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Bild Joachim Horn TSV Winkelhaid * Magic TeamsportWhat a day! Als Sportler, Trainer inkl. Umfeld erlebst du immer wieder Momente, für die es sich lohnt, die ganzen Mühen und den ganzen Stress auf dich zu nehmen! Wer nie einen Mannschaftssport gemacht hat, der kann das selten nachvollziehen bzw. man kann demjenigen, das auch nur sehr schwer erklären.

Es sind magische Momente, wo Adrenalin in Glücksdrogen verwandelt werden und wo man wochenlang davon zehrt. In diesem Moment tritt alles Negative in den Hintergrund und der gemeinsame Sieg verbindet und schafft Motivation für neue Aufgaben.

In diesem Moment zählt einzig und allein der Wille zum Sieg! In diesem Moment treten persönliche Befindlichkeiten in den Hintergrund und jeder wirklich jeder feuert an, motiviert und gibt sein Bestes auf dem Spielfeld und auf der Ersatzbank. Wer so eine gemeinsame Energieleistung nie erlebt hat, der kann selten nachvollziehen, was Menschen gemeinsam erreichen können.

Doch genau dieser “magic moment” ist der Grund für den Mannschaftssport! Denn Mannschaftssport ist kein Spaß …

  • Seine persönlichen Interessen so manches Mal zurückzustellen
  • Trainieren zu festen Zeiten
  • Wettkämpfe am Wochenende
  • Kritik von Trainer und Spieler ertragen müssen
  • Mit Niederlagen umgehen können
  • Lernfähig sein …
  • Und, und, und …

Praktisch und theoretisch: Mannschaftssport ist das alltägliche Leben! Mit all seinen Höhen und Tiefen. Ja Mannschaftssport und Vereinsleben ist anstrengend! Da muss man auch noch was für die Gemeinschaft tun und es läuft nicht immer, wie man es selber gerne hätte.

Doch gerade die Gemeinschaft und das Miteinander kann Berge versetzen. Nicht immer gewinnt die vermeintlich bessere Mannschaft, sondern das Team, das gemeinsam für sein Ziel kämpft und arbeitet. Und ehrlicherweise gehört auch ein bisschen Glück dazu.

What a day … Das dachte ich mir am 29.04.2012 um 18:00 Uhr, als der TSV Winkelhaid Damen I gegen den Spitzenreiter HG Zirndorf (Handball-Landesliga) nach einem Halbzeitstand von 8:14 mit 24:22 gewonnen hat. Zur Halbzeit haben die wenigsten noch an einen Sieg geglaubt, doch wie heißt es so schön? Totgesagte leben länger …

Möglicherweise war es die Aussichtlosigkeit und der Wille, dass man sich zumindest nicht “abschlachten” lassen wollte, der den Spielerinnen in der 2ten Halbzeit Flügel verliehen hat. Und dann kommt ein Erfolgserlebnis zum anderen … Tolle Tore, super Torwartparaden und plötzlich ist man wieder dran.

Wenn man es dann schafft, immer wieder an seine Chancen und an den Sieg zu glauben, holt man den allerletzten Krümel an Kampfesgeist heraus und gibt alles für die Mannschaft und den Sieg. Genau dann springt der Funke über und alles ist möglich!

Genau dieser Funke ist der “magic moment” im Teamsport. Es gelingt nicht immer, zuweilen ist es nervig, anstrengend und kompliziert. Doch ist unser Alltag nicht auch jeden Tag so? Einen Unterschied gibt es jedoch … Nach solchen Siegen darf gemeinsam getanzt und gefeiert werden!

Let´s team!

Bild Joachim Horn * Artikel Schmerz-Training für TorwartTorhüter sind anders als andere Menschen … Einzelkämpfer in einem Mannschaftssport und so manches Mal vermeintlich Herr über Sieg oder Niederlage. Hinzukommt, dass Spieler den Ball “haben” und ein Tor werfen oder schießen wollen. Ein Torwart will dies mit allem was er hat, Körper und ggf. Sportgerät, vermeiden.

Und dieses “Vermeiden” kann unter anderem sehr schmerzhaft sein. Körpertreffer sind definitiv kein Spaß! Jeder, der die Meinung vertritt, dass ein Torwart nur rumsteht, sollte sich ins Tor stellen und “versuchen” einen Ball abzuwehren. Im Handball z.B. ist es schon eine “Überwindung” sich den Ball innerhalb 6m entgegenzustellen und mit dem Körper abzuwehren.

Aus eigener Erfahrung als Handball-Torwart kann ich sagen, dass ich nach so manchem Training und Spiel teilweise den Ball-Abdruck auf der Haut habe sehen können, von den Blutergüssen ganz zu schweigen. Doch um gerade diesen “Schmerz” ertragen zu können,  benötigt man eine gute Technik und dauerhaftes Torwarttraining, insbesondere in der Jugend.

Leider werden die Torhüter immer noch gerne im Training vernachlässig, denn zum einen braucht man einen zusätzlichen Trainer und dieser Trainer sollte sich dann auch noch mit der Thematik “Torwart” auskennen. Welcher Verein – außer Profi-Mannschaften – haben diese Möglichkeiten?

Im Übrigen ein guter Torwart benötigt andere Fähigkeiten als ein Spieler und das auch wiederum individuell auf den Sportler zugeschnitten. Also mal schnell einen Torwart zu trainieren ist zwar besser als nix, jedoch komplexer als es möglicherweise aussieht. Hierfür mussten erfolgreiche Torhüter, wie z.B. Manuel Neuer oder Thierry Omeyer jahrelang hart trainieren.

Zu diesem jahrelangen Training gehört unter anderem auch Abhärtung. Logischerweise ergibt sich das automatisch im Training durch Wurf- und Schussserien, doch dazu gehört auch das bewusste Ausreizen von Körpertreffern. Sicherlich unterscheidet sich Training und Wettkampf allein schon durch das Adrenalin bedingt, d.h. im Wettkampf spürt man die Schmerzen weniger.

Und doch ist das emotionale Schmerzempfinden eines Torwarts enorm wichtig. Denn umso weniger man Schmerzen empfindet, umso mehr kann man sich auf den Ball und die Situation konzentrieren. Gerade Schmerzen “brennen” sich mental ins Unterbewusstsein und sind nur schwer durch Logik und rationellem Denken aus dem Kopf zu bekommen.

Daher ist es enorm wichtig durch ein gutes Torwarttraining, das Schmerzempfinden dauerhaft und individuell zu trainieren. Dazu gehören eine Steigerung, der Wurf- und Schussstärke sowie viele kleine und große Erfolgserlebnisse, die letztendlich in der Anzahl (Erfolg – Misserfolg) positiv überwiegen.

Denn nichts ist besser für den Kopf als einen wichtigen Ball mit den Körper abgewehrt zu haben, denn hier erinnert sich zwar der Kopf an die Schmerzen, aber die Freude und der Erfolg überdecken mental und emotional den Schmerz.

Train hard – feel good!

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Was glaubst du denn?! * Bild Joachim Horn TSV WinkelhaidWieso glauben wir an Dinge, die wir nie erlebt haben? Und nehmen diesen Glauben als Basis für unser Handeln?! Selbst wenn wir wissen, dass dies ein Irrglaube ist, halten wir lieber daran fest, als das Handeln zu verändern. Sinn im Sinne von Unsinn?

Ein Glaube ist immer auch eine Kette von Erfahrungen und (möglichen) Konsequenzen. Kinder lernen laufen durch TUN, d.h. hinfallen und aufstehen, solange bis sie laufen können. Je älter man wird, umso mehr ist man sich der Konsequenzen bewusst.

Folglich kann eine mögliche Konsequenz sich zu einem Glauben manifestieren, ohne dass man jeweils eine Erfahrung damit gemacht zu haben.

Beispiel:
Ein Torwart glaubt, dass er eine bestimmte Technik bei Außenwürfen nicht kann. Er hat diese Technik noch nie ausprobiert und auch noch nicht trainiert. Torwart-Glaube: “Ich kann das nicht!”

  • Woher will der Torwart das wissen, dass er das nicht kann?
  • Woher nimmt der Torwart die Kraft an diesem Glauben festzuhalten?
  • Welcher Fokus verhindert es, es einfach einmal auszuprobieren?

Nach Nachfragen stellt sich heraus, dass er Angst hat, den Ball ins Gesicht zu bekommen. Diese Angst ist bei Handball-Torhütern völlig legitim und doch verhindert diese mögliche Konsequenz “Angst” ein anderes Handeln, in diesem Fall das Erlernen einer neuen Technik.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, d.h. viele Menschen bleiben bei ihrem erlernten und bekannten Schema, auch wenn sie damit auf Dauer keinen Erfolg haben. Häufig ist die Ausrede hierfür: “Es könnte ja noch schlimmer sein!” Wieso eigentlich?! Es könnte doch auch besser werden …

Wie verändert man nun diesen Glauben bzw. Glaubenssatz? Dem Sportler sollte bewusst werden, welche Situation mit welchem Glaubenssatz verbunden ist und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Danach kann ich Glaube und Konsequenz mit der Realität abgleichen und Korrekturen vornehmen.

Häufig reicht schon allein dieser Abgleich mit der Realität, sein Denkmuster zu überdenken und zu verändern. Denn durch das bewusste Wahrnehmen, können festgelegte Handlungsstrukturen “aufbrechen” und es entsteht Raum für Neues.

In dem Torwart-Fall wurde allein durch das bewusste Wahrnehmen der Angst verbunden mit der Aussage “Kann ich nicht!” ein Aha-Erlebnis geschaffen, der diese Handlungskette durchbrach und neue “Kräfte” für neues Handeln freisetzte. Die Angst war danach nicht weg, doch der Fokus verschob sich auf die zu erlernende Technik und damit auch auf eine andere Konsequenz, nämlich “Sicherheit”.

Kleine Ursache – kleine Wirkung!
Und woran glaubst du?

Held oder Loser * Bild Jochen Horn TSV WinkelhaidSeit Tagen beschäftigt mich nun schon die Aussage, dass Torhüter Helden sein wollen … Was ist ein Held und welches Motiv treibt einen ins Tor? Ein Torwart hat sicherlich eine andere Anforderung als ein Spieler, denn er muss mental absolut fit sein. Und nicht umsonst behauptet Andreas Thiel: Der Torwart sollte der konditionsstärkste Mann/Frau am Platz sein.

Viele verwechseln jedoch diese geistige Kondition mit der physischen Kondition. Aus dieser Erkenntnis heraus sollte ein Torwart anders als ein Spieler trainieren, denn die höchste Herausforderung ist es noch in den letzten Spielminuten den entscheidenden Ball halten zu können. Dafür muss man geistig fit sein!

Und doch gehört zu einem guten Torwart mehr dazu, egal in welcher Sportart. Als Torwart muss man Niederlagen aushalten können, denn du spielst zwar in einer Mannschaft, doch wenn der Ball aufs Tor kommt, stehst DU als Torwart jedes Mal im Fokus.

Hälst du den Ball bist du der Held, lässt du einen vermeintlich haltbaren Schuss ins Tor, bist du der Loser … Dazwischen hast du viel Zeit nachzudenken! Und sei es nur mehrere Sekunden, die eine Ewigkeit dauern können. Will man daher als Torwart wirklich der Held sein?

Sicherlich gibt es Ausnahme-Torhüter, die diese charakterlichen Tendenzen haben, verbunden mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein. Doch bin ich der Meinung, das Held = Selbstbewusstsein nicht alleine ausreicht, um auf Dauer im Tor seine Leistung abrufen zu können.

Was macht demnach einen guten Torhüter aus?

  • Kondition
  • Flexibilität
  • Lernbereitschaft
  • Balance zwischen Anspannung und Entspannung
  • Selbstvertrauen in das eigene Können
  • Positive Selbsteinschätzung
  • Gegneranalyse inkl. Umsetzung
  • Fokussierung auf die nächste Situation
  • Hohe Schmerzgrenze
  • Positives Zusammenspiel mit der Abwehr
  • Und, und, und …

Eigentlich nix neues, denn viele Punkte gelten auch für Spieler! Der Unterschied ist also einfach nur die Aufgabe. Demnach ist es schwierig Aufgaben an Charakteren fest zu machen. Es gibt hervorragende introvertierte und schlechte extrovertierte Torhüter und umgekehrt.

Für mich stellt sich einzig und allein die Frage, wie löst er die Aufgabe TORWART und was ist er bereit dafür zu investieren! Denn es ist schon allein eine mentale Herausforderung im Training im Tor zu stehen und zu warten, wenn der Ball irgendwann mal aufs Tor kommt. Wie viele Torhüter (besonders in den unteren Klassen) langweilen sich dabei?

Oder wieso landet man überhaupt im Tor? Ich war als Kind z.B. genervt, weil wir so eine schlechte Torhüterin im Tor hatten, da habe ich mich selbst rein gestellt. Ich wollte kein Held sein, sondern einfach nur gewinnen! Und rückblickend …

Sicherlich wird das Selbstvertrauen enorm, durch eine gute Leistung im Tor, gesteigert und die Aufmerksamkeit des Torhüters ist nochmals eine andere. Und doch vergessen viele die einsamen Minuten im Tor und vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Fehlern, die bis zu Selbstzweifeln reichen können.

Wenn du als Torwart einen Fehler machst, hat das Konsequenzen, als Spieler kann das immer noch ausgeglichen werden. Ich glaube daher an andere Motive für das “Torwart-Sein”! Angefangen mit Talent und einer anderen Sicht des Mannschaftssports. Als Torwart denkst du einfach anders …

Du als Torwart willst das Tor verhindern! Als Spieler willst du Tore schießen oder werfen. Schon allein für diese einfache Tatsache braucht man unterschiedliche Charaktere, ob der eine dann noch Held sein will? Ist dann eher eine persönliche charakterliche Ausprägung …

Was treibt dich ins Tor?!

Torwart - Potenzial mit Sport Mental TrainingAls Torwarttrainerin habe ich immer wieder das Vergnügen mit unterschiedlichen Torwart-Typen zusammenarbeiten zu dürfen. Wie überall gibt es auch hier unterschiedliche Charakteren, Techniken und “Körper-Konstitutionen”. Dafür verwundert es mich umso mehr, dass anscheinend einige Trainer ihre Torhüter über einen “Kamm scheren”.

Durch dieses “Verallgemeinern” verhindert man jedoch die 100%ige Ausschöpfung der jeweiligen Potenziale. Die Grundtechnik sollte jeder Torwart beherrschen, doch danach kommen die jeweiligen Spezifikationen und Eigenarten, die zu Stärken ausgebaut werden sollten.

Ein kleinerer Torwart hat logischerweise andere Voraussetzungen, als ein großer Torwart! Folglich ist die Technikausführung unterschiedlich, dies darf jedoch in keine Bewertung mit schlecht oder gut kommentiert werden. Im Gegenteil, ein großer Torwart kann durch seine Größe langsamer in der Bewegung sein, als ein kleiner Torwart, muss aber nicht …

Daher macht es Sinn, dass bereits Jugendliche wissen, welchen Sinn und Auswirkungen die jeweiligen Torwart-Grundtechniken haben. Denn nur wenn ich genau weiß, was ich tue, kann ich dementsprechend positiv auf Fehler reagieren und meine persönlichen Stärken bewusst einsetzen.

Wie überall gibt es zu Techniken unterschiedlichen Meinungen und Informationen, doch genau das ist die Aufgabe eines Trainers zusammenzufassen und dem Sportler so zu vermitteln, dass dieser, die für sich beste Wahl treffen kann. Es hilft wenig, einem Torhüter eine Technik vorzugeben, mit der er sich unwohl fühlt, insbesondere wenn damit Ängste verbunden sind.

Wer schon einmal in einem Handball-Tor gestanden hat und Nah-Würfe von außen bekommen hat, der weiß um diese Problematik. Daher ist es wichtig, bereits in jungen Jahren immer wieder Technik-Übungen ins Torwart-Training zu integrieren. Hat man diese Technik-Ausbildung nicht bekommen, hilft nur Step-by-Step mit viel Geduld sich an die neue Technik zu gewöhnen.

Hierzu sollte man wissen, wie das Gehirn bzw. wie Lernen funktioniert:

… Unser Gehirn weist eine neuronale Plastizität auf. Synaptische Verknüpfungen sind nicht fest verdrahtet wie die Leitungsbahnen auf einer Elektronikplatine. Zwar gibt es dominante Denk- und Verhaltensmuster, aber auch die können sich ändern – eben je nach der Art und Weise, welchen Anforderungen wir ausgesetzt sind. Das gilt auch für unsere Persönlichkeit. Jeder Mensch hat Teilpersönlichkeiten, deren charakteristische Muster erlernt sind. Und je nach Situation sind wir in der Lage, das eine oder das andere Muster zu aktivieren. Oder Neues auszuprobieren. Erweist sich ein neues Muster als nützlicher als ein altes Muster, wird es abgespeichert. Verwenden wir es immer wieder, wird es gestärkt …

Quelle
von www.mind-steps.de | Sind Sie eine multiple Persönlichkeit? von Constantin Sander
und www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de | Du bist, was du tust von Jason L. Huang

Allein daher sollte im Torwart-Training immer personenspezifische Hinweise gegeben werden, die der jeweilige Torwart auch wirklich auf sich beziehen kann. Pauschalaussagen sind hier weniger unterstützend und können daher eher demotivierend sein. Es lohnt sich also genauer auf den Charakter seines Torhüters zu sehen …

Dies gilt natürlich für alle Sportler und nicht nur für Torhüter … :-)
Let´s see!

Glaubenssatz Ade mit Sport Mental TrainingEs ist eine Frage der Bilanzierung und der Offenheit gegenüber uns selbst, ob Veränderung eine Chance bei uns hat, oder ob wir immer wieder am selben Thema scheitern. Veränderung klingt außerdem so wahnsinnig dramatisch und doch sind es manchmal die kleinen “versteckten Dinge”, die einen verzweifeln lassen.

So ein kleines verstecktes Ding kann ein sogenannter Glaubenssatz sein, der uns ein Leben lang begleitet, sei es positiv oder manchmal leider auch negativ. Häufig hat sich dieser Glaubenssatz bereits tief in unser Unterbewusstsein gebohrt, so dass wir ihn eigentlich schon vergessen hatten. Eigentlich …

Doch dieser Glaubenssatz kommt dann häufig wieder zum ungünstigsten Zeitpunkt zum Vorschein und was noch viel schlimmer ist, zumindest beim negativen Glaubenssatz, wir haben uns so an ihn gewöhnt, dass wir wenig dafür tun, um ihn zu ändern. “Das ist halt so!”, höre ich dann immer wieder.

Welchen Glaubenssatz hast du? Vielleicht …

  • Ich bin zwar ein guter Torwart, aber Bälle von außen kann ich nicht halten!
  • Ich verwerfe immer den zweiten Siebenmeter!
  • Ich verschlage immer den zweiten Ball auf einer langen Bahn!
  • Bei Nieselregen kann ich keine gute Zeit laufen!
  • Gegen diesen Gegner kann ich nicht gewinnen!
  • Ich kann keinen Ball fangen!
  • Und, und, und …

Wer sich die “Mühe” macht in sich hinein zu horchen, der wird feststellen, dass es einige solcher negativen Aussagen gibt, die einem Veränderungsprozess im Weg stehen. Demnach lohnt es sich diesen Glaubenssätzen auf den Grund zu gehen! Häufig erlebt man bereits damit einen AHA-Effekt, wenn einem bewusst wird, woher dieser Glaubenssatz überhaupt kommt.

Häufig liegt die Ursache in der Kindheit … Ich habe z.B. Probleme mit Sprachen, das liegt daran, das eine Freundin in der Kindheit mich immer wegen meiner fränkisch englischen Aussprache gehänselt hat. Heute ist mir das bewusst und dennoch zögere ich Englisch zu sprechen. Dies liegt jetzt sicherlich an der mangelnden Übung …

Ist es wirklich nur die mangelnde Übung? Und so geht es sicherlich einigen Menschen, bei Dingen, die sie an sich gerne tun, aber irgendwas liegt auf der “Bremse” des Erfolges! Vielleicht hat sich dort ein Glaubenssatz verkeilt …

Darum stelle dir folgende Fragen:

  • Was glaubst du über dich?
  • Welcher Satz bleibt immer wieder an dir hängen?
  • Welchen negativen Glaubenssatz möchtest du gerne loswerden?
  • Was tust du gegen diesen “Bremssatz”?

Let´s think positiv!

PS: Eine interessante Geschichte hierfür findet ihr auch unter www.gabriele-eckert.org

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