Artikel-Schlagworte: „Herausforderung“

Bild www.talentschmiede.info * Soll wirklich jedes Kind immer ein Sieger sein?In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Ist Sport immer noch ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft? Gehen wir heute mit Erfolge und Niederlagen anders um, als zu unserer Kinder- und Jugendzeit? Ist Sportunterricht oder Kinder- und Jugendtraining schwieriger geworden oder eben nur einfach anders …

Mit diesen Fragen werde ich – mehr oder weniger – tagtäglich im Sport und durch meinen Freundeskreis konfrontiert. Wenn ich an meine Kindheitserinnerungen denke, erinnere ich mich vorwiegend an Disziplin, Leistung, Erfolge und Niederlagen. Wenn ich verloren hatte, dann wurde ich getröstet und auf meine Fehler hingewiesen.

Meistens kam dann der dezente Hinweis: “Um besser zu werden, musst du mehr trainieren …” Ob das immer hilfreich war, mag dahingestellt sein, jedoch die Kernaussage war: “Ich muss für den Erfolg etwas tun!” Doch die Zeiten haben sich geändert …

Heute muss jedes Kind ein Sieger sein, das Verlieren wird als mögliches traumatisches Erlebnis eingestuft und muss auf jeden Fall vermieden werden. Die Folge davon ist, schön reden der Situation und die Suche nach einem/mehreren Schuldige.

Tun wir damit den Kindern wirklich einen Gefallen? Früher bei den Bundesjugendspielen gab es erste, zweite, dritte Plätze, die dementsprechend belohnt wurden. Heutzutage sind alle Sieger und bekommen eine Medaille umgehängt, doch wem hilfst?

Wir wollen leistungsfähige und erfolgreiche Sportler, doch das geht definitiv nur über Disziplin, Leistung, Erfolge und Misserfolge und dies bereits in jungen Jahren. Nur wer bereits auf Kindesbeinen lernt mit Niederlagen umzugehen wird daraus lernen besser zu werden.

Und dies verpackt in kindgerechter Pädagogik mit viel Motivation. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kinder aus ihren Fehlern lernen wollen, was hilft es hier, alles schön zu reden und als toll hinzustellen, wenn das Kind zum zehnten Mal den Torwart angeschossen und somit kein Tor gemacht hat?

Sicherlich gibt es auch das andere Extrem mit übermotivierten Eltern, die ihre Kinder regelrecht zum Erfolg “prügeln” wollen. Doch die Tendenz geht eher zum “Kuschelkurs”, frei nach dem Motto: “Nur kein Stress für das Kind, der kommt noch früh genug.”

Doch wo kann das Kind am besten lernen damit umzugehen? Spielerisch im Sport! Wo Erfolg und Niederlage jederzeit sich abwechseln können und allein der Umgang entscheidet, wie das Kind das “verkraftet”. Und mal ehrlich … Meistens gehen die Erwachsenen schlechter damit um, wenn ihre Kids verloren haben, als die Kinder selber, die haben das nämlich im nächsten Spiel schon wieder vergessen.

Machen wir es also unseren Kinder jetzt und später leichter! Lassen wir sie die Erfahrung machen, das andere auch einmal besser sein können und zeigen wir ihnen auf wie …!

Schon als Kind fürs Leben lernen!

Mehr zu diesem spannenden Thema aus einer meine Lieblings-Magazine (einfach draufklicken):
“brandeins” von 10 / 2011
Wenn Jeder ein Sieger ist
von Dirk Boettcher

Bild commov.de * Angstgegner was ist das?Als Sportjournalist hat man es schon irgendwie schwer … Die Menschen wollen amüsant und geistreich unterhalten werden, ohne dass man immer wieder das Gleiche erzählt. Das ist häufig nicht einfach, wenn Sportler sich im Kampf mehr oder weniger abmühen, anstatt glanzvolle Leistungen abzuliefern.

Gerne wird dann in diesen Momenten das sogenannte Phrasenschwein bemüht, wie

  • Ein Tor würde dem Spiel jetzt gut tun
  • Die Spieler müssen über dem Kampf zu Spiel finden
  • Das Spiel beginnt – wie immer – bei Null
  • Sicher aus der Abwehr heraus
  • Der Gefoulte sollte nie selbst werfen
  • Er hat noch nie gegen diesen Spieler gewonnen, das ist sein Angstgegner
  • Und, und, und …

Und da ist es wieder das Schreckensgespenst! Was wurde nicht alles über den “berühmten Angstgegner” geschrieben und geplaudert? Häufig wird das Verlieren mit Zahlen, Daten und Statistiken gerne noch untermauert. Doch wem hilfst? Keinem, denn umso mehr der Fokus auf “Angstgegner” gerichtet ist, umso wahrscheinlicher ist die Niederlage.

Also wie ist nun der Plan gegen solch´ einen Angstgegner, einer Angst-Mannschaft oder einer Angst-Strecke? Vorab “Angst frisst Seele auf!” Angst ist auch ein emotionaler Zustand, der in der Evolutionsgeschichte durchaus seine Berechtigung hatte, denn Angst war früher der Schutz vor dem “Gefressen werden”.

Heutzutage wird keiner mehr gefressen und zerlegt, eher verbal durch die Medien und Mitmenschen. Wie dem auch sei, wichtig ist es die Angst genau zu lokalisieren. Meistens wird die Angst pauschalisiert und damit “SEHR GROß” gemacht! Pauschalurteile sind jedoch schwieriger zu neutralisieren als einzelne “Angstpunkte”.

Daher kann es sehr hilfreich sein, Schritt für Schritt seine Emotionen zu testen. Die Frage ist: Ab wann schlägt die Emotionen in Angst um oder ab wann kann ich vor lauter negativer Emotion nicht mehr lösungs- und zielorientiert handeln? In vielen Fällen sind das einzelne Auslöser, wie

  • Erster Wurf am Pfosten
  • Zwei, drei Asse vom Gegner
  • Selbstbewusstes Auftreten vom Gegner
  • Schlechter eigener Start ins eigene Spiel
  • Zahlreiche vergebene Chancen
  • Ein unangenehmer Flight-Partner im Turnier
  • Und, und, und …

Weil viele Spieler in diesen Momenten nicht ihre negativen Auslöser kennen und auch Probleme haben mit ihren negativen Gefühlen lösungsorientiert umzugehen, wird die ganze Situation in den “Gedanken-Topf” geschmissen und pauschalisiert. Wer sich jedoch bewusst mit den wiederkehrten Themen auseinandersetzt, hat auf Dauer eine Chance diese Angst-Dämonen zu besiegen.

Daher ist es so eminent wichtig der Angst im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge zu sehen. Wer im Keller Geräusche hört und nie der Sache auf dem Grund geht und das Licht anmacht, um nachzuschauen, wird nie in den Keller gehen. Ähnlich ist es mit negativen Situationen im Sport. Wer Emotionen auf Dauer pauschalisiert und hinnimmt, wird seine Situation nie ändern und erfolgreich werden!

Welche “Angst-Punkte” hast Du?
Wie möchtest Du Deine persönlichen Angst-Dämonen erledigen?

Hast du eine Berufung? Ich finde es bemerkenswert, wenn Menschen in einer Sache voll und ganz aufgehen und ihre Erfüllung finden. Für so manchen Mitmenschen ist dies nicht nachvollziehbar, denn eine Berufung hat häufig auch oft mit “Verzicht” zu tun.

Doch was heißt schon verzichten, wenn man auf der anderen Seite die Erfüllung findet? Die Suche nach der Glückseligkeit im Tun ist hier die Motivation. Im Sport nennt man das den “Flow”. Alles fließt, die ganze Konzentration ist genau auf diese Tätigkeit ausgerichtet. Die Welt “da draußen” ist mit dieser Tätigkeit ausgeblendet.

Das bedeutet Entspannung pur für die Seele, egal ob man Sport treibt, musiziert oder ein Bild malt. Und das Schöne daran ist, dass man den angenehmen Zustand jederzeit durch dieses Tun wieder herstellen kann. Man tritt sozusagen in eine andere Welt ein, deren Ursprung man eigentlich selbst ist.

Kurios, oder?! Doch viele Sportler vergessen diesen Zustand im Laufe der Jahre, gefüllt mit möglichen negativen Erfahrungen oder Misserfolge. Einzig und allein die Struktur und Disziplin lässt einen das Tun, was man eben tun muss, nämlich trainieren. Wer stellt sich hier schon die Frage …

  • Macht mir das Training Spaß?
  • Trainiere ist so, dass ich mich stetig verbessere?
  • Ist das Training effektiv?
  • Gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Training?
  • Macht mir überhaupt der Sport noch Spaß?
  • Gebe ich immer 100% Einsatz in jedem Training, in jedem Wettkampf?
  • Und, und, und …

Uns ist allen klar, wer Erfolg haben möchte, muss immer 100% Einsatz bringen, auch wenn es manchmal einfach nicht geht. Solche Tage gibt es auch und hier zählt allein schon die Erkenntnis, “Ich habe alles gegeben, mehr ging heute nicht!” Daher ist der Umgang mit sich selbst auf Dauer entscheidend.

Wer – als Sportler – seinen Erfolg / Misserfolg von äußerlichen Faktoren abhängig macht, der wird langfristig keinen Erfolg haben. Wer dagegen selbstkritisch und doch fehlerverzeihend sein eigenes Tun im Training und Wettkampf analysiert, wird sich dauerhaft verbessern und somit erfolgreicher sein.

Jeder Sportler weiß, dass die Leistung im Wettkampf der Gradmesser ist und über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Beim Einzelsportler ist der Name in der Ergebnisliste Ausdruck über den Stand der momentanen Leistung. Als Mannschaftssportler dagegen sehe ich immer einen Team-Namen in der Tabelle.

Viele Sportler geben damit ihre eigene Verantwortung an das Team ab, d.h. das Team muss 100% geben, doch nicht ich …! Und genau dieses Denken unterscheidet erfolgreiche Mannschaften von weniger erfolgreichen Teams. Vor Ruhm und Ehre eines Teams stehen am Anfang immer die einzelnen Team-Mitglieder …

Einer für Alle – Alle für Einen!
Bist du Mitläufer oder Team-Mitglied?

Die Aussage “Leiden ist leichter als lösen” von Bert Hellinger kommt mir die letzten Tage immer wieder in den Sinn und beschäftigt mich im “Geiste”. Meistens haben solche Gedanken mit meinem Umfeld zu tun oder mit welcher Thematik ich mich gerade “konfrontiert” fühle …

Häufig sind solche Gedanken nur der Auslöser für eine Kette an neuen Überlegungen und Betrachtungsweisen, die letztendlich ganz andere Sichtweisen auf altbekannte Themen offenbaren. Manchmal sind es dann nicht nur Themen, sondern auch Menschen, die einer kritischen Zensur “unterworfen” werden.

Wer sich auf Dauer selbstkritisch mit seiner eigenen Persönlichkeit auseinandersetzt und konsequent weiter entwickelt, wird möglicherweise feststellen müssen, dass das Umfeld nicht immer positiv auf Veränderung reagiert. Und das betrifft alle Bereiche des Lebens, egal ob in Beziehung, Freundschaft, Sport oder Beruf!

Spätestens hier trennt sich die “Spreu vom Weizen”, d.h. der Erfolgreiche vom weniger Erfolgreichem. Wer einen Lebens-Traum und ein Ziel hat, muss diesen auch zielstrebig und beharrlich verfolgen. Egal welche Widerstände sich einem Entgegenstellen …

Und das ist wohl einer der größten Herausforderungen im Leben! Das Gefühl zu entwickeln, wer ist einem wohlgesonnen und wer tut nur so. Sicherlich hat jeder seine Gründe für sein Verhalten, doch so mancher Zeitgenosse argumentiert gerne unter dem Deckmäntelchen “Ich meine es doch nur gut für DICH!”

Können wir wirklich entscheiden, was für andere gut oder schlecht ist? Oder anders gefragt, kann mein Umfeld für mich entscheiden? NEIN und doch bewerten wir tagtäglich Entscheidungen anderer und / oder lassen uns von anderen beeinflussen und so manches Mal von unserem Lebens-Ziel abbringen.

So mancher rechtfertigt sich noch dafür, doch im Laufe der Zeit passt man sich dem allgemeinem Strom der Bequemlichkeit an und hört auf für sich selbst zu kämpfen. Eines Tages wacht man dann plötzlich mit den Gedanken auf “Ich wollte doch schon immer mal!” Frei nach dem Motto: “Heute beginnt der Rest deines Lebens!”

Video von youtube
Heute beginnt der Rest deines Lebens von Udo Jürgens (1998)


Und was wolltest DU schon immer tun?
Fang jetzt damit an!

Bild Navigation © Luftbildfotograf - Fotolia.com * Artikel: Nutzt eure Chancen in 2012Irgendwie hatte ich dieses Jahr keine Lust Weihnachtswünsche zu verschicken. Ich weiß nicht voran es lag, aber Weihnachtsstimmung kam – bei mir zumindest – dieses Jahr nur wenig auf. Eher das Bedürfnis, dass 2011 endlich vorbei gehen soll, damit ich mich auf zu neuen Horizonten machen kann.

Denn dieses Jahr war für mich gefühlt nur ein halbes Jahr, die Zeit verging so schnell! Auch ist dieses Jahr so wenig “greifbar”, d.h. es ist so viel passiert und manchmal frage ich mich … war das 2011 oder doch schon 2010?! Ich habe viele positive Erlebnisse von 2011 in Erinnerung und doch bleibt ein fader Beigeschmack.

Einige Ziele von meiner persönlichen Zielvereinbarung konnte ich umsetzen, insbesondere die Gründung der talentschmiede.info als Handballschule. Und doch sind Wünsche und Ziele auf der Strecke geblieben, sei es weil ich mich zu sehr nach anderen gerichtet oder einfach verschoben habe.

Gut, man könnte nun diskutieren, wenn das Ziel verschoben wurde, dann war es wohl nicht so wichtig. Sicherlich trifft das bei einer oder anderen Situation auch zu, doch ehrlicherweise nur bei wenigen. In der Hauptsache habe ich tatsächlich persönliche Ziele einfach, zwar wegen  nachvollziehbaren Gründen, zurückgestellt, doch glücklich war ich damit nicht!

Und genau dieses Verschieben macht auf Dauer unglücklich. Gründe dafür findet man immer, sei mangelnde Motivation, zu wenig Geld, falscher Zeitpunkt, und, und, und … Doch genau diese “Ausreden” machen uns unzufrieden und motivieren uns noch weniger zu tun.

Zufriedene Menschen bleiben am Ball und nutzen ihre Chancen. Und genau diese Chancen nutzen wir nicht! Wir beschäftigen uns lieber damit Situationen und Herausforderungen zu vermeiden, als dass wir uns auf den “Chancen-Weg” machen. Wir haben Angst vor dem Versagen, einer Niederlage oder schlimmstenfalls einer Blamage …

Unser Denken und Handeln versinkt im Alltäglichen und frisst damit unsere Motivation und Lebensfreude auf. Um dem zu entfliehen, wird dann eine Vielzahl an positive Erlebnissen in die wenigen Urlaubstage gepackt, um danach noch frustrierter daheim zu sitzen.

LEBEN heißt JETZT und weniger gestern und noch weniger morgen! Wer seine positive “Lebensfreude” aus dem gestern bezieht, kann dies als Motivation für immer neue Erlebnisse und Herausforderungen benutzen, doch das Handeln darf man dabei nicht vergessen.

Sicherlich ist das am Anfang zeitraubend und anstrengend, doch irgendwann gewöhnt man sich an das “Handeln” und erfreut sich immer wieder an den Ergebnissen. Und genau darauf kommt es an! Dran bleiben und den Dingen ihren Lauf lassen, dabei jegliche Chance zu persönlichen Weiterentwicklung nutzen!

Wir sollten wieder lernen unsere Chancen zu nutzen! Und die gibt es jeden Tag immer wieder neu im Lebensprogramm. Nur sehen wir diese Chancen zu selten und wenn ja, bezeichnen wir diese im nach hinein als Zufall. Ziel ist wichtig, doch noch wichtiger ist, dass man die Chancen hierfür auch nutzt.

2012 ist daher ein Jahr wie jedes andere Jahr, es unterscheidet sich nur, was jeder persönlich daraus macht!
Nutzt Eure Chancen!

Sei achtsam mit Dir * Bild commov.deDie letzten Tage und Wochen waren ziemlich zeitintensiv, so dass ich selten daheim war. Meine Vorräte wurden immer weniger und deshalb ging ich einkaufen. Diesmal ohne Einkaufsliste, aber mit dem Bewusstsein: Weniger ist mehr! Der Einkaufskorb war trotzdem voll und ich etwas irritiert. Brauche und esse ich das wirklich alles?

Daheim angekommen, räumte ich die Lebensmittel auf und bin erschrocken, wie viele “alte” Lebensmittel ich weggeworfen habe. Abgesehen davon, dass man sicherlich viele Lebensmittel trotz Verfalldatum noch hätte “verbrauchen” können, finde ich diesen sorglosen Umgang damit mittlerweile “beschämend”.

Meine Großmutter hätte mit diesen alten Lebensmitteln jedenfalls noch was Leckeres zaubern können. Doch mir fehlen hierzu ehrlicherweise die Lust und auch das Koch-Gen. Und wenn ich so darüber nachdenke, nicht nur mir. Durch den Überfluss an Ware können wir uns es leisten in einer Wegwerf-Gesellschaft zu leben …

Die Krönung hierfür erlebte ich bei einem Tierarztbesuch mit meinem Hund. Einer Mutter waren die Kosten für den Hamster zu teuer und meinte zu ihrem Sohn, “Wenn das so weiter geht, kommt der weg und wir kaufen einen neuen Hamster!” Ich und die anderen Tierbesitzer im Wartezimmer waren sprachlos …

Wir gehen mit einer Selbstverständlichkeit mit Dingen um, die für manche Menschen eine tägliche Herausforderung darstellen. Und das können schon warme Kleidung, etwas zu Essen und ein Dach über den Kopf sein. Was hat das aber alles mit dem Sport zu tun?

Viel … wie gehen wir miteinander und mit Dingen anderer um?

  • Achtsamer Umgang untereinander
  • Gemeinsam die Sportgeräte aufräumen
  • Rechtzeitiges Abmelden vom Training/Spiel
  • Getränke mitbringen und vor allem wieder mit nach Hause nehmen
  • Mit dem Eigentum anderer achtsam umgehen (Sporthalle, Sportplatz, Sportgeräte etc.)
  • Und, und, und …

Jetzt könnte man wieder über den sogenannten Verfall der Werte diskutieren, doch mit dieser Diskussion ist momentan keinem geholfen. Wichtig ist, dass jeder von uns selbst wieder einmal inne hält und achtsam mit seinen Gefühlen und Empfindungen umgeht. Sich vielleicht das nächste Mal überlegt, ob man das wirklich braucht und wenn ja für was …

Und wer weiß, vielleicht entdeckt man neue Seiten oder Leidenschaften an sich?! Wie wäre es mit Plätzchen backen, statt kaufen oder auch nur andere darauf hinweisen, dass sie gerade sehr unachtsam sind … Möglichkeiten gibt es viele!

Sei 8SAM mit Dir!

commov-Tipp: Ruhe da oben! * Bild arbor-verlag | Andreas KnufDie letzten Wochen waren ziemlich anstrengend … Ein Termin jagte den anderen und es gab immer etwas zu tun. Mein Gehirn war immer im Stand-by-Modus und meine Gedanken dauernd auf “Achse”. Ich habe dadurch viel erledigen können und es funktionierte alles nach Plan, doch ich muss zugeben: Es war anstrengend!

Diese Anstrengung war jedoch weniger körperlich sondern mehr bezogen auf meinen Kopf. Mir fiel hier so richtig auf, dass ich es nur schwer schaffte den Stand-by-Modus auf “AUS” zu stellen. Meine zu erledigenden Aufgaben war ständig präsent und selbst auf dem gemütlichen Sofa aktiv.

Wie passend zu diesem Thema las ich gerade das Buch “Ruhe da oben!” von Andreas Knuf. Er beschreibt treffend und humorvoll genau diesen “Hamsterrad-Zustand” und gibt gute Tipps sich und seinem Geist eine Auszeit zu gönnen. Vor allem erklärt er, woher und wieso überhaupt man sich darauf einlässt.

Auf der anderen Seite wurde mir wieder einmal bewusst, dass genau diese “Stille im Kopf” sehr entspannend und auf Dauer kreativer sein kann, als sich um eine Situation permanent Gedanken zu machen. Gerade im Sport entscheiden die Gedanken häufig über das letzte Quäntchen “Erfolg”.

Und doch gehen wir so unachtsam damit um! Wer sich einmal einen Tag Gedanken-Achtsamkeit für sich gönnt, wird möglicherweise erstaunt sein, wie viele Dinge und Situationen man gerne übersieht bzw. überhört. Diese Buch kann ich nur jedem empfehlen, der seine plappernden Gedanken freundlich stimmen möchte … :-)

Ruhe da oben!
Der Weg zu einem gelassenen Geist
von Knuf, Andreas
Verlag: Arbor-Verlag
ISBN 3-86781-032-X
Preis: 12,80 €

PS: Vielen Dank für die freundliche Genehmigung von Andreas Knuf. :-)

Detailinformationen von SEKO Fachbuchversand:
Ruhe da oben! ist ein Buch für alle, die ihrem umherirrenden Geist auf die Schliche kommen möchten und bereit sind, sich von der Energie des einfachen Seins anstecken zu lassen. Manchmal führt unser Geist sein eigenes Leben.

Unendlich vielfältig schwirren uns dann die Gedanken durch den Kopf, ziehen uns in ihren Bann und begeistern uns für neue Welten. Doch dann finden sie mal wieder kein Ende und es wird des Guten zu viel. Wenn nachts um vier unser rastloser Geist seine eigenen Wege geht, können wir erleben, wie uns unsere Gedanken und Gefühle fest im Griff haben. Wie eingefroren wird es uns dann unmöglich, diesen Augenblick zu genießen.

Zurück zur Energie des einfachen Seins. Doch in Wirklichkeit sind wir weit mehr: Wir sind die beglückende Freude, die entsteht, wenn wir einfach nur in der Gegenwart sind, und von der wir gar nicht recht wissen, woher sie eigentlich kommt. Wir sind unser offenes Herz, das alles annehmen kann, uns selbst mit unseren kleinen Macken und Schwächen, aber auch die Menschen um uns herum.

Wir sind die innere Stärke und Gelassenheit, die auch mit schwierigen Situationen zurechtkommt. Und wir ahnen: In der Welt jenseits der Gedanken können wir zurück nach Hause finden, zu uns selbst.

Tolle Bücher und noch mehr von www.seko-online.de

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