Artikel-Schlagworte: „Potenzial“

Bild Team of climbers on the summit. © Greg Epperson - Fotolia.comWenn man einen Blog hat, so ist man immer auf der Suche nach neuen Themen und Ideen. Viele Artikel ergeben sich aus dem sportlichen Alltag, jedoch auch aus interessanten Artikeln von Twitter, Facebook, Zeitschriften und anderen Blogs. Man ist neugierig und interessiert, was andere zu bestimmten Themen zu sagen bzw. zu schreiben haben und als Blogschreiber hat man ja ein bisschen Angst, dass man immer über das gleiche Thema schreibt …

Ist ja auch irgendwie so, jedoch die Sicht- und Herangehensweisen ändert sich im Laufe der Zeit. Eben durch neuen Input, neuer gewonnener Erfahrung oder neuen Erkenntnissen. Die heutige Erfahrung und Erkenntnis ist selten die “absolut” Gleiche wie gestern. Und je nach Person und “Lebensabschnitt” dreht sich das eigene Leben häufig um ein bestimmtes Thema.

Allen voran kämpfen wir mit unseren persönlichen Dämonen in Form von Zweifeln und Mutlosigkeit, die uns daran hindern “gewinnbringend” zu handeln. Einen tollen Artikel hierzu hat “Constantin Sander” auf seiner Homepage www.mind-steps.de geschrieben.

Erfolg: Zweifel bremsen Sie aus, Mut bringt Sie voran
Wer erfolgreich sein will, muss vor allem seine Ziele klar formulieren und seine Potentiale aktivieren können, heißt das Credo im Coaching. Doch das ist erst die halbe Miete auf dem Weg zu Erfolg …

Wie viele Menschen gibt es, die tagtäglich ihr Leben ändern wollen, jedoch es NICHT schaffen den ersten Schritt zu tun?! Und zählen wir nicht manchmal selber dazu? Und wie oft haben wir uns getraut neue Wege zu beschreiten, um im Rückblick feststellen zu dürfen … “Wow, war das cool!”

Es gibt tolle Sprüche, tolle Workshops, tolle Bücher, doch handeln und auf unser Glück zulaufen müssen wir immer noch selbst!

Mach den ersten Schritt …
HEUTE – JETZT!

Video von www.youtube.com
DARE


 Willst du dein Potential bewahren oder steigern?Wenn man zurzeit die Tabelle der Fußball-Bundesliga betrachtet, da kommt man mehr oder weniger aus dem Staunen nicht mehr heraus. Als arg “gebeutelter” Club-Fan reibt man sich begeistert die Hände, weil man vor dem 1. FC Bayern steht, doch den Bayern-Fans steht das Entsetzen im Gesicht.

Gestern waren die Bayern noch die Gewinner der Bundesliga und jeder fragt sich, wann van Gaal und seine Mannschaft endlich in die “Strümpfe” kommen. Erinnerungen werden wach und ja, gab es nicht einmal “Jürgen Klinsmann”, der in einer ähnlichen Situation war?

Sicherlich standen die Vorzeichen völlig anders, aber auch ein van Gaal hatte ein Entscheidungsspiel, doch letztendlich Erfolg. Soweit kam Jürgen Klinsmann überhaupt nicht! Hierzu gibt es ein sehr interessantes Interview in der FAZ mit dem Titel

Im Gespräch: Jürgen Klinsmann
Hoeneß hätte sich auch verabschieden müssen

Darin beschreibt er zwei Kategorien von Menschen:

  • Die einen sind bestrebt, ständig zu wachsen (“growth mindset”)
  • Die anderen treibt das Gefühl, ihren Status und die Dinge zu verteidigen, die sie aufgebaut haben (“fixed mindset”)

Jetzt könnte man sagen, gerade Sportler sind doch bestrebt immer besser zu werden, oder?! Doch dies ist leider ein Trugschluss! Viele Sportler – egal in welchem Leistungsbereich – arbeiten jahrelang hart für eine gute Leistung. Haben sie diese Leistung jedoch erreicht, stagnieren sie und tun nur noch so viel, um ihren “Leistungsstandard” zu halten und im schlimmstenfalls ihn mit allen Mittel zu verteidigen.

In dieser Situation ist wenig Platz für Innovation und persönlicher Weiterentwicklung. Sicherlich muss es nicht immer ein Buddha sein, wie im Fall Klinsmann in München. Schon allein eine Umstellung des Spielsystems oder der Taktik kann einen Sportler in die Verteidigungshaltung drängen, so dass dieser mit allem anderen beschäftigt ist, nur nicht mit seiner Verbesserung des eigenen Potentials.

Frei nach dem Motto: “Das hat jetzt so lange gut funktioniert, wieso soll ich das ändern!” Übrigens auch eine sehr beliebte Aussage von Mitarbeitern in diversen Firmen. Als Einzelsportler ist dies relativ einfach zu behandeln, denn wer so denkt, wird sich nicht weiterentwickeln und ist nur für einen bestimmten Zeitraum erfolgreich.

Schwieriger dagegen ist es, wenn man in einer Mannschaft einige Sportler hat, die einen gewissen Leistungsstandard erreicht haben, der immer noch gut ist, jedoch für bestimmte Ziele nicht ausreichend ist, obwohl das Potential vorhanden wäre. Hinzukommt möglicherweise noch ein konservatives Umfeld, ein enormer Erfolgsdruck und schon ist das Scheitern vorprogrammiert, wie z.B. bei Jürgen Klinsmann.

Sicherlich sind hierfür eine Menge anderer Faktoren zusätzlich ausschlaggebend, aber letztendlich entscheiden die beteiligten Menschen, ob sie sich auf etwas Neues einlassen oder das Alte bewahren …

Was bist DU für ein Sportler?
Hast Du schon angefangen dein Potential zu “bewahren” oder denkst immer wieder darüber nach, wie DU noch “besser werden” kannst?!

Das Leben ist so vielfältig an Emotionen, in einem Moment schwebt man auf Wolken und innerhalb von Sekunden kann sich die Welt commov-Glückspunkt: Ehe als Teamsportändern. Und manchmal würde man sich wünschen “Hey haltet jemand ´mal die Welt an, ich würde gerne aussteigen!” Sei es negativ, wie positiv …

Gerade im Sport liegen diese Emotionen sehr nah beieinander. Umso schöner ist es dann, wenn man einen Partner oder Partnerin findet, wo man auf der einen Seite seine Leidenschaft z.B. den Sport teilt und auf der anderen Seite den “täglichen Wahnsinn” gemeinsam meistert.

Teamsport und eine Partnerschaft haben demnach vieles gemeinsam …

  • Gemeinsame Interessen
  • Gemeinsame Ziele
  • Klare Aufgabenverteilung und Zuständigkeitsbereiche
  • Offene Kommunikation
  • Konfliktmanagement
  • Zeitmanagement
  • Motivation
  • Humor und Spaß
  • Eigene Freiräume sich zu entwickeln
  • Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen

Viele, viele Fähigkeiten, die man gar nicht alle auf einmal haben kann. Die sich jedoch im Laufe einer Beziehung oder in einem Team entwickeln können. Die meisten machen jedoch den Fehler sich zu wenig Zeit zu lassen und die Entwicklung vom gegenüber einzufordern, anstatt das eigene Potential zu entwickeln.

Viele Menschen sind sich jedoch ihrer Fähigkeiten oder ihres Potential überhaupt nicht bewusst. Und noch weniger bereit sich damit auseinanderzusetzen. Dazu gehören auch, sich Fehler einzugestehen und nach Lösungen zu suchen! Allzu oft wird die persönliche Lösung an der Unfähigkeit des Anderen festgemacht.

Teamsport sowie eine Ehe sind “tägliches Lernen” mit sich und den Marotten des anderen klar zu kommen. Sein eigenes Potential zu erkennen und das Beste daraus zu machen … “Gemeinsam eigene Wege gehen!”

Mein Glückspunkt des Tages sind Claudia & Dieter!
Ich wünsche Euch, dass der “All-tag” Euch daran erinnert, wieso ihr am 02.10.2010 geheiratet habt. Das jeder für sich seinen Weg gehen kann, ihr jedoch als TEAM unschlagbar seid, selbst wenn die Gegner mal etwas härter zu schlagen!

Alles Liebe und Gute auf Euren gemeinsamen TEAM-Weg!
Sabine Sir Huppi & Jerry

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