Artikel-Schlagworte: „Wettkampf“

Hast du eine Berufung? Ich finde es bemerkenswert, wenn Menschen in einer Sache voll und ganz aufgehen und ihre Erfüllung finden. Für so manchen Mitmenschen ist dies nicht nachvollziehbar, denn eine Berufung hat häufig auch oft mit “Verzicht” zu tun.

Doch was heißt schon verzichten, wenn man auf der anderen Seite die Erfüllung findet? Die Suche nach der Glückseligkeit im Tun ist hier die Motivation. Im Sport nennt man das den “Flow”. Alles fließt, die ganze Konzentration ist genau auf diese Tätigkeit ausgerichtet. Die Welt “da draußen” ist mit dieser Tätigkeit ausgeblendet.

Das bedeutet Entspannung pur für die Seele, egal ob man Sport treibt, musiziert oder ein Bild malt. Und das Schöne daran ist, dass man den angenehmen Zustand jederzeit durch dieses Tun wieder herstellen kann. Man tritt sozusagen in eine andere Welt ein, deren Ursprung man eigentlich selbst ist.

Kurios, oder?! Doch viele Sportler vergessen diesen Zustand im Laufe der Jahre, gefüllt mit möglichen negativen Erfahrungen oder Misserfolge. Einzig und allein die Struktur und Disziplin lässt einen das Tun, was man eben tun muss, nämlich trainieren. Wer stellt sich hier schon die Frage …

  • Macht mir das Training Spaß?
  • Trainiere ist so, dass ich mich stetig verbessere?
  • Ist das Training effektiv?
  • Gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Training?
  • Macht mir überhaupt der Sport noch Spaß?
  • Gebe ich immer 100% Einsatz in jedem Training, in jedem Wettkampf?
  • Und, und, und …

Uns ist allen klar, wer Erfolg haben möchte, muss immer 100% Einsatz bringen, auch wenn es manchmal einfach nicht geht. Solche Tage gibt es auch und hier zählt allein schon die Erkenntnis, “Ich habe alles gegeben, mehr ging heute nicht!” Daher ist der Umgang mit sich selbst auf Dauer entscheidend.

Wer – als Sportler – seinen Erfolg / Misserfolg von äußerlichen Faktoren abhängig macht, der wird langfristig keinen Erfolg haben. Wer dagegen selbstkritisch und doch fehlerverzeihend sein eigenes Tun im Training und Wettkampf analysiert, wird sich dauerhaft verbessern und somit erfolgreicher sein.

Jeder Sportler weiß, dass die Leistung im Wettkampf der Gradmesser ist und über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Beim Einzelsportler ist der Name in der Ergebnisliste Ausdruck über den Stand der momentanen Leistung. Als Mannschaftssportler dagegen sehe ich immer einen Team-Namen in der Tabelle.

Viele Sportler geben damit ihre eigene Verantwortung an das Team ab, d.h. das Team muss 100% geben, doch nicht ich …! Und genau dieses Denken unterscheidet erfolgreiche Mannschaften von weniger erfolgreichen Teams. Vor Ruhm und Ehre eines Teams stehen am Anfang immer die einzelnen Team-Mitglieder …

Einer für Alle – Alle für Einen!
Bist du Mitläufer oder Team-Mitglied?

Bild © ioannis kounadeas | think it about - Fotolia.com * commov-Artikel: Wenn du denkst, du denkst …Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Ein Mädchen kann das nicht.
Schau mir in die Augen, und dann schau in mein Gesicht!
Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Du hast ein leichtes Spiel.
Doch ich weiß, was ich will. Drum lach nur über mich,
Denn am Ende lache ich über dich!
gesungen von Juliane Werding / geschrieben von Gunther Gabriel | 1975

Dieses Lied war in den 70igern ein Klassiker und verfolgt mich in manchen Situationen immer noch … Weniger vom tatsächlichen Inhalt, sondern mehr vom Refrain

“Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst …”

Wir denken zwischen 60.000 – 80.000 Gedanken am Tag, manchmal mehr manchmal auch weniger. Häufiger denken wir auch gleich für die Menschen in unserem Umfeld mit und interpretieren Dinge hinein, die richtig sind, aber auch völlig falsch sein können.

Dieses Interpretieren ist in vielen Situationen wichtig und wird im Sport gerne als Talent mit “antizipieren” bezeichnet. Antizipation ist demnach die “Vorwegnahme oder Erwartung eines zukünftigen Verhaltens”, siehe Wikipedia. Im Sport ist daher “Antizipation” eine wichtige Eigenschaft.

Doch wo interpretieren wir Dinge, die sich im nach hinein als völlig falsch darstellen? Wir meinen zu wissen, was der Gegenüber mit seinen Aussagen und seinem Verhalten beabsichtigt hat, ohne es wirklich zu wissen. Häufig lassen wir diese Bewertung stehen, ohne uns zu vergewissern, ob diese stimmt …

Doch genau diese persönliche Bewertung über das Tun des anderen – sei es positiv wie negativ – kann unser Handeln entscheidend beeinflussen. Deshalb sollte man nicht nur denken, sondern viel öfters nachfragen, ob das Denken auch wirklich stimmt!

Heute nur gedacht oder auch nachgefragt?!

Video von youtube.com | ZDF Theater
Juliane Werding – Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst

Denke und gestalte Dir Dein eigenes Bild * Bild TSV Winkelhaid Jochen HornKurz vor Jahresende kommt nochmals Hektik auf, da angeblich wichtige sportliche Entscheidungen anstehen. In einigen Sportarten geht es um die sogenannte Herbst-Meisterschaft, die ja eigentlich eine Winter-Meisterschaft ist. Da ja Meisterschaften immer gut sind … werden Analysen und Prognosen erstellt, auf deren Basis dann Entscheidungen getroffen werden.

Logischerweise sind “gefühlt” diejenigen im Vorteil, die um eine Meisterschaft mitspielen, doch auch dieses Gefühl kann sich sehr schnell zu einer negativen Belastung verändern. Insbesondere dann, wenn der Erfolg zu einem “Muss” wird und man die sogenannte spielerische Leichtigkeit verliert.

Alles in allem ist der Umgang mit der jeweiligen Situation ausschlaggebend für den Verlauf. Und hier trennt sich in meinen Augen auf Dauer “die Spreu vom Weizen”. Je nachdem wie Sportler, Trainer und Umfeld mit der jeweiligen – positiv wie negativ – Situation umgehen, kommt man ins Handeln oder eben nicht.

Doch viele Menschen agieren hier eher wunsch- als zielorientiert! Wir möchten “Meister” werden oder den Wettkampf gewinnen … Äh, wer möchte das nicht?! Doch was tust du dafür? Na, trainieren! Ja OK! Aber was trainierst du genau? Bist du oder die Mannschaft optimal vorbereitet?

Im Profi-Bereich erübrigt sich die Frage … Doch bereits einige Spielklassen darunter triftet der Anspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit ganz schön auseinander. Professionelles “Arbeiten” kann da häufig schon das vorhanden sein eines Physiotherapeuten bedeuten.

Hier ist immer die Frage welchen Anspruch hat der Sportler, die Mannschaft, der Trainer, das Umfeld. Können sich alle Beteiligten mit dem Ziel identifizieren und welche Bereitschaft hat jeder sich für dieses Ziel weiterzuentwickeln. Viele Ziele scheitern weniger am Ziel selbst, sondern an der Bereitschaft das Handeln an dem Ziel immer wieder neu anzupassen.

Da wird dann gerne das eigene Tun und die persönliche Art als Manifest definiert, frei nach dem Motto: “Wir müssen den anderen unser Spiel aufdrängen! Was die anderen machen ist uns egal!” Das mag für eine bestimmte Spielstärke stimmig sein, doch auf Dauer ist dies wenig lernförderlich.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade die geistig flexiblen Menschen dauerhaft erfolgreich sind. Hierzu gehört eine große Portion Neugier und die Bereitschaft immer wieder neu dazuzulernen. Und ggf. alte Meinungen und Kenntnisse über Bord zu werfen. Die Struktur ist der Rahmen und das Bild ist das jeweilige Können!

Dieses Bild kann man jederzeit verändern und dadurch “verschönern”. Hierzu benötigt man jedoch eine wertfreie Analyse auf sein eigenes Handeln. Dadurch denkt man in Lösungen und wird flexibler im Handeln. Aussagen wie “du denkst auch nur negativ” sollten daher genau betrachtet werden. Ist dies ein möglicher Hinweis für ein Problem oder was fehlt, um die Situation positiver zu gestalten.

Denke und gestalte Dir Dein eigenes Bild!

Mental FIT im Kopf * Bild commov.deWer die 2. Fußball-Bundesliga verfolgt, hat sicherlich auch die Niederlage von der SpVgg Greuther Fürth gegen Düsseldorf mitbekommen. Gut, die Düsseldorfer sind seit einer gefühlten Ewigkeit ungeschlagen, doch jede Serie kann einmal reißen … Es ist daher mehr die Frage, wie Fürth verloren hat.

Wenn man gut gespielt und gekämpft, jedoch trotzdem verloren hat, dann hat man sein Bestes gegeben und die anderen waren einfach besser. Gute und bessere Leistung muss man anerkennen, nur so kann man sich auf Dauer weiter entwickeln. Was hat demnach bei diesem Spiel gefehlt?

Häufig wird Sportlern mangelnde Einstellung vorgeworfen, dies ist die einfachste Variante! Denn Sportler wollen immer gewinnen, nur wenn es weniger gut läuft, fehlen sehr oft sportliche und mentale Fähigkeiten. Der Trainer von der SpVgg Fürth, Mike Büskens hat in dem Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten | Kurt Heidingsfelder | vom 29.11.2011 “Zweifel an der mentalen Stärke” geäußert.

Diese Aussage ist an sich nichts neues, doch dass der Sportler für seine eigene Charakterschulung als Berufssportler verantwortlich ist, finde ich bemerkenswert. Es reicht also nicht mehr aus, sportlich besser zu sein als andere, sondern man muss auch mental fit im Kopf sein …

Wer also Spiele gewinnen will, muss sich seinen eigenen sportlichen und mentalen Schwächen stellen, um daraus zu lernen und besser zu werden. Ein weiterer Satz aus diesem Artikel finde ich sehr treffend … “Du musst so ein Spiel gedanklich annehmen …”, d.h. egal ob Aufstiegs- oder Abstiegskampf, die Situation ist so wie sie ist!

Doch dieses “Annehmen” ist der Knackpunkt bei vielen Sportlern. Was passiert? Der Fokus ist plötzlich nicht mehr auf das “wichtige” Spiel gerichtet, sondern auf die Konsequenzen. Dann heißt es immer so schön, die spielerische Leichtigkeit ist abhandengekommen. Und eine häufige Konsequenz ist Angst. Und diese Angst frisst Seele oder die Leichtigkeit auf …

Mal ehrlich …

  • Setzt du dich mit deinen sportlichen Ängsten auseinander?
  • Wie locker bist vor einem wichtigen Spiel?
  • Freust du dich auf dem Wettkampf, oder machst du dir vor Angst in die Hose?
  • Welche mentalen Strategien hast du für dich entwickelt, die dir in schwierigen Situationen weiterhelfen?
  • Und, und, und …

Ich kenne viele Sportler, die ihrer Angst lieber aus dem Weg gehen, als dass sie sich den eigenen Dämonen stellen. Die Folge davon ist, dass häufig die vorhandene Leistung nicht abgerufen werden kann. Schade, oder?

Wie mental FIT im Kopf bist DU?

Hier klicken: Artikel von Kurt Heidingsfelder aus den Nürnberger Nachrichten vom 29.11.2011
Fürth verliert in Düsseldorf mehr als drei Punkte
Büskens äußert Zweifel an der mentalen Stärke — Neue Spieler in der Winterpause?

Sei achtsam mit Dir * Bild commov.deDie letzten Tage und Wochen waren ziemlich zeitintensiv, so dass ich selten daheim war. Meine Vorräte wurden immer weniger und deshalb ging ich einkaufen. Diesmal ohne Einkaufsliste, aber mit dem Bewusstsein: Weniger ist mehr! Der Einkaufskorb war trotzdem voll und ich etwas irritiert. Brauche und esse ich das wirklich alles?

Daheim angekommen, räumte ich die Lebensmittel auf und bin erschrocken, wie viele “alte” Lebensmittel ich weggeworfen habe. Abgesehen davon, dass man sicherlich viele Lebensmittel trotz Verfalldatum noch hätte “verbrauchen” können, finde ich diesen sorglosen Umgang damit mittlerweile “beschämend”.

Meine Großmutter hätte mit diesen alten Lebensmitteln jedenfalls noch was Leckeres zaubern können. Doch mir fehlen hierzu ehrlicherweise die Lust und auch das Koch-Gen. Und wenn ich so darüber nachdenke, nicht nur mir. Durch den Überfluss an Ware können wir uns es leisten in einer Wegwerf-Gesellschaft zu leben …

Die Krönung hierfür erlebte ich bei einem Tierarztbesuch mit meinem Hund. Einer Mutter waren die Kosten für den Hamster zu teuer und meinte zu ihrem Sohn, “Wenn das so weiter geht, kommt der weg und wir kaufen einen neuen Hamster!” Ich und die anderen Tierbesitzer im Wartezimmer waren sprachlos …

Wir gehen mit einer Selbstverständlichkeit mit Dingen um, die für manche Menschen eine tägliche Herausforderung darstellen. Und das können schon warme Kleidung, etwas zu Essen und ein Dach über den Kopf sein. Was hat das aber alles mit dem Sport zu tun?

Viel … wie gehen wir miteinander und mit Dingen anderer um?

  • Achtsamer Umgang untereinander
  • Gemeinsam die Sportgeräte aufräumen
  • Rechtzeitiges Abmelden vom Training/Spiel
  • Getränke mitbringen und vor allem wieder mit nach Hause nehmen
  • Mit dem Eigentum anderer achtsam umgehen (Sporthalle, Sportplatz, Sportgeräte etc.)
  • Und, und, und …

Jetzt könnte man wieder über den sogenannten Verfall der Werte diskutieren, doch mit dieser Diskussion ist momentan keinem geholfen. Wichtig ist, dass jeder von uns selbst wieder einmal inne hält und achtsam mit seinen Gefühlen und Empfindungen umgeht. Sich vielleicht das nächste Mal überlegt, ob man das wirklich braucht und wenn ja für was …

Und wer weiß, vielleicht entdeckt man neue Seiten oder Leidenschaften an sich?! Wie wäre es mit Plätzchen backen, statt kaufen oder auch nur andere darauf hinweisen, dass sie gerade sehr unachtsam sind … Möglichkeiten gibt es viele!

Sei 8SAM mit Dir!

Motiv oder Ausrede * Bild commov.deDie Bundesliga-Saison sortiert sicher gerade und es ist eine Tendenz der jeweiligen Mannschaften erkennbar. Der FC Bayern hat sich an der Tabellenspitze gefestigt und die anderen Mannschaften mehr oder weniger dahinter erfolgreich einsortiert. Es gibt Überraschungsteams wie Borussia Mönchengladbach und mögliche Absteiger, wie der 1. FC Augsburg.

Letztendlich ist alles eine Frage des Budgets und vor allem der personellen Möglichkeiten. Und doch, Geld und Können reichen heutzutage nicht mehr aus, um erfolgreich sein Ziel umzusetzen. Egal in welcher Sportart und egal in welcher Liga mit oder ohne finanziellen Mitteln.

Hinzukommt häufig die unterschiedliche Zieldefinierung, wie

  • Nicht absteigen => wir kennen das doch mit dem nicht nicht, oder?
  • Vorne mitspielen => was ist bitte vorne?
  • Wir wollen 40 Punkte erreichen, ok was passiert wenn nicht und wenn ja, dann?
  • Und, und, und …

Jeder Sportler hat seine persönliche Art und Weise Ziele zu definieren, um daraus auch seine Motivation abzuleiten. Für den einen sind Punkt-Vorgaben zu abstrakt für den anderen das Maß aller Dinge. Daher ist es so wichtig ein gemeinsames Ziel zu definieren, aber noch wichtiger ist es, die passende Sprache und das passende Bild für JEDEN einzelnen Spieler zu finden.

Viele denken es ist damit abgetan ein Ziel zu definieren, wie z.B. “Aufstieg”, für manchen Sportler bedeutet dies Druck für Andere Ansporn. Bei Punktevorgaben kann dies ebenso differenzierte Empfindungen auslösen. Daher sollte man sich genau überlegen, welches Ziel man wie vor der Saison ausgibt.

Im Übrigen … Sicherlich können Ziele während einer Saison – sei es positiv oder negativ – korrigiert werden, doch sind wir ehrlich! Es muss realistisch bleiben, oder? Keiner würde z.B. bei Bayern München auf die Idee kommen, das Ziel mit “zu Null” Meister zu werden, selbst mit so einem großen kompetenten Kader.

Damit wir uns hier richtig verstehen! Es geht hier weniger um Ausreden, sondern eher um eine lösungsorientierte zeitnahe Blickrichtung, d.h. der Fokus liegt auf dem nächsten Wettkampf. Gerade für weniger erfolgreiche Mannschaften ist häufig das Ziel am Anfang einer Saison so weit weg, dass eine Identifikation nur schwer gelingt.

Wenn ich 4/6 Punkte auf dem Konto habe und noch 36 Punkte vor mir habe, dann kann das ggf. im Unterbewusstsein Stress oder Unsicherheit auslösen. Dies betrifft insbesondere Mannschaften die abgestiegen sind und sofort wieder aufsteigen wollen. Wenn dann noch negative Erfahrungen in Form von Niederlagen hinzukommen, können plötzlich Ziele wie Seifenblasen zerplatzen …

Daher ist es vor einer Saison wichtig ein Ziel mit Zwischenzielen genau zu definieren. Die Basis hierfür ist das individuelle persönliche Motiv eines jeden Sportlers in Verbindung mit dem gemeinsamen Mannschaftsziel. Nur wenn jeder einzelne Sportler sich seiner Eigen-Motivation bewusst ist, kann er seinen Teil zum Mannschaftserfolg beitragen.

Häufig wird jedoch der andere Weg gewählt, d.h. es wird ein Ziel von “oben herab” festgelegt und alle anderen müssen motiviert sein. Dies ist in keinerlei Weise verpflichtend für den Sportler, sondern eher die Basis für Ausreden.

Hast du ein Motiv oder eine Ausrede!

Übung für Konzentration * Bild commov.de

Auf das Bild klicken ...

Konzentriere dich!”
Doch sich zu konzentrieren ist letztendlich schwieriger als man denkt, oder? Was ist daher Konzentration überhaupt?

Wikipedia beschreibt “Konzentration” wie folgt:
“Konzentration (lat. concentra = Zusammen zum Mittelpunkt) ist die willentliche Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit, das Erreichen eines kurzfristig erreichbaren Ziels oder das Lösen einer gestellten Aufgabe.

Fokussierung bedeutet, dass für eine gewisse Zeit auf das momentan Ausgeübte oder Empfundene geachtet wird, je nach Aufgabe auch auf Kommendes …

… Konzentration erfordert geistige Anstrengung und lässt mit der Zeit nach. Daher versteht man unter Konzentration das relativ lange andauernde Aufrechterhalten eines Aufmerksamkeitsniveaus.”

Also wieder einmal Übung macht den Meister! Sportler, die sich über den Zeitraum des Wettkampfes sehr gut konzentrieren können, sind gegenüber anderen Sportlern im Vorteil. Daher sollten bereits im Kindertraining immer wieder Übungen für die “bewußte” Konzentration eingebaut werden.

Eine Möglichkeit wäre z.B. sich vor dem Training früher treffen und in der Kabine folgende Übung durchzuführen:

  • Mehrere “rote Punkte” an die Wand kleben
  • Die Sportler suchen für sich einen Punkt heraus
  • Und nun richtet jeder Sportler seinen Blick darauf und konzentriert sich 60 Sekunden nur auf diesen Punkt
  • Nach dem Training können dann “grüne Punkte” zur Entspannung verwendet werden.

Am Anfang ist dies gar nicht so einfach, insbesondere für Kinder, jedoch bereits nach ca. 5 Übungseinheiten sind positive Veränderungen sichtbar. Wenn man das über einen längeren Zeitraum von ca. 30 Tagen traininert hat, reicht meistens schon ein Blick auf das Bild um eine Fokussierung und damit eine bessere Konzentration zu erreichen.

Heute schon ROT oder GRÜN gesehen?

PS: Nicht wundern, der Artikel wurde nochmals von mir aktualisiert … :-)

Mehr Zeit für Kinder * Bild talentschmiede.infoDie Zeiten ändern sich und manche Situationen sind nicht wirklich besser geworden! Dennoch wäre es jetzt müßig darüber zu diskutieren … Doch Kinder- und Jugendarbeit im Verein ist in den letzten Jahren erheblich schwieriger geworden. Gründe gibt es viele davon:

  • Das ehrenamtliche Engagement von Erwachsenen und Jugendlichen aus Zeitmangel wird immer weniger …
  • Durch den Nachmittagsunterricht an den Schulen fehlen Trainingsmöglichkeiten im Verein …
  • Veränderung der Lebenssituation der Kinder bei Trennung der Eltern

Durch mein jahrelanges Engagement im Verein, bekomme ich die gesellschaftlichen Veränderungen hautnah mit. Viele Situationen und Herausforderungen kann man durch eine andere Struktur auffangen, jedoch nicht die Lebenssituation mancher Kinder und Jugendlichen.

Erst in letzter Zeit wurde mir bewusst, vor welchen Herausforderungen teilweise “Scheidungskinder” stehen. In vielen Familien ist das Wochenende klar geregelt, d.h. das Kind ist entweder bei Vater und Mutter. Doch was macht das Kind, wenn eines der Eltern weiter weg wohnt oder jeweils Vater oder Mutter kein Interesse am Sport hat?

Viele Eltern regeln das sicherlich im Sinne ihres Kindes. Doch leider gibt es immer mehr Ausnahmen, wo die Bequemlichkeit oder manches Mal auch Desinteresse eines Elternteils über die Teilnahme am Wettkampf ihres Kindes entscheidet. Die Leidtragenden sind die Kinder, die ihren Sport machen möchten, aber sich den Entscheidungen der Eltern unterordnen müssen.

Kein Trainer dieser Welt und auch ich nicht, haben dies negativ zu bewerten, weil keiner die Hintergründe der jeweiligen Familien kennt. Dennoch fällt auf, dass die Zahl der engagierten Eltern im Verein rückgängig ist. Sicherlich, die Eltern engagieren sich für ihre Kinder, doch zu mehr fehlt häufig die Zeit.

Und wenn man dann noch alleinerziehend ist, setzt man andere – völlig verständlich – Prioritäten. Zeit ist mittlerweile Mangelware geworden! Und der Rest der Zeit ist gut gefüllt mit Elternabenden, Chauffeur-Diensten für die Kinder und mit Verlaub dem eigenem Leben.

Doch wir brauchen wieder mehr Eltern, die sich in den Vereine engagieren, als Vorbilder für die Kinder! Oder zumindest Eltern, die das sportliche Engagement ihrer Kinder unterstützen. Vielen Trainern wäre schon geholfen, wenn Betreuertätigkeiten von Eltern übernommen werden. Oder ganz banal … wenn Eltern gemeinsam mit ihren Kindern zu den örtlichen Sportveranstaltungen gehen.

Wo sind die Eltern und Kinder am Wochenende, wenn Sport in der Halle oder auf dem Fußballplatz geboten ist? Dies ist sicherlich provokativ formuliert, doch unsere Gesellschaft verändert sich gerade in dieser Hinsicht zum Negativen!

Vielleicht wäre es daher ein neuer Ansatz, wenn Firmen ihre Mitarbeiter am Nachmittag für die Kinder- und Jugendarbeit im Verein freistellen, anstatt Geldbeträge zu sponsern …

Es gibt viele Ansätze, aber bitte lasst uns endlich darüber reden!

commov-Tipp: Interesse DVDs, Hörbücher u.ä. * Bild commov.deIch werde des Öfteren gefragt, “Wie machst du das eigentlich persönlich, wenn du im Sport an deine Grenzen stößt?” Gute Frage! Es ist auch klar, dass ich als “Sport Mental Coach”, wie viele andere Sportler, meine Defizite habe. Der Unterschied ist nur, dass ich sie schneller erkenne und dementsprechend handeln kann.

Auch ich muss die Entscheidung treffen, möchte ich daran arbeiten oder reicht mein Leidenspotenzial es “auszuhalten”. Probleme ändert man selten, wenn man sich nur unwohl damit fühlt, sondern wenn man es “emotional” nicht mehr erträgt. So haben Probleme z.B. beim ersten Golf-Abschlag an der ersten Bahn höhere Aussichten auf Veränderung als möglicherweise Probleme beim Putten.

Die Priorität richtet sich daher immer auf meinen emotionalen Umgang mit der jeweiligen Situation. Ertrage” ich es, arrangiere ich mich noch mit der Situation, wenn nicht, dann suche ich nach geeigneten Methoden, um dies zu ändern. Im Laufe der Jahre habe ich natürlich meine persönlichen “Lieblingsmethoden” entwickelt und kann diese mittlerweile schnell und effektiv anwenden.

Was viele Sportler gerne verdrängen, ist die Tatsache, dass erfolgreich angewandte Methoden jederzeit wieder angewandt werden können und auch sollen. Ein einmaliges Coachen mit einer darin erlernten Methode macht noch keinen Meister, sondern erst die wiederholte Anwendung.

Gerade im Sport benötigt man schnelle Hilfe, daher greife ich in solchen Situationen gerne zur wingwave® Methode. Hier habe ich nach einem professionellen Coaching selber die Möglichkeit mich aus einem mentalen Tief zu befreien. Hier bieten sich hervorragend die wingwave-Coaching-CDs von Besser-Siegmund-Institut für praxisbezogene psychologische Programme GmbH in Hamburg an.

Wenn man in einem guten Basis-Coaching mit dieser Methode für sich selbst ein Verfahren entwickelt hat, kann man dies im Training und im Wettkampf schnell und effektiv anwenden. Bereits in einem fortgeschrittenen Übungsstadium kann allein schon der Griff zum MP3-Player positive Energien freisetzen.

Diese Methode hat mich auf alle Fälle überzeugt, da ich sie selbst immer wieder erfolgreich einsetze und sich der Zeitaufwand im Rahmen hält. Wieso daher Zeit und Emotionen “unnötig vergeuden”, wenn man es anders haben könnte …

Let´s wingwave® and change!

Wer hätte das gedacht, dass ein Hund als Spiegelbild für einen selbst dienen kann?! Doch Hunde, wie Tiere im Allgemeinen, spiegeln sehr gut die eigene Kompetenz bezüglich der Körpersprache. Ich mache diesbezüglich zurzeit meine Erfahrungen auf dem Hundeplatz mit unseren jungen Hund.

Denn ich erkenne selbst, dass ich viel zu viel auf den Hund einrede rede und dementsprechend keine klaren Anweisungen gebe. Auch wenn wir es nicht glauben wollen! Ein Hund versteht unsere Sprache nicht in Worten. Ein Hund braucht klare definierte Worte in dem dementsprechenden Tonfall verbunden mit der eigenen Körpersprache und Konsequenz.

Ist das schon bei der Hundeerziehung schwierig, doch wie schwierig ist es selbst dazu zu lernen oder anderen etwas Neues beizubringen? Sprich die richtige Sprache zu sprechen, so dass der andere uns GENAU versteht. Noch schwieriger wird es in Stresssituationen, beispielsweise als Trainer im Wettkampf die Spieler mit Motivation, Technik oder Taktik zu erreichen, so dass die Anweisungen auch sofort umgesetzt werden können.

Doch wie lernen wir selbst überhaupt dazu oder verbessern unsere Technik oder Taktik? Mittlerweile gibt es viele Studien, die sich mit diesem Thema befassen. Wie lernen und / oder lehren wir daher am besten?

Wie lernt und lehrt man am besten ...10 %     Lesen
20 %     Hören
30 %     Sehen
50 %     Hören + Sehen
80 %     Selber formulieren
100 %   Selber machen (können)

Wenn wir dieser Statistik Glauben schenken wollen, dann hilft es z.B. in der Pause wenig, wenn der Trainer mit einem Monolog auf die Spieler “einredet”. Deswegen gehen Bundesliga-Trainer mittlerweile dazu auch über in der Halbzeitpause, Fehler konkret anhand von Videoanalysen darzustellen.

Noch besser wäre es anhand der Studie, wenn die Spieler gemeinsam selber Lösungen für die jeweilige Thematik diskutieren, doch hierfür fehlt häufig in der Pause die Zeit. Umso wichtiger ist es, dass man sich dessen bewusst ist und dementsprechend das Training gestaltet. Hier geht es jedoch weniger um endlose Diskussionen, sondern um die “Einführung einer Lernkultur” im Training und Wettkampf.

Bei Kindern ist dieses Thema noch wichtiger, denn Kinder müssen ihre Erfahrungen selber machen. Im konkreten heißt dies erklären, vormachen, selber machen lassen. Vertieft wird dies dann nochmals indem die Kinder selber erklären wie genau, sie was gemacht haben.

Und genau dieses “Erklären” regt den Sportler an sich mit seiner Bewegung, seinem Thema konkret auseinander zu setzen. Nur dadurch schaffe ich die Verbindung zwischen “Körper & Geist” und die so wichtige Verbindung unserer beiden Gehirnhälften. Ergo es reicht nicht, wenn ich ein Buch über Skifahren lese oder mir jemand erzählt wie Skifahren geht. Ich muss es selber TUN, um es zu lernen!

Let´s do it!

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