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Bild commov.de * Wo ist Dein Platz?Tagtäglich beeinflussen Systeme unser Handeln und Tun, Systeme in Familien, Unternehmen, Beziehungen und auch im Sport, sei es im Sportverein oder in der Mannschaft selbst. In diesem Zusammenhang werden dann häufig die Wörter Führung und Hierarchie genannt.

Doch was genau bedeuten Führung und Hierarchie in diesem Zusammenhang? Sind diese Eigenschaften heutzutage wirklich ausschlaggebend oder beeinflussen noch andere “Kräfte” den Erfolg. Wer sich mit dem großen Feld der Psychologie auseinandersetzt, wird irgendwann auf das Thema der “Organisationsaufstellungen” stoßen.

Gunthard Weber und Klaus Grochowiak haben Ende der 90iger Jahre die Erkenntnisse der Familienaufstellungen auf Organisationen übertragen, so dass man dadurch eine klare Sicht auf das mögliche “gestörte System” erhält. Ziel einer Aufstellung ist immer den geeigneten Platz in dem jeweiligen System für sich selbst zu finden.

Und Systeme gibt es viele in unserem Leben …

  • Familie
  • Beruf – Unternehmen
  • Beziehung – Freundschaft
  • Hobby – Verein – Zugehörigkeit

Viele Probleme und Niederlagen können sich darauf begründen, dass man den “falschen Platz” im System innehat. Sei es selbst gewählt oder durch Einfluss von Außenstehenden. In vielen Fällen spielt noch die eigene Familiengeschichte eine Rolle, wo man seinen eigenen Platz sich “augenscheinlich” nicht aussuchen kann.

Mit Organisationsaufstellungen zu arbeiten ist gerade im Sport weitgehend unbekannt oder es wird darüber nicht gesprochen. Doch gerade hier sind negative Dynamiken durch andauernden Misserfolg am schnellsten (in der Tabelle) sichtbar. Häufig wird dies an den Umständen festgemacht, wie z.B.

  • “Schlechte” Trainer
  • “Häufige” Verletzungen
  • “Schwieriges” Umfeld durch Vereinsführung
  • “Komplizierte” Spielerpersönlichkeiten
  • Und, und, und …

Gerade bei komplizierten Spielerpersönlichkeiten wird man häufig durch einen Vereinswechsel eines besseren belehrt. Plötzlich blüht der Spieler auf, weil er seinen Platz in der Mannschaft / im System gefunden hat. Das Leben – auch im Sport – sollte man daher immer ganzheitlich betrachten, dazu gehört auch dass jeder Beteiligte seinen Platz im Verein, im Team findet.

Angefangen vom respektvollen Umgang mit dem Platzwart bis hin zum Spieler auf dem Platz und den Fans auf den Rängen. Wer also immer wieder am gleichen Thema scheitert, sollte einen dissoziierten Blick auf sein System richten, um daraus seinen passenden Platz im Gefüge zu finden oder ggf. auch die Organisation zu verlassen.

Man könnte nun denken, dass ist Hokuspokus … Stimmt! Dachte ich am Anfang vor über 15 Jahren auch, doch mittlerweile bin ich ein Fan von dieser Art und Weise bestimmte Prozesse näher zu betrachten. Es spiegelt die “Realität” aus einer anderen Sicht wider, so dass man durch eine Änderung im System die Möglichkeit einer Verbesserung der Situation bekommt.

Basis hierfür ist jedoch immer ein klarer Auftrag, das sich “darauf einlassen” in diese Art und Weise des Coaching und ein guter Coach, der die Aufstellung respektvoll begleitet. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ändern sich sehr schnell negative Dynamiken in persönliche Erfolge, wie immer die auch aussehen mögen …

Es lohnt sich daher immer zu betrachten, wo man seinen Platz im System hat!
Passt dein Platz oder stimmt da was nicht?

Nähere Information in WIKIPEDIA:
Mehr über Familienaufstellungen …
Mehr über Organisationsaufstellungen …

PS: Wer Adressen von guten Therapeuten – die Aufstellungen professionell begleiten – sucht, einfach bei mir melden.

In den letzten Tagen wird mir wieder einmal bewusst, dass ich an dem Unverständnis meiner Mitmenschen zerschelle, die meine Begeisterung und Leidenschaft für tolle Themen und Dinge weniger teilen als ich. Und eigentlich, wenn ich so darüber nachdenke, war das schon immer so…

Ich stehe neuen Ideen, Technologien, Denkweisen schon immer offen gegenüber und bin häufig auch mutig genug, so manches auszuprobieren. Wenn man mich überzeugt hat, dann erzähle ich das voller Begeisterung auch gerne weiter. Doch mit dieser Begeisterung überfordere ich anscheinend so manchen Menschen in meiner Umgebung.

Durch meinen Blog und den Sport bin ich natürlich auch immer “gezwungen” nach neuen interessanten Themen zu suchen und darüber zu schreiben. Das bedeutet jedoch auch, Wissen von heute, kann morgen schon nicht mehr aktuell sein. Daher sind verlässliche Informationen immens wichtig für mich.

Wenn ich dann etwas Tolles gefunden habe, egal in welchem Bereich, erzähle ich das begeistert weiter und denke mir, dass müssten doch alle auch interessant und toll finden. Doch weit gefehlt, in vielen Fällen höre ich dann nur: “Klingt interessant, ist aber nix für mich!”, ohne überhaupt einen Gedanken daran verschwendet zu haben.

Wieso tun wir uns so schwer Gutes anzunehmen, weiterzuempfehlen und auszuprobieren? Dagegen erzählen wir negative Dinge sofort weiter und zerreißen uns die “Mäuler” darüber! Auf der einen Seite wollen wir die billigsten Angebote und besten Netzwerke in Anspruch nehmen, aber selber dafür tun, das wollen wir nicht.

So funktioniert aber leider eine Gemeinschaft nicht! Das Leben ist nun mal “ein Nehmen und Geben” und diese Erkenntnis ist wiederum auch schon alt. Wer interessante Informationen möchte, der sollte sich aktiv daran beteiligen, dass die Informationen auch interessant bleiben und weiterverbreitet werden.

Die Möglichkeiten hierzu sind im Internet so vielfältig, wie die Marmeladen-Auswahl im Supermarkt, sei es durch Verlinkung, Links teilen, Beiträge kommentieren, Beiträge selber schreiben, twittern, usw. Sicherlich ist es einfach einen Link oder Artikel mit “GEFÄLLT MIR” zu bewerten, doch was will ich auf Dauer damit zum Ausdruck bringen?

Letztendlich ist das “Agieren” im Netz mittlerweile auch eine Darstellung seiner eigenen Persönlichkeit, genauso wie ich jemanden persönlich kennenlerne. Wir reden alleweil von Datenschutz und “gläsernen Menschen”, vergessen aber dabei uns selbst angemessen im Netz zu präsentieren.

Sicherlich kann ich anonym oder als “graue Maus” mich durch das Internet bewegen, doch wo sind die Grenzen von Persönlichkeit und Manieren im Internet und Alltag? Wer für sich selbst Verantwortung übernimmt, der braucht sich auch nicht im Internet hinter Pseudonymen verstecken …

Wer etwas toll findet, der sollte dies auch kundtun, damit andere auch davon profitieren. Gutes und Schlechtes sollte sich die Waage halten und manchmal darf es auch mehr vom Guten sein. Wer sich offen und interessiert für neue Dinge zeigt, sich aktiv am Geschehen beteiligt, wird häufig viel positiver wahrgenommen.

Übrigens … Das gilt überall, sei es in der Mannschaft, im Sportverein, im Alltag, im Beruf …

Zeige DICH und erzähle Gutes weiter!

Bild commov.de * Angstgegner was ist das?Als Sportjournalist hat man es schon irgendwie schwer … Die Menschen wollen amüsant und geistreich unterhalten werden, ohne dass man immer wieder das Gleiche erzählt. Das ist häufig nicht einfach, wenn Sportler sich im Kampf mehr oder weniger abmühen, anstatt glanzvolle Leistungen abzuliefern.

Gerne wird dann in diesen Momenten das sogenannte Phrasenschwein bemüht, wie

  • Ein Tor würde dem Spiel jetzt gut tun
  • Die Spieler müssen über dem Kampf zu Spiel finden
  • Das Spiel beginnt – wie immer – bei Null
  • Sicher aus der Abwehr heraus
  • Der Gefoulte sollte nie selbst werfen
  • Er hat noch nie gegen diesen Spieler gewonnen, das ist sein Angstgegner
  • Und, und, und …

Und da ist es wieder das Schreckensgespenst! Was wurde nicht alles über den “berühmten Angstgegner” geschrieben und geplaudert? Häufig wird das Verlieren mit Zahlen, Daten und Statistiken gerne noch untermauert. Doch wem hilfst? Keinem, denn umso mehr der Fokus auf “Angstgegner” gerichtet ist, umso wahrscheinlicher ist die Niederlage.

Also wie ist nun der Plan gegen solch´ einen Angstgegner, einer Angst-Mannschaft oder einer Angst-Strecke? Vorab “Angst frisst Seele auf!” Angst ist auch ein emotionaler Zustand, der in der Evolutionsgeschichte durchaus seine Berechtigung hatte, denn Angst war früher der Schutz vor dem “Gefressen werden”.

Heutzutage wird keiner mehr gefressen und zerlegt, eher verbal durch die Medien und Mitmenschen. Wie dem auch sei, wichtig ist es die Angst genau zu lokalisieren. Meistens wird die Angst pauschalisiert und damit “SEHR GROß” gemacht! Pauschalurteile sind jedoch schwieriger zu neutralisieren als einzelne “Angstpunkte”.

Daher kann es sehr hilfreich sein, Schritt für Schritt seine Emotionen zu testen. Die Frage ist: Ab wann schlägt die Emotionen in Angst um oder ab wann kann ich vor lauter negativer Emotion nicht mehr lösungs- und zielorientiert handeln? In vielen Fällen sind das einzelne Auslöser, wie

  • Erster Wurf am Pfosten
  • Zwei, drei Asse vom Gegner
  • Selbstbewusstes Auftreten vom Gegner
  • Schlechter eigener Start ins eigene Spiel
  • Zahlreiche vergebene Chancen
  • Ein unangenehmer Flight-Partner im Turnier
  • Und, und, und …

Weil viele Spieler in diesen Momenten nicht ihre negativen Auslöser kennen und auch Probleme haben mit ihren negativen Gefühlen lösungsorientiert umzugehen, wird die ganze Situation in den “Gedanken-Topf” geschmissen und pauschalisiert. Wer sich jedoch bewusst mit den wiederkehrten Themen auseinandersetzt, hat auf Dauer eine Chance diese Angst-Dämonen zu besiegen.

Daher ist es so eminent wichtig der Angst im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge zu sehen. Wer im Keller Geräusche hört und nie der Sache auf dem Grund geht und das Licht anmacht, um nachzuschauen, wird nie in den Keller gehen. Ähnlich ist es mit negativen Situationen im Sport. Wer Emotionen auf Dauer pauschalisiert und hinnimmt, wird seine Situation nie ändern und erfolgreich werden!

Welche “Angst-Punkte” hast Du?
Wie möchtest Du Deine persönlichen Angst-Dämonen erledigen?

Hast du eine Berufung? Ich finde es bemerkenswert, wenn Menschen in einer Sache voll und ganz aufgehen und ihre Erfüllung finden. Für so manchen Mitmenschen ist dies nicht nachvollziehbar, denn eine Berufung hat häufig auch oft mit “Verzicht” zu tun.

Doch was heißt schon verzichten, wenn man auf der anderen Seite die Erfüllung findet? Die Suche nach der Glückseligkeit im Tun ist hier die Motivation. Im Sport nennt man das den “Flow”. Alles fließt, die ganze Konzentration ist genau auf diese Tätigkeit ausgerichtet. Die Welt “da draußen” ist mit dieser Tätigkeit ausgeblendet.

Das bedeutet Entspannung pur für die Seele, egal ob man Sport treibt, musiziert oder ein Bild malt. Und das Schöne daran ist, dass man den angenehmen Zustand jederzeit durch dieses Tun wieder herstellen kann. Man tritt sozusagen in eine andere Welt ein, deren Ursprung man eigentlich selbst ist.

Kurios, oder?! Doch viele Sportler vergessen diesen Zustand im Laufe der Jahre, gefüllt mit möglichen negativen Erfahrungen oder Misserfolge. Einzig und allein die Struktur und Disziplin lässt einen das Tun, was man eben tun muss, nämlich trainieren. Wer stellt sich hier schon die Frage …

  • Macht mir das Training Spaß?
  • Trainiere ist so, dass ich mich stetig verbessere?
  • Ist das Training effektiv?
  • Gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Training?
  • Macht mir überhaupt der Sport noch Spaß?
  • Gebe ich immer 100% Einsatz in jedem Training, in jedem Wettkampf?
  • Und, und, und …

Uns ist allen klar, wer Erfolg haben möchte, muss immer 100% Einsatz bringen, auch wenn es manchmal einfach nicht geht. Solche Tage gibt es auch und hier zählt allein schon die Erkenntnis, “Ich habe alles gegeben, mehr ging heute nicht!” Daher ist der Umgang mit sich selbst auf Dauer entscheidend.

Wer – als Sportler – seinen Erfolg / Misserfolg von äußerlichen Faktoren abhängig macht, der wird langfristig keinen Erfolg haben. Wer dagegen selbstkritisch und doch fehlerverzeihend sein eigenes Tun im Training und Wettkampf analysiert, wird sich dauerhaft verbessern und somit erfolgreicher sein.

Jeder Sportler weiß, dass die Leistung im Wettkampf der Gradmesser ist und über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Beim Einzelsportler ist der Name in der Ergebnisliste Ausdruck über den Stand der momentanen Leistung. Als Mannschaftssportler dagegen sehe ich immer einen Team-Namen in der Tabelle.

Viele Sportler geben damit ihre eigene Verantwortung an das Team ab, d.h. das Team muss 100% geben, doch nicht ich …! Und genau dieses Denken unterscheidet erfolgreiche Mannschaften von weniger erfolgreichen Teams. Vor Ruhm und Ehre eines Teams stehen am Anfang immer die einzelnen Team-Mitglieder …

Einer für Alle – Alle für Einen!
Bist du Mitläufer oder Team-Mitglied?

Die Aussage “Leiden ist leichter als lösen” von Bert Hellinger kommt mir die letzten Tage immer wieder in den Sinn und beschäftigt mich im “Geiste”. Meistens haben solche Gedanken mit meinem Umfeld zu tun oder mit welcher Thematik ich mich gerade “konfrontiert” fühle …

Häufig sind solche Gedanken nur der Auslöser für eine Kette an neuen Überlegungen und Betrachtungsweisen, die letztendlich ganz andere Sichtweisen auf altbekannte Themen offenbaren. Manchmal sind es dann nicht nur Themen, sondern auch Menschen, die einer kritischen Zensur “unterworfen” werden.

Wer sich auf Dauer selbstkritisch mit seiner eigenen Persönlichkeit auseinandersetzt und konsequent weiter entwickelt, wird möglicherweise feststellen müssen, dass das Umfeld nicht immer positiv auf Veränderung reagiert. Und das betrifft alle Bereiche des Lebens, egal ob in Beziehung, Freundschaft, Sport oder Beruf!

Spätestens hier trennt sich die “Spreu vom Weizen”, d.h. der Erfolgreiche vom weniger Erfolgreichem. Wer einen Lebens-Traum und ein Ziel hat, muss diesen auch zielstrebig und beharrlich verfolgen. Egal welche Widerstände sich einem Entgegenstellen …

Und das ist wohl einer der größten Herausforderungen im Leben! Das Gefühl zu entwickeln, wer ist einem wohlgesonnen und wer tut nur so. Sicherlich hat jeder seine Gründe für sein Verhalten, doch so mancher Zeitgenosse argumentiert gerne unter dem Deckmäntelchen “Ich meine es doch nur gut für DICH!”

Können wir wirklich entscheiden, was für andere gut oder schlecht ist? Oder anders gefragt, kann mein Umfeld für mich entscheiden? NEIN und doch bewerten wir tagtäglich Entscheidungen anderer und / oder lassen uns von anderen beeinflussen und so manches Mal von unserem Lebens-Ziel abbringen.

So mancher rechtfertigt sich noch dafür, doch im Laufe der Zeit passt man sich dem allgemeinem Strom der Bequemlichkeit an und hört auf für sich selbst zu kämpfen. Eines Tages wacht man dann plötzlich mit den Gedanken auf “Ich wollte doch schon immer mal!” Frei nach dem Motto: “Heute beginnt der Rest deines Lebens!”

Video von youtube
Heute beginnt der Rest deines Lebens von Udo Jürgens (1998)


Und was wolltest DU schon immer tun?
Fang jetzt damit an!

Bild Glückskinder von Hermann Scherer | campus Verlag * Artikel commov-Tipp: Glückskinder von Hermann SchererWie soll man bitte ein Buch beschreiben, dass mit so vielen Wahrheiten “gespickt” ist und wovon jede Wahrheit wiederum im Auge des Betrachters liegt? Abgesehen von dem tollen Layout, inspiriert das Buch über seine eigene Chancen-Verwertung im Leben nachzudenken.

Und gerade im Sport kann die Chancen-Verwertung entscheidend über Sieg oder Niederlage sein. Wie oft hat man in Interviews gelesen oder gehört … “Wir waren zwar die bessere Mannschaft, haben jedoch unsere Chancen nicht genutzt und deswegen haben wir verloren!”

Gut, manchmal gibt es solche Tage, wo das Tor wie vernagelt erscheint. Doch die Frage ist, wie nutzen wir dauerhaft unsere Chancen, sei es im Sport oder sogar im Leben? Lernen wir daraus und wollen tagtäglich besser werden oder ergeben wir uns unserem vermeintlichen Schicksal und geben auf?!

Hermann Scherer greift genau dieses Thema in dem Buch “Glückskinder” lebendig und authentisch auf. Wir sind meistens mehr damit beschäftigt Situationen zu vermeiden, als unsere Chancen zu nutzen. Dieses teilweise jahrelange “Vermeiden” hat sich so in uns eingebrannt, dass wir den sogenannten Wald voller Möglichkeiten gar nicht mehr wahrnehmen.

Das frustriert auf Dauer ungemein und macht häufig krank. Wer raus aus dieser “Fokus-Falle” möchte, sollte unbedingt “Glückskinder” lesen. Sicherlich wird in dem einen oder anderem Punkt übertrieben, doch dieses “Übertreiben” scheucht uns aus unserer Denk-Bequemlichkeit.

Wer seinem Leben eine glücklichere Richtung geben möchte, der sollte dieses Buch lesen, aber Vorsicht … Glück kann süchtig machen!

Glückskinder
Warum manche lebenslang Chancen suchen – und andere sie täglich nutzen
von Hermann Scherer
Verlag: Campus Verlag
ISBN: 978-3-593-39349-0
Preis: 19,99 €

PS: Vielen Dank für die freundliche Genehmigung von Hermann Scherer. :-)

Detailinformationen von SEKO Fachbuchversand:
Der Fisch springt nicht an den Haken, der Fisch springt nicht an den Haken und das Reh läuft nicht vor die Flinte. Genauso will auch die Chance gejagt sein. Glückskinder wissen das. Statt darauf zu warten, dass ihnen alles Gute einfach in den Schoß fällt, setzen sie ihre Chancenintelligenz ein: die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen und zwar die richtigen! Klingt banal? Warum sind wir dann nicht längst alle Glückskinder? Hermann Scherer erzählt viele Geschichten von Menschen, die Chancen in scheinbar unbedeutenden oder gar ausweglosen Situationen gesehen und ergriffen haben. Zum Beispiel von Stefan Raab, der es vom Metzgerei-Lehrling zum medialen Multitalent gebracht hat. Oder von Cliff Young, der im Alter von 61 Jahren den 875 km langen Ultra-Marathon in Overall und Gummistiefeln lief und gewann. Und Scherer macht klar, was man über Chancen wissen muss: Sie liegen nie in der Zukunft, sie pfeifen auf Regeln und sie sind so alltäglich wie das Leben!

“Die Sorte Glück, die ich meine, wenn ich von Glückskindern spreche, ist der Zustand des Glücklichseins, der nicht durch einen zufälligen Glückstreffer hervorgerufen wird, sondern durch eine Art zu leben, die einem ermöglicht, dauerhaft Chancen zu entdecken und zu nutzen. Um diese Glückskinder und ihren besonderen Chancenblick geht es in diesem Buch.”
Hermann Scherer

Tolle Bücher und noch mehr von www.seko-online.de

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Bild © ioannis kounadeas | think it about - Fotolia.com * commov-Artikel: Wenn du denkst, du denkst …Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Ein Mädchen kann das nicht.
Schau mir in die Augen, und dann schau in mein Gesicht!
Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Du hast ein leichtes Spiel.
Doch ich weiß, was ich will. Drum lach nur über mich,
Denn am Ende lache ich über dich!
gesungen von Juliane Werding / geschrieben von Gunther Gabriel | 1975

Dieses Lied war in den 70igern ein Klassiker und verfolgt mich in manchen Situationen immer noch … Weniger vom tatsächlichen Inhalt, sondern mehr vom Refrain

“Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst …”

Wir denken zwischen 60.000 – 80.000 Gedanken am Tag, manchmal mehr manchmal auch weniger. Häufiger denken wir auch gleich für die Menschen in unserem Umfeld mit und interpretieren Dinge hinein, die richtig sind, aber auch völlig falsch sein können.

Dieses Interpretieren ist in vielen Situationen wichtig und wird im Sport gerne als Talent mit “antizipieren” bezeichnet. Antizipation ist demnach die “Vorwegnahme oder Erwartung eines zukünftigen Verhaltens”, siehe Wikipedia. Im Sport ist daher “Antizipation” eine wichtige Eigenschaft.

Doch wo interpretieren wir Dinge, die sich im nach hinein als völlig falsch darstellen? Wir meinen zu wissen, was der Gegenüber mit seinen Aussagen und seinem Verhalten beabsichtigt hat, ohne es wirklich zu wissen. Häufig lassen wir diese Bewertung stehen, ohne uns zu vergewissern, ob diese stimmt …

Doch genau diese persönliche Bewertung über das Tun des anderen – sei es positiv wie negativ – kann unser Handeln entscheidend beeinflussen. Deshalb sollte man nicht nur denken, sondern viel öfters nachfragen, ob das Denken auch wirklich stimmt!

Heute nur gedacht oder auch nachgefragt?!

Video von youtube.com | ZDF Theater
Juliane Werding – Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst

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