Artikel-Schlagworte: „Körperhaltung“

Bild commov.de * Angstgegner was ist das?Als Sportjournalist hat man es schon irgendwie schwer … Die Menschen wollen amüsant und geistreich unterhalten werden, ohne dass man immer wieder das Gleiche erzählt. Das ist häufig nicht einfach, wenn Sportler sich im Kampf mehr oder weniger abmühen, anstatt glanzvolle Leistungen abzuliefern.

Gerne wird dann in diesen Momenten das sogenannte Phrasenschwein bemüht, wie

  • Ein Tor würde dem Spiel jetzt gut tun
  • Die Spieler müssen über dem Kampf zu Spiel finden
  • Das Spiel beginnt – wie immer – bei Null
  • Sicher aus der Abwehr heraus
  • Der Gefoulte sollte nie selbst werfen
  • Er hat noch nie gegen diesen Spieler gewonnen, das ist sein Angstgegner
  • Und, und, und …

Und da ist es wieder das Schreckensgespenst! Was wurde nicht alles über den “berühmten Angstgegner” geschrieben und geplaudert? Häufig wird das Verlieren mit Zahlen, Daten und Statistiken gerne noch untermauert. Doch wem hilfst? Keinem, denn umso mehr der Fokus auf “Angstgegner” gerichtet ist, umso wahrscheinlicher ist die Niederlage.

Also wie ist nun der Plan gegen solch´ einen Angstgegner, einer Angst-Mannschaft oder einer Angst-Strecke? Vorab “Angst frisst Seele auf!” Angst ist auch ein emotionaler Zustand, der in der Evolutionsgeschichte durchaus seine Berechtigung hatte, denn Angst war früher der Schutz vor dem “Gefressen werden”.

Heutzutage wird keiner mehr gefressen und zerlegt, eher verbal durch die Medien und Mitmenschen. Wie dem auch sei, wichtig ist es die Angst genau zu lokalisieren. Meistens wird die Angst pauschalisiert und damit “SEHR GROß” gemacht! Pauschalurteile sind jedoch schwieriger zu neutralisieren als einzelne “Angstpunkte”.

Daher kann es sehr hilfreich sein, Schritt für Schritt seine Emotionen zu testen. Die Frage ist: Ab wann schlägt die Emotionen in Angst um oder ab wann kann ich vor lauter negativer Emotion nicht mehr lösungs- und zielorientiert handeln? In vielen Fällen sind das einzelne Auslöser, wie

  • Erster Wurf am Pfosten
  • Zwei, drei Asse vom Gegner
  • Selbstbewusstes Auftreten vom Gegner
  • Schlechter eigener Start ins eigene Spiel
  • Zahlreiche vergebene Chancen
  • Ein unangenehmer Flight-Partner im Turnier
  • Und, und, und …

Weil viele Spieler in diesen Momenten nicht ihre negativen Auslöser kennen und auch Probleme haben mit ihren negativen Gefühlen lösungsorientiert umzugehen, wird die ganze Situation in den “Gedanken-Topf” geschmissen und pauschalisiert. Wer sich jedoch bewusst mit den wiederkehrten Themen auseinandersetzt, hat auf Dauer eine Chance diese Angst-Dämonen zu besiegen.

Daher ist es so eminent wichtig der Angst im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge zu sehen. Wer im Keller Geräusche hört und nie der Sache auf dem Grund geht und das Licht anmacht, um nachzuschauen, wird nie in den Keller gehen. Ähnlich ist es mit negativen Situationen im Sport. Wer Emotionen auf Dauer pauschalisiert und hinnimmt, wird seine Situation nie ändern und erfolgreich werden!

Welche “Angst-Punkte” hast Du?
Wie möchtest Du Deine persönlichen Angst-Dämonen erledigen?

Bild © ioannis kounadeas | think it about - Fotolia.com * commov-Artikel: Wenn du denkst, du denkst …Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Ein Mädchen kann das nicht.
Schau mir in die Augen, und dann schau in mein Gesicht!
Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Du hast ein leichtes Spiel.
Doch ich weiß, was ich will. Drum lach nur über mich,
Denn am Ende lache ich über dich!
gesungen von Juliane Werding / geschrieben von Gunther Gabriel | 1975

Dieses Lied war in den 70igern ein Klassiker und verfolgt mich in manchen Situationen immer noch … Weniger vom tatsächlichen Inhalt, sondern mehr vom Refrain

“Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst …”

Wir denken zwischen 60.000 – 80.000 Gedanken am Tag, manchmal mehr manchmal auch weniger. Häufiger denken wir auch gleich für die Menschen in unserem Umfeld mit und interpretieren Dinge hinein, die richtig sind, aber auch völlig falsch sein können.

Dieses Interpretieren ist in vielen Situationen wichtig und wird im Sport gerne als Talent mit “antizipieren” bezeichnet. Antizipation ist demnach die “Vorwegnahme oder Erwartung eines zukünftigen Verhaltens”, siehe Wikipedia. Im Sport ist daher “Antizipation” eine wichtige Eigenschaft.

Doch wo interpretieren wir Dinge, die sich im nach hinein als völlig falsch darstellen? Wir meinen zu wissen, was der Gegenüber mit seinen Aussagen und seinem Verhalten beabsichtigt hat, ohne es wirklich zu wissen. Häufig lassen wir diese Bewertung stehen, ohne uns zu vergewissern, ob diese stimmt …

Doch genau diese persönliche Bewertung über das Tun des anderen – sei es positiv wie negativ – kann unser Handeln entscheidend beeinflussen. Deshalb sollte man nicht nur denken, sondern viel öfters nachfragen, ob das Denken auch wirklich stimmt!

Heute nur gedacht oder auch nachgefragt?!

Video von youtube.com | ZDF Theater
Juliane Werding – Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst

Bild © Andrey Kuzmin - Fotolia.com * Wie normal bist du?Was ist schon normal? Wer ist normal? Und wer legt dafür den Maßstab für diese Normalität fest? Ist es mit Tomaten reden normal? Wahrscheinlich nicht, oder?! Und doch werde ich nicht gleich ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert, wenn ich das tue … Nein, es trägt eher zur allgemeinen Belustigung der Anwesenden bei.

Nun gut, jeder hat mehr oder weniger seinen eigenen Spleen und nicht jeder kann diesen gewinnbringend “verkaufen”. Und doch können gerade diese Spleene einen Menschen liebens- oder verachtenswert machen. Wie immer ist dies eine Frage der Betrachtung und vor allem der eigenen Erfahrungswerte.

Genau diese WERTE sorgen dafür in welche Schubladen wir unsere Erlebnisse stecken und wie wir in Zukunft handeln. Erlebnisse, die wir nur schwer zuordnen können oder auch nicht in unser Wertesystem passen, werden häufig als “unnormal” bewertet.

Höchstwahrscheinlich kann dies in gefährlichen Situationen hilfreich sein, doch im täglichen Leben können wir möglicherweise interessante und spannende Chancen verpassen. Vielleicht lohnt es sich daher, ab und zu sein Wertesystem zu überdenken und sich auch mit Menschen “abzugeben”, die man langweilig und doof findet.

So manches Mal wird man dadurch positiv überrascht und der eigene Horizont erweitert sich um eine weitere Schublade. Und damit die Welt ein bisschen offener und für uns selbst lebenswerter wird, benötigen wir viele, viele positive Schubladen. Wir reden so oft über Geld, vergessen jedoch häufig unsere eigenen Wertigkeiten.

Diese persönliche Wertigkeit ist gegen alles Geld der Welt NICHT aufzuwiegen! Wenn wir uns selbst viele Wert-Schubladen zutrauen und erlauben, können wir gegenüber anderen toleranter und entspannter umgehen. Doch den WERT legen wir tagtäglich selbst fest.

Wie NORMAL bist Du?

Video von youtube
Vera F. Birkenbihl – Gute Laune

 

Golf-Tagebuch: wingwave® – GolfcoachingWer hier bei commov (=communication & movement) vorbeikommt, der beschäftigt sich bereits mit dem “mentalen Aspekt” im Sport und die Mehrzahl der Sportler sind sich auch dieser Wichtigkeit bewusst. Dennoch kommen viele über das Lesen eines Buches leider nicht hinaus. Schade darum, denn viele Blockaden haben eine Ursache, die häufig sehr schnell zu beheben sind.

wingwave® – Sportcoaching ist hierfür eine hervorragende Möglichkeit schnell und effektiv Lösungen für jegliche individuelle Probleme bzw. Blockaden zu finden. Was macht diese Coaching daher so attraktiv?

Durch den kinesiologischen Myostatik- oder O-Ringtest “erforscht” man die Ursache für die Blockade, um danach gezielt durch “Winken” dieses Thema aufzulösen. Im wingwave®-Coaching nutzt man die REM-Augenbewegungen, um diese “Blockaden” aufzulösen und einen positiven Status herzustellen. Hierzu winkt der wingwave®-Coach mit seiner Hand vor den Augen des Coachees (SportlerIn) und dessen Augen folgen diesen Bewegungen.

Durch dieses Bewegen der Augen wird der Informationsfluss im Gehirn angeregt, so dass eine neue “Sortierung” erfolgt. Diese Sortierung ist für gewöhnlich sofort an der “Körperhaltung” ersichtlich und wird durch einen “kinesiologischen Myostatik- oder O-Ringtest” nochmals überprüft. Diese Wink-Bewegungen inkl. Test werden solange durchgeführt bis der Coachee (=Sportler) ein für ihn zufrieden stellendes Gefühl hat.

Gerade im Golf ist wingwave® – Sportcoaching und natürlich für alle anderen Sportarten ist wingwave® eine hervorragende Möglichkeit vor Ort “Blockaden” direkt zu coachen. Wie funktioniert das und welche “kuriosen” Themen ausschlaggebend für ein “schlechtes Spiel” sein können, zeigt das Video

Cora Besser-Siegmund – Wingwave-Golfcoaching auf www.youtube.com
von Cora Besser Siegmund

Besser-Siegmund-Institut für praxisbezogene psychologische Programme GmbH
Mönckebergstr. 11, D-20095 Hamburg

Viel Spaß beim Staunen!
Und vielleicht sieht man sich in Hilzhofen

Bild Man with magnifying glass looking for coins © Texelart - Fotolia.comWir reden ja alle so gerne inkl. meiner einer über Veränderungen. Jetzt kommt auch noch das Jahresende und der eine oder andere macht schon Planungen für 2011. Demnach sind Veränderungen eine Sache, jedoch die Wahrnehmung für einen zu ändernden Zustand eine andere …

Doch wie nehmen wir überhaupt etwas wahr? Unsere Wahrnehmung erfolgt über unsere Sinnesorgane, d.h. Riechen, Sehen, Hören, Schmecken und Fühlen. Je nach unserer eigenen Entwicklung priorisieren wir die eine oder andere Eigenschaft und handeln danach.

Gerade im Sport ist es enorm wichtig seine eigene Wahrnehmung immer wieder zu schulen und weiterzuentwickeln. Denn wie will ich z.B. in meinem Bewegungsablauf etwas ändern, wenn ich überhaupt nicht weiß, was ich tue? Gute Sportler wissen um diese Wahrnehmung ihres Körpers und können bei Problemen erfolgreich dagegen steuern.

Das fängt schon mit einer bewussten Atmung an. Wer hat heute schon bewusst tief ein- und ausgeatmet? Wir alle atmen zu flach, d.h. unser Körper bekommt nur “oberflächig” Sauerstoff. Wer aus irgendeinem Grund schon einmal tief durchatmen musste, der weiß wovon ich rede. Denn wer tief durchatmet, der muss dadurch seinen Oberkörper aufrichten und verändert damit seine Körperhaltung. Das sollten wir mindestens drei Mal pro Tag auch tun.

Genau diese Veränderung der Körperhaltung beeinflusst das eigene positive Denken. Doch diese Wahrnehmung des eigenen Körpers ist bei vielen Menschen leider abhandengekommen. Das rationale Denken hat die Führung übernommen und für körperliche Wahrnehmung und Intuition ist nur noch wenig Platz in unserem Leben.

Im Sport heißt dies dann trainieren, trainieren, trainieren, sich dann noch darüber aufregen, dass man nicht besser wird, um dann weiter zu trainieren. Alle Dinge im Leben haben ihren Sinn auch wenn es einem manchmal schwer fällt, diese Sinnhaftigkeit im Problem zu erkennen …

Wieso es sich dann nicht einfacher machen und seiner eigenen Wahrnehmung nachgehen? Wir alle haben dieses “Talent” nur nutzen wir diese Art und Weise zu handeln nicht mehr. Im Sport sind wir dann immer ganz begeistert, wenn Menschen erfolgreich flexibel auf unterschiedliche Situationen souverän reagieren. Das nennt man dann “Spielintelligenz”!

Sicherlich haben erfolgreiche Sportler eine höhere Spielintelligenz als nur “gute” Sportler, doch keiner kommt mit einem angeborenen Talent auf die Welt, d.h. jeder muss dafür – ob bewusst oder unbewusst – etwas dafür tun. Es liegt in unserer Hand unsere Wahrnehmung zu schulen …

Let´s feel …

Bild Standwaage © draaa - Fotolia.comWie steht´s Du schon wieder rum?
Stellt Dich mal gerade hin!
Lümmel mal nicht so rum!
Diese Sätze kenne ich noch aus meiner Kindheit, wo meine Eltern und häufig Lehrer mir in gewisser Weise “Haltung” beibringen wollten. Damals verstand ich den Nutzen definitiv nicht und ich glaube in der damaligen Zeit war das “Aussehen” auch wichtiger als die damit verbundene innere Haltung …

Die Zeiten ändern sich und heute kann ich mit Brief und Siegel sagen, “Ja, eine positive Körperhaltung verändert auch die geistige Einstellung!” Wer schon frühmorgens gekrümmt aufsteht und bei dieser Körperhaltung körperlich und mental bleibt, wird wohl nicht viel vom kommenden Tag erwarten, oder?

Wer dagegen aufrecht in den Tag startet, dreimal tief Luft holt, wird auf jeden Fall den Tag positiver beginnen. Im Sport, insbesondere im Wettkampf ist diese “Haltung und Einstellung” enorm wichtig. Wer den Sieg unbedingt will, gibt alles dafür und das erkennt man auch an der Körpersprache.

Wir alle haben schon negative Bespiele auf dem Platz selbst und bei anderen erlebt:

  • Der Spieler hatte schon vorher die Hosen gestrichen voll
  • Die Spieler hatten die Köpfe hängen lassen
  • Das hat man schon beim Anlauf gesehen, das der Spieler den Ball verschießt
  • und, und, und

Häufig wissen die Spieler selbst nicht einmal wie Ihre Körperhaltung aussieht. Da kann ein Video Wunder bewirken! Viele Sportler meinen immer “Sport Mental Training & Coaching” ist anstrengend und langwierig … Jein, sicherlich gibt es Themen, wo das Coaching etwas länger dauern kann, jedoch bei vielen Themen kann man durch gezieltes Reflektieren sehr schnell positive Veränderungen bewirken.

Ein Beispiel hierzu wäre ein Coaching hinsichtlich der Körpersprache mit einer Video-Aufnahme. Damit kann man die unterschiedlichen Phasen – positiver und negativer – Körperhaltung genau analysieren und dementsprechende Maßnahmen treffen. Genau hinsehen lohnt sich also!

Wer sich mit Körpersprache näher befassen möchte, dem empfehle ich “Sabine Mühlisch”
www.sabine-muehlisch.de

Die Gedanken als Wettkampf im Kopf beherrschenNaaaa, heute früh mal wieder aufgestanden und eine Stimme im Ohr gehabt?! Diese Stimme hat Anweisungen für den Tag gegeben oder Gespräche im Kopf geführt? Lt. schlauen Statistiken denken wir Menschen bis zu 60.000 Gedanken am Tag. Davon sind nicht alle positiv …

Die These liegt nun nahe, dass Optimisten positivere Gedanken haben als Pessimisten. Das ändert jedoch nichts an der täglichen Gedankenflut. Diese Gedanken können uns motivieren und vorantreiben, jedoch auch frustrieren und lähmen. Und der Tag beginnt alles andere als “toll, klasse, super”!

Ähnlich ist es vor dem Wettkampf … Tausende von Gedanken und Erfahrungen beschäftigen uns. Wir wägen unsere Chancen ab und je nach Gemütsverfassung und persönlicher Fokussierung gehen wir in das Match. Haben wir Selbstvertrauen so lösen wir schwierige Situationen einfacher als wenn wir mit uns selber und der Welt hadern.

Mangelndes Selbstvertrauen bedingt immer eine Fokussierung auf sich selbst, da ist wenig Platz für lösungsorientiertes Handeln, insbesondere im Wettkampf. Erschwerend kommt noch eine deprimierte Körperhaltung hinzu und schon ist der “Frustrations-Cocktail” gemischt.

Häufig sind es nur Kleinigkeiten, die den Erfolg verhindern. Doch vor lauter Angst vor dem nächsten Misserfolg, wird gleich alles über Bord geschmissen und vieles in Frage gestellt. Daher lohnt es sich über folgende Dinge nachzudenken:

  • Bin ich gut vorbereitet in den Wettkampf gegangen?
  • Welche Gedanken hatte ich und worauf war mein gedanklicher Fokus gerichtet?
  • Welche Situationen haben mich irritiert und mich aus meinen Rhythmus gebracht?
  • Welche Fähigkeiten haben mir gefehlt, die ausschlaggebenden Momente für mich zu entscheiden?
  • Welches Gefühl, welche Emotionen haben mich im Wettkampf begleitet?
  • Was verändere ich für mich, um im nächsten Wettkampf erfolgreich zu sein?
  • und, und, und …

Viele Fragen, wo es sich lohnt – soweit wie möglich – objektive Antworten zu finden. Diese Fragen sind weniger gedacht, Zweifel zu säen, sondern dienen einzig und allein der Analyse. Denn nur wer es schafft, den Wettkampf und seine Fähigkeiten wertfrei zu analysieren, der ist auch bereit Lösungen dafür zu suchen.

Dazu gehört auch ein STOPP unserer Gedankenflut! Es demotiviert ungemein, wenn unsere negativen Gedanken und Erfahrungen zu einem Selbstläufer werden, d.h. wenn ich keinen Einfluss mehr auf diese Sätze in meinem Kopf habe. Sehr oft hat dieser Zustand eine Ursache, daher ist es ungemein wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, um die STOPP-Taste zu drücken …

In vielen Fällen hilft es bereits sich dessen bewusst zu werden. Wenn jedoch die STOPP-Taste nicht mehr hilft, dann sollte man einen Coach kontaktieren. Denn vor und im Wettkampf sollte man sich auf den Gegner fokussieren und nicht auf seine Gedanken …

Let´s STOPP den Frustrations-Cocktail!

Körpersprache: Heute schon gepost?Wir alle kennen Zitate und Sprüche, die unsere “Körpersprache” beschreiben, da spricht man von

  • Der hat die Hosen voll …
  • Die Last liegt auf seinen Schultern …
  • Das hat man schon am Anlauf gesehen, dass das nix wird …
  • Sein Blick war voller Überzeugung …
  • Die Mannschaft war körperlich nicht auf dem Platz …
  • Es fehlte die Körperspannung …
  • Und, und, und …

Wir alle haben diese oder ähnliche Sätze schon gehört und vor allem auch selber körperlich gespürt.

Wer einmal erleben möchte, was der andere möglicherweise denkt oder fühlt braucht “nur” die Körperhaltung seines Gegenübers aufnehmen und sich der Atmung anpassen. Ausprobieren lohnt sich, denn wer sich in andere Menschen “einfühlt”, kann spannende Momente und Erkenntnisse erleben, denn unser Denken drückt sich immer in unserer Körperhaltung aus.

In seinem Buch “silent messages” beschreibt der Psychologe Albert Mehribian die Wirkung der Körpersprache mit 55%, den Tonfall der Stimme mit 38% und den Inhalt einer Aussage mit 7%, d.h. die Körpersprache hat die größte Aussage. Demnach kann ich im Wettkampf brüllen was ich will, wenn meine Körpersprache lasch ist wie ein “nasser Sack” (für Insider “nasser Frosch!” – GRINS), nehmen meine Gegner unbewusst die negative Körpersprache auf und “spüren” einen Vorteil.

Gerade im Sport gibt es viele Beispiele wie verbunden “Körper und Geist” sind, d.h. Gewinner haben eine Sieger-Körpersprache und Verlierer eben eine Verlierer-Körpersprache. Daher ist es so wichtig diese Sieger-Körpersprache für sich überhaupt wahrzunehmen und auch immer wieder zu üben und natürlich mit Leistung zu bestätigen.

Hierfür brauche ich keinen Wettkampf, es reicht schon aus, pro Tag 2-3 Minuten diese Sieger-Haltung einzunehmen und bewusst wahrzunehmen. Jetzt kommt bestimmt die Frage “Wieso das denn …?! Wenn es im Training oder Spiel schlecht läuft, dann ist häufig die Körpersprache negativ. Wenn ich nun aktiv diese Körperhaltung positiv verändere, so unterbreche ich meine “negative Grübelspirale”, um in einen positiveren lösungsorientieren Prozess zu gelangen.

Einfach aber genial! Ein bisschen üben gehört sicherlich dazu, jedoch lohnen sich die 2-3 Minuten am Tag … Außerdem vor dem Spiegel die Siegerpose üben, kann Lächerlichkeiten überwinden und das selbstVERTRAUEN, selbstWERTGEFÜHL und selbstBEWUSSTSEIN enorm steigern! Übrigens, vor dem Spiegel sieht uns ja keiner … Und im TEAM in der Kabine geübt, kann das wahre Wunder wirken!

Denn genau diese Basics brauchen wir als Grundlage für den Erfolg!
Also ran an die SIEGERPOSE und heute schon die Siegerfaust gezeigt?!

PS: Wer sich mit dem Thema Körpersprache näher befassen will, dem empfehle ich die PODCASTs von Sabine Mühlisch und Sabine Krause unter www.sabine-muehlisch.de

Kennen wir dass nicht auch?! Es läuft mal wieder nicht so richtig … Der Blick senkt sich zu Boden, die Körperhaltung wirkt “sackähnlich” und der Dialog mit sich selbst gleicht einem Streit zweier streitender Freunde!
“Du Dödel, war doch klar das ich den Schlag versemmel …”
“Ich bin zu doof, gerade aus zu laufen …”
“Nicht schon wieder diese Schieris …”
und und und! Kennen wir das nicht?!

Wir lernen überall, ob Schule und im Beruf, sei “kommunikativ und offen” für deine Mitmenschen! Für gewöhnlich sind wir dies auch. Jedoch wie gehen wir selbst mit uns um? Reden wir eher negativ oder positiv mit uns selbst?
Interessanterweise können wir unserer Umgebung, sprich Freunde, Mitspieler, etc. eher einen Fehler verzeihen als uns selbst. Und würden wir andere Mitmenschen dementsprechend bei einem Fehler “beschimpfen”, oder würden wir eher aufmunternd und motivieren?
Wieso fällt es uns dann so schwer freundlich mit uns selbst umzugehen? Und was heißt überhaupt einen freundlichen Dialog mit uns selbst führen? Wchtig dabei ist, das als erstes Abstand von der schwierigen Situation bekommen! Und dann fangen wir nochmals einen neuen positiven Dialog an.

  • Sprich freundlich zu dir selbst! (freundliche Worte, ruhige klare Stimme, usw.)
  • Erinnere dich an dein Ziel und formuliere es nochmals POSITIV
  • Verwende Wörter/Sätze für Gegenwart/Zukunft und vermeide die Vergangenheit
  • Nörgelt dein “2tes ICH” immer noch, dann nehme dies ernst und suche nach positiven Möglichkeiten
  • Vermeide Sätze, mit “Komma Aber”, die diese Sätze verneinen wieder den vorherigen positiven Satz

Sicherlich ist dies leichter gedacht, als umgesetzt und gesprochen! Jedoch schon allein, das Bewußte zuhören, wie der eigene „innere Dialog“ gesprochen wird, ist eine neue Chance seine Art mit sich selbst zu kommunizieren zu verändern.
“Auh Mann, der Schlag war aber von der Technik weniger gut! Egal, ich konzentriere mich beim nächsten Schlag auf meine Technik und korrigiere meine Fußstellung!”
“Da war wohl eine Wurzel in der Halle gelegen! GRINS Da habe ich einfach nicht aufgepaßt, kann jedem Mal passieren …!”
“Ahja, meine Lieblings-Schiedsrichter, aber schnurzpiepegal, wenn ich mich auf mein Spiel konzentriere, dann können die Pfeifen was sie wollen!”
und und und …

Dies klingt und fühlt sich doch wesentlich freundlicher an als die oberen Sätze, oder? Hier hat man immer die Chance noch agieren und lösungsorientiert zu handeln. Und wer hat verboten, dass man auch einmal über sich “schmunzeln” darf? Denn nichts ist entspannender als Humor und Lachen …

commov-Tipp: Medien wie Bücher, DVD, u.ä. * Bild commov.deMacht, Leistung, Freundschaft: Motive als Erfolgsfaktoren in Wirtschaft, Politik und Spitzensport (Broschiert)
von Joachim Siegbert Krug und Ulrich Kuhl

Verlag: Kohlhammer (10. August 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3170191877
Preis: 22,00 €

Detailinformationen von SEKO Fachbuchversand:
Motivationstheorien sind zumeist sehr komplex. Im Gegensatz dazu stellt das Buch die Motivationstheorie von McClelland dar, die sich lediglich auf drei Motive konzentriert: das Leistungs-, das Freundschafts- und das Machtmotiv. Die Autoren verbinden diese Theorie mit ihrer langjährigen Erfahrung als Berater in der Wirtschaft und im Spitzensport.

Sie zeigen auf, dass es in vielen Fällen nicht das Leistungsmotiv ist, aus dem heraus Erfolge resultieren. Spitzenleistungen lassen sich nur aus der Kombination aller drei Motive erklären, wobei dem Machtmotiv ausschlaggebende Bedeutung zukommt. Das Buch beschreibt, wie Motive wirken, wie sie entstehen und wie man mit seinen motivationalen Bedürfnissen bewusster und effektiver umgehen kann.

Tolle Bücher und noch mehr von www.seko-online.de

Hier gleich bei www.seko-online.de das Buch Macht, Leistung, Freundschaft: Motive als Erfolgsfaktoren in Wirtschaft, Politik und Spitzensport (einfach auf Satz oder SEKO-Logo klicken) bestellen.

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