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Bild commov.de * Artikel Welchen Rücksack trägst du?Wie viel Frustration erträgt man auf Dauer? Wie lange kann man Niederlagen wegstecken? Wie oft kommen einem immer wieder dieselben Erinnerungen in den Sinn? Wie richtet man sein angeknackstes Selbstbewusstsein wieder auf? Wer hilft einem, die richtigen Entscheidungen zu treffen?

Und welche Frage beschäftigt dich?! Welches Thema zermürbt dich und raubt dir schlimmstenfalls den Schlaf? Wie oft drehen sich deine Gedanken um immer den gleichen Kreis und du weißt keinen Ausweg? Unser Denken braucht Weite und Freiheit sich zu entfalten …

Gute sportliche Leistungen basieren immer auf gutes Training und einer ausgeglichenen Psyche. Doch sobald hier “Störungen” auftreten, beeinflusst uns dies in unserem Handeln. Erst unbewusst und je nach Schwere der “Krise” immer bewusster und massiver!

Wer ist nun wirklich bereit dafür bzw. dagegen zu handeln? Was genau tust du, um aus deiner “Leidens-Bequem-Zone” herauszukommen? Oder leidest du weiterhin, anstatt das Problem lösungsorientiert in Angriff zu nehmen? Und inwieweit beeinflusst dich dieses Thema negativ im Alltag …

Letztendlich hat jeder sein “Päckchen” zu tragen, doch der eine trägt es sein Leben mit sich herum, andere dagegen legen es bei nächster Gelegenheit ab. Die Entscheidung trifft jeder für sich selbst! Und wenn das Problem noch so schwerwiegend erscheint, es gibt immer einen Weg und eine Lösung!

Aber … dieses ABER höre ich oft und ist letztendlich nur eine Ausrede für die “Leidens-Bequem-Zone”. Wer immer wieder seinen Zustand verteidigt oder rechtfertigt, der trägt weiterhin seinen “Problem-Rucksack” durch die Gegend. Sicherlich sind Veränderungen schwierig, doch wer hat behauptet, dass das Leben einfach ist? :-)

Schwierige Themen müssen benannt werden, um einen klaren Blick auf Veränderungsmöglichkeiten zu bekommen. Unterschwellige Probleme beschäftigen einen ungewollt, unbewusst und summieren sich auf Dauer auf Kosten von positiver Lebensenergie und Leistung.

Nur wer sich gedankliche Freiräume schafft, kann neue Aufgaben oder Herausforderungen zielgerichtet in Angriff nehmen. Angefangen von neuen Bewegungsabläufen, Techniken, Wettkämpfen, Verletzungen und vieles mehr …

Welchen gedanklich negativen Rucksack trägst du und was genau tust du, diesen los zu werden?

Bild commov.de * Artikel 10.000 Stunden zur MeisterschaftWie heißt es so schön? “Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast …!” Und doch macht die wissenschaftliche Aussage von “Daniel Levitin” nachdenklich, dass man über 10.000 Stunden trainieren muss, um ein Experte auf seinem Gebiet zu werden.

Wenn man diese Zahl umrechnet, dann bedeutet dies ca. 10 Jahre lang, jeden Tag mindestens drei Stunden trainieren. Mit dieser Zahl tun sich “zeitliche Abgründe” auf, oder? Doch wenn man genauer hinsieht, dann ist das nachvollziehbar und vor allem Fakt.

Erfolgreiche Sportler fangen “klein” an und haben eine hohe Motivation tagtäglich zu trainieren. Durch dieses Trainieren wird nicht nur unser Körper trainiert, sondern vor allem auch unser Gehirn. Das körperliche Training allein reicht nicht aus, um auf Dauer sportliche Höchstleistungen zu erbringen.

Es ist die tägliche Auseinandersetzung mit der Sportart und die Frage “Wie kann ICH jeden Tag besser werden?”. Diese Konzentration auf die Stärken und Schwächen des Sportlers mit der damit verbundenen Lösungsstrategie formt den Profi-Sportler, egal ob Billard oder Biathlon.

Ok, nicht jeder will und kann Profi-Sportler werden, doch auch im Amateur-Bereich vergessen viele gerne … “Ohne Training fällt kein Meister vom Himmel!” Doch gerade hier werden sämtliche Schubladen für Ausreden gezogen, anstatt sachlich mit seiner Leistung ins Gericht zu gehen.

Hier triftet bei vielen Sportlern Fremd- und Selbstbild eklatant auseinander! Sicherlich reden wir hier weniger von der Spaßtruppe, die gemeinsam ein bisschen Fußball spielen will oder dem Golfer, der zur Entspannung über den Platz geht. Angesprochen sind alle Sportler, die Erfolg haben möchten.

Egal wie dieser Erfolg der einzelne für sich definiert?! Angefangen vom Aufstieg in die Bezirksliga oder Gewinn der nächsten Tennis-Vereins-Meisterschaft. Wer für sich kein klares Ziel definiert und keinen Trainingsplan erstellt, dessen Chancen verringern sich täglich zum Ziel.

Egal ob Einzel- oder Mannschaftssportler! Doch manche Mannschaftssportler verstecken sich gerne hier hinter ihrer Mannschaft …

  • der macht doch noch mehr Fehler im Spiel als ich
  • wieso darf der spielen, obwohl der nicht im Training war
  • ich bin heute mit dem falschen Fuß aufgestanden, das wird sowieso nix
  • und viele andere bekannte Aussagen …

Was erreicht man mit solchen Ausreden? Eine Rechtfertigung für seine schlechte Leistung, die abhängig von anderen ist. Wenn ich selber klar meine Leistung definiere und Lösungen für meine Schwächen suche, ist man im Lösungsmodus und die Wahrscheinlichkeit ist weitaus höher dadurch besser zu werden …

Und dies alles im Rahmen von Training, Wettkampf und darüber hinaus! Willst du besser werden, musst du investieren und willst du sehr gut werden, musst du noch mehr investieren …

Wann fängst du damit an?

PS: These der 10.000 Stunden zur Meisterschaft aus dem Buch “Genie oder Spinner” von Jürgen Schaefer

Bild commov.de * Spüre die SchwingungenEs gibt Momente im Leben, wo man sofort die “atmosphärische Störungen” in einem Raum spürt! Oder man beobachtet ein Spiel und erkennt sehr schnell, welche Mannschaft als Verlierer vom Platz geht. Woher wissen wir das?

Alle Lebewesen sind mit “Schwingungen” oder wie man es auch immer bezeichnen möchte, miteinander verbunden. Diese Empfindungen können positive bzw. negative Reaktionen in uns auslösen, anhand dessen wir darauf reagieren. Selten können wir im nach hinein dieses Gefühl beschreiben, wir haben einfach nur danach gehandelt …

  • Ich wusste sofort den 7m halte ich …
  • Ich hatte einfach eine große Standfestigkeit am Schießstand …
  • Wie waren in der Mannschaft wie gelähmt …
  • Bei dieser Aktion ist der Knoten geplatzt …
  • Bereits beim Schwung wusste ich, dass der Ball weit fliegt …

Fragt man erfolgreiche Sportler, so handeln sie nach ihrer Intuition. Und diese Intuition hat auch noch Methode, nämlich “Trainieren, trainieren, trainieren!” Und das über ca. 10.000 Stunden, verteilt über einen langen Zeitraum (ca. 10 Jahre) und das alles verbunden mit persönlichen Talent und guten Trainern.

Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die sportlichen Handlungen weitgehend automatisiert sind und man größtenteils aus dem Unterbewusstsein handelt. Wer diesen Status erreicht hat, braucht sich keine Gedanken um die Technik machen, sondern kümmert sich vorwiegend um die Lösung der jeweiligen Situation.

Hinzu kommt, dass man bei einem regelmäßigen und dauerhaften Training sich selber sehr gut kennenlernt. Wer z.B. für einen Marathon mit einem Pulsmesser trainiert, kann nach einer gewissen Trainingszeit ohne Pulsuhr relativ genau seinen Puls bestimmen. Oder man erkennt sofort einen schlechten Bewegungsablauf bei sich selbst bereits im Ansatz.

Dies gilt jedoch nicht nur für sich persönlich selbst, sondern auch für den Teamsport. Wer seine Antennen auf “sensitiv” stellt, erkennt sofort, ob eine Mannschaft gut drauf ist oder nicht. Das merkt man meistens bereits in der Kabine … Bei Mannschaftssportarten ist dies noch spannender, denn hier können einzelne Spieler, die Mannschaftleistung bewusst – häufig unbewusst – beeinflussen.

Gerade hier zeigen sich die “atmosphärische Störungen” zwischen den Beteiligten am schnellsten. Ein falsches Wort untereinander oder eine misslungene Aktion kann ein Spiel komplett zum Kippen bringen. Natürlich gilt dies ebenso im Positiven, wo aufmunternde Worte “Tore schießen” können.

In jeder Mannschaft gilt die 33% Regel …

  • 33 % Spieler, die wollen
  • 33 % Spieler, die nicht wissen, ob sich wollen oder können
  • 33 % Spieler, die nicht wollen oder können

Je nach persönlicher Befindlichkeit ordnet sich jeder für seine Situation in diesen drei “Gruppen” ein und daraus ergibt sich dann eine “allgemeine Stimmungslage”. Sollten mehr als 50% ein gemeinsames Ziel verfolgen, ist die Erfolgschance höher als wenn 50% der Spieler nicht wissen, ob sie wollen oder es sich überhaupt zutrauen …

Sicherlich ist das sehr vereinfacht dargestellt, aber Menschen für ein gemeinsames Ziel zu begeistern, ist schon schwer genug! Es lohnt sich daher seine Antenne auszufahren und die Stimmungslage auch einmal auf der Emotionsebene zu erfassen, egal ob bei Einzelsportlern oder Teamplayern.

Let´s feel …

Bild commov.de * Eigen-Motivation in Glückspunkt bei commov.deWie motiviere ich meine Motivation? Diese Frage habe ich mir die letzten Wochen immer wieder selbst gestellt. Ich kenne ja das Problem mit der Motivation und deren Tücken. Doch auch wenn man es nicht glauben mag, auch ein “Sport Mental Coach” hat manchmal so seine Schwierigkeiten damit … :-)

Was war also mein Ziel? Ich möchte wieder mehr Sport treiben, damit ich mich fitter fühle. Ok! Was steckt also hinter dem Ziel? “Fitness”! Mal ehrlich … Das ist nicht wirklich der Burner als Motivation, oder? Denn Fitness kann ich auch locker mal beim Gassi gehen mit meinem Hund erreichen.

Für eine energiereiche und vor allem gewinnbringende Motivation benötigt man schon etwas mehr Spirit. Und da fängt die Krux schon an! Jeder hat hier seinen eigenen Motivations-Pool, der sich im Laufe der Zeit verändert. Früher war meine Motivation, z.B. Aufstieg mit meiner Handball-Mannschaft, Zieleinlauf beim Marathon oder den Berg mit dem Mountain-Bike ohne absteigen zu erklimmen.

Heutzutage lassen mich solche Ziele eher auf dem Sofa sitzen bleiben, weil sie mir mit zu viel Verzicht und Schmerzen verbunden sind. Und selbst Golf-Turniere verband ich in der Vergangenheit mehr mit Stress als mit Spielfreude … Dafür rücken andere Motive in den Vordergrund, wie Entspannung, Spaß und schmerzfreie Anstrengung.

Doch genau diese Auseinandersetzung mit dem Motiv seines Zieles ist das Spannende, aber vor allem auch das Anstrengende! Mittlerweile weiß ich, dass ich mir keine neuen Laufschuhe kaufen brauche, deswegen fange ich definitiv nicht wieder zu laufen an.

Es sind andere Dinge, die mich “bewegen”! Neue Dinge auszuprobieren oder einfach auch das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Konkret heißt das bei mir, ein neues Krafttraining testen, das ich auch beim Torwart-Training anwenden kann und beim Laufen meinen jungen Hund mitzunehmen.

Langsam anfangen, um darauf basierend einen Plan inkl. Erholungspausen zu erstellen, ist die Grundlage für ein kontinuierliches, erfolgreiches und vor allem motiviertes Training.

Wie allen anderen, ist es mir schwer gefallen, mich an Seile zu hängen und Kraft-Übungen zu machen. Insbesondere, wenn man weiß, dass die ersten Trainings definitiv mit Muskelkater belohnt werden. Da war das Laufen mit meinem Wauwau schon wesentlich einfacher …

Ja, ich habe Muskelkater! Aber der Erfolg überhaupt angefangen zu haben und das Wissen, dass es bei jedem Mal einfacher wird, hinterlässt bei mir ein gutes Gefühl und die Motivation morgen weiter zu machen.

Let´s do!
Wann fängst du an?

Bild www.talentschmiede.info * Soll wirklich jedes Kind immer ein Sieger sein?In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Ist Sport immer noch ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft? Gehen wir heute mit Erfolge und Niederlagen anders um, als zu unserer Kinder- und Jugendzeit? Ist Sportunterricht oder Kinder- und Jugendtraining schwieriger geworden oder eben nur einfach anders …

Mit diesen Fragen werde ich – mehr oder weniger – tagtäglich im Sport und durch meinen Freundeskreis konfrontiert. Wenn ich an meine Kindheitserinnerungen denke, erinnere ich mich vorwiegend an Disziplin, Leistung, Erfolge und Niederlagen. Wenn ich verloren hatte, dann wurde ich getröstet und auf meine Fehler hingewiesen.

Meistens kam dann der dezente Hinweis: “Um besser zu werden, musst du mehr trainieren …” Ob das immer hilfreich war, mag dahingestellt sein, jedoch die Kernaussage war: “Ich muss für den Erfolg etwas tun!” Doch die Zeiten haben sich geändert …

Heute muss jedes Kind ein Sieger sein, das Verlieren wird als mögliches traumatisches Erlebnis eingestuft und muss auf jeden Fall vermieden werden. Die Folge davon ist, schön reden der Situation und die Suche nach einem/mehreren Schuldige.

Tun wir damit den Kindern wirklich einen Gefallen? Früher bei den Bundesjugendspielen gab es erste, zweite, dritte Plätze, die dementsprechend belohnt wurden. Heutzutage sind alle Sieger und bekommen eine Medaille umgehängt, doch wem hilfst?

Wir wollen leistungsfähige und erfolgreiche Sportler, doch das geht definitiv nur über Disziplin, Leistung, Erfolge und Misserfolge und dies bereits in jungen Jahren. Nur wer bereits auf Kindesbeinen lernt mit Niederlagen umzugehen wird daraus lernen besser zu werden.

Und dies verpackt in kindgerechter Pädagogik mit viel Motivation. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kinder aus ihren Fehlern lernen wollen, was hilft es hier, alles schön zu reden und als toll hinzustellen, wenn das Kind zum zehnten Mal den Torwart angeschossen und somit kein Tor gemacht hat?

Sicherlich gibt es auch das andere Extrem mit übermotivierten Eltern, die ihre Kinder regelrecht zum Erfolg “prügeln” wollen. Doch die Tendenz geht eher zum “Kuschelkurs”, frei nach dem Motto: “Nur kein Stress für das Kind, der kommt noch früh genug.”

Doch wo kann das Kind am besten lernen damit umzugehen? Spielerisch im Sport! Wo Erfolg und Niederlage jederzeit sich abwechseln können und allein der Umgang entscheidet, wie das Kind das “verkraftet”. Und mal ehrlich … Meistens gehen die Erwachsenen schlechter damit um, wenn ihre Kids verloren haben, als die Kinder selber, die haben das nämlich im nächsten Spiel schon wieder vergessen.

Machen wir es also unseren Kinder jetzt und später leichter! Lassen wir sie die Erfahrung machen, das andere auch einmal besser sein können und zeigen wir ihnen auf wie …!

Schon als Kind fürs Leben lernen!

Mehr zu diesem spannenden Thema aus einer meine Lieblings-Magazine (einfach draufklicken):
“brandeins” von 10 / 2011
Wenn Jeder ein Sieger ist
von Dirk Boettcher

Hast du eine Berufung? Ich finde es bemerkenswert, wenn Menschen in einer Sache voll und ganz aufgehen und ihre Erfüllung finden. Für so manchen Mitmenschen ist dies nicht nachvollziehbar, denn eine Berufung hat häufig auch oft mit “Verzicht” zu tun.

Doch was heißt schon verzichten, wenn man auf der anderen Seite die Erfüllung findet? Die Suche nach der Glückseligkeit im Tun ist hier die Motivation. Im Sport nennt man das den “Flow”. Alles fließt, die ganze Konzentration ist genau auf diese Tätigkeit ausgerichtet. Die Welt “da draußen” ist mit dieser Tätigkeit ausgeblendet.

Das bedeutet Entspannung pur für die Seele, egal ob man Sport treibt, musiziert oder ein Bild malt. Und das Schöne daran ist, dass man den angenehmen Zustand jederzeit durch dieses Tun wieder herstellen kann. Man tritt sozusagen in eine andere Welt ein, deren Ursprung man eigentlich selbst ist.

Kurios, oder?! Doch viele Sportler vergessen diesen Zustand im Laufe der Jahre, gefüllt mit möglichen negativen Erfahrungen oder Misserfolge. Einzig und allein die Struktur und Disziplin lässt einen das Tun, was man eben tun muss, nämlich trainieren. Wer stellt sich hier schon die Frage …

  • Macht mir das Training Spaß?
  • Trainiere ist so, dass ich mich stetig verbessere?
  • Ist das Training effektiv?
  • Gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Training?
  • Macht mir überhaupt der Sport noch Spaß?
  • Gebe ich immer 100% Einsatz in jedem Training, in jedem Wettkampf?
  • Und, und, und …

Uns ist allen klar, wer Erfolg haben möchte, muss immer 100% Einsatz bringen, auch wenn es manchmal einfach nicht geht. Solche Tage gibt es auch und hier zählt allein schon die Erkenntnis, “Ich habe alles gegeben, mehr ging heute nicht!” Daher ist der Umgang mit sich selbst auf Dauer entscheidend.

Wer – als Sportler – seinen Erfolg / Misserfolg von äußerlichen Faktoren abhängig macht, der wird langfristig keinen Erfolg haben. Wer dagegen selbstkritisch und doch fehlerverzeihend sein eigenes Tun im Training und Wettkampf analysiert, wird sich dauerhaft verbessern und somit erfolgreicher sein.

Jeder Sportler weiß, dass die Leistung im Wettkampf der Gradmesser ist und über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Beim Einzelsportler ist der Name in der Ergebnisliste Ausdruck über den Stand der momentanen Leistung. Als Mannschaftssportler dagegen sehe ich immer einen Team-Namen in der Tabelle.

Viele Sportler geben damit ihre eigene Verantwortung an das Team ab, d.h. das Team muss 100% geben, doch nicht ich …! Und genau dieses Denken unterscheidet erfolgreiche Mannschaften von weniger erfolgreichen Teams. Vor Ruhm und Ehre eines Teams stehen am Anfang immer die einzelnen Team-Mitglieder …

Einer für Alle – Alle für Einen!
Bist du Mitläufer oder Team-Mitglied?

Bild © ioannis kounadeas | think it about - Fotolia.com * commov-Artikel: Wenn du denkst, du denkst …Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Ein Mädchen kann das nicht.
Schau mir in die Augen, und dann schau in mein Gesicht!
Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst,
Du hast ein leichtes Spiel.
Doch ich weiß, was ich will. Drum lach nur über mich,
Denn am Ende lache ich über dich!
gesungen von Juliane Werding / geschrieben von Gunther Gabriel | 1975

Dieses Lied war in den 70igern ein Klassiker und verfolgt mich in manchen Situationen immer noch … Weniger vom tatsächlichen Inhalt, sondern mehr vom Refrain

“Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst …”

Wir denken zwischen 60.000 – 80.000 Gedanken am Tag, manchmal mehr manchmal auch weniger. Häufiger denken wir auch gleich für die Menschen in unserem Umfeld mit und interpretieren Dinge hinein, die richtig sind, aber auch völlig falsch sein können.

Dieses Interpretieren ist in vielen Situationen wichtig und wird im Sport gerne als Talent mit “antizipieren” bezeichnet. Antizipation ist demnach die “Vorwegnahme oder Erwartung eines zukünftigen Verhaltens”, siehe Wikipedia. Im Sport ist daher “Antizipation” eine wichtige Eigenschaft.

Doch wo interpretieren wir Dinge, die sich im nach hinein als völlig falsch darstellen? Wir meinen zu wissen, was der Gegenüber mit seinen Aussagen und seinem Verhalten beabsichtigt hat, ohne es wirklich zu wissen. Häufig lassen wir diese Bewertung stehen, ohne uns zu vergewissern, ob diese stimmt …

Doch genau diese persönliche Bewertung über das Tun des anderen – sei es positiv wie negativ – kann unser Handeln entscheidend beeinflussen. Deshalb sollte man nicht nur denken, sondern viel öfters nachfragen, ob das Denken auch wirklich stimmt!

Heute nur gedacht oder auch nachgefragt?!

Video von youtube.com | ZDF Theater
Juliane Werding – Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst

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