Artikel-Schlagworte: „Selbstbewusstsein“

Es gibt viele tolle Kalender für die unterschiedlichsten Sportarten, dazu kommen auch interessante Motivationskalender …

Doch gibt es einen Kalender über Mentalpower im Sport? Jetzt ja!

Kalender Mentalpower im Sport von Susanne Siegmund

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Susanne Siegmund
Mentalpower für mehr Erfolg
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Tolle, spannende und nachdenkliche Sprüche rund um den Sport, so z.B. im August …

Kalenderblatt August von Mentalpower im Sport von Susanne Siegmund

 “Über Nacht Erfolg zu haben, braucht es jahreslanges Training.”

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Die Kraft der Gedanken * Bild commov.deKönnen wir wirklich durch unsere Gedanken Materie bewegen oder sogar die Welt verändern? Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Vorführungen, die das angeblich beweisen, doch leider ist dies wissenschaftlich noch nicht belegt. Gibt es überhaupt die “Kraft der Gedanken”?

Irgendwie ja und nein. Möglicherweise gibt es Menschen, die es wirklich schaffen mit Gedanken Materie zu bewegen, die kenne ich jedoch leider nicht. Dagegen kenne ich Menschen, die mit ihren positiven Gedanken sich selbst und ihre Umwelt positiv stimmen.

Doch hier gibt es einen entscheidenden Unterschied. Menschen, die dies aus äußerster Überzeugung tun oder Menschen, die sich das immer wieder einreden. Was ist der Unterschied? Der Mensch aus Überzeugung ist glaubwürdiger …

Wir können viel mit einem positiven Spirit bewegen, hierfür benötigt man jedoch eine vertrauensvolle und offene zwischenmenschliche Basis mit einem gemeinsamen erstrebenswerten Ziel. Im Mannschaftssport mit sich und den anderen und als Einzelsportler mit sich selbst.

Wenn der Sportler sich seines Könnens bewusst ist, kann er mit seinen Möglichkeiten “sportliche Berge” versetzen. Doch Vorsicht! Kleinste Zweifel nagen und zerren am eigenem Selbstbewusstsein. Daher ist es wichtig zu wissen, zu was man fähig ist, um darüber hinaus zu wachsen …

Ja, der Glaube an sich und ans Team kann Berge versetzen,
aber leider noch keine Tore schießen …
Das musst Du trotzdem noch selbst erledigen … ;-)

Hierzu ein interessanter Beitrag von ZDF youtube channel
Die Kraft der Gedanken | Leschs Kosmos
von Harald Lesch

Held oder Loser * Bild Jochen Horn TSV WinkelhaidSeit Tagen beschäftigt mich nun schon die Aussage, dass Torhüter Helden sein wollen … Was ist ein Held und welches Motiv treibt einen ins Tor? Ein Torwart hat sicherlich eine andere Anforderung als ein Spieler, denn er muss mental absolut fit sein. Und nicht umsonst behauptet Andreas Thiel: Der Torwart sollte der konditionsstärkste Mann/Frau am Platz sein.

Viele verwechseln jedoch diese geistige Kondition mit der physischen Kondition. Aus dieser Erkenntnis heraus sollte ein Torwart anders als ein Spieler trainieren, denn die höchste Herausforderung ist es noch in den letzten Spielminuten den entscheidenden Ball halten zu können. Dafür muss man geistig fit sein!

Und doch gehört zu einem guten Torwart mehr dazu, egal in welcher Sportart. Als Torwart muss man Niederlagen aushalten können, denn du spielst zwar in einer Mannschaft, doch wenn der Ball aufs Tor kommt, stehst DU als Torwart jedes Mal im Fokus.

Hälst du den Ball bist du der Held, lässt du einen vermeintlich haltbaren Schuss ins Tor, bist du der Loser … Dazwischen hast du viel Zeit nachzudenken! Und sei es nur mehrere Sekunden, die eine Ewigkeit dauern können. Will man daher als Torwart wirklich der Held sein?

Sicherlich gibt es Ausnahme-Torhüter, die diese charakterlichen Tendenzen haben, verbunden mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein. Doch bin ich der Meinung, das Held = Selbstbewusstsein nicht alleine ausreicht, um auf Dauer im Tor seine Leistung abrufen zu können.

Was macht demnach einen guten Torhüter aus?

  • Kondition
  • Flexibilität
  • Lernbereitschaft
  • Balance zwischen Anspannung und Entspannung
  • Selbstvertrauen in das eigene Können
  • Positive Selbsteinschätzung
  • Gegneranalyse inkl. Umsetzung
  • Fokussierung auf die nächste Situation
  • Hohe Schmerzgrenze
  • Positives Zusammenspiel mit der Abwehr
  • Und, und, und …

Eigentlich nix neues, denn viele Punkte gelten auch für Spieler! Der Unterschied ist also einfach nur die Aufgabe. Demnach ist es schwierig Aufgaben an Charakteren fest zu machen. Es gibt hervorragende introvertierte und schlechte extrovertierte Torhüter und umgekehrt.

Für mich stellt sich einzig und allein die Frage, wie löst er die Aufgabe TORWART und was ist er bereit dafür zu investieren! Denn es ist schon allein eine mentale Herausforderung im Training im Tor zu stehen und zu warten, wenn der Ball irgendwann mal aufs Tor kommt. Wie viele Torhüter (besonders in den unteren Klassen) langweilen sich dabei?

Oder wieso landet man überhaupt im Tor? Ich war als Kind z.B. genervt, weil wir so eine schlechte Torhüterin im Tor hatten, da habe ich mich selbst rein gestellt. Ich wollte kein Held sein, sondern einfach nur gewinnen! Und rückblickend …

Sicherlich wird das Selbstvertrauen enorm, durch eine gute Leistung im Tor, gesteigert und die Aufmerksamkeit des Torhüters ist nochmals eine andere. Und doch vergessen viele die einsamen Minuten im Tor und vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Fehlern, die bis zu Selbstzweifeln reichen können.

Wenn du als Torwart einen Fehler machst, hat das Konsequenzen, als Spieler kann das immer noch ausgeglichen werden. Ich glaube daher an andere Motive für das “Torwart-Sein”! Angefangen mit Talent und einer anderen Sicht des Mannschaftssports. Als Torwart denkst du einfach anders …

Du als Torwart willst das Tor verhindern! Als Spieler willst du Tore schießen oder werfen. Schon allein für diese einfache Tatsache braucht man unterschiedliche Charaktere, ob der eine dann noch Held sein will? Ist dann eher eine persönliche charakterliche Ausprägung …

Was treibt dich ins Tor?!

commov-Glückspunkt: Musik für Leib und Seele ...Mit der Musik ist das so eine Sache, denn Geschmäcker sind für gewöhnlich verschieden und doch macht es immer wieder Spaß über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen bzw. zu hören …

Da sieht man sich so nebenbei den eurovision song contest an und “stolpert” im Rahmenprogramm über die deutsche Band “Frida Gold”. Ich hatte diese Band damals nur “zur Kenntnis genommen” und doch hat mich der Refrain seither irgendwie immer begleitet …

Wovon sollen wir träumen?
So wie wir sind, so wie wir sind, so wie wir sind
Woran können wir glauben?
Wo führt das hin? Was kommt und bleibt? So wie wir sind.

Ich finde diese Aussage für eine “bewusste Selbstbestimmung” sehr treffend! Denn was gibt es schöneres, als wenn man bei sich angekommen ist und weiß, wer man ist und was man “wirklich” will?

Ein tolles Album mit guten Texten …
Frida Gold
Juwel
Warner Music International

Video von www.youtube.com
Frida Gold – Wovon Sollen Wir Träumen (Offizielles Video)

Let´s dream and find!

Bild Zivilcourage © matthias21 - Fotolia.comIch suche seit Tagen verzweifelt ein Wort, das meinen Zustand über den Dokumentarfilm von Christoph Röhl in 3sat “Und wir sind nicht die Einzigen” beschreibt.

Nach langem Grübeln habe ich mich auf das einfache Wort “Betroffenheit” festgelegt. Jetzt könnte man darüber diskutieren, was dieser Bericht und meine Betroffenheit über das Thema “Missbrauch in der Odenwaldschule” in unserem Blog über Sport Mental Training & Coaching zu suchen hat …

Wenig und doch viel! Wie alles im Leben ist es eine Frage der Betrachtung … Zum einen gibt es auch Missbrauchs-Vorfälle in Vereinen zwischen Trainer und Kindern, zum anderen die Thematik des Wegschauen, Verdrängens und nicht “wahr haben wollen”.

Viele Eltern geben ihr Kinder im guten Glauben im Sportverein “ab” und machen sich wenig Gedanken darüber, ob sie dort auch gut aufgehoben sind, denn in den meisten Fällen ist es auch so! Doch ist das wirklich sicher? Ich würde keinen meiner Trainer-Kollegen dies zutrauen, aber die “Hand ins Feuer” würde ich dafür auch nicht legen …

Hinzu kommt noch, dass ein Verdacht sehr schnell ausgesprochen ist und man damit Lebensbiografien in sehr kurzer Zeit zerstören kann. Ich würde mich daher hüten vorschnell “Gerüchte” in die Welt zu setzen. Auf der anderen Seite, wo beginnt Missbrauch und wann muss ich als Person eingreifen?

Was mich an dem oben genannten Dokumentarfilm so betroffen gemacht hat, ist zum einen die Sprachlosigkeit der Opfer, doch vor allem das Schweigen der Menschen im Umfeld, die von dem Missbrauch der Kinder wussten. Ich frage mich seitdem “wie kann das sein” und was würde ich in dieser Situation tun?

Ebenfalls wegesehen oder eingreifen? Wieso haben in der Odenwaldschule so viele intelligente Menschen dies zugelassen? Was für ein Umfeld, für ein Klima muss vorhanden sein, damit wir solche Entwicklungen erkennen und vor allem rechtzeitig STOPP sagen. Sicherlich könnte man nun diese Situation als Ausnahmesituation definieren, doch damit schaffe ich wieder nur Verdrängung anstatt Ursachenforschung und Problembewältigung.

Ja, Missbrauch ist ein schwieriges und heikles Thema! Doch wo fängt Zivilcourage an oder beziehen wir Stellung? Wo übernehmen wir Verantwortung und schauen hin und nicht weg, wenn jemand über sogenannte “Werte” verstößt?!

  • Gemeinsam Geräte auf dem Sportplatz / Halle aufräumen
  • Die Sportanlagen sauber halten
  • Den Müll auch wirklich in den Müllbehälter werfen
  • Anstatt Schiedsrichter und Gegner zu beschimpfen die eigene Mannschaft anfeuern
  • Die Kabinen sauber und aufgeräumt verlassen
  • Bei Differenzen Lösungen zu suchen anstatt auf seinen Standpunkt zu beharren
  • Und, und, und

Es wäre in vieler Hinsicht hilfreich einmal sein eigenes Auftreten, das möglicherweise Vorbildcharakter auch für andere hat, zu hinterfragen. Wir haben mittlerweile einige intensive Diskussionen im Freundeskreis hierüber geführt und mussten leider alle feststellen, dass wir sicherlich Zivilcourage zeigen würden, aber …

Doch dieses ABER ist immer verknüpft mit dem Umfeld der jeweiligen Situation. Ist man alleine unterwegs und findet man keine möglichen Verbündeten, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man “wegschaut”. Dagegen ist man mit einer “verlässlichen” Gruppe unterwegs, steigt die Wahrscheinlichkeit der “Zivilcourage”.

Verrückt oder? Doch völlig verständlich! Darum Augen auf und wachsam bleiben. Lieber einmal mehr nachgefragt als geschwiegen … Für mehr (Selbst-)Bewusstsein und (Selbst-)Verantwortung können wir – gerade im Sport – die Basis im Kinder- und Jugendbereich legen.

Jetzt ist die Zeit dafür …
Let´s do it!

 

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Und wir sind nicht die Einzigen
Dokumentarfilm von Christoph Röhl, Deutschland 2011

Länge: 86 Minuten
Erstausstrahlung
Die Odenwaldschule galt jahrelang als eine der besten Internatsschulen Deutschlands und der Reformpädagogik. Umso erschütterter reagierte die Öffentlichkeit auf die Berichte über massiven sexuellen Missbrauch an der “OSO”, die Anfang 2010 aufkamen. Bis heute haben sich knapp 130 Opfer persönlich gemeldet, 18 Täter sind namentlich bekannt. Wie konnte so etwas Ungeheuerliches über Jahrzehnte hinweg geduldet und vertuscht werden? Besonders wenn man bedenkt, dass bereits 1999 zwei ehemalige Schüler mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit gingen.
Regisseur Christoph Röhl, selbst ehemaliger English Helper an der Odenwaldschule, war es aufgrund seiner guten Kontakte möglich, im Umfeld der 100-Jahr-Feier der OSO im Juli 2010 Gespräche mit zahlreichen Altschülern, Lehrern und Personen aus dem Umfeld der Schule zu führen. Mit seinem Film, der sich ganz auf die Aussagen der Protagonisten konzentriert, versucht er nicht nur den Ursachen des Missbrauchs auf den Grund zu gehen, sondern er beschäftigt sich auch mit dem “Schweigen” auf allen Seiten. Die Gespräche machen die schockierende Dimension und Systematik des Missbrauchs an der OSO deutlich. Die Berichte und Reflexionen der Betroffenen stehen dabei auch stellvertretend für alle anderen Orte, an denen Missbrauch in unserer Gesellschaft geschieht. “Meine Recherchen haben mir gezeigt, dass viele Leute, die den Missbrauch geahnt haben, trotzdem nicht gehandelt haben, weil sie nicht emotional begriffen haben, worum es eigentlich geht. Genau das wollte ich mit diesem Film ändern”, so Christoph Röhl. Röhl wurde in Brighton, England geboren. Nach seinem Studium an der University of Manchester, studierte der Deutsch-Brite in den 1990er Jahren Regie- und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Neben seinen englischsprachigen fiktionalen Regiearbeiten für die BBC realisierte Röhl mehrere, zum Teil preisgekrönte Kurzfilme. “Und wir sind nicht die Einzigen” ist sein erster Dokumentarfilm.

Glaube an deine KörperspracheGlaube kann Berge versetzen, oder doch nicht?
Diese Denkweise wird mir jedes Wochenende immer wieder bestätigt, wenn ich als Co-Trainer einer Handball-Mannschaft auf der Bank sitze. So auch letztes Wochenende …

Eine grottenschlechte erste Halbzeit mit vielen individuellen Fehlern und Abstimmungsproblemen, schlechter Wurfausbeute, negativer Körpersprache und vor allem mangelndem Selbstbewusstseins. Umso länger das Spiel dauerte, umso mehr beschäftigte sich jeder Spieler mit seiner persönlichen “Grübelspirale” und dem Halbzeit-Ergebnis eines 4 Tore Rückstands.

Als Trainer ist es schwer in dieser Situation die Ruhe zu bewahren und vor allem die richtigen Worte zu finden. Wichtig ist es, klare Anweisungen für Veränderungen zu geben und auf die eigenen Stärken hinzuweisen. Was viele in dieser Situation ebenfalls vergessen, ist die negative Ausstrahlung der Körpersprache. In solchen Momenten kann eine Veränderung “Wunder” bewirken.

Gerade die Körpersprache kann man schnell verändern und als Sportler hat man hierzu möglicherweise einen schnelleren Bezug, als zu Worte. Doch VORSICHT: Auch dies muss sich der Sportler erst bewusst werden, denn was will er verändern, wenn er überhaupt nicht weiß, ob er in einem positiven oder negativen “Status” ist?

Daher kann es sehr hilfreich sein, im Training immer wieder auf die jeweilige negative oder  positive Körpersprache hinzuweisen, so dass der Sportler die Möglichkeit erhält, sofort positiv darauf zu reagieren. Wenn man dies eine Zeitlang übt, kann bereits der verbale Hinweis auf die negative Körpersprache eine Veränderung der Ausstrahlung bewirken.

Sicherlich ist dies nur ein Baustein in einem komplexen Gefüge, doch meines Erachtens, für jeden Sportler am schnellstens umzusetzen… Natürlich verändern auch positive Erlebnisse in einem Wettkampf die Körpersprache. Denn wenn scheinbar alles gelingt und man sich in einen Rausch spielt und den Wettkampf gewinnt, so ist die positive Ursache schnell gefunden.

Solche Siege sind emotional die Schönsten, aber häufig mit einem unnötigen Aufwand verbunden. Dabei ist die Vorbereitung schon die halbe Miete …

  • Vorbereitung für Wettkampf
  • Konzentration auf den Wettkampf
  • Klare Aufgabenverteilung
  • Taktische Vorgaben
  • Gute Kondition
  • Persönliche Dinge

Kennen wir alles, oder! Doch gerade im semiprofessionellen Bereich werden davon einige Punkte vernachlässigt. Wer jedoch erfolgreich sein möchte, der benötigt das “ganze Paket”!

“Wir packen unsere Sporttasche und nehmen mit …?”

PS: Das oben genannte Spiel haben wir dann mit 8 Toren gewonnen! Danach haben viele Zuschauer nach dem Rezept in der Pausenansprache gefragt. Dies bleibt natürlich unser Geheimnis …

Körpersprache: Heute schon gepost?Wir alle kennen Zitate und Sprüche, die unsere “Körpersprache” beschreiben, da spricht man von

  • Der hat die Hosen voll …
  • Die Last liegt auf seinen Schultern …
  • Das hat man schon am Anlauf gesehen, dass das nix wird …
  • Sein Blick war voller Überzeugung …
  • Die Mannschaft war körperlich nicht auf dem Platz …
  • Es fehlte die Körperspannung …
  • Und, und, und …

Wir alle haben diese oder ähnliche Sätze schon gehört und vor allem auch selber körperlich gespürt.

Wer einmal erleben möchte, was der andere möglicherweise denkt oder fühlt braucht “nur” die Körperhaltung seines Gegenübers aufnehmen und sich der Atmung anpassen. Ausprobieren lohnt sich, denn wer sich in andere Menschen “einfühlt”, kann spannende Momente und Erkenntnisse erleben, denn unser Denken drückt sich immer in unserer Körperhaltung aus.

In seinem Buch “silent messages” beschreibt der Psychologe Albert Mehribian die Wirkung der Körpersprache mit 55%, den Tonfall der Stimme mit 38% und den Inhalt einer Aussage mit 7%, d.h. die Körpersprache hat die größte Aussage. Demnach kann ich im Wettkampf brüllen was ich will, wenn meine Körpersprache lasch ist wie ein “nasser Sack” (für Insider “nasser Frosch!” – GRINS), nehmen meine Gegner unbewusst die negative Körpersprache auf und “spüren” einen Vorteil.

Gerade im Sport gibt es viele Beispiele wie verbunden “Körper und Geist” sind, d.h. Gewinner haben eine Sieger-Körpersprache und Verlierer eben eine Verlierer-Körpersprache. Daher ist es so wichtig diese Sieger-Körpersprache für sich überhaupt wahrzunehmen und auch immer wieder zu üben und natürlich mit Leistung zu bestätigen.

Hierfür brauche ich keinen Wettkampf, es reicht schon aus, pro Tag 2-3 Minuten diese Sieger-Haltung einzunehmen und bewusst wahrzunehmen. Jetzt kommt bestimmt die Frage “Wieso das denn …?! Wenn es im Training oder Spiel schlecht läuft, dann ist häufig die Körpersprache negativ. Wenn ich nun aktiv diese Körperhaltung positiv verändere, so unterbreche ich meine “negative Grübelspirale”, um in einen positiveren lösungsorientieren Prozess zu gelangen.

Einfach aber genial! Ein bisschen üben gehört sicherlich dazu, jedoch lohnen sich die 2-3 Minuten am Tag … Außerdem vor dem Spiegel die Siegerpose üben, kann Lächerlichkeiten überwinden und das selbstVERTRAUEN, selbstWERTGEFÜHL und selbstBEWUSSTSEIN enorm steigern! Übrigens, vor dem Spiegel sieht uns ja keiner … Und im TEAM in der Kabine geübt, kann das wahre Wunder wirken!

Denn genau diese Basics brauchen wir als Grundlage für den Erfolg!
Also ran an die SIEGERPOSE und heute schon die Siegerfaust gezeigt?!

PS: Wer sich mit dem Thema Körpersprache näher befassen will, dem empfehle ich die PODCASTs von Sabine Mühlisch und Sabine Krause unter www.sabine-muehlisch.de

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