Artikel-Schlagworte: „Lebenszeit“
Die Zeit verrinnt mir gerade durch die Finger, obwohl “Zeit” in der Maßeinheit mit Sekunden, Minuten, Stunden, usw. klar definiert ist. Und doch ist es unser persönliches Empfinden, welche Bedeutung die Zeit für uns hat.
Wir alle kennen Momente, wo das Zeitempfinden unterschiedliche Bedeutungen erhält. Denn je nach Spielstand ziehen sich dann Sekunden und Minuten wie Kaugummi oder verfliegen wie im Fluge. Das jeweilige Zeitempfinden wird hier ganz klar durch den Spielstand definiert!
Liegt das Team knapp zurück und hat noch eine Chance auf den Ausgleich oder sogar den Sieg, dann hat man das Gefühl, die Zeit “reicht nicht aus”. Auf der anderen Seite ist das Zeitgefühl bei dem Team, das knapp führt und den Gegner im “Nacken” spürt, ein ganz anderes, nämlich Sekunden werden zu “gefühlte Stunden”.
Zeit ist demnach immer ein subjektives Empfinden, egal was und ob man etwas tut. Daher sollte man sehr genau mit seiner “Lebenszeit” umgehen, insbesondere mit seiner Freizeit. Wer z.B. am Wochenende “nur” daheim rumsitzt und nichts Neues erlebt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit frustriert am Montag in die Arbeit gehen.
Menschen, die dagegen am Wochenende ihren Hobbys nachgehen, durch die Lande reisen, “etwas TUN”, fühlen sich dagegen in ihrem Leben bereichert. Zeit ist hier reich gefüllt mit Erlebnissen und hoffentlich positiven Gefühlen. Wer dagegen nur stundenlang in den Fernseher klotzt und dabei Zeit absitzt, der hat häufig das Gefühl etwas verpasst zu haben.
Sicherlich kann Fernsehen ab und an sehr interessant und spannend sein, doch nicht stunden- und tagelang, insbesondere bei der Vielzahl an Wiederholungen. Wir müssen etwas TUN um unser Zeitempfinden mit zu “Leben füllen”. Nicht immer gelingt uns das mit positiven Gefühlen, doch auch negative Emotionen gehören zum persönlichen Wachstumsprozess dazu.
Auf der anderen Seite, wer von Termin zu Termin hetzt, kann die Ereignisse auf Dauer nur schwer für sich selbst einordnen, das bedeutet die Wertigkeit einer Erfahrung nimmt damit ab. Wer also dauernd Party macht, der bewertet die Zeit in “Partyzeit” je nach dem mit gut oder schlecht, mehr aber auch nicht …
Menschen dagegen, die unterschiedliche Dinge tun, haben dadurch einen breitgefächerten “Erlebnis-Schatz” und schöpfen dadurch aus dem Vollen. Man bekommt das Gefühl, seine Zeit sinnvoll genutzt zu haben, denn die Zeit wurde mit “Leben” gefüllt.
Wie bei allem im Leben … die Balance macht es aus! Sicherlich gibt es Phasen, in denen es turbulent oder ruhiger zugeht, doch die Entscheidung für die “Lebenszeit” trifft jeder für sich selbst!
Und wie füllst du deine Lebens-Zeit?
Irgendwie hatte ich dieses Jahr keine Lust Weihnachtswünsche zu verschicken. Ich weiß nicht voran es lag, aber Weihnachtsstimmung kam – bei mir zumindest – dieses Jahr nur wenig auf. Eher das Bedürfnis, dass 2011 endlich vorbei gehen soll, damit ich mich auf zu neuen Horizonten machen kann.
Denn dieses Jahr war für mich gefühlt nur ein halbes Jahr, die Zeit verging so schnell! Auch ist dieses Jahr so wenig “greifbar”, d.h. es ist so viel passiert und manchmal frage ich mich … war das 2011 oder doch schon 2010?! Ich habe viele positive Erlebnisse von 2011 in Erinnerung und doch bleibt ein fader Beigeschmack.
Einige Ziele von meiner persönlichen Zielvereinbarung konnte ich umsetzen, insbesondere die Gründung der talentschmiede.info als Handballschule. Und doch sind Wünsche und Ziele auf der Strecke geblieben, sei es weil ich mich zu sehr nach anderen gerichtet oder einfach verschoben habe.
Gut, man könnte nun diskutieren, wenn das Ziel verschoben wurde, dann war es wohl nicht so wichtig. Sicherlich trifft das bei einer oder anderen Situation auch zu, doch ehrlicherweise nur bei wenigen. In der Hauptsache habe ich tatsächlich persönliche Ziele einfach, zwar wegen nachvollziehbaren Gründen, zurückgestellt, doch glücklich war ich damit nicht!
Und genau dieses Verschieben macht auf Dauer unglücklich. Gründe dafür findet man immer, sei mangelnde Motivation, zu wenig Geld, falscher Zeitpunkt, und, und, und … Doch genau diese “Ausreden” machen uns unzufrieden und motivieren uns noch weniger zu tun.
Zufriedene Menschen bleiben am Ball und nutzen ihre Chancen. Und genau diese Chancen nutzen wir nicht! Wir beschäftigen uns lieber damit Situationen und Herausforderungen zu vermeiden, als dass wir uns auf den “Chancen-Weg” machen. Wir haben Angst vor dem Versagen, einer Niederlage oder schlimmstenfalls einer Blamage …
Unser Denken und Handeln versinkt im Alltäglichen und frisst damit unsere Motivation und Lebensfreude auf. Um dem zu entfliehen, wird dann eine Vielzahl an positive Erlebnissen in die wenigen Urlaubstage gepackt, um danach noch frustrierter daheim zu sitzen.
LEBEN heißt JETZT und weniger gestern und noch weniger morgen! Wer seine positive “Lebensfreude” aus dem gestern bezieht, kann dies als Motivation für immer neue Erlebnisse und Herausforderungen benutzen, doch das Handeln darf man dabei nicht vergessen.
Sicherlich ist das am Anfang zeitraubend und anstrengend, doch irgendwann gewöhnt man sich an das “Handeln” und erfreut sich immer wieder an den Ergebnissen. Und genau darauf kommt es an! Dran bleiben und den Dingen ihren Lauf lassen, dabei jegliche Chance zu persönlichen Weiterentwicklung nutzen!
Wir sollten wieder lernen unsere Chancen zu nutzen! Und die gibt es jeden Tag immer wieder neu im Lebensprogramm. Nur sehen wir diese Chancen zu selten und wenn ja, bezeichnen wir diese im nach hinein als Zufall. Ziel ist wichtig, doch noch wichtiger ist, dass man die Chancen hierfür auch nutzt.
2012 ist daher ein Jahr wie jedes andere Jahr, es unterscheidet sich nur, was jeder persönlich daraus macht!
Nutzt Eure Chancen!
Aufmerksam durch einen Artikel in der brand eins bin ich auf die Firma “Das Geld hängt an den Bäumen GmbH” geworden. Was für ein witziger und vor allem sinniger Name! Lesen und begeistert sein ist eine Sache, jedoch darüber nachdenken eine andere …
Durch ein persönliches Telefonat habe ich nochmals eine andere Sicht über diese Firma erhalten und gebe zu, ich kam danach auch ziemlich ins Grübeln. Vor allem hat sich mein Blick auf Obstbäume verändert, denn diese stehen auch im Nürnberger Land voll mit Früchten herum und werden teilweise nicht geerntet.
Doch vor allem beeindruckte mich der Umgang mit Sinnhaftig- und Nachhaltigkeit. Wie viele Dinge tun wir am Tag, die einem sinnlos erscheinen und man das Gefühl hat, seine “Lebenszeit” zu vergeuden. Was muss es daher für ein Gefühl sein, etwas zu tun, das positive Auswirkungen auf das direkte Umfeld hat?
Sicherlich war auch dieser Weg zum Erfolg, gepflastert mit Niederlagen und Unverständnis anderer. Und doch ist dies wieder einmal der Beweis, dass man an seiner Idee, an seiner Vision festhalten soll, denn “die Zeit wird es bringen”! Denn manchmal ist man eben dieser Zeit voraus und die passenden Köpfe gerade anderweitig beschäftigt.
Ein schöner Satz, der mich seit diesem Telefonat begleitet ist … “Man sieht so viele Dinge auf sich zukommen, dass man vergisst den ersten Schritt zu tun”, d.h. den Weg in kleine Schritte zu zerlegen und jeden Tag einen Schritt davon gehen. Damit verliert man nie das Ziel aus den Augen, ist aber auch weniger mit der Komplexität der Aufgabe überfordert.
Die Firma ist außerdem der Beweis, dass es NICHT schon alles gibt und dass es immer noch Mittel und Wege gibt, vielen Menschen etwas Gutes zu tun, damit einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und dabei auch noch nachhaltig zu sein. Insbesondere, wenn man als sogenannter “normaler” Mensch von sogenannten “gehandicapten” Menschen eine neue Sicht der Umwelt kennenlernt …
Durch eine Email-Anfrage und ein Telefonat habe ich wieder einmal eine neue Sicht auf meine persönliche Welt erhalten. Hierfür ein herzliches Dankeschön und schade, das es den Saft nur in Hamburg gibt. Bis jetzt auf jeden Fall …
Video von youtube
TEDxHamburg – Jan Schierhorn – Projekt Lebensbaum/ Das Geld hängt an den Bäumen
GO – step by step!
In einer Zeit geprägt von Hektik und Beschleunigung fällt es immer schwerer zur Ruhe zu kommen. Hinzu kommt noch die dauernde Verfügbarkeit durch Smartphone o.ä. Ist man dann im Urlaub und will “entschleunigen”, steht man plötzlich vor der sogenannten “Ruhe-Hürde”. Ruhe und Entspannung was ist das bitte?
Wer Jahrzehnte lang sein Leben dem Sport unter geordnet hat, der packt auch gerne seinen Urlaub mit Aktivitäten voll und begründet dies mit “Sport ist doch Entspannung”. Doch nur wenige schaffen den Spagat zwischen relaxen und aktiven Bewegen ohne Leistungsdruck, selbst im Urlaub. Jedoch um auf Dauer leistungsfähig zu bleiben, benötigen Körper und vor allem die Psyche völlige Entspannung.
Und dies nicht nur im Urlaub! Gerade im Urlaub möchten wir gerne Dinge nachholen, für die wir im Alltag keine Zeit haben. Auf unsere Lebenszeit gesehen ist dieser Gedanke leider ein Trugschluss … Wir brauchen gerade im Alltag unsere Oasen, wo wir immer wieder Energie und Lebenslust auftanken können.
Dazu benötigt jeder seinen persönlichen “Oasen-Koffer”, gefüllt mit
- einem Entspannungsort
- einem Lieblingslied
- einem oder zwei gute Freunde.
Dieser “Oasen-Koffer” sollte – wenn möglich – täglich benutzt werden, d.h. mindestens 10 Minuten pro Tag sollten wir unsere Tanks mit positiver Energie und Freude auffüllen. Sicherlich kann man den Energie-Koffer auch noch mit anderen Dingen füllen, jedoch sollte der Inhalt immer unabhängig von anderen Personen und Situationen sein.
Dazu sollte sich jeder bewusst werden, was tut einem gut und wie kann man schnell und effektiv die Seele baumeln lassen. Hilfreich hierfür ist eine positive Wahrnehmung seiner eigenen Person in Verbindung mit seinem Umfeld. Denn wenn man mit offenen Augen durch den Alltag läuft, nimmt man viele Dinge positiv war und kann damit seinen Oasen-Koffer füllen.
Im Übrigen kann man mit NLP positive Gefühle auch “ankern”.
Mehr unter www.neuro-programmer.de …
“Anker sind mentale Programme, die einem sehr speziellen Zweck dienen: sie sollen eine mentale Antwort auf einen bestimmten Stimulus auslösen. Die mentale Antwort könnte dabei jeder mentale Zustand sein, zum Beispiel Entspannung, Hypnose, Leistungsbereitschaft, Freude usw. Bei dem Stimulus könnte es sich zum Beispiel um die “Beckerfaust”, um ein Fingerschnipsen oder irgendeine andere Geste handeln …”
Entschleunigung und Entspannung auf Abruf?! Ja, das ist möglich und wird in unserer hektischen Zeit immer wichtiger. Wer hier einmal sich selbst reflektiert und feststellt, dass er nicht mehr “zur Ruhe” kommt, der sollte schnellstens dagegen steuern. Sicherlich ist nicht jedes Gefühl von Urlaubsreife gleich zu setzen mit einem “Burnout”.
Doch selbst für einen Sportler kann die Grenze schnell ins Negative kippen, da die körperliche Anstrengung dieses Gefühl noch verstärken kann. Darum ist es wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein, um ggf. mit “mentaler Unterstützung” durch Coaching die eigene Situation wieder ins Positive zu verändern.
Wie sieht dein Oasen-Koffer aus und heute schon relaxt?!
PS: Und wer auf Sylt ist, sollte unbedingt im www.walters-hof.de vorbeischauen. Der Blick ist atemberaubend, sowie das Restaurant …
