Artikel-Schlagworte: „Lebensweg“

Die Aussage “Leiden ist leichter als lösen” von Bert Hellinger kommt mir die letzten Tage immer wieder in den Sinn und beschäftigt mich im “Geiste”. Meistens haben solche Gedanken mit meinem Umfeld zu tun oder mit welcher Thematik ich mich gerade “konfrontiert” fühle …

Häufig sind solche Gedanken nur der Auslöser für eine Kette an neuen Überlegungen und Betrachtungsweisen, die letztendlich ganz andere Sichtweisen auf altbekannte Themen offenbaren. Manchmal sind es dann nicht nur Themen, sondern auch Menschen, die einer kritischen Zensur “unterworfen” werden.

Wer sich auf Dauer selbstkritisch mit seiner eigenen Persönlichkeit auseinandersetzt und konsequent weiter entwickelt, wird möglicherweise feststellen müssen, dass das Umfeld nicht immer positiv auf Veränderung reagiert. Und das betrifft alle Bereiche des Lebens, egal ob in Beziehung, Freundschaft, Sport oder Beruf!

Spätestens hier trennt sich die “Spreu vom Weizen”, d.h. der Erfolgreiche vom weniger Erfolgreichem. Wer einen Lebens-Traum und ein Ziel hat, muss diesen auch zielstrebig und beharrlich verfolgen. Egal welche Widerstände sich einem Entgegenstellen …

Und das ist wohl einer der größten Herausforderungen im Leben! Das Gefühl zu entwickeln, wer ist einem wohlgesonnen und wer tut nur so. Sicherlich hat jeder seine Gründe für sein Verhalten, doch so mancher Zeitgenosse argumentiert gerne unter dem Deckmäntelchen “Ich meine es doch nur gut für DICH!”

Können wir wirklich entscheiden, was für andere gut oder schlecht ist? Oder anders gefragt, kann mein Umfeld für mich entscheiden? NEIN und doch bewerten wir tagtäglich Entscheidungen anderer und / oder lassen uns von anderen beeinflussen und so manches Mal von unserem Lebens-Ziel abbringen.

So mancher rechtfertigt sich noch dafür, doch im Laufe der Zeit passt man sich dem allgemeinem Strom der Bequemlichkeit an und hört auf für sich selbst zu kämpfen. Eines Tages wacht man dann plötzlich mit den Gedanken auf “Ich wollte doch schon immer mal!” Frei nach dem Motto: “Heute beginnt der Rest deines Lebens!”

Video von youtube
Heute beginnt der Rest deines Lebens von Udo Jürgens (1998)


Und was wolltest DU schon immer tun?
Fang jetzt damit an!

Bild Navigation © Luftbildfotograf - Fotolia.com * Artikel: Nutzt eure Chancen in 2012Irgendwie hatte ich dieses Jahr keine Lust Weihnachtswünsche zu verschicken. Ich weiß nicht voran es lag, aber Weihnachtsstimmung kam – bei mir zumindest – dieses Jahr nur wenig auf. Eher das Bedürfnis, dass 2011 endlich vorbei gehen soll, damit ich mich auf zu neuen Horizonten machen kann.

Denn dieses Jahr war für mich gefühlt nur ein halbes Jahr, die Zeit verging so schnell! Auch ist dieses Jahr so wenig “greifbar”, d.h. es ist so viel passiert und manchmal frage ich mich … war das 2011 oder doch schon 2010?! Ich habe viele positive Erlebnisse von 2011 in Erinnerung und doch bleibt ein fader Beigeschmack.

Einige Ziele von meiner persönlichen Zielvereinbarung konnte ich umsetzen, insbesondere die Gründung der talentschmiede.info als Handballschule. Und doch sind Wünsche und Ziele auf der Strecke geblieben, sei es weil ich mich zu sehr nach anderen gerichtet oder einfach verschoben habe.

Gut, man könnte nun diskutieren, wenn das Ziel verschoben wurde, dann war es wohl nicht so wichtig. Sicherlich trifft das bei einer oder anderen Situation auch zu, doch ehrlicherweise nur bei wenigen. In der Hauptsache habe ich tatsächlich persönliche Ziele einfach, zwar wegen  nachvollziehbaren Gründen, zurückgestellt, doch glücklich war ich damit nicht!

Und genau dieses Verschieben macht auf Dauer unglücklich. Gründe dafür findet man immer, sei mangelnde Motivation, zu wenig Geld, falscher Zeitpunkt, und, und, und … Doch genau diese “Ausreden” machen uns unzufrieden und motivieren uns noch weniger zu tun.

Zufriedene Menschen bleiben am Ball und nutzen ihre Chancen. Und genau diese Chancen nutzen wir nicht! Wir beschäftigen uns lieber damit Situationen und Herausforderungen zu vermeiden, als dass wir uns auf den “Chancen-Weg” machen. Wir haben Angst vor dem Versagen, einer Niederlage oder schlimmstenfalls einer Blamage …

Unser Denken und Handeln versinkt im Alltäglichen und frisst damit unsere Motivation und Lebensfreude auf. Um dem zu entfliehen, wird dann eine Vielzahl an positive Erlebnissen in die wenigen Urlaubstage gepackt, um danach noch frustrierter daheim zu sitzen.

LEBEN heißt JETZT und weniger gestern und noch weniger morgen! Wer seine positive “Lebensfreude” aus dem gestern bezieht, kann dies als Motivation für immer neue Erlebnisse und Herausforderungen benutzen, doch das Handeln darf man dabei nicht vergessen.

Sicherlich ist das am Anfang zeitraubend und anstrengend, doch irgendwann gewöhnt man sich an das “Handeln” und erfreut sich immer wieder an den Ergebnissen. Und genau darauf kommt es an! Dran bleiben und den Dingen ihren Lauf lassen, dabei jegliche Chance zu persönlichen Weiterentwicklung nutzen!

Wir sollten wieder lernen unsere Chancen zu nutzen! Und die gibt es jeden Tag immer wieder neu im Lebensprogramm. Nur sehen wir diese Chancen zu selten und wenn ja, bezeichnen wir diese im nach hinein als Zufall. Ziel ist wichtig, doch noch wichtiger ist, dass man die Chancen hierfür auch nutzt.

2012 ist daher ein Jahr wie jedes andere Jahr, es unterscheidet sich nur, was jeder persönlich daraus macht!
Nutzt Eure Chancen!

Glückspunkt: Sieben * Bld commov.deNach einem Gespräch mit einem guten Freund “stolperte” ich wieder einmal über die Numerologie und die Zahl 7 … Zahlen haben und hatten schon immer ihre Bedeutung und begleiten uns mehr oder weniger ein ganzes Leben lang. Und wer kennt sie nicht die Sprüche über die SIEBEN?

  • Das verflixte siebte Jahr
  • Seine sieben Sachen packen
  • Die sieben Todsünden
  • Sieben Tage hat eine Woche
  • Ein Buch mit sieben Siegeln
  • Sieben fette Jahre oder sieben magere Jahre
  • Die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen
  • Die sieben Weltwunder
  • Und, und, und …

In den Tarot-Karten ist die Zahl sieben das Zeichen für den Wagen und somit für Veränderung und Wandel. Ebenso steht die Sieben als Symbolik für die Summe von Geist/Seele (drei) und Körper (vier). Ist die Sieben eine Schicksalszahl? Nicht mehr oder weniger als andere Zahlen …

Und doch stellt sich für mich die Frage „Leben wir in Zyklen und wenn ja sind es dann wirklich jeweils sieben gute und sieben schlechte Jahre?“ Um das letztendlich beantworten zu können, benötigt man ein Tagebuch oder Jahreszahlen, an dem wir dies messen können.

Möglicherweise benötigt man auch einfach sieben Jahre um etwas aufzubauen und von dort ab Bilanz zu ziehen: “Hat es sich gelohnt? Macht mir das wirklich Spaß, was ich gerade tue?” Veränderung ist ein stetiger Begleiter unserer Zeit geworden! Das Einzige was immer bleiben wird, sind wir selbst.

Deshalb sind wir verpflichtet, uns selbst immer wieder zu verändern, dabei uns jedoch treu und wohlgesonnen zu bleiben. Nur wer stetig an und mit seinen Wünschen, Träumen und Zielen “arbeitet”, erlebt das Leben als LEBENS-WERT!

Gib mir die SIEBEN …! ;-)

Emotion oder Vernunft bestimmen unser Handeln? * Bild dubbio e certezza © puckillustrations - Fotolia.comWas motiviert uns?
Welche Ziele haben wir im Leben?
Wie treffen wir unsere Entscheidungen?
Wie und wann verändern wir unseren Lebensweg?

Je nach eigener subjektiver Wahrnehmung sind es unsere Gefühle oder unsere Vernunft, die uns zum Ändern von persönlichen Situationen bewegen. Ist das aber wirklich so? Oder handeln wir doch immer wieder nach dem gleichen individuellen Schema?

Studien und Forschungsergebnisse wiederlegen “leider” unsere vermeintliche “Objektivität”,  denn wir Handeln vorwiegend nach einer über Jahre hinweg erworbenen gleichen Struktur. Noch schwieriger wird es unser Wissen zu definieren, d.h. was wissen wir wirklich und wie viel wissen haben wir uns angeeignet und können dieses auch jederzeit wieder abrufen … Oder woher wissen wir Dinge, die wir nie gelernt haben und dennoch anwenden können?

Man geht mittlerweile davon aus, dass uns nur ein Bruchteil an “bewussten Wissen” zur Verfügung steht, im Gegensatz zu dem sogenannten “unbewussten abgespeicherten Wissen” in unserem Gehirn. Hier differieren die Zahlen zwischen 5 – 12% bewussten Wissen gegenüber 88 – 95% unbewussten Wissen. Letztendlich ist die Zahl weniger entscheidend, entscheidend jedoch ist, dass das “Unbewusste” vorwiegend die Entscheidung trifft.

Für wichtige Entscheidungen wägen wir sicherlich Pro und Kontra ab, doch – sind wir ehrlich – entscheiden tun wir aus dem “Bauchgefühl” heraus, oder? D.h. wir entscheiden emotional!

Jede Entscheidung wird mit unserem Unterbewusstsein “abgeglichen” und daraus ergibt sich unser Handeln. Wenn wir rein aus der Vernunft und ohne Abgleich mit unserem Unterbewusstsein handeln würden, dann wäre es doch ein leichtes Dinge sofort ändern zu können?!

  • Gewicht reduzieren
  • das Rauchen aufhören
  • falsche Bewegungsabläufe ändern
  • taktische Anweisungen des Trainers umsetzen
  • Probleme sachlich zu diskutieren und zu ändern
  • und, und, und …

Wieso ist es daher so schwierig Dinge sofort oder nur mit viel Aufwand zu ändern? Wir alle kennen dieses “Gefühl”! Vom Kopf her ist es uns völlig klar und auch logisch, doch es fällt uns wahnsinnig schwer. Wieso? Weil uns das damit verbundene Gefühl einen Strich durch die Rechnung macht …

Wie komme ich daher überhaupt an diese Emotionen heran und wie kann ich diese positiv beeinflussen? Ein wichtiger Baustein für Veränderung ist daher die eigene Wahrnehmung der Emotion zu der verändernden Situation! Sozusagen das EMO-SIT!

Wenn ich genau weiß, was ich in der zu ändernden Situation fühle und erlebe, habe ich große Chancen “störende Emotionen” zu erkennen und somit in eine neutrale oder sogar positive Stimmung zu verwandeln. Klingt einfach oder? Nein ist es nicht! Denn gerade dieser ‘”Ur-Blick” auf unsere Gefühle hemmen oder hindern uns …

Daher braucht es viel Mut und Offenheit sich im eigenen emotionalen Spiegel zu betrachten und seinen persönlichen Emotionen zu stellen!

Let´s feel, show courage and change!

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