Artikel-Schlagworte: „Feedback“

Sportcoaching als Schlüssel zum ErfolgWieso eigentlich Coaching? Man hat doch seinen Trainer und Betreuer?! Ein Coach hat jedoch andere Aufgaben … Häufig jedoch wird das Bild eines “Sport Mental Coachs” mit dem Liegen auf der “psychologischen” Couch verwechselt, wo man über seine Probleme redet und redet. In so manchen Fällen kann dies durchaus hilfreich sein, doch Coaching beinhaltet mehr …

Wie sollte daher eigentlich ein guter Coach sein?

  • Interesse für dein persönliches Thema zeigen
  • Aktuelle bzw. akute Themen “filtern” und hinterfragen
  • Nach der Ursache hinter dem Problem forschen
  • Dich bei der Suche nach individuellen Lösungen unterstützen
  • Dich bei der Definierung klarer Ziele unterstützen

Häufig wird vergessen, dass ein Coach NICHT die Arbeit des Sportlers übernehmen kann, d.h. der Sportler sucht selbst – mit Unterstützung des Coachs – nach sinnvollen, umsetzbaren und nachhaltigen Lösungen (sun). Doch gerade diese Eigenverantwortlichkeit macht vielen Menschen zu schaffen …

Denn wer Veränderung will, der sollte sich bewusst sein, das ein Coach “nur” beratend zur Seite stehen kann, jedoch die Entscheidung für den Weg muss jeder aktiv selbst treffen. Ein Coach kann daher

  • dir bei Suche nach der Ursache deines Themas helfen …
  • Feedback auf deine Fragen und Themen geben …
  • gemeinsam mit dir Ziele festlegen …
  • deine mentalen Blockaden auflösen …
  • helfen dein Potenziale zu erkennen und zu stärken …

Aber dein Problem definitiv NICHT lösen! Und das ist auch gut so! Denn du möchtest doch auch aus jedem Wettkampf möglichst als Sieger vom Platz gehen mit dem Bewusstsein, dass du deinen Teil  dazu beigetragen hast, oder?!

Daher sehe ich einen Coach – gerade im sportlichen Bereich – auch immer als Mentor! Jemand der einem eine andere Sicht der Dinge vermittelt, der neue “Denkmöglichkeiten” schafft, um dadurch neue Türen für einen selbst öffnet. Gemeinsam sucht man nach Lösungen, die vor allem auch im Training und Wettkampf umzusetzen sind und nachhaltig wirken. Ein Coach hat daher viele Schlüssel in der Hand, doch die Tür zu deinem neuen Verhalten, Technik, etc. muss du schon selber in die Hand nehmen und aufschließen …

Let´s open your mind …

Heute schon aufgestanden?!


S
INNVOLL …
UMSETZBAR …
NACHHALTIG …

PS: commov-Tipp: Change! Bewegung im Kopf von Constantin Sander

Ein gelungenes Trainingslager und eine gute Saisonvorbereitung ist die Basis für einen guten Saisonstart. So ein Trainingslager findet meistens weit weg von zu Hause statt und wird häufig zur “Teambildung” der Mannschaft benutzt. Frei nach dem Motto: “Da kann ja keiner weglaufen!”

Als teambildende Maßnahmen werden dann, je nach finanziellen Möglichkeiten Outdoor-Maßnahmen gebucht, die den Teamgeist mit Spaß und guter Laune verstärken sollen. Die Frage jedoch ist, wie kann man diesen neu gewonnenen Teamspirit nachhaltig in eine Saison transferieren und wie geht man mit den Schwächen des Teams um?

Einer der Schwächen eines jeden Teams ist und bleibt die Kommunikation untereinander und zwar in jegliche Richtung.

Komm lass uns feeden ...

Wie üblich spielen bei solchen Überlegungen mehrere Komponenten eine Rolle. Das fängt schon damit an, wie ist das Umfeld, wie ist der Trainer, dementsprechend natürlich auch die Spieler. Ein z.B. van Gaal geht möglicherweise anders mit seinen Fußballer um als ein Mirko Slomka oder welche Kommunikation hat Kiel mit seiner “Siegermentalität”?

Viele Möglichkeiten der Kommunikation sind ja weitreichend bekannt und werden von interessierten Trainern immer mehr im sportlichen Bereich umgesetzt. Es gibt hierfür auch kein Patentrezept, denn das hängt, wie bereits erwähnt – von Team, Trainer, Umfeld – ab. Aus eigener Erfahrung ist das Thema “Feedback” insbesondere im semi-professionellem Bereich sehr wichtig geworden.

Die Zeiten der Trainer-Generäle sind Weitgehends vorbei, denn in meiner Freizeit will ich nicht wie der “letzte Depp” behandelt werden, sondern als sportliches Individuum, d.h. ich will mich sportlich weiterentwickeln und neues Lernen. Und da fängt bereits die Kommunikation an! Als Trainer hat man eine Vielzahl von Individuen, denen man ein Feedback geben “sollte”, um sportliche Leistung einfordern zu können. Ein Spieler dagegen muss sich auf Trainer und seine Mitspieler einstellen können. Für diesen Erfolg sind z.B. Charakter, Leistungsbereitschaft, Disziplin, Teamfähigkeit und persönliche Talente ausschlaggebend.

Und wie das nun mal so ist, hierüber wird viel kommuniziert, jedoch selten über die wirklich wichtigen Dingen, weil man denkt, dass der andere denkt … Auch wenn wir uns alle hinter den Emotionen im Wettkampf verstecken mögen, eine ungewollt harsche Kritik eines Mitspielers kann in der letzten Spielminute den Sieg kosten, denn wenn man damit nicht klar kommt und hadert, verpasst man möglicherweise den entscheidenden Pass zum Sieg.

Überhaupt sollte die Kommunikation in einer Mannschaft “definiert” sein, d.h.

  • Wie kommunizieren die Spieler untereinander auf dem Spielfeld
  • Welche kommunikativen Maßnahmen werden in schwierigen Situationen getroffen
  • Welche Spieler benötigen Feedback und in welcher Art und Weise
  • Wie kommuniziert die Mannschaft mit dem Trainer und umgekehrt
  • und und und …

Die eigene Erfahrung zeigt, dass man solchen Diskussionen eher vermeidet, um Konflikte aus dem Weg zu gehen. Ist übrigens im Berufsleben leider ähnlich … Doch gerade hier lohnt es sich näher damit auseinanderzusetzen. In den meisten Fällen, wo es um Kommunikation geht, stellt man fest, dass beide das gleiche wollen, jedoch auf unterschiedlichem individuellem Weg!

Es zahlt sich daher aus, dieses Thema z.B. in einem Trainingslager auf neutralem Boden näher zu betrachten. Sicherlich wird man nicht alle Spieler damit erreichen, denn es gibt Sportler für die ist und bleibt “Persönlichkeitsentwicklung” ein Fremdwort. Aber diese Spieler können ja als Erinnerung für die anderen im Team dienen. Denn positives Denken und “feedbacken” macht auf Dauer einfach mehr Spaß!

“Heute schon gefeedet?”

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Sabine Huppert
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