Artikel-Schlagworte: „Team“

Bild Am Ziel © typomaniac - Fotolia.com * Glückspunkt: Herzlichen Glückwunsch Sebastian VettelHerzlichen Glückwunsch Sebastian Vettel zur
2. Formel I Weltmeisterschaft!

Ich hatte Glück das Interview nach seinem Titel in der ARD Sportschau zu sehen, bin immer noch beeindruckt über seine Aussagen und den sympathischen Menschen Sebastian Vettel mit seiner “Bodenhaftung”.

Abgesehen von seiner Freude über den Titel, spricht er in diesem kurzen Interview von seiner 100%igen Konzentration auf die Dinge, die gerade vorgehen und wichtig sind. D.h. wenn man sich erlaubt, den Fokus auf Situationen zu richten, die möglicherweise passieren könnten, produziert man Fehler.

Eine klare Zieldefinierung ist wichtig! Doch wichtiger sind die Zwischenschritte zum Ziel, denn für den Erfolg müssen diese Etappenziele mit voller Konzentration “gemeistert” werden. Überlegungen mit “Was wäre wenn …” sind kontraproduktiv und streuen Zweifel und Ängste ggf. in den Denk-Prozess.

Ohne Zweifel: Sebastian Vettel ist ein “Ausnahme-Athlet”, doch etwas Besonderes zu sein, reicht definitiv nicht aus. Um auf Dauer Erfolg zu haben, braucht man Ehrgeiz, Mut, Kritikfähigkeit, Lernbereitschaft und ein gutes Team. Egal welches Ziel man anstrebt, Weltmeisterschaft oder Aufstieg in die Bezirksoberliga …

Weiß man aber um seine Stärken und Schwächen … lernt man damit umzugehen, entwickelt man sich in seiner Persönlichkeit weiter, dann kommt man auch seinen Zielen immer ein Stückchen näher. Sport Mental Training & Coaching, egal wie man es bezeichnet, kann einem dabei unterstützen, sein Ziel effektiver zu erreichen.

Gib JETZT dein Bestes!

Hier geht’s zur ARD Sportschau und dem Interview mit Sebastian Vettel
Vettel: “Das sind Momente, die einen prägen”

Herzlichen Dank an PB Internet | sportschau.de | Westdeutscher Rundfunk für die Genehmigung zur Verlinkung auf das Interview. :-)

Schwaches oder starkes Kettenglied? * Bild commov.deWer kennt ihn nicht diesen netten Spruch … “Jede Mannschaft ist so gut, wie das schwächste Glied in der Kette!” Ist dem wirklich so oder ist das ein Trugschluss? Dieses Denken kann meiner Meinung nach sehr gefährlich und eher kontraproduktiv für ein Team sein.

In einer Mannschaft, Gruppe o.ä. herrscht immer eine gewisse Grundstimmung, die von einzelnen Teammitgliedern forciert und demnach auch beeinflusst werden können, je nach Situation natürlich positiv wie negativ. Wenn nun die vorherrschende Meinung sich auf das schwächste Glied bezieht, wird der Fokus klar auf die Schwächen im Team gerichtet.

Dieser Fokus schwächt jedoch eher eine Mannschaft, denn daraus ergeben sich folgende mögliche Glaubenssätze …

  • Das Team ist nur so gut wie der schwächste Spieler …
  • Die guten Spieler in der Mannschaft können die schwachen Spieler nicht auffangen …
  • Es gibt weniger gute Spieler im Team und damit hat man keine Chance …
  • Das Entwicklungspotenzial reicht zum Gut werden nicht aus …
  • Wieso soll ich mich als guter Spieler überhaupt anstrengen, man hat ja sowieso keine Chance …
  • und, und, und …

Sicherlich sind solche Gedanken möglichweise übertrieben, aber wie bei allem, macht es die Mischung aus! Denn auf was richtet sich der Fokus? Egal ob Trainer, Spieler, Umfeld. Hat die Gruppe ein gemeinsames Ziel und was ist jeder bereit für dieses Ziel persönlich zu investieren?

Das fängt an bei den Spielern mit Entwicklungspotenzial und hört bei den Führungsspielern auf … Wenn jeder sein vorhandenes Potenzial weiter verbessert und im Wettkampf auch abrufen kann, ist schon viel gewonnen. Der Fokus richtet sich hier auf die Stärken und weniger auf die Schwächen.

Es entlastet jedoch auch die sogenannten leistungsschwächeren Spieler, denn sie sind nicht für die Teamleistung “allein” verantwortlich. Das entbindet sie jedoch nicht, sich weiter zu entwickeln und zu verbessern. Auf der anderen Seite werden die guten bzw. Führungsspieler in die “Pflicht” genommen auch ihre Leistung zu zeigen.

Gute Teams haben keine schwachen Spieler, sondern “nur” Spieler mit ehrgeizigen Spielern, die sich weiter entwickeln und besser werden wollen. Jeder Spieler übernimmt Verantwortung für seine eigene Leistung!

Das macht ein starkes TEAM aus!

Bankdrücker mit Sport Mental Training & Coaching * Bild www.talentschmiede.infoWer nur das Spiel betrachtet, verpasst vieles mehr! Umso spannender ist es einmal den Fokus auf das Umfeld eines Teams zu richten, insbesondere auf die Auswechselbank. Denn gerade dort erkennt man, welche Mannschaft wirklich gewinnen will. Vielleicht fragt sich jetzt so mancher, wieso gerade die Auswechselbank?!

Die Frage ist immer auch eine Frage der Sichtweise! Ist man als Spieler im Spiel und fühlt sich unterstützt vom Rest des Teams und wie unterstützt der Spieler von der Bank aus sein Team? Viele unterschätzen gerade deshalb die Auswechselbank.

So mancher Spieler konzentriert sich mehr mit sich selbst und der Tatsache, dass er nicht spielt, als das er die Entscheidung vorerst hinnimmt und sein Team im Wettkampf unterstützt. Solange nur ein Spieler mit seinem Schicksal hadert, fällt das möglicherweise weniger ins Gewicht, doch bei mehreren kann dies eine unangenehme Kettenreaktion auslösen.

Wie alles im Leben hat dies zwei Seiten, logischerweise die des Spielers und des Trainers …

Spieler

  • Jetzt werde ich wieder nicht eingesetzt, obwohl ich gut trainiert habe
  • Der Trainer lässt sowieso nur seine Stammspieler spielen
  • Ich kann machen was ich will, ich spiele ja sowieso nicht
  • Meine Mitspieler feuern die Mannschaft doch auch nicht an, wieso soll ich das machen

Trainer

  • Er hat zwar gut trainiert, aber ich bringe ihn später, wenn die anderen das Spiel in Griff haben und er ohne Druck spielen kann
  • Ich vertraue meinen besten Spielern und schau mal, wer sich sonst noch engagiert
  • Jetzt sitzt er wieder desinteressiert auf der Bank, kann ich den Spieler überhaupt mit dieser Körpersprache bringen
  • Spieler, die wirklich spielen wollen, geben auch auf der Bank ihr Bestes

Hier geht es weniger um Fehler oder Schuld, sondern um einen erweiterten Fokus. Für so manchen Sportler ist Engagement bereits die Anwesenheit im Training oder Spiel. Doch reicht das wirklich aus? Sicherlich nicht! Gerade im Wettkampf ist eine engagierte Auswechselbank der Rückhalt für die Mannschaft auf dem Platz.

Was spornt mich als Spieler mehr an? Wenn alle Spieler sich am “Geschehen” beteiligen oder wenn Spieler desinteressiert auf der Bank sitzen. Daher ist es enorm wichtig für sich selbst auf der Bank den Energiepegel auf “Motivation” zu stellen, d.h. ich motiviere meine Mitspieler und bin jederzeit bereit selbst ins Spiel zu kommen.

Wenn man trotz guter Trainingsleistung und Engagement bei diesem Wettkampf nicht spielt, sollte man diese Situation nach dem Spiel oder noch besser vor dem nächsten Training mit dem Trainer diskutieren. Im Wettkampf selbst dürfen diese Gedanken keinen Platz eingeräumt bekommen. Dies ist verdammt schwierig! Stimmt!

Doch gerade diese Grübelspiralen können die Basis für eine schlechte Leistung sein. Denn wie will man “demotiviert” seine Leistung abrufen können? Häufig ist der Spieler dann überrascht, dass er doch spielen darf. Und jetzt wird es schwierig, denn die wenigsten Spieler können von der Grübelspirale in den Status Motivation und Leistungsabruf umschalten!

Daher sollte man sich als Spieler genau überlegen, mit welchem “Gedanken-Rucksack” und Motivation man sich auf die Bank setzt! Wer sich selbst motiviert kann auch andere mitreißen und hat für Trübsal keinen Platz …

Let´s think positiv!

Bild Pyramide humaine - travail en équipe © DURIS Guillaume - Fotolia.comMannschaftssport kann toll oder einfach nur nervig sein! Wie alles im Leben ist dies eine Frage der Betrachtung und abhängig vom Teamerfolg. Ein Team lebt von seinen Teammitgliedern und von der damit verbundenen Hierarchie. Doch genau die Hierarchie eines Teams kann für den Erfolg entscheidend sein.

Doch wie viel Hierarchie braucht ein Team? Dies ist wiederum abhängig von den jeweiligen Spielertypen, dem Alter, der Erfahrung, dem Trainer, dem Umwelt und vieles mehr. Es gibt Mannschaften, die vertragen schwierige Spieler und welche, deren Tod es ist, so einen Spielertyp überhaupt im Team zu haben.

Mittlerweile sind es gerade die charakterlichen Eigenschaften, die einen guten Sportler von einem sehr guten Sportler unterscheiden. Dazu gehören nicht nur Disziplin und Talent, sondern vor allem eine gesunde Selbstkritik verbunden mit lösungsorientierten Handeln.

Und doch kennen wir sie alle … Diese netten Sportler, die die Schuld immer bei den anderen suchen und jeden Satz mit “aber” beginnen?! Die viel Reden, wo jedoch selten Taten folgen und wo konstruktive Kritik gleich als persönlicher Angriff bewertet wird.

Zieht der Trainer jedoch dann nach mehrmaligen freundlichen Gesprächen die Konsequenzen, wird auch dies als Affront gesehen und schmollend auf der Bank (oder wo auch immer) gesessen. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die komplette Mannschaft, weil – logischerweise – jeder im Team Partei für die eine oder andere Seite nimmt. Je nach Befindlichkeit und eigenem Vorteil.

Die Folge ist, dass diese Sportler (un)bewusst “Machtspielchen” mit Trainer und Team spielen. Sicherlich, hat der Spieler seine Gründe hierfür, denn häufig werden die “Bedürfnisse” des Spielers nicht erfüllt. Doch die Einschätzung bzw. Entscheidung liegt immer noch (siehe Hierarchie) beim – hoffentlich – guten Trainer.

Gerade im Amateurbereich ist diese Entscheidung so schwierig! Was mache ich z.B. mit guten Spielern, die trainingsfaul sind, jedoch immer noch besser als der Rest der Mannschaft? Oder mit Spielern, die ihre Macht damit demonstrieren, dass sie bei wichtigen Spielen einfach krank sind?

Schwierig! Weil man mit solchen Spielern auf Dauer nicht zusammenarbeiten kann, d.h. jemand der durch konstruktive Gespräche wenig erreichbar ist, macht einen auf Dauer die Mannschaft kaputt. Denn diese Problematik – wird je nach Tabellenstand – immer wieder zu Thema und hinterlässt auf Dauer ein unangenehmes Gefühl.

Außer … In der Mannschaft selbst gibt es Teammitglieder, die diesen Spieler immer wieder in die sogenannten Schranken weisen, doch dafür muss er ein hervorragender Sportler sein! Und selbst eine gut funktionierende Mannschaft kann nur einen solchen “Exzentriker vertragen”.

Daher ist es so wichtig, genau darauf zu achten:

  • Passe ich als Spieler in mein Team und welche Verantwortung kann und möchte ich für das Team übernehmen!
  • Und als Trainer, passe ich überhaupt in die Mannschaft und welchen positiven Einfluss kann ich auf die Spieler nehmen.

Im Übrigen, was viele dieser “Problemspieler” immer wieder gerne vergessen! Der Trainer hat die Verantwortung und somit trifft er auch die Entscheidungen!

Let´s Team!

Mit Gebrüll in den Kampf - who wants it moreMotivation ist alles! Wissen wir – kennen wir – machen wir!
Machen wir das wirklich und wie motiviert man sich selbst oder das Team für den Wettkampf?

Als Einzelsportler, sollte man wissen, wie man in den Wettkampf “gut reinkommt” und dies auch ritualisieren, sei es durch Musik oder durch bestimmte wieder kehrende Rituale. Im Mannschaftssport dagegen ist man für sich selbst und auch für das Team verantwortlich. Das beginnt schon mit dem gemeinsamen Aufwärmen, das vorwiegend gleich ablaufen sollte.

Sollte es das wirklich? Hier kommt es wiederum auf das Team und auf die individuellen körperlichen Befindlichkeiten an, sprich jemand der verletzungsanfällig ist, benötigt möglicherweise andere und/oder zusätzliche Aufwärm-Elemente. Eines ist jedoch auf alle Fälle hilfreich … Das gegenseitige “hoch puschen” für den Wettkampf!

Die Footballer machen es uns hier schon seit langen vor und mittlerweile werden immer mehr “Motivationskreise” in anderen Sportarten vor dem Match gebildet, wo das Team durch eine Ansprache und einem Kampfschrei für den Wettkampf “eingestimmt” wird. Ebenso ist es wichtig, bereits in der Aufwärmphase sich immer wieder abzuklatschen, anzufeuern und gegenseitig zu motivieren. WACH, um dadurch konzentriert zu werden!

Wichtig! Umso überzeugender die Präsentation der eigenen Selbstsicherheit ist, umso beeindruckender ist dies für die gegnerischen Mannschaft, außer sie verfolgt natürlich das gleiche “Ziel” :-) .

WHO WANT IT!
IT´S ABOUT WHO WANTS IT MORE!

PS: So ein Ritual muss wachsen und gelebt werden, d.h. bereits im Training “Motivations-Elemente” einbauen, denn viele Sportler haben damit anscheinend immer noch ein Problem …

Abstiegskampf * Bild handballdynamik © Franz Metelec - Fotolia.comDas böse Wort für jeden Sportler ist “Abstiegskampf”! An sich ist die Bedeutung für jeden klar, doch ist es immer wieder spannend, wie unterschiedlich die Sportler damit umgehen.

Die einen blenden diese schwierige Situation komplett aus, andere reden nur noch über den Abstieg und andere wiederum wissen überhaupt nicht, wie sie sich verhalten sollen. Als Einzelsportler ist man für sich alleine verantwortlich, d.h. ich muss selber die Ursachen für meine schlechte Leistung ergründen.

Im Mannschaftssport dagegen gibt es unterschiedliche Ursachen, jedoch einzig und allein der Umgang entscheidet über den Verbleib in der Liga, sofern das Können vorhanden ist. Denn wenn die sportlichen Grundlagen in einer Mannschaft nicht da sind, können mentale Techniken eher die Frustration lindern, aber selten den Abstieg verhindern.

Doch wie mit dieser schwierigen Situation nun umgehen? Es hilft wenig, wenn der Fokus nur noch auf den Abstieg gerichtet ist, denn wir wissen, dass gerade die Fokussierung auf das Negative auch negatives anzieht. Das sind dann die berühmten Pfostenbälle oder die freistehend vor dem Tor verschossenen Gelegenheiten. “Angst frisst Seele auf!”

Wichtig ist daher eine klare Kommunikation über Chancen und Risiken, so dass jeder im Team sich der momentanen Situation bewusst ist. Basierend darauf bereitet man sich weiterhin gewissenhaft und engagiert auf die Spiele vor, d.h. Technik und Taktik mit Fokus auf die eigenen Stärken.

Und dann kommt der Knackpunkt! Selbst wenn man auf alles vorbereitet ist und es “eigentlich” wüsste, wie man den Gegner besiegen kann … Der erste Fehler und schon ist man wieder auf der Fahrt ins Jammertal unterwegs. Hier gilt es “Aphorismen” zu schaffen, wie

  • Immer die nächste Situation ist die wichtige im Spiel …
  • Du kannst Fehler machen, aber nur einmal …
  • Du allein machst keine Mannschaft aus …
  • Nur wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft hat schon verloren …

Und genau dieser Kampf unterscheidet Mannschaften im Abstiegskampf. Machen wir uns nichts vor … Ich kann als Trainer den Leuten viel erzählen und in der Mannschaftsbesprechung stimmen sie mir auch alle zu, doch auf dem Platz sieht die Welt ganz anders aus.

Daher ist es wichtig über den Kampf den “Krampf” zu besiegen. Beim Kampf steht jeder Einzelne in der Verantwortung und kann sich nicht hinter andere verstecken. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass dann doch einmal eine gute Aktion gelingt höher, als wenn ich nur den Ball hin- und her spiele.

Doch genau diese guten Aktionen braucht man, um ins Spiel zu kommen! Und plötzlich funktionieren auch wieder alle Mannschaftsmechanismen und der Pfostenball geht doch noch rein … Abstiegskampf wird im Kopf entschieden: JA! Hierfür braucht man eine Fokussierung auf sein eigenes positives Können und die Einstellung mit Kampf “Berge zu versetzen”!

Let´s fight!

Bild Anführer des Teams © M2A - Fotolia.comDie klassischen Leitwölfe sterben aus, zumindest in der Bundesliga … Was vor Jahren noch gang und gebe war, ist heute mittlerweile fast schon “Dinosaurier-Denken”. Die schnelle dynamische Spielweise und die “jungen Trainer” an der Seitenlinie haben die Bundesliga positiv verändert.

Ebenso sterben die Generäle als Trainer aus! Heutzutage kann man sich nicht mehr über alles hinwegsetzen, selbst wenn man Erfolg damit hat, siehe Schalke 04 mit Felix Magath oder beim 1. FC Bayern mit Luis van Gaal. Ein weiterer Aspekt ist eine neue Generation an jungen Spielern, die durchaus ihre Aufgaben hervorragend erledigen können und das auch noch ohne sogenannte “große Erfahrung”.

Deutschland denkt um oder besser gesagt der Sport denkt um! Junge, hervorragend ausgebildete und engagierte Trainer trauen den jungen Spielern einfach mehr zu und verfallen nicht gleich in Panik, wenn es weniger gut läuft. Im Gegenteil, Fehler gehören zum Lernprozess und daher zum Training- und Spielkonzept.

Im Gegenzug wissen die jungen Spieler ganz genau worauf sie sich einlassen und arbeiten zielorientiert an ihrer Aufgabe. Wer mit Talent und Engagement sich seinen Sport “verschreibt”, der weiß bereits in jungen Jahren worauf er sich einlässt, denn die Zeiten wo man ein bisschen Leistungssport macht, sind definitiv vorbei.

Daraus ergeben sich folgende Themen:

  • dynamische, schnelle Spielweise
  • klare Taktikvorgaben
  • individuelle Einzel- und Teamtraining
  • Sport als Job
  • “ganzheitlich” denkende Trainer mit Trainerstab

Teamsport wird vor allem emotional empfunden, daraus ergibt sich, das Probleme spielerisch gelöst werden müssen und nicht in Form von Kampf und häufig “Krampf”. Hierfür sind Führungsspieler zwar immer noch wichtig, jedoch die Aufgabe haben sich verändert.

Der Führungsspieler als “brüllender vorausrennender” Kämpfer wird ersetzt durch den lenkenden voraussehenden Strategen. Sicherlich gehört zu dieser neuen Aufgabe auch einmal das lautstarke wachrütteln seiner Mitspieler, jedoch der pöbelnde und aggressive “Held” hat definitiv ausgedient. Zumindest in den teamorientierten Mannschaften.

Daher ist es so wichtig sich die Struktur einer Mannschaft anzusehen und dementsprechend zu handeln. Für den 1. FC Bayern war es daher wohl ein Fehler einen “Leitwolf” wie van Bommel ziehen zu lassen, denn die Mannschaft kann diese Lücke momentan spielerisch und taktisch nicht lösen. Hinzu kommt noch ein Trainer, der augenscheinlich eine große Distanz zu den Spielern pflegt.

Da darf auch der Einsatz junger Spieler nicht darüber hinwegtäuschen. Denn der Einsatz junger Spieler hat bei manchem Trainer eher den Anschein persönliche Machtkämpfe zu gewinnen, als dass hier wirklich zielorientierte Aufbauarbeit geleistet wird.

Anders dagegen bei Borussia Dortmund … Hier steht eindeutig das Team im Vordergrund. Ein klassischer Leitwolf würde hier eher als störend empfunden werden, oder? Nochmals betont, Führungsspieler in einem Team braucht man! Die Frage ist nur welche Art von Führungsspieler ist hilfreich für die Mannschaft.

Daher muss man sich als Trainer immer die Frage stellen:

  • Welche Art von Mannschaft habe ich vor mir?
  • Welcher Trainer-Typ bin ich?
  • Welche Ergänzungen braucht demzufolge das Team?
  • Und passen Mannschaft und Trainer überhaupt zusammen?

Diese Überlegungen sind im Leistungs- bzw. Profisport sicherlich einfacher als im Amateurbereich. Doch auch hier gibt es den sogenannten “Spiegel-Effekt”!

Man zieht als Trainer – für gewöhnlich – die für einen passenden Spielertypen an, daher lohnt es sich seine Arbeit immer wieder selbst zu reflektieren, um auf Dauer Missverständnisse und Irritationen zu vermeiden. Erfolg auf Dauer kommt nur durch eine gemeinsam gelebte Team-Struktur mit allen Beteiligten …

Let´s Team!

PS: Dies gilt übrigens auch für Firmen …

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