Artikel-Schlagworte: „Perspektive“
Hippieee! Drei Jahre commov-Blog mit mittlerweile über 250 Artikeln…
Und die Erkenntnis, dass man mit seinen Aufgaben wächst! Gottseidank, weiß man nie vorher genau welche Arbeit hinter so einem Projekt “BLOG” steckt. Und wenn ich auf die letzten drei Jahre zurückblicke, bin ich froh, dass ich es einfach “gemacht” habe und dadurch sehr viel lernen durfte…
Die tägliche Auseinandersetzung mit einem möglichen neuen Blog-Thema, hat meine sportliche Wahrnehmung verändert und vor allem geschärft. Denn “sportliche Probleme” ändern sich wenig, doch allein durch Ursache, Betrachtungsweise, Perspektive und Ziel ergeben sich, je nach Sportler, unterschiedliche Lösungswege.
Jedoch genau diese unterschiedlichen Schritte machen das Thema und somit den Blog – für mich – so spannend. Auch die Erkenntnis: “Man kann niemanden zu seinem “Mentalen Sport-Glück” zwingen! Allein die Eigenmotivation zählt. Sport-Coaches können nur Impulse geben und “bewegende Fragen” stellen…
Für die Überwindung des inneren Schweinehundes und den Blick in sein Spiegelbild ist jeder selbst verantwortlich! Ob man diese Verantwortung für sich selbst übernehmen möchte…?! Letztendlich muss das jeder Sportler selbst entscheiden, wie viel Erfolg er “ertragen” kann! Und nicht umsonst heißt commov = communication & movement…
DANKE, an die Menschen und Sportler, die …
- den Blog immer wieder lesen
- mir Feedback geben
- ich neu kennenlernen durfte
- mich auch in frustrierten Zeiten unterstützen, denn auch diese Phasen gibt es
- mich geistig auf Trapp halten und mich dadurch immer wieder vor neuen Herausforderungen stellen
- …
Ich habe noch viele Ideen, die ich in diesen Blog umsetzen möchte, doch das braucht Zeit und die Gelassenheit “es wird scho wern!”
Let´s BLOG und auf ein weiteres interessantes und spannendes commov-Jahr!
Bücher sind wie Freunde, sie können einen inspirieren, so manches Mal trösten oder einfach den eigenen Horizont erweitern. Gute Freunde helfen einem die Perspektive zu wechseln und in der einen oder anderen Situation auch seinen eigenen Standpunkt zu überdenken oder beharrlich zu vertreten.
Häufig findet man ein gutes Buch über eine Empfehlung, einer positiven Buchrezension oder über einen Artikel. So erging es mir mit dem Buch “Genie oder Spinner” von Jürgen Schaefer. Entdeckt habe ich dieses Buch in der GEO-Ausgabe 02/2012 “Der Wert falscher Entscheidungen: Aus Fehlern lernen”.
Ist dieser Artikel schon lesenswert, so machte mich der Untertitel von “Genie oder Spinner – Sind wir offen für Neues?” neugierig. Und was soll ich sagen?! Selten hat mir ein Autor so aus dem Herzen gesprochen, wie Jürgen Schaefer. Die Treffsicherheit seiner Aussagen, wird sicherlich dadurch begünstigt, dass ich schon immer “quer gedacht” und mir dadurch nicht nur Freunde gemacht habe.
Jürgen Schaefer bringt die Themen von “Querdenkern” auf dem Punkt, dass ich mich in manchen Situationen wiedererkenne oder staunend vor dem Buch sitze und erschreckender Weise feststellen muss, dass wir uns lieber der “Meinungsmasse” anschließen, als dass wir den Dingen wirklich auf dem Grund gehen.
Ich zitiere aus dem Buch “Genie oder Spinner” von Jürgen Schaefer, Seite 69:
… Wir streben nach Fortschritt und sehen doch nur ungern ein, dass wir uns dafür immer wieder von sicher geglaubten Wahrheiten trennen müssen …
Wer immer wieder mit konstruktiven Vorschlägen bei anderen Menschen scheitert, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Es macht Mut an seinen eigenen Gedanken und Ideen festzuhalten, sich Mitstreiter zu suchen und seine Meinung beharrlich zu vertreten.
Genie oder Spinner
Sind wir offen für Neues?
von Jürgen Schäfer
Verlag: DuMont Buchverlag
ISBN: 978-3-8321-9627-1
Preis: 19,99 €
PS: Vielen Dank für die freundliche Genehmigung von Jürgen Schaefer.
Detailinformationen von SEKO Fachbuchversand:
Warum tun wir uns so schwer mit Gedanken, die irgendwie “anders” sind? Wie kommt das Neue in die Welt? Durch jemanden, der etwas völlig Verrücktes denkt: Dass wir durchs Weltall um die Sonne rasen. Dass man in die eine Richtung lossegeln und aus der anderen Richtung wieder zurückkommen kann. Dass der Mensch mal ein Affe war. Dass Zeit nicht immer gleich vergeht. Als diese Ideen entstanden, waren es Hirngespinste von Verrückten. Jürgen Schaefer erzählt, warum die Welt ohne Querdenker eine andere wäre. Wie erkennt man eine geniale Idee? Was ist nötig, damit sich eine Idee durchsetzt?
Jürgen Schaefer zeigt, wie wir alle querdenken und damit “kleine Revolutionen” in unserer Lebenswelt auslösen können: im Job, im Umgang mit Freunden, dem Partner, den Kindern (die ja bekanntlich die größten Querdenker überhaupt sind), in unserer Suche nach Glück.
“Einem genialen Gedanken zu folgen erfordert Mut: Es ist, wie auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, ohne zu wissen, wohin er fährt. Nach Stockholm? Oder nach Sibirien? Nobelpreis oder Verbannung?
Hier gleich bei www.seko-online.de das Buch “Genie oder Spinner” (einfach auf Satz oder SEKO-Logo klicken) bestellen.
Irgendwie ist zurzeit der Wurm drin! Es ist ja nicht so, dass mir keine neuen Themen einfallen … Nein, mein rechter Arm macht mir zu schaffen, sprich mein Ellbogen hindert mich gerade am fröhlichen “commov-schreiben”. Als Sportler hat man ja eher die Tendenz darüber hinweg zu gehen, doch nach einer gewissen Zeit, kann auch ich diesen Schmerz nicht mehr “mental wegdenken”.
Körper und Geist bilden immer eine Einheit, so dass manche Verletzungen auch nicht “mental” zu verbessern sind. Man braucht beides! Eine gute Diagnostik und eine gesunde mentale Einstellung, um auf Dauer “gesund und munter” durch das Leben zu kommen.
Gerade im Sport wird dies jedoch sehr schnell vergessen bzw. verdrängt. Wenn ich ehrlich bin, mache ich es nicht besser. Ich habe jahrelang gelernt über Schmerzen hinweg zu gehen, doch irgendwann funktioniert das nicht mehr. Denn verdrängst du einen Schmerz, sucht er sich einen neuen anderen Weg, um auf sich aufmerksam zu machen.
Schmerzen und auch Verletzungen können ein Hilferuf der Seele sein. Das mag jetzt dramatisch klingen, kann jedoch einfach ein Hinweis auf eine dringend benötigte “Pause” sein. Der Sport wird immer schneller und leistungsbezogener, da bleibt schon mal die Regeneration auf der Strecke.
In jungen Jahren mag dies durchaus zu vernachlässigen sein, jedoch irgendwann schlägt der Körper gnadenlos zurück. Die Hinweise und Auswirkungen sind bei jedem anders. Der eine hat Erschöpfungszustände, siehe Ralf Rangnick, andere haben Depressionen, wiederum andere haben eine endlose Zahl an Verletzungen.
Spätestens hier sollte man die “Reißleine” ziehen und sich mental mit der Situation auseinandersetzen. Die Zusammenhänge sind häufig kurios, denn jeder hat seine persönliche Strategie über die Runden zu kommen verbunden mit dem Topf an individuellen Erfahrungen und Erlebnissen.
Spitzensportler haben gegenüber dem “normalen” Sportler alle medizinischen Möglichkeiten und vor allem Zeit sich auszukurieren. Doch der “Alltagssportler” hat weder Zeit noch den Background eines solchen Spitzensportlers … Dennoch sind wir nicht verloren! Denn häufig hilft einem schon ein guter Physiotherapeut oder ein Arzt weiter, der sich z.B. mit TCM (Traditionelle chinesische Medizin) auskennt.
Ich hatte heute das Glück einen Termin bei solch einem Arzt zu bekommen und bin mit seltsamen Pflastern und einer “goldenen Nadel” nach Hause geschickt worden, inkl. Hinweis auf Umstellung meines Frühstücks zur Verbesserung meiner Sehfähigkeit.
Das Kuriose daran ist, dass ich schon bei der Fahrt zum Arzt mir über mein Frühstück Gedanken gemacht habe. Mein Körper hat mir also bereits Hinweise gegeben, die ich möglicherweise ohne diesen Besuch wieder einmal ignoriert hätte. Die Frage ist jetzt nur, was will mir mein Ellbogen sagen?
Wenn ich so darüber nachdenke und diesen Punkt auf meiner Hand betrachte, kommen mir einige spontane Ideen dazu. Unter anderem, dass ich ein extremer Rechtshänder bin, d.h. ich mache alles mit rechts und merke gerade, dass es verdammt spannend ist auch einmal die linke Hand zu verwenden.
Perspektiven wechseln! Laufen lassen, nicht immer sofort zugreifen. Umso mehr ich meine lädierte Hand betrachte, kommen mir verbale Sätze in den Sinn, für mögliche Ursachen. Eine spannende Reise in das eigene ICH. Doch erkennen ist eine Seite, das Verändern der möglichen Ursachen eine andere …
Hierfür gibt es wiederum viele Möglichkeiten … Ich werde mich jetzt auf die Suche nach persönlichen Lösungen begeben, immer in Verbindung mit einer professionellen medizinischen Versorgung. Diese Aufmerksamkeit für beide Teile in uns, ist die Basis für einen harmonischen Körper & Geist!
Achte aufmerksam auf Dich und begebe dich auf die Suche deiner persönlichen Harmonie!
PS: Wer gute Ärzte sucht, die TCM praktizieren, schickt mir einfach eine E-Mail.

