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Schwuppdiwupp und schon ist fast Weihnachten… Doch vorher kommt die Reise nach Belek/Türkei. Ist das wirklich schon so lange her, als wir die Turnierserie “Race to Belek” in Hilzhofen spielten? Und morgen geht’s los und somit schon auch die nächsten Herausforderungen…
Wie ist das Wetter in der Türkei, was nehme ich mit, wie verstaue ich sicher mein Bag und vor allem wie komme ich bei diesem Schneechaos heil und rechtzeitig zum Flughafen? Manchmal hat man im Leben das Gefühl, dass man sich die schönen Dinge im wahrsten Sinne des Wortes hart “erkämpfen und erarbeiten” muss.
Jetzt gerade fühle ich mich wie vor dem letzten Turnier! Angespannt, voller Vorfreude auf das Turnier, hadern mit den Gewitterwolken, usw. Und jetzt ist es ähnlich! Schneemassen auf den Straßen und einige deutsche Flughäfen wurden bereits geschlossen. Hinzukommt, dass kein Taxi-Unternehmen bei mir auf dem Land am Sonntag zu erreichen ist, so dass ich mir die eigene Autofahrt ersparen könnte.
Also wieder Anspannung pur und immer die Planung im Kopf, wann muss ich aufstehen, Schnee schippen und hoffen, dass ich rechtzeitig zum Flughafen komme. Der Beginn eines entspannten Urlaubs sieht wahrlich anders aus. Und doch hilft hier nur eines: “Tief durchatmen, alle Möglichkeiten ausschöpfen, sein Bestes geben” und dann dem Schicksal freien Lauf lassen!”
Doch gerade die Balance zwischen Anspannung und Entspannung geht uns so manches Mal im Leben “flöten”, insbesondere wenn uns eine Sache sehr wichtig ist! Vor lauter “wollen” verlieren wir den Überblick und hadern mit dem Schicksal. Egal ob wir ein Golf-Turnier spielen oder zum Flughafen wollen!
Die Situation ist jeweils unterschiedlich, doch das eigene Verhalten wiederholt sich oftmals. Manchmal kann daher eine Distanz zu sich selbst hilfreich und vor allem entspannend sein. Ich übe daher jetzt das distanzierte Betrachten der Schnee-Situation, dem bewussten entspannen auf der Coach und eine klare Fokussierung auf mein Ziel … Golf spielen in Belek bei Sonnenschein!
Let´s relax and swing!
PS: Ich werde aus Belek berichten!
Tage wie diese … Was für ein passender Songtext von den “Toten Hosen” für mich und das Turnier-Finale von “Race to Belek” im Jura Golf Park. Race to Belek bedeutet vier Golf-Turniere und die Sieger (zwei Frauen und sechs Männer) reisen im Dezember 2012 zu einer siebentägigen Golfreise nach Belek in die Türkei, gesponsert von “Beer Golfreisen”.
Anfänglich spielte ich die Turniere um endlich Erfahrung auf dem großen Platz zu bekommen und um mein Handicap zu bestätigen bzw. zu verbessern. Doch nach dem dritten Turnier war ich plötzlich – völlig unerwartet für mich – auf Platz zwei und stand vor der schwierigen Frage: Spiele ich das Turnier oder sage ich einen wichtigen privaten Termin ab.
Die Entscheidung war für mich sehr schwierig und doch entschied ich mich, das Turnier zu spielen. Denn Golfen ist für mich “Urlaub und Entspannung” und eine solche tolle Golfreise kann ich leider nicht aus meiner Portokasse zahlen. Dementsprechend “angespannt” ging ich in dieses entscheidende Turnier.
Meine persönliche Vorgabe war, Spaß haben und gutes Golf spielen! Als letzter Flight mit zwei tollen Flight-Partnern ging´s los und die ersten beiden Bahnen waren für mich in Ordnung. Doch danach erlebte ich ein Wechselbad der Gefühle, zwischen super und vermeintlich schlecht.
Erschwerend kam noch das wechselnde Wetter mit leichtem Gewitterschauer und heißem Sonnenwetter dazu. Also was tun, um wieder in die “Golfspur” zu kommen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren? Ich wollte doch nur zweite im Turnier werden und Spaß beim Golfen haben?!
Doch mein Unterbewusstsein entschied sich mir diesen Tag einen Strich durch die Rechnung zu machen, sprich “Druck und Angst vor dem Scheitern” schlichen sich in meine Gedanken und machten mir das Golfer-Leben schwer. Die Folge waren schlechte Schläge, vergebene Putts und sinnlose negative Selbstgespräche.
Was tun, bevor die “mentale Panik” ausbricht? Ich “zockte” mental, d.h. ich zog alle meine persönlichen mentalen Register, wie z.B. wingwave®, Entspannungsübungen, Ablenkungsmanöver, Atemtechniken, usw. und vor allem der Fokus auf die Konzentration auf den nächsten Schlag.
Dieser Fokus war anfänglich enorm anstrengend für mich, doch nach kurzer Zeit extrem entspannend, weil mein Golfschwung wieder gelang und damit mein Spiel besser wurde. Ich spielte nicht mein bestes Golf, dafür fehlt mir momentan einfach noch die Erfahrung, aber ich spielte die zweiten 9 Löcher mit mehr Gelassenheit und Ruhe.
Selbst eine 15 minutige Regenpause konnte ich entspannt überstehen und spielte danach ein Par auf meiner Lieblingsbahn 13. Es waren immer noch Schläge dabei auf die ich gerne verzichtet hätte, doch die machte ich anderweitig wett. Und manchmal relativiert sich auch das eigene Denken, wenn man sieht, dass die Mitspieler ebenso “kämpfen” wie man selbst.
Auf der Bahn 17 gab es dann noch die Entscheidung “Longest Drive”, die ich für mich schon abgeschlossen hatte, als ich die Tafel in weiter Ferne sah. Ich wollte “nur” gerade schlagen und das habe ich dann auch getan … ca. 8 Meter weiter als die Spielerin vor mir, sprich völlig überraschend, hatte ich den “Longest Drive” geschlagen.
Und wie das so bei Überraschungen ist … Danach habe ich dann gleich den nächsten Schlag übermotiviert “versemmelt” … Egal, dachte ich mir, diese Sonderwertung kann mir keiner mehr nehmen und spielte die letzten Bahn dann einfach “runter”.
Nach ca. sechs Stunden waren wir dann endlich wieder am Clubhaus. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht sagen, wie ich gespielt habe und ob ich eine Chance auf den zweiten Platz hatte. Es war mir zu diesem Zeitpunkt auch einfach egal. Ich hatte mein Bestes gegeben, mehr war für mich an diesem Golf Tag einfach nicht drin!
Das allein war für mich wichtig, umso überraschender war es für mich, das ich dann bei den Damen Turniersiegerin geworden bin und mit sieben anderen Golfern die Reise mit “Beer Golfreisen” nach Belek antreten darf. Hinzu kam, dass ich auch noch mein Handicap verbessert hatte, welch ein Golf Tag für mich …
Im Nachhinein ist der Sieg weniger das Entscheidende für mich, sondern die Art und Weise wie ich mit meinen “Golf-Dämonen” im Turnier umgegangen bin. Nein, ich habe diese Dämonen (noch) nicht besiegt, ich habe nur eine positive Form gefunden mich damit zu arrangieren anstatt mich geschlagen zu geben.
Für dieses Turnier mit meinen persönlichen mentalen Voraussetzungen war das das Optimum. Darauf kann ich jetzt aufbauen, so dass ich mich bei den nächsten Turnieren immer öfter auf das Wesentliche konzentrieren kann, nämlich den Golfschwung und den Ball mit wenigen Schlägen ins Loch zu schlagen.
Let´s swing and relax!
PS: Danke Alfred und Robert für den motivierenden Flight! Und man wächst mit den Herausforderungen auf der Bahn 16.

Und wer neue tolle Golfplätze in der Welt testen möchte, ist hier richtig:
www.beer-golfreisen.de
Das hat man nun davon, wenn man sich für ein Golf-Turnier anmelden will und dann zu einem Golf-Marathon überredet wird … So erging es mir vor zwei Wochen! Nun gut, ich gebe zu, dass Marathon schon immer eine gewisse Anziehungskraft auf mich hat, denn sonst wäre ich vor Jahren keinen gelaufen.
Doch einen Golf-Marathon? Einen Tag vor dem Jura Golf Park Marathon (45 Löcher) habe ich erst einmal die Ausschreibung gelesen und war ganz überrascht, dass das Turnier mit Partner und als Chapman-Vierer gespielt wird. Man sollte sich also rechtzeitig informieren, wenn man neue Dinge tut …
Um 5:15 Uhr klingelte mein Wecker und ich kroch aus den warmen Federn. Das Wetter sollte gut werden, daher entschied ich mich für eine etwas kürzere Hose. Doch auf der Fahrt zum Akademie-Platz (9 Löcher) nach Hilzhofen beunruhigte mich dann das Thermometer schon etwas, denn 8.5 Grad waren ein bisschen frisch.
Dort angekommen sah man, dank des Nebels, erst mal nur wenig. Ich schlug mich ein und war eigentlich viel zu früh dran, denn unsere Startzeit war 7:30 Uhr, der letzte Flight des Turnieres. Und dann ging´s los mit einem absolut netten Flight, der mich durch den ganzen Golf-Marathon begleitete.
Auf der ersten Par 3 Bahn der Akademie sah man wegen dem Nebels gar nichts. Es war sozusagen ein Stochern im Nebel, besonders wenn man die Golf-Bälle nicht fliegen sieht. Wirklich eine Herausforderung und nicht die letzte an diesem Tag …
Ebenso die Wettspielform Chapman-Vierer, d.h. in einem Flight spielen zwei Golfer im Team zusammen. Alle schlagen ab und der zweite Schlag wird jeweils über Kreuz weiter gespielt, danach entscheidet man im 2er-Team mit welchem Ball zu Ende gespielt wird.
Bei den Abschlägen kann man immer noch auf den Teampartner hoffen, doch wenn nur noch ein Ball weitergespielt wird, sind die Schläge entscheidend. Der Akademieplatz ist daher spannend zu spielen, denn die meisten Bahnen sind relativ kurz und es wird von Matten abgeschlagen.
Wir haben trotz Nebel und nach anfänglichen Schwierigkeiten den Platz gut gemeistert und sind dann sofort auf den nächsten Platz nach Hilzhofen gefahren, um dort um 9:10 Uhr die nächsten 18 Löcher zu spielen. Da zeigte es sich wieder, wer gut golfen und vor allem konstant spielen kann.
Mir fehlt leider noch die Konstanz in den Schlägen und ich hatte vor allem erhebliche Probleme mit meinen Annäherungsschlägen. Aber sich darüber dauernd zu ärgern? Dies wäre wohl bei 45 Löchern die denkbar schlechteste Variante! Also jeden Schlag für sich sehen und schlechte Schläge einfach abhaken. Auch wenn es schwerfällt, weil am Ende das Team-Ergebnis zählt.
Wir schlugen uns in Hilzhofen von Bahn zu Bahn, hofften auf besseres Wetter und wurden dann um ca. 14:00 Uhr mit einem leckeren Essen im Clubhaus Hilzhofen auf der sonnigen Terrasse belohnt. 27 Löcher waren also geschafft. Doch nach kurzer Verschnaufpause und einigen km in den Beinen, ging es zum Golfplatz nach Habsberg weiter.
Bei schönem Wetter und gut gestärkt, standen wir pünktlich um 15:10 Uhr wieder am Abschlag für die nächsten 18 Löcher. Bunker, Brücken, Doglegs … Habsberg ist spannend und anspruchsvoll. Hinzukommt, dass man langsam müde wird und die Konzentration nachlässt.
Dank unserer guten Stimmung im Flight und immer wieder persönlichen Erfolgserlebnissen, spielten wir Bahn um Bahn und kamen fix und fertig, aber glücklich um 20:00 Uhr im Clubhaus Habsberg an. Unser Flight war weniger erfolgreich, aber war das wirklich wichtig?
Für mich nicht, wobei ich mir sicherlich ein besseres Spiel bzw. Ergebnis für meine Golf-Partnerin gewünscht hätte. Wir haben alle unser Bestes gegeben, hatten viel Spaß und einfach einen tollen Tag. Außerdem, gibt es nicht viele Möglichkeiten, wo man drei tolle Golfplätze an einem Tag spielen kann.
Und Handicap hin oder her … Wer Golf “nur” wegen eines guten Handicaps spielt, der wird wohl den Sport nie begreifen, geschweige genießen können. Daher macht es auch einfach Spaß einmal eine andere “Wettkampfform” zu spielen. Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht und ich habe wieder viel gelernt!
Ich bin nächstes Jahr wieder mit dabei!
Let´s play golf!
PS: Und wer mehr über diesen tollen Golf-Marathon im “Jura Golf Park” wissen möchte, der klickt hier … “Ausschreibung Jura Golf Park Marathon 02.06.2012 …”
Wie motiviere ich meine Motivation? Diese Frage habe ich mir die letzten Wochen immer wieder selbst gestellt. Ich kenne ja das Problem mit der Motivation und deren Tücken. Doch auch wenn man es nicht glauben mag, auch ein “Sport Mental Coach” hat manchmal so seine Schwierigkeiten damit …
Was war also mein Ziel? Ich möchte wieder mehr Sport treiben, damit ich mich fitter fühle. Ok! Was steckt also hinter dem Ziel? “Fitness”! Mal ehrlich … Das ist nicht wirklich der Burner als Motivation, oder? Denn Fitness kann ich auch locker mal beim Gassi gehen mit meinem Hund erreichen.
Für eine energiereiche und vor allem gewinnbringende Motivation benötigt man schon etwas mehr Spirit. Und da fängt die Krux schon an! Jeder hat hier seinen eigenen Motivations-Pool, der sich im Laufe der Zeit verändert. Früher war meine Motivation, z.B. Aufstieg mit meiner Handball-Mannschaft, Zieleinlauf beim Marathon oder den Berg mit dem Mountain-Bike ohne absteigen zu erklimmen.
Heutzutage lassen mich solche Ziele eher auf dem Sofa sitzen bleiben, weil sie mir mit zu viel Verzicht und Schmerzen verbunden sind. Und selbst Golf-Turniere verband ich in der Vergangenheit mehr mit Stress als mit Spielfreude … Dafür rücken andere Motive in den Vordergrund, wie Entspannung, Spaß und schmerzfreie Anstrengung.
Doch genau diese Auseinandersetzung mit dem Motiv seines Zieles ist das Spannende, aber vor allem auch das Anstrengende! Mittlerweile weiß ich, dass ich mir keine neuen Laufschuhe kaufen brauche, deswegen fange ich definitiv nicht wieder zu laufen an.
Es sind andere Dinge, die mich “bewegen”! Neue Dinge auszuprobieren oder einfach auch das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Konkret heißt das bei mir, ein neues Krafttraining testen, das ich auch beim Torwart-Training anwenden kann und beim Laufen meinen jungen Hund mitzunehmen.
Langsam anfangen, um darauf basierend einen Plan inkl. Erholungspausen zu erstellen, ist die Grundlage für ein kontinuierliches, erfolgreiches und vor allem motiviertes Training.
Wie allen anderen, ist es mir schwer gefallen, mich an Seile zu hängen und Kraft-Übungen zu machen. Insbesondere, wenn man weiß, dass die ersten Trainings definitiv mit Muskelkater belohnt werden. Da war das Laufen mit meinem Wauwau schon wesentlich einfacher …
Ja, ich habe Muskelkater! Aber der Erfolg überhaupt angefangen zu haben und das Wissen, dass es bei jedem Mal einfacher wird, hinterlässt bei mir ein gutes Gefühl und die Motivation morgen weiter zu machen.
Let´s do!
Wann fängst du an?
Golf kann so einfach sein, zumindest sieht es bei meinem Golflehrer Steve Anders so aus. Man vergisst jedoch gerne als “Rabbit” wie viel Training dahinter steckt. Daher habe ich es mir abgewöhnt, den schlechten Schlägen hinterher zu trauern und mich an den guten Bällen zu erfreuen.
Das Ziel ist eindeutig formuliert! Den Fokus auf die guten Schläge zu richten! Was anderes kommt auch nicht ins “Golf-Bag”.
Doch häufig verliert man seinen Golf-Schwung und sucht dann krampfhaft danach. In dieser Zeit ist Golf mehr mit Verkrampfung und Kampf verbunden, als mit Freude und Gelassenheit. Doch genau diese Gelassenheit zu den eigenen Fehlern macht das Golf fast schon “meditativ”.
Vor Jahren habe ich den Film “Die Legende von Bagger Vance” gesehen, ein schöner Golf-Film. Doch irgendwie habe ich diesen Film völlig ausgeblendet. Wahrscheinlich lag das daran, dass ich damals einfach kein Golf gespielt habe, umso spannender war es daher, diesen Film für mich neu zu entdecken.
Man wird sicherlich keine Technik-Hinweise über Golf finden, doch so manche philosophische Ansicht, wo es sich lohnt darüber nachzudenken. “Du kannst das Spiel nicht gewinnen, sondern nur spielen!” Wie wahr! Daher ist dieser Film für alle hadernde Golfer zu empfehlen …
Die Legende von Bagger Vance
Darsteller: Will Smith, Matt Damon, Charlize Theron
Regisseur(e): Robert Redford
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Erscheinungstermin: 8. November 2001
Filmbeschreibung
Einst war Rannulph Junuh MATT DAMON der Goldjunge der Gesellschaft von Savannah, Georgia. Mit seinen außerordentlichen Golfkünsten begeisterte er die Menschen, mit seiner bildschönen Verlobten Adele Invergordon CHARLIZE THERON an der Seite war er der Mittelpunkt jeder Party.
Doch die Schatten des Ersten Weltkriegs fangen auch Junuh ein. Aus der Bahn geworfen trinkt und spielt er und führt das Leben eines Einsiedlers. Zwölf Jahre später steht Adele wieder vor seiner Tür Um den Golfplatz ihres verstorbenen Vaters vor den Kredithaien der Stadt zu retten, veranstaltet sie ein Golfturnier, in dem Junuh gegen die zwei besten Golfspieler ihrer Zeit antreten soll.
Junuh willigt ein, doch seit dem Krieg scheint er das Spiel, das er so sehr liebte, verlernt zu haben. Unvermittelt taucht der mysteriöse Caddy Bagger Vance WILL SMITH auf. Er weiß, dass Junnuh sich erst den eigenen Dämonen stellen muss und er weiß auch, dass nur einer Rannulph Junuh aus dem Tal der Tränen helfen kann Rannulph Junuh selbst.
Video von www.youtube.com
Die Legende von Bagger Vance
Wer hier bei commov (=communication & movement) vorbeikommt, der beschäftigt sich bereits mit dem “mentalen Aspekt” im Sport und die Mehrzahl der Sportler sind sich auch dieser Wichtigkeit bewusst. Dennoch kommen viele über das Lesen eines Buches leider nicht hinaus. Schade darum, denn viele Blockaden haben eine Ursache, die häufig sehr schnell zu beheben sind.
wingwave® – Sportcoaching ist hierfür eine hervorragende Möglichkeit schnell und effektiv Lösungen für jegliche individuelle Probleme bzw. Blockaden zu finden. Was macht diese Coaching daher so attraktiv?
Durch den kinesiologischen Myostatik- oder O-Ringtest “erforscht” man die Ursache für die Blockade, um danach gezielt durch “Winken” dieses Thema aufzulösen. Im wingwave®-Coaching nutzt man die REM-Augenbewegungen, um diese “Blockaden” aufzulösen und einen positiven Status herzustellen. Hierzu winkt der wingwave®-Coach mit seiner Hand vor den Augen des Coachees (SportlerIn) und dessen Augen folgen diesen Bewegungen.
Durch dieses Bewegen der Augen wird der Informationsfluss im Gehirn angeregt, so dass eine neue “Sortierung” erfolgt. Diese Sortierung ist für gewöhnlich sofort an der “Körperhaltung” ersichtlich und wird durch einen “kinesiologischen Myostatik- oder O-Ringtest” nochmals überprüft. Diese Wink-Bewegungen inkl. Test werden solange durchgeführt bis der Coachee (=Sportler) ein für ihn zufrieden stellendes Gefühl hat.
Gerade im Golf ist wingwave® – Sportcoaching und natürlich für alle anderen Sportarten ist wingwave® eine hervorragende Möglichkeit vor Ort “Blockaden” direkt zu coachen. Wie funktioniert das und welche “kuriosen” Themen ausschlaggebend für ein “schlechtes Spiel” sein können, zeigt das Video
Cora Besser-Siegmund – Wingwave-Golfcoaching auf www.youtube.com
von Cora Besser Siegmund
Besser-Siegmund-Institut für praxisbezogene psychologische Programme GmbH
Mönckebergstr. 11, D-20095 Hamburg
Viel Spaß beim Staunen!
Und vielleicht sieht man sich in Hilzhofen …
Es ist immer wieder spannend, wie unser Gehirn Situationen bewertet, die relativ gleich sind. Gerade im Golf – jetzt mal abgesehen von den Witterungsverhältnissen – ist der Abschlag bei jedem neuen Spiel gleich. Das bedeutet, Schläger, Ball, Tee, Grasboden und je nach Tag unterscheidet sich die Abschlagsmarke am Abschlag, aber das Feld bleibt gleich …
Und dennoch reagiert das Unterbewusstsein unterschiedlich auf diese Gegebenheiten, denn es gibt Abschläge, die ich mag und Abschläge die mir weniger liegen. Doch allein meine daraus gewonnene Erfahrung, bewertet diese Situation und lässt mich danach handeln. Doch genau diese Bewertung macht es zuweilen so schwierig damit umzugehen.
Ist die Bewertung positiv, habe ich gewöhnlich kein Problem mit der Situation. Habe ich jedoch eine Erfahrung “negativ” gespeichert, wird es schon schwieriger sich der Situation neutral zu stellen und dementsprechend locker abzuschlagen. Das fängt bereits beim 1. Abschlag an, wenn andere Golfer hinter einem stehen, das geht mit langen Bahnen weiter und gipfelt in Panik bei Abschlägen mit Wasser in der Nähe.
Die Bahnen auf dem Golfplatz ändern sich selten, doch immer unsere Erfahrung damit! Häufig bestätigen wir uns selbst und leider meistens negativ, frei nach dem Motto: “Das habe ich gleich im Schwung gemerkt, dass das daneben geht!” Oder der Vordermann trifft den Ball nicht richtig und die anderem im Flight passen sich mit einem schlechten Schlag an …
Dabei wäre es doch so einfach … Nämlich sich ausschließlich auf seine eigenen guten Schläge zu orientieren, weniger gute Schwünge zur Kenntnis zu nehmen und schlechte Schläge einfach zu ignorieren
Doch leider ist unser Denken über Jahre hinweg vorwiegend auf das Negative programmiert, so dass wir viele positive Schläge und Verbesserungen schlichtweg übersehen. Daraus entsteht auf Dauer ein Teufelskreis, denn auf was sich unser eigener Fokus konzentriert, das wird auch in unserem Denken häufiger wiederholt.
An der Golf Akademie in Hilzhofen ist das 9. Loch von einem Wasser umgeben und die Bahn ca. 100m lang. Ich habe dieses Green letztes Jahr nur selten getroffen, denn zu viele Faktoren beeinflussten mein Spiel. Doch dieses Jahr fühle ich mich im Schwung wesentlich sicherer und ging positiv an Sache ran.
Es war jetzt nur die Frage welches Eisen. Wenn ich gut treffe, dann ist das 5er zu lang, wenn ich schlecht treffe, das 7er zu kurz. Aber wie heißt es so schön? No risk -no fun! Also 7er Eisen und drauf! Und siehe da, der Ball flog aufs Green und ich konnte ein “Par” spielen. Doch einmal ist keinmal …
Eine Woche später – mit einem positiven Gefühl – das gleiche nochmal. Der Ball flog, fast schon zu weit und ich puttete völlig überraschend zu einem “Birdie” ein. Wieder ein positives Erlebnis! Hätte ich mich durch die negativen Erlebnisse vom letzten Jahr beeinflussen lassen, hätten allein meine Gedanken den Schwung und somit das Ergebnis sicherlich negativ beeinflusst.
Im übertragenen Sinne ist unser Gehirn ein Muskel, d.h. auch diesen muss ich immer wieder trainieren! Insbesondere, wenn dieser mit zu vielen negativen Gedanken beschäftigt ist!
Let´s brain and schwing!
