Artikel-Schlagworte: „Ressource“
Da ist sie wieder die dunkle Jahreszeit und wirft ihre Schatten voraus! Viele kämpfen mit der Wetterumstellung, der Kälte und ich habe das Gefühl, dass die Leichtigkeit verloren gegangen ist. Insbesondere dadurch, dass in meinem Umfeld plötzlich einige Menschen an ihrer “Dasein-Berechtigung” zweifeln, d.h. die eigene Lebenseinstellung wird mehr oder weiniger in Frage gestellt.
Häufig wird dieses “Zweifeln” mit einer Erkältung oder eine anderen Krankheit kombiniert, so dass man sich krank daheim im Bett wiederfindet. Schwierig wird es dann, wenn jeglicher Antrieb fehlt, seinen Alltag zu bewältigen. Mittlerweile fällt dann sehr schnell das Wort “Burnout” …
Ich denke, das dieses Zweifeln besonders die Generation um die 40ig betrifft. Wir kommen häufig aus einem Umfeld, wo wir zwar alles machen durften, doch immer mit erhobenen Zeigefinger, frei nach dem Motto: “Das macht man doch nicht!” und “Der Indianer kennt keinen Schmerz!”
Rückblickend kann ich für mich feststellen, dass ein wichtiger Bestandteil meiner selbst es war “zu funktionieren”. Die Welt hätte untergehen können, ich hätte wahrscheinlich immer noch überlegt, wie kann ich die Welt retten oder was nehme ich noch schnell mit … Gerade beim Sport hatte diese Einstellung absolute Priorität für mich!
Ich war selten krankt oder verletzt und wenn doch, dann stellte ich mich auch mit Fieber ins Tor oder an die TT-Platte. “Ich kann doch meine Mannschaft nicht im Stich lassen!” Diese Einstellung hat mir zwar von vielen Menschen Respekt und Anerkennung gebracht, doch dadurch waren natürlich auch die Erwartungen enorm hoch.
Solange die positive Erlebnisse überwiegen, ist es relativ leicht positiv damit umzugehen, jedoch sobald man seine eigenen sowie die fremden Erwartungen nicht mehr erfüllen kann, wird es ungemütlich. Ebenso, wenn Aufgaben wegfallen! Nicht umsonst fallen viele Sportler nach der Karriere in ein mentales Loch.
Man denkt häufig, dass die Situation von jetzt auf gleich kommt, doch in der Rückschau muss man feststellen, dass es letztendlich ein schleichender Prozess war. Das Leben, der Alltag zeigt einem viele Hinweise, allerdings will man diese Zeichen nicht wahrhaben. Gerade in unserer “Leistungsgesellschaft” darf man es sich NICHT leisten “nichts leisten zu können”.
Dabei geht es doch vorrangig nur einmal “anzuhalten” und seinen Weg zu überprüfen, doch dieses Anhalten wird häufig gleich als “nicht zielorientiert” bewertet. Im Sport ist dies nicht anders … “Weiter, schneller, höher!” lautet die Devise. Ein “Dazwischen” gibt es nur wenig, siehe Sven Hannawald, Sebastian Deisler und leider auch Robert Enke.
Sportler, die sich dessen bewusst wurden, haben STOPP gesagt und sich eine Auszeit genommen. Danach war häufig die Lust am Sport größer und der Erfolg umso mehr zum Genießen. Der Umgang mit sich und seinen Ressourcen sollte wohl überlegt sein und es ist definitiv eine Stärke sich mit seinen Schwächen auseinanderzusetzen …
Ich besuchte am Wochenende ein Seminar “Das Pferd als Spiegel der eigenen Führungsqualität” auf dem Islandpferdehof Tauernfeld bei Neumarkt (www.islandpferdehof-tauernfeld.de). Unter der kompetenten Leitung von Leonhard Oesterle & Team und dem Kontakt mit den Pferden wird man sehr schnell auf seine eigene Person fokussiert. Denn ein Pferd interessiert unsere “Gerede und Gequatsche” nicht, sondern reagiert einzig und allein auf unsere Körpersprache …
Wie oft tun wir Dinge, die wir nicht wollen, aber machen, um des Friedenswillen und weil es sonst kein anderer tut? Das meinen wir zumindest, wie authentisch ist jeder von uns und lebt seine Träume und Wünsche? Ja, ja, ich weiß, kann ich finanziell nicht, habe ich keine Zeit, passt gerade nicht, macht man nicht, und, und, und …
Diese Sätze sammeln sich und hinterlassen positive wie negative Spuren in unserer Körpersprache, um eines Tages laut STOPP zu sagen. So geht’s nicht mehr weiter … Sind wir dann bereit darauf zu hören oder rennen wir weiter im Hamsterrad?
Funktionierst du noch oder lebst du schon …
Let´s STOPP
Und wenn Du es alleine nicht mehr schaffst, dann lass dich dabei unterstützen!
Klar das machen wir doch als Sportler doch sowieso die ganze Zeit, oder? Dachte ich mir zumindest als ich das “Büchlein” in der Hand hielt. Doch das Buch ist mehr “wert” als man anfänglich vermutet, denn die Autoren geben einen Einblick in “Mentaltraining in 7 Stufen”.
Ob man nun alles “Stufen” umsetzen kann und will, muss jeder für sich selbst beantworten! Jedoch erhält man viele gute Tipps und Anregungen, wo es sich lohnt, länger darüber nachzudenken. Insbesondere sind diese 7 Stufen Themen, die im Sport Mental Training immer wieder eine Rolle spielen und die häufig Basis für den Erfolg sind, siehe …
1. Stufe: Trainieren Sie Ihr Selbstwertgefühl
2. Stufe: Trainieren Sie Ihre Willenskraft
3. Stufe: Trainieren Sie Ihre Fähigkeit, sich tief zu entspannen
4. Stufe: Beseitigen Sie Hindernisse
5. Stufe: Optimieren Sie Ihren Energiehaushalt
6. Stufe: Trainieren Sie Ihre Fähigkeit zu visualisieren
7. Stufe: Lassen Sie los?
Und für den Preis lohnt sich dieses Buch auf jeden Fall!
Viel Spaß beim “Schmökern”
So geben Sie Ihr Bestes: Ein ganzheitliches Mentaltraining in 7 Stufen
Kurt Tepperwein (Autor), Felix Aeschbacher (Autor)
Verlag: Moderne Verlagsges. Mvg; Auflage: 1 (26. Juli 2006)
Sprache: Deutsch
SBN-13: 978-3636071781
Preis: 8,90 €
Detailinformationen von SEKO Fachbuchversand:
Die meisten Menschen sind heutzutage sportlich aktiv. Dennoch bleibt das im Leistungssport seit langem etablierte und sehr gefragte Mentaltraining in anderen Bereichen unberücksichtigt.
Der neue Leitfaden von Kurt Tepperwein weiß diese Ressource optimal zu nutzen und demonstriert, wie durch die Verbindung von Körper, Seele und Geist die Leistung in Beruf, Alltag und Freizeit erheblich verbessert wird.
Grundlage dafür sind die im Ratgeber vorgestellten sieben Schritte, in denen die praktische Anwendung des Mentaltrainings für ein erfolgreiches und gückliches Leben in allen Bereichen erläutert wird.

Hier gleich bei www.seko-online.de das Buch “So geben Sie Ihr Bestes” (einfach auf Satz oder SEKO-Logo klicken) bestellen.
