinterher. Entscheidungsprozesse in unserem Kopf funktionieren anders, als wir denken. Der Bauch dominiert den Kopf – der rational gesteuerte Homo oeconomicus ist ein Mythos vergangener Zeiten.
Veränderung kann nur gelingen, wenn wir die Grundlagen unseres Verhaltens verstehen und als Ressource nutzen. Denn das Potential, über uns selbst hinaus zu wachsen und etwas zu verändern, ist uns angeboren wir müssen es nur nutzen.

Leicht verständlich und unterhaltsam belegt Dr. Constantin Sander anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Neuropsychologie und Biologie wie Veränderungsprozesse in der Praxis funktionieren.

Nähere Informationen zu Constantin Sander unter www.mind-steps.de

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Die Gedanken als Wettkampf im Kopf beherrschenNaaaa, heute früh mal wieder aufgestanden und eine Stimme im Ohr gehabt?! Diese Stimme hat Anweisungen für den Tag gegeben oder Gespräche im Kopf geführt? Lt. schlauen Statistiken denken wir Menschen bis zu 60.000 Gedanken am Tag. Davon sind nicht alle positiv …

Die These liegt nun nahe, dass Optimisten positivere Gedanken haben als Pessimisten. Das ändert jedoch nichts an der täglichen Gedankenflut. Diese Gedanken können uns motivieren und vorantreiben, jedoch auch frustrieren und lähmen. Und der Tag beginnt alles andere als “toll, klasse, super”!

Ähnlich ist es vor dem Wettkampf … Tausende von Gedanken und Erfahrungen beschäftigen uns. Wir wägen unsere Chancen ab und je nach Gemütsverfassung und persönlicher Fokussierung gehen wir in das Match. Haben wir Selbstvertrauen so lösen wir schwierige Situationen einfacher als wenn wir mit uns selber und der Welt hadern.

Mangelndes Selbstvertrauen bedingt immer eine Fokussierung auf sich selbst, da ist wenig Platz für lösungsorientiertes Handeln, insbesondere im Wettkampf. Erschwerend kommt noch eine deprimierte Körperhaltung hinzu und schon ist der “Frustrations-Cocktail” gemischt.

Häufig sind es nur Kleinigkeiten, die den Erfolg verhindern. Doch vor lauter Angst vor dem nächsten Misserfolg, wird gleich alles über Bord geschmissen und vieles in Frage gestellt. Daher lohnt es sich über folgende Dinge nachzudenken:

  • Bin ich gut vorbereitet in den Wettkampf gegangen?
  • Welche Gedanken hatte ich und worauf war mein gedanklicher Fokus gerichtet?
  • Welche Situationen haben mich irritiert und mich aus meinen Rhythmus gebracht?
  • Welche Fähigkeiten haben mir gefehlt, die ausschlaggebenden Momente für mich zu entscheiden?
  • Welches Gefühl, welche Emotionen haben mich im Wettkampf begleitet?
  • Was verändere ich für mich, um im nächsten Wettkampf erfolgreich zu sein?
  • und, und, und …

Viele Fragen, wo es sich lohnt – soweit wie möglich – objektive Antworten zu finden. Diese Fragen sind weniger gedacht, Zweifel zu säen, sondern dienen einzig und allein der Analyse. Denn nur wer es schafft, den Wettkampf und seine Fähigkeiten wertfrei zu analysieren, der ist auch bereit Lösungen dafür zu suchen.

Dazu gehört auch ein STOPP unserer Gedankenflut! Es demotiviert ungemein, wenn unsere negativen Gedanken und Erfahrungen zu einem Selbstläufer werden, d.h. wenn ich keinen Einfluss mehr auf diese Sätze in meinem Kopf habe. Sehr oft hat dieser Zustand eine Ursache, daher ist es ungemein wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, um die STOPP-Taste zu drücken …

In vielen Fällen hilft es bereits sich dessen bewusst zu werden. Wenn jedoch die STOPP-Taste nicht mehr hilft, dann sollte man einen Coach kontaktieren. Denn vor und im Wettkampf sollte man sich auf den Gegner fokussieren und nicht auf seine Gedanken …

Let´s STOPP den Frustrations-Cocktail!

Das Leben ist so vielfältig an Emotionen, in einem Moment schwebt man auf Wolken und innerhalb von Sekunden kann sich die Welt commov-Glückspunkt: Ehe als Teamsportändern. Und manchmal würde man sich wünschen “Hey haltet jemand ´mal die Welt an, ich würde gerne aussteigen!” Sei es negativ, wie positiv …

Gerade im Sport liegen diese Emotionen sehr nah beieinander. Umso schöner ist es dann, wenn man einen Partner oder Partnerin findet, wo man auf der einen Seite seine Leidenschaft z.B. den Sport teilt und auf der anderen Seite den “täglichen Wahnsinn” gemeinsam meistert.

Teamsport und eine Partnerschaft haben demnach vieles gemeinsam …

  • Gemeinsame Interessen
  • Gemeinsame Ziele
  • Klare Aufgabenverteilung und Zuständigkeitsbereiche
  • Offene Kommunikation
  • Konfliktmanagement
  • Zeitmanagement
  • Motivation
  • Humor und Spaß
  • Eigene Freiräume sich zu entwickeln
  • Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen

Viele, viele Fähigkeiten, die man gar nicht alle auf einmal haben kann. Die sich jedoch im Laufe einer Beziehung oder in einem Team entwickeln können. Die meisten machen jedoch den Fehler sich zu wenig Zeit zu lassen und die Entwicklung vom gegenüber einzufordern, anstatt das eigene Potential zu entwickeln.

Viele Menschen sind sich jedoch ihrer Fähigkeiten oder ihres Potential überhaupt nicht bewusst. Und noch weniger bereit sich damit auseinanderzusetzen. Dazu gehören auch, sich Fehler einzugestehen und nach Lösungen zu suchen! Allzu oft wird die persönliche Lösung an der Unfähigkeit des Anderen festgemacht.

Teamsport sowie eine Ehe sind “tägliches Lernen” mit sich und den Marotten des anderen klar zu kommen. Sein eigenes Potential zu erkennen und das Beste daraus zu machen … “Gemeinsam eigene Wege gehen!”

Mein Glückspunkt des Tages sind Claudia & Dieter!
Ich wünsche Euch, dass der “All-tag” Euch daran erinnert, wieso ihr am 02.10.2010 geheiratet habt. Das jeder für sich seinen Weg gehen kann, ihr jedoch als TEAM unschlagbar seid, selbst wenn die Gegner mal etwas härter zu schlagen!

Alles Liebe und Gute auf Euren gemeinsamen TEAM-Weg!
Sabine Sir Huppi & Jerry

Herausforderung oder Bedrohung? * Bild www.talentschmiede.infoFür den einen Sportler ist der Wettkampf eine Herausforderung für den Anderen eine Bedrohung. Wo liegt hier der Unterschied? Ein klassisches Beispiel hierfür ist z.B. die Situation beim Elfmeter.

Psychologisch gesehen ist der Elfmeter für den Schützen eher eine Bedrohung, denn jeder erwartet einen Treffer, denn es hängt ggf. viel davon ab. Für den Torwart dagegen ist diese Situation eher eine Herausforderung, keiner verlangt, dass er den Ball hält, denn seine Chancen stehen – statistisch gesehen – 30:70.

Es ist die gleiche Situation, jedoch die Perspektive und Anforderung ist völlig gegensätzlich. Wann erlebt man demnach eine Situation als Bedrohung / Belastung oder als Herausforderung?

Hierzu gibt es drei Faktoren, anhand deren wir diese Entscheidung treffen:
1.    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mein Ziel erreichen kann?
2.    Was ist der Gewinn, wenn ich mein Ziel erreiche?
3.    Was wäre die Konsequenz, wenn ich verliere?

Die Folge daraus wäre, umso realistischer die Erreichung meines Zieles ist und die daraus folgenden positiven Konsequenzen (soziale Anerkennung, materieller Gewinn, usw.), desto mehr wird der Wettkampf als Herausforderung angenommen.

Wenn jedoch der Ausgang des Wettkampfes mit negativen Konsequenzen behaftet ist, wie z.B. Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls, Prestigeverlust, materieller Verlust, usw., so wird die Situation eher als Bedrohung angesehen.

Wenn man die Sportler nach einer Niederlage oder eines Erfolges fragen würde, ob sie den Wettkampf als Herausforderung oder Bedrohung gesehen haben, könnte man sicherlich folgende These in den “Raum stellen” …
Bedrohung = Niederlage oder Herausforderung = Erfolg

Denn gerade aus dieser individuellen Motiv(ations)-Grundlage heraus muss der Sportler seine Fähigkeiten abrufen. Es geht also immer wieder darum, welche Konsequenzen erwartet der Sportler “bewusst” und auch “unbewusst” bei einer Niederlage oder eines Erfolges. Danach beurteilt er die Situation im Wettkampf und handelt!

Wenn man also weiß, das man sein Ziel erreichen kann und alles dafür getan hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man seine Fähigkeiten “bewusst” abrufen kann. Wenn jedoch das Ziel zu hoch gesteckt ist oder die Konsequenzen zu “dramatisch” bei einer Niederlage sind, dann ist es wahrscheinlicher, dass man verkrampft und sein Können nicht abrufen kann.

Nimmst du die Herausforderung an oder verkrampfst du schon?

commov-Tipp: Medien wie Bücher, DVD, u.ä. * Bild commov.deKlar das machen wir doch als Sportler doch sowieso die ganze Zeit, oder? Dachte ich mir zumindest als ich das “Büchlein” in der Hand hielt. Doch das Buch ist mehr “wert” als man anfänglich vermutet, denn die Autoren geben einen Einblick in “Mentaltraining in 7 Stufen”.

Ob man nun alles “Stufen” umsetzen kann und will, muss jeder für sich selbst beantworten! Jedoch erhält man viele gute Tipps und Anregungen, wo es sich lohnt, länger darüber nachzudenken.  Insbesondere sind diese 7 Stufen Themen, die im Sport Mental Training immer wieder eine Rolle spielen und die häufig Basis für den Erfolg sind, siehe …

1. Stufe: Trainieren Sie Ihr Selbstwertgefühl
2. Stufe: Trainieren Sie Ihre Willenskraft
3. Stufe: Trainieren Sie Ihre Fähigkeit, sich tief zu entspannen
4. Stufe: Beseitigen Sie Hindernisse
5. Stufe: Optimieren Sie Ihren Energiehaushalt
6. Stufe: Trainieren Sie Ihre Fähigkeit zu visualisieren
7. Stufe: Lassen Sie los?

Und für den Preis lohnt sich dieses Buch auf jeden Fall!
Viel Spaß beim “Schmökern”

So geben Sie Ihr Bestes: Ein ganzheitliches Mentaltraining in 7 Stufen
Kurt Tepperwein (Autor), Felix Aeschbacher (Autor)

Verlag: Moderne Verlagsges. Mvg; Auflage: 1 (26. Juli 2006)
Sprache: Deutsch
SBN-13: 978-3636071781
Preis: 8,90 €

Detailinformationen von SEKO Fachbuchversand:
Die meisten Menschen sind heutzutage sportlich aktiv. Dennoch bleibt das im Leistungssport seit langem etablierte und sehr gefragte Mentaltraining in anderen Bereichen unberücksichtigt.

Der neue Leitfaden von Kurt Tepperwein weiß diese Ressource optimal zu nutzen und demonstriert, wie durch die Verbindung von Körper, Seele und Geist die Leistung in Beruf, Alltag und Freizeit erheblich verbessert wird.

Grundlage dafür sind die im Ratgeber vorgestellten sieben Schritte, in denen die praktische Anwendung des Mentaltrainings für ein erfolgreiches und gückliches Leben in allen Bereichen erläutert wird.

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Glück muss man haben … Besonders wenn man es als Unterrichtsfach hat! Gemäß den Worten: “Wie cool ist das denn!” Und das gibt es tatsächlich, nämlich auf der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg.

Ich zitiere von der Homepage der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg:
… Mit dem Unterrichtsfach “Glück” wird der Versuch unternommen, den Schülern Bildung im ursprünglichen Sinn zu vermitteln. Ziel ist die Förderung von persönlicher Zufriedenheit, Selbstsicherheit, Selbstverantwortung und sozialer Verantwortung”, sagt Direktor Ernst Fritz-Schubert. Dabei geht es in dem Pilotprojekt nicht darum, das Negative auszumerzen, sondern das Positive zu verstärken. Die Jugendlichen sollen empfänglich für Glücksmomente sein und sich Wege für ihr eigenes dauerhaftes Glück suchen können. …

WOW! Welche Möglichkeiten erhalten diese Jugendlichen auf Ihrem Weg zum Erwachsen werden!

Die Nürnberger Nachrichten ONLINE schreiben in Ihrem Artikel:
… Zwei Stunden pro Woche steht Glück auf dem Lehrplan. In der ersten von fünf Phasen (je sechs Wochen) suchen die Schüler nach ihren individuellen Glückszielen, in der zweiten hilft ihnen ein Mentaltrainer, ihre inneren Stärken zu erkennen und mögliche Blockaden zu lösen. Im dritten Abschnitt geht es ums Glück körperlicher Erfahrungen im Sport, dann beim Theaterspielen und schließlich in der Ernährung. “Die Schüler sollen lernen, ihre Persönlichkeit zu stärken, außerdem sich selbst zu motivieren, aber auch zu beruhigen”, erklärt Ernst Fritz-Schubert. “Dazu gehört die Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden, körperlich wie geistig.” Schubert ist Schuldirektor und Erfinder des neuen Lehrfachs. Anfangs wurde er belächelt, jetzt wird er gelobt. …

Und das zu recht! Viele Menschen meinen sie sind ihrem Schicksal gnadenlos ausgeliefert und haben keine Chance dies SELBER zu ändern, sei es privat, beruflich oder im sportlichen Bereich. Häufig fehlt es jedoch nur an einer neuen Betrachtungs- bzw. Vorgehensweise um Veränderungen dauerhaft zu gestalten. Wie cool ist es dann, bereits als Jugendlicher mit dem Thema Glück konfrontiert zu werden und welche positiven Möglichkeiten sich daraus ergeben …

Das höchste Glück ist das,
welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht.
von Johann Wolfgang von Goethe

LINKS (bitte klicken):
Homepage der WILLY-HELLPACH-SCHULE HEIDELBERG
unter Menü Neues Fach Glück

Artikel von den Nürnberger Nachrichten Online
Glück als Unterrichtsfach vom 09.03.2009

Wieso wollen wir überhaupt Ziele erreichen? Ist wirklich das ZIEL das ZIEL oder gibt es andere Faktoren, die wesentlich motivierender sind, als das Ziel an sich? Logischerweise kommt in dieser “Ziel-Betrachtungsweise” die Motivation einen neuen Fokus, denn was motiviert uns überhaupt auf “die Reise” zu gehen?

Ein gutes Beispiel ist hierzu der Führerschein! Die Motivation ist sicherlich nicht das Lernen der Regeln oder die dafür notwendigen Fahrstunden, oder? Sondern doch eher die Unabhängigkeit und Freiheit, die wir mit dem Führerschein erlangen, sofern man einen “fahrbaren Untersatz” dann sein eigen nennt. Wir brauchen niemanden mehr, der uns nachts von der Disko abholt oder wir können einfach mal so selber in den Urlaub mit dem Auto fahren.

Diese Unabhängigkeit und Freiheit motiviert uns all die Mühen auf uns zu nehmen, um den Führerschein zu machen. Denn dieses Bild ist wesentlich motivierender als der Führerschein an sich, oder?

Folglich=>
das ZIEL – ZIEL (Unabhängigkeit und Freiheit)
hinter
dem ZIEL (Führerscheinausweis)
= MOTIVATION (Motor)

Ähnlich verhält es sich im Sport! Was ist sozusagen unser Ziel – Ziel?

  • Meisterschaftsschale < > Meistertitel
  • Siegertreppe < > Preisgeld
  • Turniergewinn < > persönliches Prestige
  • Meistertitel < > Meisterschaftsfeier

Wenn man sich das ZIEL – ZIEL ansieht und sich selber fragt, was genau bedeutet mir dieses Bild / dieses Gefühl erkennt man häufig sein Motiv! Und dieses Motiv ist der Motor für den persönlichen Einsatz sein Ziel zu erreichen?

Was ist dein “ZIEL – ZIEL = MOTIVATION”?

Was ist dein "ZIEL - ZIEL = MOTIVATION"?

Was muss ICH verändern, das ich mein ZIEL erreiche?

VERHALTEN:
Wie ich mich verhalte und was ich in einer bestimmten Situation denke hat Konsequenzen auf mein Training, den Wettkampf, meinem Ziel. Wie muss ich mein Verhalten ändern, damit ich auf Kurs zu meinem Ziel bleibe?

FÄHIGKEITEN:
Dies sind die Fähigkeiten, die wir oft wiederholt haben und somit gewohnheitsmäßig, automatisch und folgerichtig ablaufen. Es gibt zwei Arten von Fähigkeiten:

Innere Fähigkeiten, z.B. Gehen und Sprechen
Bewusst erlernte Fähigkeiten, z.B. Bewegungsabläufe, Denkprozesse

Deine Fähigkeiten sind deine Stärken, die dich von Anderen unterscheiden. Deine Fähigkeiten ist auch deine Schatzkiste voller Ressourcen um dein Ziel zu erreichen, z.B. Disziplin, Kampfgeist, Cleverness, usw.

GLAUBE (EINSTELLUNG):
Deine Einstellung, dein Glaube erzeugt die Wirklichkeit, nach der du handelst. Unser Glaube gibt unserem Handeln Bedeutung! So z.B. “Ich weiß, das ich eine gute Technik habe und damit jeden schlagen kann!”

Was muss ICH ändern, um mein Ziel zu erreichen?

Bist DU bereit DEIN Ziel zu erreichen? Was genau muss DU hierfür verändern?

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