Artikel-Schlagworte: „Sport Mental Training“
Manchmal gibt es Momente im Leben, die einen tief berühren ohne wirklich essentiell zu sein. Und doch hinterlässt dieser kleine persönliche Moment Spuren, die nachwirken …
So erging es mir an Ostern! Friedlich ohne den wöchentlichen “Sport-Stress” zappte ich mich durch das Programm und blieb an einer Konzert-Aufzeichnung hängen. Neugierig geworden und mit einer völlig falschen Vorstellung von der Sängerin Adele, erlebte ich für mich eine persönlich musikalische Sternstunde.
Ich gebe zu, dass ich zwar gerne unterschiedliche Musik höre, mir aber nur wenige Namen von Künstlern und Bands merken kann. Demzufolge hatte ich mich bis dato nur wenig mit Adele auseinandergesetzt. Die Lieder kannte und möchte ich, jedoch zugebenermaßen mit nur wenig Hintergrundwissen.
Doch dieses Konzert in der Royal Albert Hall in London überraschte und berührte mich zutiefst. Wieso? Weil es so herzerfrischend ehrlich und offen war! Tausende und möglicherweise Millionen sahen dieses Konzert live und vor dem Bildschirm und Adele plauderte humorvoll und auch so manches Mal traurig über ihr junges Leben.
Dazu Lieder ohne Schnickschnack mit einer grandiosen Stimme gesungen … Ein Mensch, der mit diesen Liedern lebt und die Menschen dort abholt, wo sie gerade sind, nämlich im Leben. Und das kann manchmal ein dunkler Konzertsaal mit lauter leuchtenden Handys als Sternenhimmel sein. Was für ein bewegender Ausblick für Adele von der Bühne!
Und was für ein “Gemeinschaftserlebnis”! Vielleicht sind es gerade diese magische Momente, die einen Mannschaftssport machen lassen. Gemeinsam auf den Sternenhimmel nach einem Sieg symbolisch zu schauen! Egal wie man selber berührt wird … Magische Momente helfen einen im Alltag zu überleben, wie auch immer diese Aussehen mögen!
Ich wünsche DIR jenen magischen Moment, den DU im Alltag und im Sport zum Überleben brauchst und sei es “nur” das Schulterklopfen deines Mitspielers …
Video von youtube
Adele – Someone like you (OFFICIAL VIDEO LYRICS) HD Live from Brit Awards 2011
Ich bin immer wieder erstaunt, welche Erwartungen die Menschen an einem stellen?! Ein treffendes Beispiel hierfür war erst vor kurzem die Diskussion um “Joachim Gauck” als neuer Bundespräsident. Frei nach dem Motto: “Sei treu, edel und gut!”
Interessant war hier zu beobachten, dass durch die langanhaltende Kritik an seinem Vorgänger, sich somit auch die Erwartungen an den neuen Bundespräsidenten immens nach oben schraubten. Man konnte fast glauben, dass man auf der Suche nach dem perfekten Bundespräsidenten gewesen war.
Doch was ist schon perfekt? Haben wir nicht alle auch ein Leben neben unserem Beruf, möglicherweise der Berufung und “Brüche” in unserem Leben? Die hohen Erwartungen haben mich verschreckt, jedoch auch dazu animiert über meine eigene Rolle als Coach nachzudenken …
Nein, ich bin definitiv nicht perfekt und sicherlich ein Leben lang in “Ausbildung”. Und ja, ich habe ein Leben neben meiner Berufung als “Sport Mental Coach”. Denn so nebenbei bin ich Handballer, Mountain-Biker, Golfer, Skifahrer, Torwart- und Koordinationstrainer und viele andere Dinge und Tätigkeiten mehr.
Folglich gehe ich z.B. in die Halle, um als Torwarttrainer den Torhütern Technik beizubringen, ebenso mache ich das auch im Koordinationstraining bei den Kids. Natürlich hilft mir mein “mentales Wissen” anders auf die Sportler zuzugehen, doch ohne konkreten Auftrag des Sportlers mache ich KEIN “Sport Mental Coaching”.
Wenn ich daher privat über den Golfplatz gehe, will ich mein persönliches Golfspiel verbessern und weniger die Golf-Welt mental verändern. Ich trenne daher ganz klar zwischen “Ich als Sport Mental Coach” und meine persönliche Sportler-Welt. D.h. ich als Sportler, kämpfe genauso – wie jeder andere – mit allen Widrigkeiten, die der Sport so für einen persönlich bereithält …
Daher bin ich ein Sportler, wie Du und ebenso ein Mensch mit all seinen Emotionen und Dämonen. Jedoch in der Rolle als “Sport Mental Coach” habe ich eine andere Aufgabe! Dann geht es um den Sportler, der mir einen klaren sportlich mentalen Auftrag erteilt hat, wie auch immer dieser aussehen mag.
Das Wohl und das Erreichen des Ziels des Sportlers stehen im Fokus und weniger meine eigenen sportlichen Befindlichkeiten. Hilfreich hierfür sind sicherlich meine vielen selbst erlebten sportlichen Erfahrungen in unterschiedlichen Sportarten. Und die Feststellung: “Mental … Gibt es nix, was es nicht gibt!”
Denn das Leben ist und bleibt ein lebenslanges Lernen! Dafür sind immer wieder neue Erfahrungen, Ideen, Distanz und Perspektivenwechsel wichtig, sei es als “Sport Mental Coach” oder als Sport-Mensch. Wer also denkt, dass ich Tag und Nacht “Coach” bin, den muss ich “ENT-TÄUSCHEN”!
Ich kann und vor allem will ich diese hohe Erwartung NICHT erfüllen! Aus einem einfachen Grund … “Es gibt keinen perfekten Coach!” Wenn ich jedoch einen Auftrag als Coach habe, gebe ich immer mein Bestes nach besten Wissen und Gewissen, um Dich als Sportler beim Erreichen deines Zieles zu unterstützen!
Demnach … Welche Erwartung hast du an deine Mitmenschen und/oder an deinen Coach?!
10:30 Uhr am Karfreitag, ca. 5 Grad in Hilzhofen, kein Sonnenschein und negative Erinnerungen ans letzte Golfspiel … Eigentlich Grund genug im Bett zu bleiben! Eigentlich … Doch Gottseidank gibt es Verabredungen, die man gerne einhält und sich frohen Mutes auf den Weg macht.
Frohen Mutes und mit bangen Herzen, stand ich also auf der Driving Range und ließ mich von den ersten Schlägen – wie üblich – überraschen. Überrascht war ich dann, nämlich von den neuen Abschlagmatten auf der Golf Akademie in Hilzhofen und meinem guten Golfschwung.
Langsam aber sicher ergeben meine Bewegungspuzzles einen Golfschwung, d.h. ich konnte bisher nur Teile des Schwunges gut ausführen. War z.B. der Ausholschwung gut, dann war mein Griff schlecht oder die Ausholbewegung super, aber mein Schlag zum Ball eher ein Prügelschlag, usw.
Mittlerweile kann ich für mich meinen Golfschwung gedanklich in Einzelteile zerlegen und dadurch besser korrigieren. Hinzukommt, dass ich immer mehr die Langsamkeit der Bewegung “erkenne” und dadurch mehr Ruhe und Treffsicherheit ins Spiel bekomme.
Aber die Technik des Golfschwungs ist eine Seite und der Kopf eine andere, insbesondere der erste Abschlag. Nix neues und doch so spannend! Letztes Jahr konnte ich mich auf meinen ersten Abschlag verlassen. Heuer war dieser bis heute ein Fiasko!
Wer die Akademie in Hilzhofen kennt, der weiß um dessen “Besonderheit” mit Wasser und gefühlten tausend Leute im Nacken beim ersten Abschlag. Dieses Jahr liegt bereits ein Ball von mir im Wasser und die anderen konnte ich gerade so retten. Der gleiche Abschlag, die gleiche Situation, aber es kam eine mir – bis heute – unbekannte “mentale Einstellung” hinzu.
Das meine Technik Anfang der Golf-Saison nicht wirklich gut ist, kann ich noch verschmerzen, doch als “Mental Trainerin” dreimal eine so schlechte Abschlags-Performance hinzulegen, verärgerte mich – gelinde gesagt – doch sehr. Dennoch bin ich weit davon entfernt Schläger zu schmeißen und mich stundenlang darüber aufzuregen. Es hilft ja nix!
Auch heute war der Start holprig und meinem Golfpartner erging es ähnlich, somit war geteiltes Leid halbes Leid. Dennoch war es heute anders … Mit jedem Schlag bekam ich wieder mehr Selbstvertrauen in meine Golf-Technik und bei der zweiten Runde traf ich beim Abschlag mit dem ersten Schlag aufs Grün.
Was war also anders oder besser gesagt, was hat sich mental bei mir verändert? In der Analyse im nach hinein sicherlich ein klareres Bild von meiner Golf-Technik und vor allem das Selbstvertrauen, dies auch umsetzen zu können. Und die Erkenntnis, dass ich Ruhe und Gelassenheit am Anfang brauche, um gut ins Spiel zu kommen …
Die Golf-Saison hat erst begonnen und es ist einfacher bei 15 Grad als bei 7 Grad eine Runde Golf zu spielen. Für meine Technik und meine mentale Einstellung bin einzig und allein ICH zuständig, für das Wetter der “liebe Gott”! Seit heute bin ich wieder um Erfahrungen reicher, die mich motivieren an mir zu “arbeiten” anstatt zu verzweifeln.
Wer seinen eigenen Golf-Dämonen aus dem Weg geht, der überlässt seinen negativen Gedanken das Feld und somit verliert man die Freude an einem wunderbaren Sport. In diesem Sinn …”Auf in den Kampf!”
Let´s train and swing!
PS: Danke an Wolfgang für die spannenden und motivierenden Runden …
Nun ist es also wieder einmal soweit! Der Winter ist vorüber und ich falle jeden Tag über meine Joggingschuhe. Ich muss endlich etwas für meine Fitness tun, doch wie heißt es so schön? “Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!”
Da kann man noch so oft über seine Joggingschuhe stolpern, von alleine ziehen sie sich leider nicht an. Auch die Suche nach der Motivation oder dem Ziel kann zuweilen recht anstrengend sein. Wieso soll ich zum Laufen gehen, wenn ich danach Schmerzen, Muskelkater und ähnliches habe?
Mir geht’s doch auch so gut und das bisschen Zwickizwacki kann man doch gerne auf das Alter schieben, denn auch ich bin ja nicht mehr die Jüngste, zumal ich das Glück habe, das ich keine Gewichtsprobleme habe. Und doch stecke ich in einem Dilemma …
Auf der einen Seite bewege ich mich immer noch etwas, auf der anderen Seite fühle ich mich nicht mehr fit wie früher. Woher auch! Früher habe ich 3-5 Mal die Woche selber trainiert, heute stehe ich mir die Füße in den Bauch und trainiere andere. Ein wichtiger Aspekt ist daher das eigene “Schwitzen” für Geist und Körper …
Ich kenne meine Motivation, meine Ziele, meine Beweggründe, wieso ich Sport treiben sollte … Ich kenne jedoch auch den Schmerz, die Überwindung, die Zweifel und vieles mehr! Ich weiß, dass ich die ersten Male, Stunden brauche um los zu laufen.
Denn ich finde keine passende Kleidung, der Pulsmesser funktioniert nicht, die Schuhe reiben oder mir geht’s gerade nicht gut. Und doch kommt der Punkt, wo ich aufhöre auf sämtliche Argumente zu hören daheim zu bleiben und laufe los. Die ersten Meter sind schlimm, ja wirklich schlimm …
Angefangen mit der vermeintlich falschen Kleidung, dem zu festen Schuh und dem Schmerz im Oberschenkel. Im weiteren Verlauf kommen all die Denkmuster zum Vorschein, die so mancher trainierter Marathonläufer erst ab Kilometer 32 hat. Das Gute jedoch daran ist, das die Psyche sich nicht nur an negatives erinnern kann, sondern auch an die positiven Gründe, wieso man überhaupt Sport treibt.
Wenn man es schafft, dass man seine “Lauf-Verhinderer” annimmt und diese “neutral geistig parkt”, hat man gute Chancen auf Dauer wieder in einen regelmäßige “Lauf-Rhythmus” hineinzukommen. Hilfreich hierfür kann ein wöchentlicher Lauf-Plan bzw. Sportplan im Terminkalender sein …
Eine Struktur ist am Anfang immer die Basis für TUN, d.h. man tut sich leichter, wenn in dem Kalender steht “sporteln”. Der Kopf hat sich schon damit mental auseinander gesetzt und sich Zeit dafür eingeplant. Der Rest ist dann “nur” die Überwindung anzufangen. Und wir wissen alle, die ersten Wochen kosten viel Überwindung, doch nach einer gewissen Zeit freut man sich schon richtig darauf, seinen Körper zu bewegen.
Mein Lauf war anstrengend, ich war danach fix und alle und wahrscheinlich hätte mich jeder Fußgänger überholt. Dennoch bin froh, dass ich es “geschafft” habe und jetzt zufrieden daheim sitzen und darüber schreiben kann. Vor allem das ich Lust darauf habe, morgen trotz möglichen Muskelkaters wieder eine Runde zu drehen …
Und wann fängst DU an?
Welcher Sport-Termin steht bei dir diese Woche auf dem Programm?
Der Ball geht nicht ins Tor! Trotz mehrmaliger Versuche und Möglichkeiten sich selbst positiv eines Besseren zu belehren. Anfänglich ärgert man sich noch über die vergebenen Chancen, doch nach einer gewissen Zeit, weicht dem Ärger reine Frustration. Was mit vergebenen Tor-Chancen beginnt, endet schlimmstenfalls mit dem Sitzen auf der Auswechselbank.
Die Folge davon ist Frustration und die Aussage: “Ich habe keine Lust mehr!” oder “Ich habe keinen Spaß am Sport!” Viele Sportler ergeben sich nun ihrem Schicksal und hoffen irgendwann auf Besserung. Andere dagegen suchen Lösungen, um aus ihrer Misere wieder herauszukommen.
Wer sich auf Lösungssuche begibt, wird häufig mit anders erwarteten Ursachen überrascht. Wer assoziiert schon Stress in Beruf, Schule oder Studium mit vergebenen Chancen vor dem Tor? Wer bringt mangelnde Motivation mit Zeitdruck in Verbindung? Wir können logischerweise NICHT wissen, was unser Unterbewusstsein für uns plant …
Außer wir kommunizieren bewusst mit unserem Unterbewusstsein und klären unsere “Auftragslage”. Gerade hier kann ein wingwave®-Coaching weiterhelfen! Wer z.B. unter permanenten Zeitdruck beim Lernen steht und sich keine Entspannungsphasen gönnt, der wird möglicherweise den Zeitdruck in den Sport “hineintragen”.
Den Zeitdruck habe ich auch vor dem Torschuss! Sei es, weil man den Gegner im Nacken spürt oder der Torwart das Tor verhindern will. Dieser permanente Druck kann auf Dauer in Stress ausarten, egal ob im Sport, Beruf oder Privatleben. Selten hilft dann der Wunsch, dass man ja mit dem Sport den Stress abbauen will.
Wenn der Stress auf Dauer anhält, kann man nicht mehr unterscheiden, sprich Stress ist immer da, auch beim Schuss oder Wurf vor dem Tor. Viele Sportler haben überhaupt keine Vorstellung darüber, durch was sie überhaupt beeinflusst werden, sei es bewusst oder unbewusst oder von ihrem Umfeld.
Durch den “kinesiologischen Myostatik- oder O-Ringtest” kann man die “betroffenen Themen” ziemlich genau benennen und durch das wingwave®-Coaching” auflösen. Die Überraschung ist dann groß, wenn man erkennt, dass z.B. Lernstress im Studium Auswirkungen auf die Leistung im Sport hat.
Schlechte Leistungen werden jeweils nur separat gesehen oder bestenfalls als alleine Begründung angegeben, doch unser Unterbewusstsein hat häufig anderes im Sinn. Das bedeutet: Bewusst- und Unterbewusstsein sind nicht immer deckungsgleich. Und dies hat Auswirkungen auf unser Handeln!
Wer demnach unzufrieden mit seiner sportlichen Situation ist, der kann weiter leiden und hoffen, dass es irgendwann besser wird. Oder er nimmt sein Schicksal und sein Unterbewusstsein selbst in die Hand und löst Irrungen und Wirrungen mit einem wingwave®-Coaching auf …
Let´s wink!
Mehr Infos auch unter wingwave® und Sport Mental Training
Wie viel Frustration erträgt man auf Dauer? Wie lange kann man Niederlagen wegstecken? Wie oft kommen einem immer wieder dieselben Erinnerungen in den Sinn? Wie richtet man sein angeknackstes Selbstbewusstsein wieder auf? Wer hilft einem, die richtigen Entscheidungen zu treffen?
Und welche Frage beschäftigt dich?! Welches Thema zermürbt dich und raubt dir schlimmstenfalls den Schlaf? Wie oft drehen sich deine Gedanken um immer den gleichen Kreis und du weißt keinen Ausweg? Unser Denken braucht Weite und Freiheit sich zu entfalten …
Gute sportliche Leistungen basieren immer auf gutes Training und einer ausgeglichenen Psyche. Doch sobald hier “Störungen” auftreten, beeinflusst uns dies in unserem Handeln. Erst unbewusst und je nach Schwere der “Krise” immer bewusster und massiver!
Wer ist nun wirklich bereit dafür bzw. dagegen zu handeln? Was genau tust du, um aus deiner “Leidens-Bequem-Zone” herauszukommen? Oder leidest du weiterhin, anstatt das Problem lösungsorientiert in Angriff zu nehmen? Und inwieweit beeinflusst dich dieses Thema negativ im Alltag …
Letztendlich hat jeder sein “Päckchen” zu tragen, doch der eine trägt es sein Leben mit sich herum, andere dagegen legen es bei nächster Gelegenheit ab. Die Entscheidung trifft jeder für sich selbst! Und wenn das Problem noch so schwerwiegend erscheint, es gibt immer einen Weg und eine Lösung!
Aber … dieses ABER höre ich oft und ist letztendlich nur eine Ausrede für die “Leidens-Bequem-Zone”. Wer immer wieder seinen Zustand verteidigt oder rechtfertigt, der trägt weiterhin seinen “Problem-Rucksack” durch die Gegend. Sicherlich sind Veränderungen schwierig, doch wer hat behauptet, dass das Leben einfach ist?
Schwierige Themen müssen benannt werden, um einen klaren Blick auf Veränderungsmöglichkeiten zu bekommen. Unterschwellige Probleme beschäftigen einen ungewollt, unbewusst und summieren sich auf Dauer auf Kosten von positiver Lebensenergie und Leistung.
Nur wer sich gedankliche Freiräume schafft, kann neue Aufgaben oder Herausforderungen zielgerichtet in Angriff nehmen. Angefangen von neuen Bewegungsabläufen, Techniken, Wettkämpfen, Verletzungen und vieles mehr …
Welchen gedanklich negativen Rucksack trägst du und was genau tust du, diesen los zu werden?
Jetzt geht’s endlich los! Tolles Wetter, Lust am Spiel und der Start in eine neue Golf-Saison … Was soll in dieser Saison anders werden? Soll überhaupt etwas anders werden? Und wenn ja, was? Die Zielsetzungen sind so unterschiedlich wie die Golfer mit ihrem Handicap, daher freue ich mich sehr, wieder bekannte und interessante Menschen zu treffen.
Dennoch bin ich ein bisschen mit gemischten Gefühlen in die Saison gestartet. Immer noch gehandicapt durch meinen rechten “Maus-Arm” (es lebe die EDV) und der damit verbundenen Unsicherheit, ob ich überhaupt schmerzfrei golfen kann, habe ich mir zum Start eine Golfstunde gegönnt.
Mein Anspruch ist immer noch, technisch gutes Golf zu spielen und nachdem ich kein Naturtalent bin, muss und darf ich mir die Golftechnik “erarbeiten”. Das mag anstrengend klingen, ist aber auf Dauer für mich stressfreier. Denn was ist besser? Technik immer wieder laufend zu korrigieren oder schlechte Technik im nach hinein zu verbessern?!
Ich bin leider kein Autodidakt, der sich aus Büchern und Videos sportliche Professionalität aneignen kann, das mag bei anderen funktionieren, bei mir nicht. Ich bin eher der Typ, erst mal alles falsch zu machen, um mich dann der guten Technik anzunähern. “Erschwerend” kommt noch hinzu, dass ich den guten Golfschwung “körperlich erspüren” muss.
Auch wenn es für mich so manches Mal frustrierend ist und war, Golfen ist ein stetiger Lernprozess. Umso besser man einen guten technischen Golfschwung für sich selbst beschreiben und fühlen kann, umso konstanter wird die Leistung und variabler das Spiel. Dies ist mir nach meiner ersten Golfstunde wieder einmal deutlich bewusst geworden …
Rein theoretisch ist der technisch gute Golfschwung einem einleuchtend, doch sobald der Ball ins Spiel kommt, werden Denkmechanismen in Gang gesetzt, die eben diesen guten Schwung “aus der Bahn” bringen können, wie Abschlag, Hindernis, Bunker, Wasser, usw. Und genau diese Denkmechanismen machen das Golfen unter anderem so schwierig und anspruchsvoll!
Mal ehrlich, wenn man beim Einschlagen die Bälle gut trifft und dann beim Abschlag dreimal den Ball kreuz und quer trifft, der fällt doch kurzzeitig vom “Golf-Glauben” ab, oder? Übrigens das ist mir am Sonntag passiert, mein Golflehrer und ich haben uns danach köstlich darüber amüsiert, aber so manch anderer hätte hier schon seinen Schläger geschmissen.
Sprich hier hat eindeutig mein Kopf gestreikt! Und man möge mir verzeihen, auch ein Mental Trainer hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und diese können zuweilen auch sehr hartnäckig sein. Viel wichtiger ist jedoch die Frage, wieso kann man seine gute Leistung z.B. auf Driving Range weniger gut im Spiel umsetzen?
Welche Denkmechanismen, häufig verbunden mit Stress, “greifen” – bildlich gesehen – den Golfschwung an? Wo und wann verliert man seinen guten Schwung? Und selbst wenn ich die Antworten auf diese Fragen weiß, wie löse ich eben diese negativen Denkmechanismen auf?
Spannende Fragen mit sicherlich unterschiedlichen Ursachen und Lösungsansätze! Denn wie bei allem im Leben gibt es hierauf kein allgemein gültiges Patentrezept, sondern individuelle situationsbedingte Lösungen … Wer daher sein Spiel verbessern will, sollte auch sein Denken verändern!
Let´s swing und einen guten Start in die Golf-Saison 2012!
