Artikel-Schlagworte: „Sport Mental Training“
Manchmal sieht die Welt in einem halben Jahr ganz anders aus … Letztes Jahr im Juli habe ich noch überlegt, ob ich mit dem Bloggen aufhöre. Heute kommt das überhaupt nicht mehr in Frage. Gut … Meine Artikel auf commov.de sind momentan etwas spärlich und ich verdiene nach wie vor “Null Komma Null” damit, aber Geld ist nicht alle, denn es macht mir immer noch viel Spaß über Sport Mental Training & Coaching zu schreiben.
Wer sich ein “bisschen” mit Social Media befasst, stellt sehr schnell fest, damit kann man Stunden, Tage, Wochen und Monate verbringen. Als “Laie” kann dies unter anderem sehr mühsam sein. Mein heutiges Wissen habe ich mir tagtäglich mit lesen, googeln, Kurse besucht, Profis befragt, angegeeignet und musste so manches Mal “Lehrgeld” dafür bezahlen.
Doch ist das nicht immer so? Darum bin ich ein bisschen stolz, das man mich von www.wellbo.de gefragt hat, ob ich nicht einen Artikel über Sport Mental Training schreibe. Huch, dachte ich, was schreibe ich nur! Doch im Laufe der Zeit, habe ich gelernt mir Termine zu setzen und dann laufen zu lassen, d.h. meine Ideen fließen dann (fast) von alleine.
Und so hat sich dann auch der Artikel für www.wellbo.de – nach anfänglichen Schreibschwierigkeiten – fast von alleine geschrieben … Sicherlich hätte man noch den einen oder anderen Satz anders formulieren oder andere Wörter verwenden können. Doch Schreiben ist mein Hobby nicht mein Beruf!
So freue ich mich auf die Veröffentlichung und schreibe fleißig weiter auf meinem commov-Blog …
Und hier geht es zum Artikel auf wellbo.de
Mentale Unterstützung für Ihr Ziel!
25 Jahre Berufserfahrung und über 30 Jahre Sport, da kommt im Laufe eines Lebens ganz schon viel Wissen und Erfahrung zusammen. Hinzu kommen einige unschöne Erlebnisse, wie Mobbing, Burnout, Abstiege im Sport, Verletzungen, Unfälle, Lebenskrisen und was das Leben für einen noch so parat hält.
Ergänzt und gewürzt wird dies mit vielen Gesprächen und Geschichten anderer Menschen, die einem im Leben begegnen und begleiten, sei es in Familie, im Beruf oder im Sport. Das hat mein Leben bereichert und folglich auch geprägt! Und rückblickend, muss ich feststellen: “Ich hatte schon immer einen Faible für die Lebensgeschichten anderer Menschen!”
Wahrscheinlich war das meine persönliche “Strategie” als Kind und Jugendliche einigermaßen vernünftig durchs Leben zu kommen. Ich war nicht hübsch, viel zu schüchtern, aber sportlich. Was macht man in solchen Fällen? Man bleibt in der Ecke sitzen oder macht sich zum Kasper für andere.
Ich habe damals den Kasper in Kombination mit dem “Leistungssport” gewählt, doch irgendwann geht der Kasper den anderen auf die Nerven, sprich ich musste meine Strategie ändern. Der Sport ist geblieben, doch aus dem Kasper wurde ein Zuhörer und Beobachter.
Diese Zuhörer- und Beobachterrolle ist mir geblieben und wohl einer der Bausteine, wie ich Menschen wahrnehme. Ich habe in meinen Leben viele “menschliche Geschichten” erlebt und gehört, so dass man mich nur noch selten überraschen kann. Demzufolge hat jeder Mensch seine individuellen Erfahrungen auf denen er seine (Über-)Lebensstrategie aufbaut.
Kennt man die Geschichte eines Menschen, das dazugehörige Umfeld, seine Ziele und Wünsche, so lassen sich davon mögliche Verhaltensweisen ableiten. Das ist kein Hellsehen, sondern aufmerksames Wahrnehmen und Beobachten seines Gegenübers.
Ernst gemeintes Interesse an einer Person ist sehr oft der Türöffner für spannende, offene Gespräche. Doch dieser Gedankenaustausch benötigt Zeit und die Bereitschaft auch andere Denkweisen zuzulassen. Trotz vieler Kommunikationsmöglichkeiten bleibt die eigentliche Kommunikation auf der Strecke!
Es ist etwas anderes ob ich über Smartphone mit jemanden kommuniziere oder persönlich von Angesicht zu Angesicht. Denn gerade die nonverbale Kommunikation kann ein “Empfinden” bestätigen oder entkräften. Alles andere sind häufig Spekulationen basierend auf gefährlichem Halbwissen.
Wir wissen alle selber, dass Worte nicht immer wirklich unsere Gefühle ausdrücken, oder? Und gerade im Sport brauchen wir positive Emotionen, die insbesondere durch Körpersprache ausgedrückt werden. Wer demnach wissen möchte, wie es seinem Spielerkollegen geht, der sollte dessen Körperhaltung “einnehmen” und den damit empfundenen Empfindungen “nachspüren”.
Sicherlich bedarf es hierzu ein bisschen Übung, doch die Entdeckungen können spannend und hilfreich für ein erfolgreiches Miteinander sein. Wir spekulieren viel zu viel über andere und fragen zu wenig nach! Und wenn, dann nehmen wir uns für das Gespräch häufig zuwenig Zeit!
Nehmen wir uns wieder mehr Zeit für Gespräche!
Let´s talk …
Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Ein Mädchen kann das nicht.
Schau mir in die Augen, und dann schau in mein Gesicht!
Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Du hast ein leichtes Spiel.
Doch ich weiß, was ich will. Drum lach nur über mich,
Denn am Ende lache ich über dich!
gesungen von Juliane Werding / geschrieben von Gunther Gabriel | 1975
Dieses Lied war in den 70igern ein Klassiker und verfolgt mich in manchen Situationen immer noch … Weniger vom tatsächlichen Inhalt, sondern mehr vom Refrain
“Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst …”
Wir denken zwischen 60.000 – 80.000 Gedanken am Tag, manchmal mehr manchmal auch weniger. Häufiger denken wir auch gleich für die Menschen in unserem Umfeld mit und interpretieren Dinge hinein, die richtig sind, aber auch völlig falsch sein können.
Dieses Interpretieren ist in vielen Situationen wichtig und wird im Sport gerne als Talent mit “antizipieren” bezeichnet. Antizipation ist demnach die “Vorwegnahme oder Erwartung eines zukünftigen Verhaltens”, siehe Wikipedia. Im Sport ist daher “Antizipation” eine wichtige Eigenschaft.
Doch wo interpretieren wir Dinge, die sich im nach hinein als völlig falsch darstellen? Wir meinen zu wissen, was der Gegenüber mit seinen Aussagen und seinem Verhalten beabsichtigt hat, ohne es wirklich zu wissen. Häufig lassen wir diese Bewertung stehen, ohne uns zu vergewissern, ob diese stimmt …
Doch genau diese persönliche Bewertung über das Tun des anderen – sei es positiv wie negativ – kann unser Handeln entscheidend beeinflussen. Deshalb sollte man nicht nur denken, sondern viel öfters nachfragen, ob das Denken auch wirklich stimmt!
Heute nur gedacht oder auch nachgefragt?!
Video von youtube.com | ZDF Theater
Juliane Werding – Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst
Kurz vor Jahresende kommt nochmals Hektik auf, da angeblich wichtige sportliche Entscheidungen anstehen. In einigen Sportarten geht es um die sogenannte Herbst-Meisterschaft, die ja eigentlich eine Winter-Meisterschaft ist. Da ja Meisterschaften immer gut sind … werden Analysen und Prognosen erstellt, auf deren Basis dann Entscheidungen getroffen werden.
Logischerweise sind “gefühlt” diejenigen im Vorteil, die um eine Meisterschaft mitspielen, doch auch dieses Gefühl kann sich sehr schnell zu einer negativen Belastung verändern. Insbesondere dann, wenn der Erfolg zu einem “Muss” wird und man die sogenannte spielerische Leichtigkeit verliert.
Alles in allem ist der Umgang mit der jeweiligen Situation ausschlaggebend für den Verlauf. Und hier trennt sich in meinen Augen auf Dauer “die Spreu vom Weizen”. Je nachdem wie Sportler, Trainer und Umfeld mit der jeweiligen – positiv wie negativ – Situation umgehen, kommt man ins Handeln oder eben nicht.
Doch viele Menschen agieren hier eher wunsch- als zielorientiert! Wir möchten “Meister” werden oder den Wettkampf gewinnen … Äh, wer möchte das nicht?! Doch was tust du dafür? Na, trainieren! Ja OK! Aber was trainierst du genau? Bist du oder die Mannschaft optimal vorbereitet?
Im Profi-Bereich erübrigt sich die Frage … Doch bereits einige Spielklassen darunter triftet der Anspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit ganz schön auseinander. Professionelles “Arbeiten” kann da häufig schon das vorhanden sein eines Physiotherapeuten bedeuten.
Hier ist immer die Frage welchen Anspruch hat der Sportler, die Mannschaft, der Trainer, das Umfeld. Können sich alle Beteiligten mit dem Ziel identifizieren und welche Bereitschaft hat jeder sich für dieses Ziel weiterzuentwickeln. Viele Ziele scheitern weniger am Ziel selbst, sondern an der Bereitschaft das Handeln an dem Ziel immer wieder neu anzupassen.
Da wird dann gerne das eigene Tun und die persönliche Art als Manifest definiert, frei nach dem Motto: “Wir müssen den anderen unser Spiel aufdrängen! Was die anderen machen ist uns egal!” Das mag für eine bestimmte Spielstärke stimmig sein, doch auf Dauer ist dies wenig lernförderlich.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade die geistig flexiblen Menschen dauerhaft erfolgreich sind. Hierzu gehört eine große Portion Neugier und die Bereitschaft immer wieder neu dazuzulernen. Und ggf. alte Meinungen und Kenntnisse über Bord zu werfen. Die Struktur ist der Rahmen und das Bild ist das jeweilige Können!
Dieses Bild kann man jederzeit verändern und dadurch “verschönern”. Hierzu benötigt man jedoch eine wertfreie Analyse auf sein eigenes Handeln. Dadurch denkt man in Lösungen und wird flexibler im Handeln. Aussagen wie “du denkst auch nur negativ” sollten daher genau betrachtet werden. Ist dies ein möglicher Hinweis für ein Problem oder was fehlt, um die Situation positiver zu gestalten.
Denke und gestalte Dir Dein eigenes Bild!
Wir stehen morgens auf und müssen schon unsere Beine, Füße und Augen koordinieren, um aus dem Bett zu kommen. Dieses Koordinieren begleitet uns durch den ganzen Tag, denn in vielen Situationen müssen wir unsere Wahrnehmung mit unserem Bewegungsablauf immer wieder neu verknüpfen.
Im Normalfall erlernt man das im Kindesalter durch unterschiedliche Spiele in freier Natur und/oder im Sportverein. Zumindest war dies früher so … Mittlerweile sind vielen Kindern diese koordinativen Fähigkeiten durch mangelnde Bewegungserfahrung und auch -möglichkeiten abhandengekommen.
Wieso aber ist Koordination so wichtig geworden, dass selbst Bundesliga-Mannschaften Koordinationstraining zum festen Bestandteil ihres Trainings machen? Koordinationstraining beinhaltet folgende Fähigkeiten:
- Differenzierungsfähigkeit
- Gleichgewichtsfähigkeit
- Kopplungsfähigkeit
- Orientierungsfähigkeit
- Reaktionsfähigkeit
- Rhythmisierungsfähigkeit
- Umstellungsfähigkeit
Diese sieben Fähigkeiten sollten immer wieder geschult und trainiert werden. Früher haben sich diese Fertigkeiten häufig von alleine gebildet, da die Kinder viel draußen unterwegs waren und einfach mehr “körperlich” gespielt haben. Wer kennt sie nicht die Spiele, wie Gummi- und Kästchenhüpfen, Versteckspiele, Völkerball, und vieles mehr.
Heutzutage sieht man fast keine Kinder mehr “draußen” und dies spiegelt sich leider in einer mangelnden Körperbeherrschung wider. Wer als Trainer tätig ist – egal in welcher Sportart – sollte deshalb Koordinationsübungen unbedingt ins Training einbauen, denn umso beweglicher und flexibler der Körper, desto klarer ist der Kopf.
Wer das einmal testen möchte, wie fit die eigenen “Schützlinge” sind, kann das mit Überkreuz-Übungen einfach testen. Ich habe diese Übung einfachhalber “Synapsen Tanz” genannt, weil durch die Überkreuz-Übungen die Synapsen im Gehirn verbunden werden.
Im Wechsel berühren sich
- Rechtes Knie – linker Ellbogen
- Linkes Knie – rechter Ellbogen
- Rechte Hand – linke Ferse
- Linke Hand – rechte Ferse
Und als Steigerung dann noch Parallelübung hinzunehmen
- Rechtes Knie – rechter Ellbogen
- Linkes Knie – linker Ellbogen
- Rechte Hand – rechte Ferse
- Linke Hand – linke Ferse
Danach kombiniert man parallel mit Überkreuz, hinten mit vorne … Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Im Internet findet man hierzu viele Übungen und Ideen. Wichtig dabei ist, dass man die oben genannten koordinativen Fähigkeiten vielfältig trainiert, jedoch auch immer wieder wiederholt, so dass man Erfolge bestätigt bekommt.
Übrigens aus eigener Erfahrung mit Kindern …
Es macht viel Spaß und vor allem erlebt man sehr schnell Erfolgserlebnisse!
Koordiniere dich schlau!
PS: Wer Übungen sucht, der kann mich gerne anmailen.
Es gibt viele tolle Kalender für die unterschiedlichsten Sportarten, dazu kommen auch interessante Motivationskalender …
Doch gibt es einen Kalender über Mentalpower im Sport? Jetzt ja!
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Können wir wirklich durch unsere Gedanken Materie bewegen oder sogar die Welt verändern? Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Vorführungen, die das angeblich beweisen, doch leider ist dies wissenschaftlich noch nicht belegt. Gibt es überhaupt die “Kraft der Gedanken”?
Irgendwie ja und nein. Möglicherweise gibt es Menschen, die es wirklich schaffen mit Gedanken Materie zu bewegen, die kenne ich jedoch leider nicht. Dagegen kenne ich Menschen, die mit ihren positiven Gedanken sich selbst und ihre Umwelt positiv stimmen.
Doch hier gibt es einen entscheidenden Unterschied. Menschen, die dies aus äußerster Überzeugung tun oder Menschen, die sich das immer wieder einreden. Was ist der Unterschied? Der Mensch aus Überzeugung ist glaubwürdiger …
Wir können viel mit einem positiven Spirit bewegen, hierfür benötigt man jedoch eine vertrauensvolle und offene zwischenmenschliche Basis mit einem gemeinsamen erstrebenswerten Ziel. Im Mannschaftssport mit sich und den anderen und als Einzelsportler mit sich selbst.
Wenn der Sportler sich seines Könnens bewusst ist, kann er mit seinen Möglichkeiten “sportliche Berge” versetzen. Doch Vorsicht! Kleinste Zweifel nagen und zerren am eigenem Selbstbewusstsein. Daher ist es wichtig zu wissen, zu was man fähig ist, um darüber hinaus zu wachsen …
Ja, der Glaube an sich und ans Team kann Berge versetzen,
aber leider noch keine Tore schießen …
Das musst Du trotzdem noch selbst erledigen … ![]()
In den letzten Wochen wurde ich immer wieder mit Situationen konfrontiert, wo mein Umfeld häufig eine andere Sicht der Dinge hatte als ich. An sich ist dies ja normal, doch wenn es um Bewertungen von Menschen geht, wird es spannend …
Tagtäglich bewerten wir Dinge, Situationen und Menschen, um unser Leben “einordnen” und organisieren zu können. Diese Bewertungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben und sind häufig die Basis für unser Handeln.
Diese Bewertung besteht logischerweise aus zwei Teile: Fremdeinschätzung und Eigeneinschätzung und ist im Idealfall identisch.
Und doch liegen manchmal Welten dazwischen! In den letzten Wochen habe ich wiederholt “erfahren” dürfen, dass über Jahre hinweg, sich wiederholende Verhaltensmuster als Tatsachen angesehen werden, ohne dem Menschen überhaupt eine Chance auf ein anderes Bild zu “gewähren”.
Woher auch? Wenn man über Jahre hinweg immer wieder mit den gleichen Handlungen konfrontiert wird, wie Schusseligkeit, Vergesslichkeit, Unpünktlichkeit, usw. traut man dem anderen keinerlei Veränderung zu. Unser Bild von einem Menschen ist so gefestigt, das der andere nur wenige Chancen hat, daran zu “rütteln” geschweige denn zu verändern.
Da werden Menschen z.B. “klein” gemacht, andere auf Ewigkeit zur Schusseligkeit verdammt, wiederum andere als die “Kümmerer” benannt, und, und, und … Wir haben einen Platz in dieser Welt und häufig hat man das Gefühl darin betoniert zu sein.
Wehrt man sich dagegen, stößt man häufig auf Unverständnis und Irritation. Doch genau diese negativen Äußerungen anderer machen viele Menschen mutlos ihr Leben zu verändern. Es ist nun mal auf Dauer schwierig, wenn man etwas ändern will und es klappt nicht gleich sofort und “alle” machen sich über einen lustig?!
Es gibt – gerade im Mannschaftssport – festgelegte Rollen, die in jeder Saison immer wieder neu vergeben werden, doch häufig bei den gleichen Personen kleben bleiben. Angefangen von den Vergesslichen, über die Kümmerer, weiter zu den Nervzwergen usw. Alles nett gemeinte Attribute und meistens auch “liebevoll” gemeint …
Doch will auch wirklich jeder diesen Stempel aufgedrückt bekommen? Oder sollte man sich nicht ab und zu selber fragen, ob diese Schublade überhaupt noch zu einem passt? Und?! Wenn nein, sich auch vehement mutig dagegen wehren! Denn auf Dauer verstummen auch diese Kritiker, jedoch nur, wenn man auch wirklich etwas für seinen Platz in dieser Welt tut!
Wo ist dein Platz in dieser Welt?
Und wehre dich!!!
Seit Tagen überlege ich mir ein neues Thema für einen Artikel. Spontane Ideen speichere ich begeistert ab, um nach längerem Nachdenken wieder zu verwerfen. Sicherlich könnte man über die US-Open und deren Gewinner und Verlierer schreiben oder sich mit dem Ausscheiden der Basketball-National-Mannschaft befassen.
Und doch bekomme ich gerade das Gefühl nicht los, dass ich mich wiederholen würde. Ich könnte jetzt eine schöpferische Pause einlegen, doch ich bin weder erschöpft noch unkreativ. Es sind meine Ansprüche an mich selbst, die mich am Schreiben hindern! Der Artikel sollte ja interessant und intelligent sein, so dass der Leser gerne wieder bei commov.de vorbeischaut.
Doch näher betrachtet kann ich das gar nicht leisten! Ich kann nicht wissen, wer “da draußen” vor dem Bildschirm sitzt und meine Artikel liest. So gesehen kann ich auch nicht die Erwartungen erfüllen, weil ich diese definitiv nicht weiß. Und doch frage ich mich zurzeit, ob es sich lohnt, diesen großen zeitlichen Aufwand überhaupt zu betreiben.
Ich blogge jetzt über einem Jahr und Kommentare von Lesern auf der Homepage findet man eher selten. Wer liest dann überhaupt diesen Blog? Hinzu kommt noch, dass eine Abmahnung mich um meinen wohlverdienten Urlaub gebracht hat … Wem kann ich also noch über den “www-Weg” trauen und was darf ich überhaupt noch gefahrlos veröffentlichen?
Was viele nicht wissen können, “Sport Mental Training” ist meine Berufung und mein Herz-Blut. Meine Ausbildung und mein Wissen basiert einzig und allein auf meine Neugier und meine Lust auf “lebenslanges Lernen“. Ich verdiene mir mit dieser Homepage (noch
) keinen Porsche, im Gegenteil ich bringe Geld mit.
Wieso ich das dann überhaupt mache? Weil es mir nach wie vor Spaß macht, ich mich nicht unterkriegen lasse und ich am Wochenende auf einem Kindercamp der www.talentschmiede.info wieder daran erinnert wurde, dass viele Kinder in dieser Welt untergehen, wenn wir Erwachsenen nicht auf sie aufpassen.
Hinzukommen die vielen unterschiedlichen persönlichen Feedbacks, netten Kontakte über Facebook, Xing und Twitter, so dass mein Fokus mittlerweile wieder eindeutig auf POSITIV gestellt ist. Hierfür allen Menschen, die mich die letzten Wochen motiviert und unterstützt haben, weiter zu machen … ein ♥ DANKESCHÖN
Als Informationsjunkie bin ich immer auf der Suche nach neuen Anregungen, Ideen und Kuriositäten. Das Internet ist voll von tollen Homepages, nicht immer ist das Aussehen entscheidend, sondern – klar – der Inhalt. Aber nicht nur das Internet kann bereichern sein, sondern so manche Zeitschrift oder Magazin kann einen inspirieren.
Wer die brand eins diesen Monat mit dem Titel “Auch Batman hat klein angefangen – Schwerpunkt Heimliche Helden” liest, findet viele tolle Beispiele, wie Menschen ihren Träumen und Ideen folgen und durch ihre Beharrlichkeit erfolgreich sind. Häufig sind es die “kleinen Ideen”, das Nutzen von Chancen und manchmal auch der Mut der Verzweiflung, die einen bewundernd staunen lassen.
Doch genau darum geht es im Leben! Daheim sitzen und auf die gute Fee zu warten wird wohl wenig erfolgreich sein. Wenn man erfolgreiche Menschen nach ihrem Erfolgsrezept fragt, hört man häufig Worte wie …
- Vision
- Mut
- Geduld
- Chancen-Auswertung
- Aus Niederlagen lernen
- Besser werden
- und, und, und …
Viele Menschen schimpfen über alles und jeden und machen andere für ihre Misere verantwortlich, doch genau damit verändert man seine Situation nur wenig. Wer seiner Vision oder seinem Traum folgt und beharrlich daran “arbeitet”, dem ergeben sich automatisch neue Wege.
Auf was ist der Fokus gerichtet? Auf das Negative oder Positive? Ein wichtiger Gedanke hierfür ist “Will ich überhaupt meine Situation verändern und wenn ja, was muss ich dafür TUN?” In dem Magazin brand eins gibt es viele tolle Beispiele, die Mut machen an sich selbst und an seinen Weg zu glauben.
Doch der Glaube an sich reicht nicht! Es gibt viele Menschen, die eine Idee, ein Ziel haben, geben alles und scheitern dennoch … Es ist das wieder aufstehen, nach einer Niederlage! Nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder! Wer lernt aufzustehen und flexibel andere Möglichkeiten sucht, der bekommt auch immer wieder neue Chancen …
Und dieses “System” ist überall gleich! Sei es im Job, in einer Beziehung oder im Sport!
Let´s go!
Lesenswert in brand eins / Ausgabe August 2011
jetzt auf den Text klicken und Artikel lesen …
Fußball gehört allen von Oliver Fritsch
www.hartplatzhelden.de
Jeder Mensch ist ein Künstler von Peter Laudenbach
www.blaumeier.de
Das Geld hängt an den Bäumen von Harald Willenbrock
www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de
DJ ohne Grenzen von Peter Lau
www.facebook.com/AnalogAfrica


