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Bild Standwaage © draaa - Fotolia.comWie steht´s Du schon wieder rum?
Stellt Dich mal gerade hin!
Lümmel mal nicht so rum!
Diese Sätze kenne ich noch aus meiner Kindheit, wo meine Eltern und häufig Lehrer mir in gewisser Weise “Haltung” beibringen wollten. Damals verstand ich den Nutzen definitiv nicht und ich glaube in der damaligen Zeit war das “Aussehen” auch wichtiger als die damit verbundene innere Haltung …

Die Zeiten ändern sich und heute kann ich mit Brief und Siegel sagen, “Ja, eine positive Körperhaltung verändert auch die geistige Einstellung!” Wer schon frühmorgens gekrümmt aufsteht und bei dieser Körperhaltung körperlich und mental bleibt, wird wohl nicht viel vom kommenden Tag erwarten, oder?

Wer dagegen aufrecht in den Tag startet, dreimal tief Luft holt, wird auf jeden Fall den Tag positiver beginnen. Im Sport, insbesondere im Wettkampf ist diese “Haltung und Einstellung” enorm wichtig. Wer den Sieg unbedingt will, gibt alles dafür und das erkennt man auch an der Körpersprache.

Wir alle haben schon negative Bespiele auf dem Platz selbst und bei anderen erlebt:

  • Der Spieler hatte schon vorher die Hosen gestrichen voll
  • Die Spieler hatten die Köpfe hängen lassen
  • Das hat man schon beim Anlauf gesehen, das der Spieler den Ball verschießt
  • und, und, und

Häufig wissen die Spieler selbst nicht einmal wie Ihre Körperhaltung aussieht. Da kann ein Video Wunder bewirken! Viele Sportler meinen immer “Sport Mental Training & Coaching” ist anstrengend und langwierig … Jein, sicherlich gibt es Themen, wo das Coaching etwas länger dauern kann, jedoch bei vielen Themen kann man durch gezieltes Reflektieren sehr schnell positive Veränderungen bewirken.

Ein Beispiel hierzu wäre ein Coaching hinsichtlich der Körpersprache mit einer Video-Aufnahme. Damit kann man die unterschiedlichen Phasen – positiver und negativer – Körperhaltung genau analysieren und dementsprechende Maßnahmen treffen. Genau hinsehen lohnt sich also!

Wer sich mit Körpersprache näher befassen möchte, dem empfehle ich “Sabine Mühlisch”
www.sabine-muehlisch.de

Körpersprache: Heute schon gepost?Wir alle kennen Zitate und Sprüche, die unsere “Körpersprache” beschreiben, da spricht man von

  • Der hat die Hosen voll …
  • Die Last liegt auf seinen Schultern …
  • Das hat man schon am Anlauf gesehen, dass das nix wird …
  • Sein Blick war voller Überzeugung …
  • Die Mannschaft war körperlich nicht auf dem Platz …
  • Es fehlte die Körperspannung …
  • Und, und, und …

Wir alle haben diese oder ähnliche Sätze schon gehört und vor allem auch selber körperlich gespürt.

Wer einmal erleben möchte, was der andere möglicherweise denkt oder fühlt braucht “nur” die Körperhaltung seines Gegenübers aufnehmen und sich der Atmung anpassen. Ausprobieren lohnt sich, denn wer sich in andere Menschen “einfühlt”, kann spannende Momente und Erkenntnisse erleben, denn unser Denken drückt sich immer in unserer Körperhaltung aus.

In seinem Buch “silent messages” beschreibt der Psychologe Albert Mehribian die Wirkung der Körpersprache mit 55%, den Tonfall der Stimme mit 38% und den Inhalt einer Aussage mit 7%, d.h. die Körpersprache hat die größte Aussage. Demnach kann ich im Wettkampf brüllen was ich will, wenn meine Körpersprache lasch ist wie ein “nasser Sack” (für Insider “nasser Frosch!” – GRINS), nehmen meine Gegner unbewusst die negative Körpersprache auf und “spüren” einen Vorteil.

Gerade im Sport gibt es viele Beispiele wie verbunden “Körper und Geist” sind, d.h. Gewinner haben eine Sieger-Körpersprache und Verlierer eben eine Verlierer-Körpersprache. Daher ist es so wichtig diese Sieger-Körpersprache für sich überhaupt wahrzunehmen und auch immer wieder zu üben und natürlich mit Leistung zu bestätigen.

Hierfür brauche ich keinen Wettkampf, es reicht schon aus, pro Tag 2-3 Minuten diese Sieger-Haltung einzunehmen und bewusst wahrzunehmen. Jetzt kommt bestimmt die Frage “Wieso das denn …?! Wenn es im Training oder Spiel schlecht läuft, dann ist häufig die Körpersprache negativ. Wenn ich nun aktiv diese Körperhaltung positiv verändere, so unterbreche ich meine “negative Grübelspirale”, um in einen positiveren lösungsorientieren Prozess zu gelangen.

Einfach aber genial! Ein bisschen üben gehört sicherlich dazu, jedoch lohnen sich die 2-3 Minuten am Tag … Außerdem vor dem Spiegel die Siegerpose üben, kann Lächerlichkeiten überwinden und das selbstVERTRAUEN, selbstWERTGEFÜHL und selbstBEWUSSTSEIN enorm steigern! Übrigens, vor dem Spiegel sieht uns ja keiner … Und im TEAM in der Kabine geübt, kann das wahre Wunder wirken!

Denn genau diese Basics brauchen wir als Grundlage für den Erfolg!
Also ran an die SIEGERPOSE und heute schon die Siegerfaust gezeigt?!

PS: Wer sich mit dem Thema Körpersprache näher befassen will, dem empfehle ich die PODCASTs von Sabine Mühlisch und Sabine Krause unter www.sabine-muehlisch.de

Der Sommer hat uns voll im Griff und ich weiß selber nicht so recht, ob ich mich über die Hitze freuen oder darüber stöhnen soll. Egal, denn ändern kann ich das Wetter sowieso nicht! So kann ich den Sommer entspannt mit einem guten Getränk abends auf dem Balkon oder Terrasse genießen und über den einen oder anderen Gedanken philosophieren.

In den letzten Tagen fiel mir immer wieder die Frage in den Sinn: “Was in meinem Leben wollte ich schon immer mal tun, habe es jedoch noch nicht in Angriff genommen?!” Hierzu erinnerte ich mich an eine Dale Carnegie Veranstaltung Anfang 2000. Ich saß also friedlich in dieser Veranstaltung mit mehreren 100 Menschen und lauschte den Vorträgen von Hubert Schwarz, Sabine Mühlisch, Ulrich Strunz und anderen Referenten.

Wie das nun so mal ist, man kommt mit seinem Nachbarn ins Gespräch und er erzählte mir, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllt hat. Ich dachte mir, klar … Haus, Boot, Motorrad, Auto, usw. Mit Vorurteilen bewaffnet und doch irgendwie neugierig fragte ich höflich nach, “Was denn?!” Und dann erzählte er mir, dass er sich einen schwarzen Labrador, sprich Hund zugelegt hat. Und er der glücklichste Mensch der Welt sei!

Zugegebenermaßen … Ich war erstaunt und auch irgendwie berührt, da ich als Hundefreund dies sehr gut nachvollziehen konnte, zumal ich damals keinen Hund hatte. Er erzählte mir dann, das er als “Außendienstmitarbeiter” in der Modebranche viel reiste und er seinen Hund immer mitnahm. Der Hund wurde mittlerweile zum Türöffner und man erinnerte sich mehr an den schwarzen Labrador als an ihn.

Diese Geschichte begleitete mich all die letzten Jahre und war immer eine Erinnerung an mich, meine Wünsche und Träume zu erfüllen. Ich entschloss mich nach dieser Veranstaltung meinen ersten Marathon zu laufen, legte mir selber einen Hund zu, spielte in der Handball Bayernliga als Torwart, lernte Golf spielen und und und … Wie alles im Leben sind nicht alle meine Träume und Wünsche in Erfüllung gegangen. Einige musste ich verschieben, andere sind uninteressant geworden und neue hinzugekommen. Jedoch einige Träume und Wünsche sind zu konkreten Zielen geworden, die ich konsequent verfolge.

Diese Wunsch-Träum-Ziele hängen bei mir als Erinnerung für mein Bewusstsein/Unterbewusstsein an der Tür und ich werde jeden Tag daran erinnert. Einige Ziele haben sich schon davon erfüllt und bei einigen muss ich noch etwas tun. Egal was aus meinen Zielen wird, es lohnt sich seine Träume zu erfüllen. Manchmal dauert diese Erfüllung der Ziele Jahre, jedoch weiß man im nachhinein schon sehr genau, dass es früher möglicherweise keinen Sinn gemacht hätte.

Das Leben ist nunmal Veränderung und erfolgreich ist nur derjenige, der konsequent und gelassen seine Ziele verfolgt. Sicherlich nicht immer einfach, aber lohnenswert!

Welchen Wunsch möchtest du in die Tat umsetzen?

PS1: Übrigens geschriebene Ziele sind häufig eine “Bank” und veröffentlichte Ziele motivieren einen noch mehr! Also nutzt die Kommentarfunktion, ich lasse mich gerne von eueren Wünschen, Träumen und Ziele überraschen.

PS2: Übrigens der schwarze Labrador hieß Nero und wenn der Besitzer (Name weiß ich nicht) sich bei mir melden würde, wäre das einfach nur genial …

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Sabine Huppert
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