Artikel-Schlagworte: „Torhüter“
Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell ein wingwave® -Coaching “helfen” kann. Daher ist dieses Kurzzeit-Coaching besonders bei Sportlern geeignet. Lange Vorgespräche sind nicht nötig und man kann direkt an dem Problem arbeiten. Als Torwarttrainerin ist das ein probates Mittel, um Probleme bei den Torhütern schneller in den Griff zu bekommen.
Gerade, wenn Probleme auf emotionaler Ebene verankert sind, hilft das wingwave® -Coaching. Unterstützt durch den kinesiologischen Test (O-Ringtest) kann man das Problem genau definieren, um danach es mit wingwave® zu “bearbeiten”. Häufig hilft allein schon die genaue Problem-Definierung vielen Sportlern kurzfristig weiter.
Das Interessante daran ist, dass man mit dem O-Ringtest den Bewegungsablauf Schritt für Schritt “abtesten” kann, dies kann z.B. im Training durchgeführt werden. Wenn man nun den Knackpunkt anhand des O-Ringtest definiert und die dazugehörige(n) negative(n) Emotion(en) verbindet, kann man dies durch eine oder – wenn nötig – mehrere wingwave® -Coachings auflösen.
Das Gute daran ist, das im Training sofort eine emotionale Erfolgskontrolle stattfinden kann. Der Sportler erlebt sofort eine Verbesserung seiner persönlichen Situation!
Eines muss jedoch klar sein … wingwave® -Coaching kann aus einem “talentfreien” Sportler kein Super-Talent machen. Hier geht es vorwiegend um die Auflösung von “blockierenden Denkmustern”, die insbesondere im Wettkampf zum Tragen kommen. Viele Sportler wissen, was sie zu tun haben, können dies jedoch in Stresssituationen = Wettkampf einfach nicht umsetzen.
Ein großes Thema z.B. bei Handball-Torhütern sind Würfe von außen. Hier braucht man als Basis eine gute Technik und mentale Stärke sich diesen Bällen entgegenzustellen. Doch genau dieses “Entgegenstellen” ist bei vielen Handball-Torhütern negativ emotional belegt.
- zu schnelle / zu langsame Bewegung zum Werfer hin
- falsches Stellungsspiel
- Angst
- zu hohe Aggressivität
- bei Tore schnelles negatives Denken
- und, und, und …
Was genau ist jedoch das Problem?! Hier kann man nun genau den Bewegungsablauf des Torwarts simulieren und mit dem O-Ringtest schrittweise abchecken, wo die Schwachstelle im “Denken” ist. Sicherlich könnte man dies auch mit Training, Training, Training verändern, doch der zeitliche Aufwand würde sich um ein Vielfaches erhöhen.
Daher mach´s Dir einfach … Löse Dein Problem mit einem wingwave® -Coaching!
Interessante Links zu wingwave®
www.wingwave.de |
Besser-Siegmund-Institut für praxisbezogene psychologische Programme GmbH
wingwave® Artikel | auf commov.de
Wie bereits in meinem letzten Artikel erwähnt, sind Torhüter in einer besonderen Situation. Zum einen “mental”, denn als Torhüter habe ich immer wieder die Zeit über meine aktuelle Leistung im Wettkampf nachzugrübeln, wenn meine Mitspieler im Angriff sind. Zum anderen “körperlich”, denn der Einsatz als Torwart ist auch immer Einsatz mit dem Körper, der meistens mit Schmerzen verbunden ist.
Diese Schmerzen spürt man im Wettkampf durch den hohen Adrenalin – Pegel eher weniger, trotzdem hinterlässt – insbesondere verbunden mit negativen Erlebnissen – jede Aktion “gedankliche Spuren”. Und nicht umsonst heißt es, dass Torhüter einen “Baddscher” (= fränkisch und bedeutet Knall) haben müssen, um sich dem Gegner entgegen zu stellen oder zu werfen.
Egal in welcher Sportart! Torhüter verteidigen ihr Tor, d.h. sie agieren von vorherein schon mal mit einer Vermeidungsstrategie. Das reicht jedoch nicht aus! Um ein guter Torwart zu werden, bedarf es noch ein bisschen mehr …
- gute Technik mit gutem Stellungsspiel
- Antizipationfähigkeit, d.h. Vorwegnahme oder Erwartung eines zukünftigen Verhaltens
- Mut > Angst
- hohe Konzentration
- gute Kondition
- Flexibilität im Verhalten
- und viel, viel SELBST – VERTRAUEN …
Diese Vielzahl von Eigenschaften müssen im Laufe der Zeit entwickelt werden, doch gerade diese Thematik macht es so spannend! Jeder Mensch ist unterschiedlich, d.h. die Voraussetzungen für den Spieler sind vorab erst mal zu definieren. Hat der Torwart ein technisches Problem, z.B. hebt er bei Würfen von außen immer wieder das Bein (Handball), so kann man möglicherweise mit einer Technikumstellung bereits Erfolge erzielen.
Wenn der Torwart jedoch sich nicht traut überhaupt den notwendigen Schritt nach außen zu gehen, dann sind hier eventuell negative Erlebnisse im “Denkprozess” gespeichert. Hier wäre es ratsam sich vorab mit dem damit verbundenen negativen Ereignis auseinanderzusetzen. Bei Würfe von außen (Handball) sind es häufig Kopftreffer in der Jugend, die durch mangelnde Technik hervorgerufen wurden.
Denn so ein Kopftreffer ist definitiv kein Spaß! Daher macht es absolut Sinn sich als Torwarttrainer mit den “Denkstrukturen und Erlebnissen” seiner Schützlinge auseinanderzusetzen. Dies gilt selbstverständlich für jeden Feldspieler auch, denn wir wandeln alle unsere Erlebnisse in Verhalten und manchmal auch in schlechte Technik um, so dass wir den gleichen Fehler / den gleichen Schmerz sozusagen das nächste Mal “vermeiden”.
Was kann ich nun als Trainer oder Spieler tun? Die Grundlage für jeden Erfolg ist eine “solide Technik”, d.h. gute Technik = Sicherheit! Wenn ich in jeder Lage genau weiß, was ich tue bzw. tun kann, dann kann ich auch sehr schnell mein Torwart-Verhalten ändern.
Wenn es jedoch immer wieder Dinge gibt an denen ich scheitere, dann lohnt es sich dieses Verhalten Schritt für Schritt auseinander zu legen, um danach wieder positiv zusammenzufügen. Häufig benötigt man bei diesen Veränderungen der eigenen Schritte professionelle “Begleitung” durch einen “Sport Mental Coach”.
Hierfür bietet sich ein “Kurzeit-Coaching” mit wingwave® an. Bei dieser Methode kann ich bereits durch den kinesiologischen Test prüfen, welches persönliches Thema zum “Kontrollverlust” oder zur “Angst” führt. Das geniale ist, das ich durch das wingwave® – Coaching dann sofort die Möglichkeit habe, diese Problematik “wegzuwinken”. Bei kleinen Problemen reicht häufig ein Coaching aus, bei etwas tiefer verankerten Themen benötigt man ggf. mehrere Coachings.
Jedoch der Aufwand lohnt sich, denn wieso sich ewig mit einem Problem “rumschlagen”, wenn man es in einem relative kurzem Zeitraum wieder loswerden kann?!
Let´s wink!
Zurzeit ist die Diskussion über Fußball-Torhüter wieder im vollen Gange. Geht nun Manuel Neuer zu den Bayern oder schafft der junge Thomas Kraft den Sprung als Nummer 1 ins Tor des 1. FC Bayern? Bei Torhütern, egal welche Sportart, scheiden sich die Geister …
Torhüter sind die Individualisten im Team! Fehler werden – für gewöhnlich – sofort bestraft und bei einer guten Leistung kannst du zum Held eines Spieles werden. Doch gerade dieser “gedankliche Spagat” macht es so schwierig auf Dauer immer wieder gute Leistungen abzurufen.
Demnach sollten auch Torhüter anders als Feldspieler trainieren. Ist doch so, sagen jetzt bestimmt viele … Sicherlich ab bestimmten Ligen, doch gerade im Jugendbereich werden die Torhüter häufig vernachlässig, da es auch als einzelner Trainer schwierig ist, Feldspieler und Torhüter gleichzeitig zu trainieren.
Wer jedoch auf Dauer erfolgreich sein möchte, braucht einen Torwarttrainer, der auf die Bedürfnisse der einzelnen Torwarts eingeht. Übrigens die Zeiten, wo die dicksten und langsamsten ins Tor gehen, weil sie sich nicht bewegen, sind auch schon lange vorbei. Der ehemalige Weltklasse Handball-Torhüter Andreas Thiel hat schon vor Jahren gesagt: “Torhüter sollten die konditionsstärksten Spieler auf dem Feld sein”. Und aus eigener Erfahrung gebe ich ihm Recht!
Es gibt Spiele, da bist du von Anfang an gefordert und es gibt Spiele, die “dümpeln” so vor sich hin. Doch als Torwart musst du zu jeder Zeit im Spiel deine optimale Leistung abrufen können. Da hilft es wenig minutenlang (z.B. Handball) über das letzte Tor nachzudenken, wenn die gegnerische Mannschaft schon wieder im Angriff ist.
Die Folge ist häufig, dass der nächste Fehler kommt und man sich gnadenlos in eine gedankliche Negativ-Spirale manövriert. Wie so oft, sieht man Torhüter, die ihre Mitspieler anbrüllen und schlimmstenfalls beschimpfen oder das Tor schlimmstenfalls sich selbst “demolieren”. Viele begründen dies mit “Motivation”, doch näher betrachtet, verhindert genau dieses Verhalten eine konstruktive Veränderung der Situation.
Das soll nicht heißen, das man keine lautstarken Anweisungen an seine Mitspieler geben oder auch mal seinen Frust loswerden darf … Doch wie alles im Leben: “Die Mischung macht´s!” Im Rückblick auf meine Torwart-Laufbahn, waren die Spiele am besten, wo ich ruhig geblieben und klare Anweisungen gegeben habe. Ich hatte Selbstvertrauen in meine Abwehr und besonders in mein eigenes Können.
Dieses Selbstvertrauen zu vermitteln ist einer der Hauptaufgaben und Herausforderungen eines Torwarttrainers, denn gerade ein Torwart braucht eine hohe körperliche Präsenz auf dem Spielfeld. Oliver Kahn hat dies par exellance immer wieder in der Fußball-Bundesliga unter Beweis gestellt …
Als Torwart muss ich lernen, dass im Wettkampf immer der nächste Ball “der Wichtigste” ist! Hierfür braucht der Torwart eine solide technische und taktische Ausbildung inkl. einer guten Kondition. Auf dieser Basis baut man dann Stück für Stück das Selbstvertrauen auf. Denn Können gibt Sicherheit und Sicherheit vermittelt SELBST – VERTRAUEN.
Let´s keep!
PS: Wir unterstützen euch gerne dabei! www.talenschmiede.info
