Artikel-Schlagworte: „Körpersprache“
Was ist schon normal? Wer ist normal? Und wer legt dafür den Maßstab für diese Normalität fest? Ist es mit Tomaten reden normal? Wahrscheinlich nicht, oder?! Und doch werde ich nicht gleich ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert, wenn ich das tue … Nein, es trägt eher zur allgemeinen Belustigung der Anwesenden bei.
Nun gut, jeder hat mehr oder weniger seinen eigenen Spleen und nicht jeder kann diesen gewinnbringend “verkaufen”. Und doch können gerade diese Spleene einen Menschen liebens- oder verachtenswert machen. Wie immer ist dies eine Frage der Betrachtung und vor allem der eigenen Erfahrungswerte.
Genau diese WERTE sorgen dafür in welche Schubladen wir unsere Erlebnisse stecken und wie wir in Zukunft handeln. Erlebnisse, die wir nur schwer zuordnen können oder auch nicht in unser Wertesystem passen, werden häufig als “unnormal” bewertet.
Höchstwahrscheinlich kann dies in gefährlichen Situationen hilfreich sein, doch im täglichen Leben können wir möglicherweise interessante und spannende Chancen verpassen. Vielleicht lohnt es sich daher, ab und zu sein Wertesystem zu überdenken und sich auch mit Menschen “abzugeben”, die man langweilig und doof findet.
So manches Mal wird man dadurch positiv überrascht und der eigene Horizont erweitert sich um eine weitere Schublade. Und damit die Welt ein bisschen offener und für uns selbst lebenswerter wird, benötigen wir viele, viele positive Schubladen. Wir reden so oft über Geld, vergessen jedoch häufig unsere eigenen Wertigkeiten.
Diese persönliche Wertigkeit ist gegen alles Geld der Welt NICHT aufzuwiegen! Wenn wir uns selbst viele Wert-Schubladen zutrauen und erlauben, können wir gegenüber anderen toleranter und entspannter umgehen. Doch den WERT legen wir tagtäglich selbst fest.
Wie NORMAL bist Du?
Video von youtube
Vera F. Birkenbihl – Gute Laune
Wer hätte das gedacht, dass ein Hund als Spiegelbild für einen selbst dienen kann?! Doch Hunde, wie Tiere im Allgemeinen, spiegeln sehr gut die eigene Kompetenz bezüglich der Körpersprache. Ich mache diesbezüglich zurzeit meine Erfahrungen auf dem Hundeplatz mit unseren jungen Hund.
Denn ich erkenne selbst, dass ich viel zu viel auf den Hund einrede rede und dementsprechend keine klaren Anweisungen gebe. Auch wenn wir es nicht glauben wollen! Ein Hund versteht unsere Sprache nicht in Worten. Ein Hund braucht klare definierte Worte in dem dementsprechenden Tonfall verbunden mit der eigenen Körpersprache und Konsequenz.
Ist das schon bei der Hundeerziehung schwierig, doch wie schwierig ist es selbst dazu zu lernen oder anderen etwas Neues beizubringen? Sprich die richtige Sprache zu sprechen, so dass der andere uns GENAU versteht. Noch schwieriger wird es in Stresssituationen, beispielsweise als Trainer im Wettkampf die Spieler mit Motivation, Technik oder Taktik zu erreichen, so dass die Anweisungen auch sofort umgesetzt werden können.
Doch wie lernen wir selbst überhaupt dazu oder verbessern unsere Technik oder Taktik? Mittlerweile gibt es viele Studien, die sich mit diesem Thema befassen. Wie lernen und / oder lehren wir daher am besten?
10 % Lesen
20 % Hören
30 % Sehen
50 % Hören + Sehen
80 % Selber formulieren
100 % Selber machen (können)
Wenn wir dieser Statistik Glauben schenken wollen, dann hilft es z.B. in der Pause wenig, wenn der Trainer mit einem Monolog auf die Spieler “einredet”. Deswegen gehen Bundesliga-Trainer mittlerweile dazu auch über in der Halbzeitpause, Fehler konkret anhand von Videoanalysen darzustellen.
Noch besser wäre es anhand der Studie, wenn die Spieler gemeinsam selber Lösungen für die jeweilige Thematik diskutieren, doch hierfür fehlt häufig in der Pause die Zeit. Umso wichtiger ist es, dass man sich dessen bewusst ist und dementsprechend das Training gestaltet. Hier geht es jedoch weniger um endlose Diskussionen, sondern um die “Einführung einer Lernkultur” im Training und Wettkampf.
Bei Kindern ist dieses Thema noch wichtiger, denn Kinder müssen ihre Erfahrungen selber machen. Im konkreten heißt dies erklären, vormachen, selber machen lassen. Vertieft wird dies dann nochmals indem die Kinder selber erklären wie genau, sie was gemacht haben.
Und genau dieses “Erklären” regt den Sportler an sich mit seiner Bewegung, seinem Thema konkret auseinander zu setzen. Nur dadurch schaffe ich die Verbindung zwischen “Körper & Geist” und die so wichtige Verbindung unserer beiden Gehirnhälften. Ergo es reicht nicht, wenn ich ein Buch über Skifahren lese oder mir jemand erzählt wie Skifahren geht. Ich muss es selber TUN, um es zu lernen!
Let´s do it!
Als Sportler kennt man die Auseinandersetzung mit Schmerzen und Verletzungen, so dass es sehr hilfreich sein kann, seinen Körper gut zu kennen. Bei einer gesunden Körper-Wahrnehmung lernt man über die Jahre hinweg, welche Schmerzen wirklich körperlich und welche eher psychosomatisch bedingt sind.
Ein Schlüsselerlebnis hierfür war für mich vor 10 Jahren die Nacht vor meinen Berlin-Marathon, wo ich mich mit Schmerzen im Oberschenkel quälte. Für diese Schmerzen gab es keinerlei Ursachen, so dass mir bewusst wurde, dass meine Ängste und Sorgen sich psychosomatisch auf meinen “Oberschenkel gelegt” haben. Die Angst vor dem Versagen saß sozusagen im meinen Oberschenkel.
Gefahr erkannt – Gefahr gebannt! Nach gutem persönlichem Zureden waren die Schmerzen am nächsten Tag zwar noch leicht vorhanden, jedoch beim Start verflogen und ich konnte mich auf das Laufen konzentrieren. Durch das damalige Training und die psychischen Erfahrungen für mein großes Ziel “Marathon” habe ich daher viel über meinen Körper “erfahren” und gelernt.
Mittlerweile kann ich sehr gut unterscheiden, ob meine Schmerzen seelische oder eben körperliche Ursachen haben. Und je nach meiner Wahrnehmung setze ich mich persönlich damit auseinander oder gehe zum Arzt oder Apotheker …
In meinem Umfeld sieht dies jedoch mittlerweile (leider) anders aus! Die bewusste Auseinandersetzung im Sinne der eigenen Wahrnehmung ist vielen komplett abhandengekommen und wird durch Ibuprofen-Tabletten oder lustvollen Leiden mit intensivem Sofa-Liegen verdrängt. Die Folge daraus ist zwar ein kurzfristiger Erfolg in Form von “Geht schon!” Längerfristig ist diese Art und Weise mit “SCHMERZ” umzugehen jedoch kontraproduktiv und für den Körper extrem schädlich.
Gerade “Freizeitsportler”, die bei den kleinsten Anzeichen jedes Mal gegen den Schmerz oder noch schlimmer prophylaktisch Ibuprofen einnehmen, schaffen sich so den Freifahrtschein für einen vermeintlich “schmerzfreien Sport” mit Nebenwirkungen. Leider wissen die wenigsten, dass zu oft eingenommene Schmerzmittel selbst Schmerzen auslösen können.
Wir nehmen also Medikamente gegen den Schmerz ein, die wiederum Schmerzen auslösen! Wie schizophren ist das denn?! Sicherlich gibt es im Sport immer wieder Situationen, wo Schmerzmittel notwendig sind, es ist jedoch die Frage wie lange! Wenn man vor jedem Training, vor jedem Spiel zum Medikament greift, sollte man sich dringend fragen, ob dies wirklich notwendig ist und wenn ja, wie dieses Dilemma anders zu lösen ist.
In jungen Jahren ist dieser Medikamenten Konsum sicherlich besser zu “verkraften”, doch auf Dauer nicht zu verantworten. Auch wenn die Motive häufig ehrenwert sind, wie
- ich kann doch die Mannschaft nicht im Stich lassen …
- ich will unbedingt das Turnier gewinnen …
- jetzt bin ich schon so weit gekommen …
- der Indianer kennt keinen Schmerz …
- was denken, die anderen …
- …
So toll diese Moral- und Wertvorstellungen sind, aber nüchtern und sachlich betrachtet sind diese einfach nicht zu akzeptieren. Wer wirklich auf Dauer erfolgreich sein will, benötigt hierzu einen gesunden und leistungsfähigen Körper und Geist! Das bedeutet, ein ausgewogenes Training mit sinnvollen Regenerationsphasen, psychisch wie physisch.
Was fühlst du heute und bist du FIT?!
Egal ob Training oder Wettkampf, wer sich nicht selbst motivieren kann, hat auf Dauer schlechte Karten erfolgreich zu sein. Daher ist es immer wieder verwunderlich, wenn Sportler folgende Aussagen treffen …
- Die anderen in der Mannschaft waren auch nicht motiviert!
- Es war keiner da, der mich motiviert hat!
- Die Diskussion der anderen Spieler hat mich runtergezogen!
- …
Was hat das Umfeld und die Mitspieler mit der eigenen Motivation zu tun? Eigentlich gar nichts! Doch viele Sportler nehmen die fehlende Motivation als “kollektive Ausrede” für ihre eigene unbefriedigende Leistung. Doch dieser Vergleich ist schlichtweg falsch …
Wenn du als Sportler abhängig von der Motivation deines Umfeldes und deiner Mitspieler bist, dann bist du der Spielball der anderen ohne Einflussmöglichkeiten. Willst du das wirklich? Motivation ist immer auch der “innerer Antrieb” deinen Sport für DICH zu tun und weniger für andere …
Sicherlich gibt es Tage und Momente, wo diese Motivation fehlt. Doch genau dann braucht man Mechanismen, Rituale, mentale Werkzeuge, um bewusst dagegen steuern zu können.
Möglichkeiten wären hierfür zum Beispiel …
- Sich selbst seine Stärken bewusst zu machen
- Die Erinnerung an vergangene Erfolge und das damit verbundene Gefühl
- Die bewusste Veränderung der eigenen Körpersprache
- Die Erinnerung an positive Erlebnisse des Tages
- Klar definierte Sätze, wie
- Ich gebe mein Bestes
- Ich verfolge zielstrebig mein Ziel
- Egal was kommt, ich erfülle meine Aufgaben
- Ich weiß, dass ich das kann
- Veränderung deiner Denk- und Sichtweise
- Große Aufgaben klein und schwierige Aufgaben leicht denken
- Probleme und Aufgaben in kleine Schritte aufteilen
- Probleme und schwierige Aufgaben als Herausforderung oder Chance sehen
Und ein ganz wichtiger Punkt ist, dass mein auch die “kleinen Erfolge” für sich persönlich anerkennt und würdigt! Eigenlob im Kopf für sich selbst gedacht, minimiert den negativen Gedankenmüll. Denn häufig zieht uns das eigene negative Denken in die Grübelspirale …
Genau diese bewusste Auseinandersetzung und der damit verbundenen positiven Motivationsstrategie macht einen handlungsfähig und unabhängig gegenüber “Negativ-Attacken” des Umfeldes. Und wenn jeder aktiv für seine eigene positive Motivation sorgt, braucht man nur den “berühmten Funken” für den Erfolg …
Und wie motivierst du dich selbst?
Let´s funky!
Glaube kann Berge versetzen, oder doch nicht?
Diese Denkweise wird mir jedes Wochenende immer wieder bestätigt, wenn ich als Co-Trainer einer Handball-Mannschaft auf der Bank sitze. So auch letztes Wochenende …
Eine grottenschlechte erste Halbzeit mit vielen individuellen Fehlern und Abstimmungsproblemen, schlechter Wurfausbeute, negativer Körpersprache und vor allem mangelndem Selbstbewusstseins. Umso länger das Spiel dauerte, umso mehr beschäftigte sich jeder Spieler mit seiner persönlichen “Grübelspirale” und dem Halbzeit-Ergebnis eines 4 Tore Rückstands.
Als Trainer ist es schwer in dieser Situation die Ruhe zu bewahren und vor allem die richtigen Worte zu finden. Wichtig ist es, klare Anweisungen für Veränderungen zu geben und auf die eigenen Stärken hinzuweisen. Was viele in dieser Situation ebenfalls vergessen, ist die negative Ausstrahlung der Körpersprache. In solchen Momenten kann eine Veränderung “Wunder” bewirken.
Gerade die Körpersprache kann man schnell verändern und als Sportler hat man hierzu möglicherweise einen schnelleren Bezug, als zu Worte. Doch VORSICHT: Auch dies muss sich der Sportler erst bewusst werden, denn was will er verändern, wenn er überhaupt nicht weiß, ob er in einem positiven oder negativen “Status” ist?
Daher kann es sehr hilfreich sein, im Training immer wieder auf die jeweilige negative oder positive Körpersprache hinzuweisen, so dass der Sportler die Möglichkeit erhält, sofort positiv darauf zu reagieren. Wenn man dies eine Zeitlang übt, kann bereits der verbale Hinweis auf die negative Körpersprache eine Veränderung der Ausstrahlung bewirken.
Sicherlich ist dies nur ein Baustein in einem komplexen Gefüge, doch meines Erachtens, für jeden Sportler am schnellstens umzusetzen… Natürlich verändern auch positive Erlebnisse in einem Wettkampf die Körpersprache. Denn wenn scheinbar alles gelingt und man sich in einen Rausch spielt und den Wettkampf gewinnt, so ist die positive Ursache schnell gefunden.
Solche Siege sind emotional die Schönsten, aber häufig mit einem unnötigen Aufwand verbunden. Dabei ist die Vorbereitung schon die halbe Miete …
- Vorbereitung für Wettkampf
- Konzentration auf den Wettkampf
- Klare Aufgabenverteilung
- Taktische Vorgaben
- Gute Kondition
- Persönliche Dinge
Kennen wir alles, oder! Doch gerade im semiprofessionellen Bereich werden davon einige Punkte vernachlässigt. Wer jedoch erfolgreich sein möchte, der benötigt das “ganze Paket”!
“Wir packen unsere Sporttasche und nehmen mit …?”
PS: Das oben genannte Spiel haben wir dann mit 8 Toren gewonnen! Danach haben viele Zuschauer nach dem Rezept in der Pausenansprache gefragt. Dies bleibt natürlich unser Geheimnis …
Da ist sie wieder die dunkle Jahreszeit und wirft ihre Schatten voraus! Viele kämpfen mit der Wetterumstellung, der Kälte und ich habe das Gefühl, dass die Leichtigkeit verloren gegangen ist. Insbesondere dadurch, dass in meinem Umfeld plötzlich einige Menschen an ihrer “Dasein-Berechtigung” zweifeln, d.h. die eigene Lebenseinstellung wird mehr oder weiniger in Frage gestellt.
Häufig wird dieses “Zweifeln” mit einer Erkältung oder eine anderen Krankheit kombiniert, so dass man sich krank daheim im Bett wiederfindet. Schwierig wird es dann, wenn jeglicher Antrieb fehlt, seinen Alltag zu bewältigen. Mittlerweile fällt dann sehr schnell das Wort “Burnout” …
Ich denke, das dieses Zweifeln besonders die Generation um die 40ig betrifft. Wir kommen häufig aus einem Umfeld, wo wir zwar alles machen durften, doch immer mit erhobenen Zeigefinger, frei nach dem Motto: “Das macht man doch nicht!” und “Der Indianer kennt keinen Schmerz!”
Rückblickend kann ich für mich feststellen, dass ein wichtiger Bestandteil meiner selbst es war “zu funktionieren”. Die Welt hätte untergehen können, ich hätte wahrscheinlich immer noch überlegt, wie kann ich die Welt retten oder was nehme ich noch schnell mit … Gerade beim Sport hatte diese Einstellung absolute Priorität für mich!
Ich war selten krankt oder verletzt und wenn doch, dann stellte ich mich auch mit Fieber ins Tor oder an die TT-Platte. “Ich kann doch meine Mannschaft nicht im Stich lassen!” Diese Einstellung hat mir zwar von vielen Menschen Respekt und Anerkennung gebracht, doch dadurch waren natürlich auch die Erwartungen enorm hoch.
Solange die positive Erlebnisse überwiegen, ist es relativ leicht positiv damit umzugehen, jedoch sobald man seine eigenen sowie die fremden Erwartungen nicht mehr erfüllen kann, wird es ungemütlich. Ebenso, wenn Aufgaben wegfallen! Nicht umsonst fallen viele Sportler nach der Karriere in ein mentales Loch.
Man denkt häufig, dass die Situation von jetzt auf gleich kommt, doch in der Rückschau muss man feststellen, dass es letztendlich ein schleichender Prozess war. Das Leben, der Alltag zeigt einem viele Hinweise, allerdings will man diese Zeichen nicht wahrhaben. Gerade in unserer “Leistungsgesellschaft” darf man es sich NICHT leisten “nichts leisten zu können”.
Dabei geht es doch vorrangig nur einmal “anzuhalten” und seinen Weg zu überprüfen, doch dieses Anhalten wird häufig gleich als “nicht zielorientiert” bewertet. Im Sport ist dies nicht anders … “Weiter, schneller, höher!” lautet die Devise. Ein “Dazwischen” gibt es nur wenig, siehe Sven Hannawald, Sebastian Deisler und leider auch Robert Enke.
Sportler, die sich dessen bewusst wurden, haben STOPP gesagt und sich eine Auszeit genommen. Danach war häufig die Lust am Sport größer und der Erfolg umso mehr zum Genießen. Der Umgang mit sich und seinen Ressourcen sollte wohl überlegt sein und es ist definitiv eine Stärke sich mit seinen Schwächen auseinanderzusetzen …
Ich besuchte am Wochenende ein Seminar “Das Pferd als Spiegel der eigenen Führungsqualität” auf dem Islandpferdehof Tauernfeld bei Neumarkt (www.islandpferdehof-tauernfeld.de). Unter der kompetenten Leitung von Leonhard Oesterle & Team und dem Kontakt mit den Pferden wird man sehr schnell auf seine eigene Person fokussiert. Denn ein Pferd interessiert unsere “Gerede und Gequatsche” nicht, sondern reagiert einzig und allein auf unsere Körpersprache …
Wie oft tun wir Dinge, die wir nicht wollen, aber machen, um des Friedenswillen und weil es sonst kein anderer tut? Das meinen wir zumindest, wie authentisch ist jeder von uns und lebt seine Träume und Wünsche? Ja, ja, ich weiß, kann ich finanziell nicht, habe ich keine Zeit, passt gerade nicht, macht man nicht, und, und, und …
Diese Sätze sammeln sich und hinterlassen positive wie negative Spuren in unserer Körpersprache, um eines Tages laut STOPP zu sagen. So geht’s nicht mehr weiter … Sind wir dann bereit darauf zu hören oder rennen wir weiter im Hamsterrad?
Funktionierst du noch oder lebst du schon …
Let´s STOPP
Und wenn Du es alleine nicht mehr schaffst, dann lass dich dabei unterstützen!
Wie steht´s Du schon wieder rum?
Stellt Dich mal gerade hin!
Lümmel mal nicht so rum!
Diese Sätze kenne ich noch aus meiner Kindheit, wo meine Eltern und häufig Lehrer mir in gewisser Weise “Haltung” beibringen wollten. Damals verstand ich den Nutzen definitiv nicht und ich glaube in der damaligen Zeit war das “Aussehen” auch wichtiger als die damit verbundene innere Haltung …
Die Zeiten ändern sich und heute kann ich mit Brief und Siegel sagen, “Ja, eine positive Körperhaltung verändert auch die geistige Einstellung!” Wer schon frühmorgens gekrümmt aufsteht und bei dieser Körperhaltung körperlich und mental bleibt, wird wohl nicht viel vom kommenden Tag erwarten, oder?
Wer dagegen aufrecht in den Tag startet, dreimal tief Luft holt, wird auf jeden Fall den Tag positiver beginnen. Im Sport, insbesondere im Wettkampf ist diese “Haltung und Einstellung” enorm wichtig. Wer den Sieg unbedingt will, gibt alles dafür und das erkennt man auch an der Körpersprache.
Wir alle haben schon negative Bespiele auf dem Platz selbst und bei anderen erlebt:
- Der Spieler hatte schon vorher die Hosen gestrichen voll
- Die Spieler hatten die Köpfe hängen lassen
- Das hat man schon beim Anlauf gesehen, das der Spieler den Ball verschießt
- und, und, und
Häufig wissen die Spieler selbst nicht einmal wie Ihre Körperhaltung aussieht. Da kann ein Video Wunder bewirken! Viele Sportler meinen immer “Sport Mental Training & Coaching” ist anstrengend und langwierig … Jein, sicherlich gibt es Themen, wo das Coaching etwas länger dauern kann, jedoch bei vielen Themen kann man durch gezieltes Reflektieren sehr schnell positive Veränderungen bewirken.
Ein Beispiel hierzu wäre ein Coaching hinsichtlich der Körpersprache mit einer Video-Aufnahme. Damit kann man die unterschiedlichen Phasen – positiver und negativer – Körperhaltung genau analysieren und dementsprechende Maßnahmen treffen. Genau hinsehen lohnt sich also!
Wer sich mit Körpersprache näher befassen möchte, dem empfehle ich “Sabine Mühlisch” …
www.sabine-muehlisch.de
