Artikel-Schlagworte: „Selbstvertrauen“
Für gewöhnlich fahre ich jeden Tag eine bestimmte Strecke nach Nürnberg. Hierzu muss ich mich auf einer kurzen begrenzten Auffahrt auf eine Bundesstraße tagtäglich entscheiden … Normalerweise ist wenig Verkehr oder die anderen Autofahrer denken mit und machen mir mit einem Wechsel auf die zweite Spur Platz zum Auffahren.
Doch so manches Mal muss ich mich entscheiden Gas zu geben und vor dem näher kommenden Auto / LKW rauszufahren oder komplett anzuhalten. Heute entschied ich mich für Gas geben, da in meiner Wahrnehmung der näher kommende LKW noch weit genug entfernt war und ggf. ohne Probleme auf die andere Spur hätte wechseln können.
Die Konsequenz war, dass mir der LKW die Lichthupe gab und mir fast in den Kofferraum gefahren ist. Weniger weil ich langsam war, sondern eher weil ich das Gefühl hatte, dass er erst recht Gas gegeben hat. Zugegebenermaßen regte ich mich darüber auf, weil es in meinen Augen zu keiner Zeit gefährlich hätte werden können. Und doch beschäftigte mich diese Situation den ganzen Vormittag.
Bin ich rücksichtslos? Was wären die Alternativen gewesen?
- Meine Beschleunigung auf der Auffahrt stoppen und anhalten, dadurch mit 0 km/h direkt auf der Bundesstraße beschleunigen und ggf. andere Autofahrer wiederum ausbremsen
- Das Auto beschleunigen, auffahren und zügig weiter beschleunigen (habe ich getan)
- Das Auto beschleunigen, auffahren und zügig weiter beschleunigen und auf die zweite Spur wechseln
- Das Auto beschleunigen, auffahren, zügig weiter beschleunigen und hoffen, dass der andere Verkehrsteilnehmer meine kurze Auffahrt erkennt und die Spur wechselt
Wie man sieht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, letztendlich wäre die “STOPP-Variante” die einfachste und wahrscheinlich auch sicherste gewesen. Doch so manches Mal entscheiden wir zu schnell oder müssen uns auch schnell entscheiden, so dass ein Abwägen der Möglichkeiten in der Kürze der Zeit gar nicht möglich ist.
Wie hätte ich nun selber, als eben dieser LKW-Fahrer, entschieden? Kommt auf dem Abstand an! Wenn es knapp wäre, hätte ich ehrlicherweise meinen Unmut auch kundgetan, ansonsten wäre ich etwas langsamer gefahren und hätte, wenn möglich die Spur gewechselt, um dem anderen Zeit zu geben auf seine “Spur” zu kommen.
Letztendlich – wie man es auch dreht und wendet – jeder hat seine Sicht der Dinge. Und doch wünsche ich mir in manchen Situationen mehr Weitsicht und Nachsicht meiner Mitmenschen. Wer nur auf sein Recht pocht und das nicht nur im Straßenverkehr, der verliert auf Dauer die Kommunikation zu seinen Mitmenschen.
Wir alle machen Fehler, umso schöner ist es, wenn einem andere Menschen in dieser Situation hilfreich zur Seite stehen und sei es nur bei einem Spurwechsel. Wem dem so ist, sage ich gerne Sorry und bedanke mich, dass jemand für mich mitgedacht hat. Auf der anderen Seite lächle ich gerne bei einem Sorry zurück und sage “paschd scho”!
Es eskaliert selten in der Situation selbst, sondern man scheitert meistens beim Umgang mit der Konfliktsituation danach. Ein bisschen mitdenken und Weitsicht für andere hat daher noch keinem geschadet, oder?
Let´s look!
Wie motiviere ich meine Motivation? Diese Frage habe ich mir die letzten Wochen immer wieder selbst gestellt. Ich kenne ja das Problem mit der Motivation und deren Tücken. Doch auch wenn man es nicht glauben mag, auch ein “Sport Mental Coach” hat manchmal so seine Schwierigkeiten damit …
Was war also mein Ziel? Ich möchte wieder mehr Sport treiben, damit ich mich fitter fühle. Ok! Was steckt also hinter dem Ziel? “Fitness”! Mal ehrlich … Das ist nicht wirklich der Burner als Motivation, oder? Denn Fitness kann ich auch locker mal beim Gassi gehen mit meinem Hund erreichen.
Für eine energiereiche und vor allem gewinnbringende Motivation benötigt man schon etwas mehr Spirit. Und da fängt die Krux schon an! Jeder hat hier seinen eigenen Motivations-Pool, der sich im Laufe der Zeit verändert. Früher war meine Motivation, z.B. Aufstieg mit meiner Handball-Mannschaft, Zieleinlauf beim Marathon oder den Berg mit dem Mountain-Bike ohne absteigen zu erklimmen.
Heutzutage lassen mich solche Ziele eher auf dem Sofa sitzen bleiben, weil sie mir mit zu viel Verzicht und Schmerzen verbunden sind. Und selbst Golf-Turniere verband ich in der Vergangenheit mehr mit Stress als mit Spielfreude … Dafür rücken andere Motive in den Vordergrund, wie Entspannung, Spaß und schmerzfreie Anstrengung.
Doch genau diese Auseinandersetzung mit dem Motiv seines Zieles ist das Spannende, aber vor allem auch das Anstrengende! Mittlerweile weiß ich, dass ich mir keine neuen Laufschuhe kaufen brauche, deswegen fange ich definitiv nicht wieder zu laufen an.
Es sind andere Dinge, die mich “bewegen”! Neue Dinge auszuprobieren oder einfach auch das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Konkret heißt das bei mir, ein neues Krafttraining testen, das ich auch beim Torwart-Training anwenden kann und beim Laufen meinen jungen Hund mitzunehmen.
Langsam anfangen, um darauf basierend einen Plan inkl. Erholungspausen zu erstellen, ist die Grundlage für ein kontinuierliches, erfolgreiches und vor allem motiviertes Training.
Wie allen anderen, ist es mir schwer gefallen, mich an Seile zu hängen und Kraft-Übungen zu machen. Insbesondere, wenn man weiß, dass die ersten Trainings definitiv mit Muskelkater belohnt werden. Da war das Laufen mit meinem Wauwau schon wesentlich einfacher …
Ja, ich habe Muskelkater! Aber der Erfolg überhaupt angefangen zu haben und das Wissen, dass es bei jedem Mal einfacher wird, hinterlässt bei mir ein gutes Gefühl und die Motivation morgen weiter zu machen.
Let´s do!
Wann fängst du an?
In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Ist Sport immer noch ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft? Gehen wir heute mit Erfolge und Niederlagen anders um, als zu unserer Kinder- und Jugendzeit? Ist Sportunterricht oder Kinder- und Jugendtraining schwieriger geworden oder eben nur einfach anders …
Mit diesen Fragen werde ich – mehr oder weniger – tagtäglich im Sport und durch meinen Freundeskreis konfrontiert. Wenn ich an meine Kindheitserinnerungen denke, erinnere ich mich vorwiegend an Disziplin, Leistung, Erfolge und Niederlagen. Wenn ich verloren hatte, dann wurde ich getröstet und auf meine Fehler hingewiesen.
Meistens kam dann der dezente Hinweis: “Um besser zu werden, musst du mehr trainieren …” Ob das immer hilfreich war, mag dahingestellt sein, jedoch die Kernaussage war: “Ich muss für den Erfolg etwas tun!” Doch die Zeiten haben sich geändert …
Heute muss jedes Kind ein Sieger sein, das Verlieren wird als mögliches traumatisches Erlebnis eingestuft und muss auf jeden Fall vermieden werden. Die Folge davon ist, schön reden der Situation und die Suche nach einem/mehreren Schuldige.
Tun wir damit den Kindern wirklich einen Gefallen? Früher bei den Bundesjugendspielen gab es erste, zweite, dritte Plätze, die dementsprechend belohnt wurden. Heutzutage sind alle Sieger und bekommen eine Medaille umgehängt, doch wem hilfst?
Wir wollen leistungsfähige und erfolgreiche Sportler, doch das geht definitiv nur über Disziplin, Leistung, Erfolge und Misserfolge und dies bereits in jungen Jahren. Nur wer bereits auf Kindesbeinen lernt mit Niederlagen umzugehen wird daraus lernen besser zu werden.
Und dies verpackt in kindgerechter Pädagogik mit viel Motivation. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kinder aus ihren Fehlern lernen wollen, was hilft es hier, alles schön zu reden und als toll hinzustellen, wenn das Kind zum zehnten Mal den Torwart angeschossen und somit kein Tor gemacht hat?
Sicherlich gibt es auch das andere Extrem mit übermotivierten Eltern, die ihre Kinder regelrecht zum Erfolg “prügeln” wollen. Doch die Tendenz geht eher zum “Kuschelkurs”, frei nach dem Motto: “Nur kein Stress für das Kind, der kommt noch früh genug.”
Doch wo kann das Kind am besten lernen damit umzugehen? Spielerisch im Sport! Wo Erfolg und Niederlage jederzeit sich abwechseln können und allein der Umgang entscheidet, wie das Kind das “verkraftet”. Und mal ehrlich … Meistens gehen die Erwachsenen schlechter damit um, wenn ihre Kids verloren haben, als die Kinder selber, die haben das nämlich im nächsten Spiel schon wieder vergessen.
Machen wir es also unseren Kinder jetzt und später leichter! Lassen wir sie die Erfahrung machen, das andere auch einmal besser sein können und zeigen wir ihnen auf wie …!
Schon als Kind fürs Leben lernen!
Mehr zu diesem spannenden Thema aus einer meine Lieblings-Magazine (einfach draufklicken):
“brandeins” von 10 / 2011
Wenn Jeder ein Sieger ist
von Dirk Boettcher
Tagtäglich beeinflussen Systeme unser Handeln und Tun, Systeme in Familien, Unternehmen, Beziehungen und auch im Sport, sei es im Sportverein oder in der Mannschaft selbst. In diesem Zusammenhang werden dann häufig die Wörter Führung und Hierarchie genannt.
Doch was genau bedeuten Führung und Hierarchie in diesem Zusammenhang? Sind diese Eigenschaften heutzutage wirklich ausschlaggebend oder beeinflussen noch andere “Kräfte” den Erfolg. Wer sich mit dem großen Feld der Psychologie auseinandersetzt, wird irgendwann auf das Thema der “Organisationsaufstellungen” stoßen.
Gunthard Weber und Klaus Grochowiak haben Ende der 90iger Jahre die Erkenntnisse der Familienaufstellungen auf Organisationen übertragen, so dass man dadurch eine klare Sicht auf das mögliche “gestörte System” erhält. Ziel einer Aufstellung ist immer den geeigneten Platz in dem jeweiligen System für sich selbst zu finden.
Und Systeme gibt es viele in unserem Leben …
- Familie
- Beruf – Unternehmen
- Beziehung – Freundschaft
- Hobby – Verein – Zugehörigkeit
Viele Probleme und Niederlagen können sich darauf begründen, dass man den “falschen Platz” im System innehat. Sei es selbst gewählt oder durch Einfluss von Außenstehenden. In vielen Fällen spielt noch die eigene Familiengeschichte eine Rolle, wo man seinen eigenen Platz sich “augenscheinlich” nicht aussuchen kann.
Mit Organisationsaufstellungen zu arbeiten ist gerade im Sport weitgehend unbekannt oder es wird darüber nicht gesprochen. Doch gerade hier sind negative Dynamiken durch andauernden Misserfolg am schnellsten (in der Tabelle) sichtbar. Häufig wird dies an den Umständen festgemacht, wie z.B.
- “Schlechte” Trainer
- “Häufige” Verletzungen
- “Schwieriges” Umfeld durch Vereinsführung
- “Komplizierte” Spielerpersönlichkeiten
- Und, und, und …
Gerade bei komplizierten Spielerpersönlichkeiten wird man häufig durch einen Vereinswechsel eines besseren belehrt. Plötzlich blüht der Spieler auf, weil er seinen Platz in der Mannschaft / im System gefunden hat. Das Leben – auch im Sport – sollte man daher immer ganzheitlich betrachten, dazu gehört auch dass jeder Beteiligte seinen Platz im Verein, im Team findet.
Angefangen vom respektvollen Umgang mit dem Platzwart bis hin zum Spieler auf dem Platz und den Fans auf den Rängen. Wer also immer wieder am gleichen Thema scheitert, sollte einen dissoziierten Blick auf sein System richten, um daraus seinen passenden Platz im Gefüge zu finden oder ggf. auch die Organisation zu verlassen.
Man könnte nun denken, dass ist Hokuspokus … Stimmt! Dachte ich am Anfang vor über 15 Jahren auch, doch mittlerweile bin ich ein Fan von dieser Art und Weise bestimmte Prozesse näher zu betrachten. Es spiegelt die “Realität” aus einer anderen Sicht wider, so dass man durch eine Änderung im System die Möglichkeit einer Verbesserung der Situation bekommt.
Basis hierfür ist jedoch immer ein klarer Auftrag, das sich “darauf einlassen” in diese Art und Weise des Coaching und ein guter Coach, der die Aufstellung respektvoll begleitet. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ändern sich sehr schnell negative Dynamiken in persönliche Erfolge, wie immer die auch aussehen mögen …
Es lohnt sich daher immer zu betrachten, wo man seinen Platz im System hat!
Passt dein Platz oder stimmt da was nicht?
Nähere Information in WIKIPEDIA:
Mehr über Familienaufstellungen …
Mehr über Organisationsaufstellungen …
PS: Wer Adressen von guten Therapeuten – die Aufstellungen professionell begleiten – sucht, einfach bei mir melden.
Als Sportjournalist hat man es schon irgendwie schwer … Die Menschen wollen amüsant und geistreich unterhalten werden, ohne dass man immer wieder das Gleiche erzählt. Das ist häufig nicht einfach, wenn Sportler sich im Kampf mehr oder weniger abmühen, anstatt glanzvolle Leistungen abzuliefern.
Gerne wird dann in diesen Momenten das sogenannte Phrasenschwein bemüht, wie
- Ein Tor würde dem Spiel jetzt gut tun
- Die Spieler müssen über dem Kampf zu Spiel finden
- Das Spiel beginnt – wie immer – bei Null
- Sicher aus der Abwehr heraus
- Der Gefoulte sollte nie selbst werfen
- Er hat noch nie gegen diesen Spieler gewonnen, das ist sein Angstgegner
- Und, und, und …
Und da ist es wieder das Schreckensgespenst! Was wurde nicht alles über den “berühmten Angstgegner” geschrieben und geplaudert? Häufig wird das Verlieren mit Zahlen, Daten und Statistiken gerne noch untermauert. Doch wem hilfst? Keinem, denn umso mehr der Fokus auf “Angstgegner” gerichtet ist, umso wahrscheinlicher ist die Niederlage.
Also wie ist nun der Plan gegen solch´ einen Angstgegner, einer Angst-Mannschaft oder einer Angst-Strecke? Vorab “Angst frisst Seele auf!” Angst ist auch ein emotionaler Zustand, der in der Evolutionsgeschichte durchaus seine Berechtigung hatte, denn Angst war früher der Schutz vor dem “Gefressen werden”.
Heutzutage wird keiner mehr gefressen und zerlegt, eher verbal durch die Medien und Mitmenschen. Wie dem auch sei, wichtig ist es die Angst genau zu lokalisieren. Meistens wird die Angst pauschalisiert und damit “SEHR GROß” gemacht! Pauschalurteile sind jedoch schwieriger zu neutralisieren als einzelne “Angstpunkte”.
Daher kann es sehr hilfreich sein, Schritt für Schritt seine Emotionen zu testen. Die Frage ist: Ab wann schlägt die Emotionen in Angst um oder ab wann kann ich vor lauter negativer Emotion nicht mehr lösungs- und zielorientiert handeln? In vielen Fällen sind das einzelne Auslöser, wie
- Erster Wurf am Pfosten
- Zwei, drei Asse vom Gegner
- Selbstbewusstes Auftreten vom Gegner
- Schlechter eigener Start ins eigene Spiel
- Zahlreiche vergebene Chancen
- Ein unangenehmer Flight-Partner im Turnier
- Und, und, und …
Weil viele Spieler in diesen Momenten nicht ihre negativen Auslöser kennen und auch Probleme haben mit ihren negativen Gefühlen lösungsorientiert umzugehen, wird die ganze Situation in den “Gedanken-Topf” geschmissen und pauschalisiert. Wer sich jedoch bewusst mit den wiederkehrten Themen auseinandersetzt, hat auf Dauer eine Chance diese Angst-Dämonen zu besiegen.
Daher ist es so eminent wichtig der Angst im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge zu sehen. Wer im Keller Geräusche hört und nie der Sache auf dem Grund geht und das Licht anmacht, um nachzuschauen, wird nie in den Keller gehen. Ähnlich ist es mit negativen Situationen im Sport. Wer Emotionen auf Dauer pauschalisiert und hinnimmt, wird seine Situation nie ändern und erfolgreich werden!
Welche “Angst-Punkte” hast Du?
Wie möchtest Du Deine persönlichen Angst-Dämonen erledigen?
Die Aussage “Leiden ist leichter als lösen” von Bert Hellinger kommt mir die letzten Tage immer wieder in den Sinn und beschäftigt mich im “Geiste”. Meistens haben solche Gedanken mit meinem Umfeld zu tun oder mit welcher Thematik ich mich gerade “konfrontiert” fühle …
Häufig sind solche Gedanken nur der Auslöser für eine Kette an neuen Überlegungen und Betrachtungsweisen, die letztendlich ganz andere Sichtweisen auf altbekannte Themen offenbaren. Manchmal sind es dann nicht nur Themen, sondern auch Menschen, die einer kritischen Zensur “unterworfen” werden.
Wer sich auf Dauer selbstkritisch mit seiner eigenen Persönlichkeit auseinandersetzt und konsequent weiter entwickelt, wird möglicherweise feststellen müssen, dass das Umfeld nicht immer positiv auf Veränderung reagiert. Und das betrifft alle Bereiche des Lebens, egal ob in Beziehung, Freundschaft, Sport oder Beruf!
Spätestens hier trennt sich die “Spreu vom Weizen”, d.h. der Erfolgreiche vom weniger Erfolgreichem. Wer einen Lebens-Traum und ein Ziel hat, muss diesen auch zielstrebig und beharrlich verfolgen. Egal welche Widerstände sich einem Entgegenstellen …
Und das ist wohl einer der größten Herausforderungen im Leben! Das Gefühl zu entwickeln, wer ist einem wohlgesonnen und wer tut nur so. Sicherlich hat jeder seine Gründe für sein Verhalten, doch so mancher Zeitgenosse argumentiert gerne unter dem Deckmäntelchen “Ich meine es doch nur gut für DICH!”
Können wir wirklich entscheiden, was für andere gut oder schlecht ist? Oder anders gefragt, kann mein Umfeld für mich entscheiden? NEIN und doch bewerten wir tagtäglich Entscheidungen anderer und / oder lassen uns von anderen beeinflussen und so manches Mal von unserem Lebens-Ziel abbringen.
So mancher rechtfertigt sich noch dafür, doch im Laufe der Zeit passt man sich dem allgemeinem Strom der Bequemlichkeit an und hört auf für sich selbst zu kämpfen. Eines Tages wacht man dann plötzlich mit den Gedanken auf “Ich wollte doch schon immer mal!” Frei nach dem Motto: “Heute beginnt der Rest deines Lebens!”
Video von youtube
Heute beginnt der Rest deines Lebens von Udo Jürgens (1998)
Und was wolltest DU schon immer tun?
Fang jetzt damit an!
Wie soll man bitte ein Buch beschreiben, dass mit so vielen Wahrheiten “gespickt” ist und wovon jede Wahrheit wiederum im Auge des Betrachters liegt? Abgesehen von dem tollen Layout, inspiriert das Buch über seine eigene Chancen-Verwertung im Leben nachzudenken.
Und gerade im Sport kann die Chancen-Verwertung entscheidend über Sieg oder Niederlage sein. Wie oft hat man in Interviews gelesen oder gehört … “Wir waren zwar die bessere Mannschaft, haben jedoch unsere Chancen nicht genutzt und deswegen haben wir verloren!”
Gut, manchmal gibt es solche Tage, wo das Tor wie vernagelt erscheint. Doch die Frage ist, wie nutzen wir dauerhaft unsere Chancen, sei es im Sport oder sogar im Leben? Lernen wir daraus und wollen tagtäglich besser werden oder ergeben wir uns unserem vermeintlichen Schicksal und geben auf?!
Hermann Scherer greift genau dieses Thema in dem Buch “Glückskinder” lebendig und authentisch auf. Wir sind meistens mehr damit beschäftigt Situationen zu vermeiden, als unsere Chancen zu nutzen. Dieses teilweise jahrelange “Vermeiden” hat sich so in uns eingebrannt, dass wir den sogenannten Wald voller Möglichkeiten gar nicht mehr wahrnehmen.
Das frustriert auf Dauer ungemein und macht häufig krank. Wer raus aus dieser “Fokus-Falle” möchte, sollte unbedingt “Glückskinder” lesen. Sicherlich wird in dem einen oder anderem Punkt übertrieben, doch dieses “Übertreiben” scheucht uns aus unserer Denk-Bequemlichkeit.
Wer seinem Leben eine glücklichere Richtung geben möchte, der sollte dieses Buch lesen, aber Vorsicht … Glück kann süchtig machen!
Glückskinder
Warum manche lebenslang Chancen suchen – und andere sie täglich nutzen
von Hermann Scherer
Verlag: Campus Verlag
ISBN: 978-3-593-39349-0
Preis: 19,99 €
PS: Vielen Dank für die freundliche Genehmigung von Hermann Scherer.
Detailinformationen von SEKO Fachbuchversand:
Der Fisch springt nicht an den Haken, der Fisch springt nicht an den Haken und das Reh läuft nicht vor die Flinte. Genauso will auch die Chance gejagt sein. Glückskinder wissen das. Statt darauf zu warten, dass ihnen alles Gute einfach in den Schoß fällt, setzen sie ihre Chancenintelligenz ein: die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen und zwar die richtigen! Klingt banal? Warum sind wir dann nicht längst alle Glückskinder? Hermann Scherer erzählt viele Geschichten von Menschen, die Chancen in scheinbar unbedeutenden oder gar ausweglosen Situationen gesehen und ergriffen haben. Zum Beispiel von Stefan Raab, der es vom Metzgerei-Lehrling zum medialen Multitalent gebracht hat. Oder von Cliff Young, der im Alter von 61 Jahren den 875 km langen Ultra-Marathon in Overall und Gummistiefeln lief und gewann. Und Scherer macht klar, was man über Chancen wissen muss: Sie liegen nie in der Zukunft, sie pfeifen auf Regeln und sie sind so alltäglich wie das Leben!
“Die Sorte Glück, die ich meine, wenn ich von Glückskindern spreche, ist der Zustand des Glücklichseins, der nicht durch einen zufälligen Glückstreffer hervorgerufen wird, sondern durch eine Art zu leben, die einem ermöglicht, dauerhaft Chancen zu entdecken und zu nutzen. Um diese Glückskinder und ihren besonderen Chancenblick geht es in diesem Buch.”
Hermann Scherer
Hier gleich bei www.seko-online.de das Buch Glückskinder (einfach auf Satz oder SEKO-Logo klicken) bestellen.

