Artikel-Schlagworte: „Golfstunde“
Nein, ich bin kein Autodidakt und nein, ich lese keine Bücher und schaue DVDs über Golf an. Und wenn ich so darüber nachdenke, stelle ich fest, dass ich überhaupt keine Bücher über Golf habe. Woher kommt´s?
Möglicherweise liegt es daran, dass ich eine ziemlich genaue Vorstellung habe, wie ich lerne. Für mich bedeutet das:
Zuschauen – selber machen – immer wieder korrigieren
Ergänzt wird dies dadurch, dass ich z.B. beim Golfschlag ein Bewegungsbild inkl. Bewegungsgefühl benötige. Wie heißt es daher so schön: “Der Bewegungsablauf muss stimmig sein.” Dazu kommt noch mein Glaubenssatz, dass ich erst einmal alles falsch machen muss, um mich an den “richtigen” Schwung anzupirschen …
Das klingt ziemlich aufwendig! Ist es auch … Doch es kommt immer darauf an, welchen Anspruch man an sich selbst hat. Will man ein bisschen Golf spielen und legt wenig Wert auf sein Handicap, dann braucht man keine Trainerstunden. Will man dagegen einen guten Golfschwung und sich stetig verbessern, sollte man trainieren und ab und zu sich einen Golflehrer gönnen.
Das habe ich letzten Samstag getan … Abgesehen davon, dass ich die Bälle mittlerweile ganz gut treffe, hadere ich immer noch mit meinem 3er Holz. Welch verschwendete Länge, oder? Und den Schläger muss ich ja auch noch durch die Gegend tragen! Also da muss ich jetzt durch! Und siehe da, mit der richtigen Technik und dem 3er Holz treffe ich, als gäbe es kein Morgen mehr.
Was ist passiert? Mir wurde der Bewegungsablauf des Golfschwunges nochmals klarer, d.h. durch die Analyse meines Golflehrers (Steve Anders www.gogolfen.de) wurde mir der Golfschwung bildlich “be-wusst”. Durch dieses klare Bild bekomme ich wiederum ein Bewegungsgefühl, dass ich durch wiederholtes Training bestätigen muss.
Das bedeutet Bälle schlagen und sich hierzu immer wieder den Bewegungsablauf bewusst machen. Diesen Ablauf so lange wiederholen bis der Schwung in “Fleisch und Blut” übergegangen ist, d.h. eines Tages einfach zum Abschlag gehen, Ball aufteen, sicher den Ball treffen und weit abschlagen …
Dazu braucht man auch den Mut auf den Platz zu gehen und wirklich den Driver auszupacken und abzuschlagen. Das habe ich dann gleich nach der Golfstunde und Wolkenbruch getan. Diese Golfrunde war einer meiner besten Runden auf dem Platz inkl. Abschläge mit dem 3er Holz.
Und ich muss zugeben, nach dem Treffgeräusch eines guten Schlages kann man – ohne Nebenwirkungen – süchtig werden. Doch genau diese positive Sucht sollte man nach allen Regeln der Kunst unterstützen. Was hilft es mir, wenn ich mich über jeden schlechten Schlag aufrege, wenn ich die Ursache dafür nicht kenne?
Wer daher gutes Golf spielen will, braucht einen guten “Lehr-Meister” an seiner Seite. Denn die wenigsten unter uns sind Naturtalente. Allen anderen müssen sich die Antworten auf folgende Fragen stellen:
Welches Ziel habe ich im Golf?
- Einfach nur entspannt spielen
- Ambitionierter Hobby-Golfer
- Turnier-Golfer
- Profi
Was bin ich dafür bereit zu tun?
- Ich will nur Golf spielen
- Ich trainiere zusätzlich zum Spiel, z.B. auf er Driving Range
- Ich spiele viele Turniere
- Mein Leben ist Golf
Sicherlich gibt es hierzu noch viele Zwischenfragen und Antworten und letztendlich muss jeder für sich entscheiden, wie er sein Golf-Leben gestalten möchte. Doch nur ein bisschen Golf mit dem Anspruch eines niedrigen Handicaps wird wohl auf Dauer nur schwer zu erreichen sein.
Wer also entspannt auf Dauer golfen möchte, der sollte für sich klar definieren, wieso er überhaupt Golf spielt. Wer darüber hinaus mehr erreichen möchte, der sollte professionelle Golfstunden nehmen, denn schlechte Technik und mangelnde Weiten sind auf Dauer einfach frustrierend …
Angst und Frust frisst Seele auf! Und gerade im Golf, kann eine kleine Änderung der Technik schon Bälle fliegen lassen.
Let´s swing!
PS: Übrigens mit meinen Büchern über Sport Mental Training und viele andere Bücher könnte ich dagegen eine Bibliothek füllen …
Jetzt geht’s endlich los! Tolles Wetter, Lust am Spiel und der Start in eine neue Golf-Saison … Was soll in dieser Saison anders werden? Soll überhaupt etwas anders werden? Und wenn ja, was? Die Zielsetzungen sind so unterschiedlich wie die Golfer mit ihrem Handicap, daher freue ich mich sehr, wieder bekannte und interessante Menschen zu treffen.
Dennoch bin ich ein bisschen mit gemischten Gefühlen in die Saison gestartet. Immer noch gehandicapt durch meinen rechten “Maus-Arm” (es lebe die EDV) und der damit verbundenen Unsicherheit, ob ich überhaupt schmerzfrei golfen kann, habe ich mir zum Start eine Golfstunde gegönnt.
Mein Anspruch ist immer noch, technisch gutes Golf zu spielen und nachdem ich kein Naturtalent bin, muss und darf ich mir die Golftechnik “erarbeiten”. Das mag anstrengend klingen, ist aber auf Dauer für mich stressfreier. Denn was ist besser? Technik immer wieder laufend zu korrigieren oder schlechte Technik im nach hinein zu verbessern?!
Ich bin leider kein Autodidakt, der sich aus Büchern und Videos sportliche Professionalität aneignen kann, das mag bei anderen funktionieren, bei mir nicht. Ich bin eher der Typ, erst mal alles falsch zu machen, um mich dann der guten Technik anzunähern. “Erschwerend” kommt noch hinzu, dass ich den guten Golfschwung “körperlich erspüren” muss.
Auch wenn es für mich so manches Mal frustrierend ist und war, Golfen ist ein stetiger Lernprozess. Umso besser man einen guten technischen Golfschwung für sich selbst beschreiben und fühlen kann, umso konstanter wird die Leistung und variabler das Spiel. Dies ist mir nach meiner ersten Golfstunde wieder einmal deutlich bewusst geworden …
Rein theoretisch ist der technisch gute Golfschwung einem einleuchtend, doch sobald der Ball ins Spiel kommt, werden Denkmechanismen in Gang gesetzt, die eben diesen guten Schwung “aus der Bahn” bringen können, wie Abschlag, Hindernis, Bunker, Wasser, usw. Und genau diese Denkmechanismen machen das Golfen unter anderem so schwierig und anspruchsvoll!
Mal ehrlich, wenn man beim Einschlagen die Bälle gut trifft und dann beim Abschlag dreimal den Ball kreuz und quer trifft, der fällt doch kurzzeitig vom “Golf-Glauben” ab, oder? Übrigens das ist mir am Sonntag passiert, mein Golflehrer und ich haben uns danach köstlich darüber amüsiert, aber so manch anderer hätte hier schon seinen Schläger geschmissen.
Sprich hier hat eindeutig mein Kopf gestreikt! Und man möge mir verzeihen, auch ein Mental Trainer hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und diese können zuweilen auch sehr hartnäckig sein. Viel wichtiger ist jedoch die Frage, wieso kann man seine gute Leistung z.B. auf Driving Range weniger gut im Spiel umsetzen?
Welche Denkmechanismen, häufig verbunden mit Stress, “greifen” – bildlich gesehen – den Golfschwung an? Wo und wann verliert man seinen guten Schwung? Und selbst wenn ich die Antworten auf diese Fragen weiß, wie löse ich eben diese negativen Denkmechanismen auf?
Spannende Fragen mit sicherlich unterschiedlichen Ursachen und Lösungsansätze! Denn wie bei allem im Leben gibt es hierauf kein allgemein gültiges Patentrezept, sondern individuelle situationsbedingte Lösungen … Wer daher sein Spiel verbessern will, sollte auch sein Denken verändern!
Let´s swing und einen guten Start in die Golf-Saison 2012!
Im Laufe meines Lebens habe ich viele Bücher zu den unterschiedlichsten Themen gelesen, insbesondere natürlich im Bereich Coaching. Doch das Buch “Jenseits des Scores” von Oliver Heuler / www.golfkurse.com hat mich tief beeindruckt. Was macht daher dieses Buch so besonders für mich?
Die Verbindung zwischen Sport und dem eigenem “Lebensmodell”. Sicherlich habe ich Menschen erlebt, die im Sport ganz anders als im “wirklichen Leben” sind. Und als ehemalige Handball-Torhüterin mache ich da keine Ausnahme, doch gerade das ist das Faszinierende an diesem Buch.
Im Golf kann ich keine Aggressivität gebrauchen, sondern ich muss mich in “Demut” üben. Denn das zentrale Thema ist nicht der Golfer, sondern immer wieder das Golfspiel! Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Art, wie man nun mal Golf spielt oder spielen möchte …
Oliver Heuler spricht diese Themen an, die einen – zumindest mich – auch im Alltag beschäftigen, dazu gehören unter anderem …
- Eigenmotivation
- Selbstdisziplin
- Selbsterkenntnis
- Selbstbestimmung
- Selbstverantwortung
- Selbstvertrauen
- Selbstvergessenheit
- Selbstverwirklichung
- Selbstachtung und dauerhafte Zufriedenheit
Irgendwann im Spiel wird man mit diesen Gedanken konfrontiert und hadert so manches Mal mit seinem “Golfspiel”, doch gerade das macht das Buch so sympathisch und hilfreich. Es spricht diese Momente an, belehrt aber nicht! Im Gegenteil, Oliver Heuler zeigt Möglichkeiten auf, damit besser umzugehen.
Dieses Buch hat meinen geistigen Horizont erweitert und dazu geführt, dass mein Golfspiel gelassener wird und ich einfach mehr Spaß am Spiel habe …
Wer einen kleinen Einblick in das Buch machen möchte, der darf sich – mit freundlicher Genehmigung von Oliver Heuler / www.Golfkurse.com – einen Ausschnitt
hier Golf-Psychologie-Buches “Jenseits der Scores”
downloaden.
Viel Spaß beim Lesen …
Kurzbeschreibung
Golf-Psychologie beginnt nicht erst auf dem Golfplatz – und noch weniger endet sie dort: Ausreden, Angst vor Blamagen, Jammern und Wutausbrüche machen uns auch im Alltag zu schaffen.
Das Golfspiel zeigt jedem seine Grenzen – oft auf schmerzliche Weise. Aber gerade dadurch können wir uns selbst besser kennen lernen. Wer diese Chance erkennt, kann seine persönliche Entwicklung genauso schnell vorantreiben wie seine golferische.
JENSEITS DES SCORES kann Ihnen helfen, Angst, Enttäuschung und Ärger auf dem Golfplatz zu überwinden und das hier erlernte auch im täglichen Leben zu nutzen. Eine völlig neue Synthese aus östlichen Weisheiten und westlicher Psychologie soll dabei helfen.
“Jenseits des Scores”
von Oliver Heuler
Gebundene Ausgabe: 170 Seiten
Verlag: Books on Demand (Juli 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3000050961
Preis: 24,95 €
Hier gleich bei www.seko-online.de das Buch “Jenseits des Scores” von Oliver Heuler (einfach auf Satz oder SEKO-Logo klicken) bestellen.
Golf ist ein schwieriger Sport! Da hast du endlich mal den Golfschwung raus, dann muss man sich auch noch mit Annäherungsschlägen und dem “gemeinen” Putten rumärgern. Für viele Golfer ist aber das Wichtigste, soweit wie möglich den Ball zu schlagen, vergessen jedoch dabei, dass 70 % aller Schläge auf einer Runde eben diese kurzen Schläge sind, also Putts, Chips, Pitches oder Bunkerschläge, siehe www.golf-platz.de.
Nachdem mein langes Spiel mittlerweile ganz passabel ist, ich jedoch regelmäßig am Green die kurzen Putts “versemmel” … Habe ich beschlossen, wieder schlauer zu werden und mir eine Golfstunde bei Steve Anders auf der Jura Golfakademie zu gönnen. Und siehe da, ich hätte noch die nächsten Jahre putten können, es wäre sicherlich nicht besser geworden …
Umso wichtiger ist es – gerade in einer sehr technischen Sportart wie Golf – sich immer wieder einen professionellen Golflehrer zu nehmen. Damit spart man sich Zeit und Frust! Und manchmal sind es nur kleine Änderungen, die erheblich zur Verbesserung des Golfspiels beitragen. Bei mir waren es der Griff, der Stand und vor allem die Ausholbewegung, die mich jetzt sicherer putten lässt.
Sicherlich gelingen mir jetzt nicht gleich alle Putts, dennoch habe ich bereits beim Üben mehr Stabilität gespürt, die ich durch Trainieren weiterhin stabilisieren werde. Doch das Gefühl und vor allem das Wissen um die Gründe, sind für mich bereits “Goldwert”. Golf ist mit so viel Technik verbunden, dass hier nur Naturtalente auf Dauer erfolgreich sein können. Ich bin leider kein Naturtalent, aber durch regelmäßiges Trainieren besteht Hoffnung
Übrigens, wer das mit dem “kurzen Spiel” nun weiß, sollte seine Trainingseinheiten dementsprechend anpassen, d.h. 2/3 Kurzspiel und 1/3 lange Schläge üben. Wie soll das gehen? Putten kann man auf dem Teppich üben, sowie das Pitchen vom Teppich auf das Sofa und natürlich auf der Driving Range.
Wer besser werden will, sollte sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und sich einen Trainings- bzw. Aufwärmplan erstellen. Dies klingt jetzt alles sehr statisch und ohne Spaß … Falsch!
Denn trainieren macht Spaß und ist die Grundlage für den Erfolg. Und was hindert uns daran vor dem Spiel auf dem Platz ein bisschen das Pitchen und das Putten zu üben?
Let´s train, swing and win!
PS: Und wer dann nach dem Trainieren und Spielen immer noch mit Wasser, Gegner, Ball, Schläger etc. kämpft?! Kommt zu mir zum wingwave Golf-Coaching …

