Artikel-Schlagworte: „Sport Mental Coach“
Wir gehen unruhigen Zeiten entgehen… Überall rappelt es im Karton und ein Ende ist nicht in Sicht! Wir leben momentan in Zeiten offensichtlicher Veränderung und es wird immer schwieriger sich dem zu verschließen. Die Welt ist im Wandel und alle bekommen es mit, weil wir alle mehr oder weniger miteinander vernetzt sind.
Doch gerade dieser Wandel kann für viele zum Problem werden. Welche Informationen sind verlässlich und welche nicht? Welche Möglichkeiten nutze ich ohne davon abhängig zu werden? Welche Arbeit macht mir Freude? Wo und wann möchte ich arbeiten? Wie stelle ich mir mein Leben vor? Und, und, und…
Und das alles “abgeglichen” mit unseren eigenen Werten und Zielen, sofern vorhanden. Für gewöhnlich lernen wir in unserer Jugend durch Vorbilder und eigenem Tun. Leider wird einem das Tun immer wieder verleitet und man hört eher solche Sätze, wie “Mach das nicht!” “Das darf man nicht!” “Hör auf damit.” “Du wirst damit scheitern.” “Das kann man nicht machen, was sollen denn die anderen denken.” usw.
Betrachtet man die Situation aus der Distanz muss man klar feststellen, dass Kinder immer die Werte und Vorbilder von ca. 20-40 Jahre älteren Menschen vermittelt bekommen. 20-40 Jahre sind heute fast schon mehrere Generationen und können mehrere Revolutionen an Erkenntnissen beinhalten.
Hierzu betrachtet man nur den Sport vor zehn Jahren und heute? Die Kenntnisse über gutes Training hat sich verändert und man trainiert heute anders als vor 10 Jahren. Und während früher noch der dominante Trainer gefragt war, ist heutige der diplomatische Trainer fast schon Normalität. Das Denken der Menschen und Sportler ist freier und individueller geworden.
Doch genau diese Freiheit im Denken und der heutigen Informationsmöglichkeiten macht es nicht wirklich einfacher, wenn man in seiner eigenen Wertigkeit der vorherigen Generation “gefangen” ist. Denn eine Vielzahl unserer Entscheidungen treffen wir anhand unserer persönlichen Werte!
Daher macht es Sinn sich dessen immer wieder bewusst zu werden, ob die eigenen Werte überhaupt noch zeitgemäß oder ein Relikt aus vergangenen Zeiten sind, physisch wie psychisch. Diese Überprüfung ist spannend kann jedoch auch anstrengend sein, denn alles “Vergangene” zu verteufeln wäre nun auch der falsche Weg.
Wie immer ist der sogenannte Königsweg die Mitte! Vergangenes und heutiges gewinnbringend für sich selbst zu verknüpfen und dabei sich selbst treu zu bleiben, ist und bleibt eine Lebensaufgabe. Wer sich dem bewusst ist, der hat jeden Tag die Chance seinen Zielen ein bisschen näher zu kommen und dadurch GLÜCKlich zu werden.
Wer sich dem verschließt ist möglicherweise auch glücklich, nur kann es sein, dass dieser Mensch anderen Menschen im Weg steht und somit Veränderungen blockiert, siehe Herrscher, die mit aller Konsequenz ihre Macht verteidigen.
Welche Werte verteidigst du für dich und sind diese noch zeitgemäß?
Die Leiden eines jeden Golfers sind unendlich und können sich immer wieder neu gestalten… Möglicherweise ist genau dieser Tatbestand das Faszinierende am Golfen oder der Grund zur Kapitulation!
Letzten Samstag war wieder die Turnier-Reihe “Race to Belek” im Golfclub Hilzhofen angesagt und ich spielte das zweite Turnier der Serie mit, nachdem ich beim ersten wegen eines Virus absagen musste. Um 11:40 Uhr am Tee 10 ging´s los und dieser “neue Einstieg” irritierte mich vorab schon einmal.
Normalerweise fängt man nämlich am Tee 1 an, muss aber dafür ewig warten bis alle Turnierteilnehmer zurück sind. War also eine gute Idee, zumal das Wetter kalt und regnerisch gemeldet war. Die Bahn 10 in Hilzhofen ist ein Dogleg nach rechts und ich hatte die Tendenz mich immer zu sehr mit der Hecke rechts anzufreunden, sprich der Ball landete das eine oder andere Mal rechts im aus.
Um darauf vorbereitet zu sein, beschäftigte ich mich mental mit diesem Thema und siehe da… erster Abschlag zwar Tendenz immer noch nach rechts, jedoch gut spielbar und für den ersten Abschlag absolut akzeptabel. Es fing also gut an, doch leider ging es nicht gut weiter!
Ich war auf die erste Bahn mental vorbereitet, doch nicht auf die weiteren… Folglich spielte ich ein schlechtes Turnier – gefühlt zwischen Genie und Wahnsinn – wobei der Wahnsinn überwiegte. Und ja ich gebe zu, ich war danach ziemlich frustriert, da ich überhaupt nicht ins Spiel kam.
Stunden später und folglich mit mehr Abstand analysierte ich das Turnier und konnte meine eigene negative Bewertung wieder relativieren. Was war eigentlich passiert? Nichts, außer dass ich schlecht gespielt habe. Ich hatte einen super angenehmen Flight, es war ca. 10 Grad kalt und mein Golf hat sich die letzten Monate verändert. Und genau diese Veränderung kann zuweilen frustrierend sein.
Gut Golf spielen bedeutet: einen guten Schlag immer wieder wiederholen zu können, egal bei welchen Wetter, in welcher Ball-Lage und mit jedem Schläger! Davon bin ich momentan leider weit entfernt. Wieso? Weil sich mein Golfschwung die letzten Monate positiv verändert hat, jedoch diesen noch nicht stabil abrufen kann.
An bestimmten Tagen und Situationen kann ich diesen “guten Bewegungsablauf” auch umsetzen. doch gestern im Turnier konnte ich dies nur begrenzt! Daher ist es für mich viel wichtiger dem “negativen” Gedanken-Prozess zu folgen und Lösungen dafür zu finden, um nicht wieder in mein altes Denkschema (=Hektik) zu verfallen.
Kurioserweise, was möglicherweise bei 20 Grad funktioniert, kann bei 10 Grad außer Kraft gesetzt werden und wir wundern uns dann darüber… Dies klingt jetzt nach einer Ausrede, doch Golf spielen bei Kälte und mit warmer Jacke ist etwas anderes als mit Polo-Shirt, insbesondere wenn man keine Erfahrung damit hat.
Folglich kann ein instabiler Bewegungsablauf durch eine warme Jacke und der damit “gefühlten” Bewegungseinschränkung negativ bestätigt werden, sprich man trifft die Bälle nicht so wie sonst… Golf spielen ist daher ein dauernder Prozess, der immer wieder Korrekturen nach sich zieht.
Und treffe ich den Ball immer besser und konstant gut, dann verändern sich damit logischerweise auch die Weiten. D.h. eine längere Weite zieht demnach eine andere Schlägerwahl mit sich. Jeder Schlag hat “Konsequenzen” und auf dieser Basis, verbunden mit der Einschätzung seines eigenen Könnens, muss man “gute Entscheidungen” treffen.
Das macht Golf so nervenaufreibend, jedoch auch spannend! Nicht das Wetter ist schuld, sondern die damit verknüpften Erfahrungen und wie man damit umgeht… Ich für meinen Teil bin nach dem gestrigen Turnier wieder ein Stückchen “erfahrener” und bin guten Mutes dies beim nächsten Turnier auch wieder gewinnbringend – egal wie – umsetzen zu können.
In diesem Sinne “Let´s swing”!
Für viele Sportarten ging und geht jetzt die Saison zur Neige und jetzt ist die “große Zeit” der Wechsel, der neuen Chancen und für so manchen Sportler der Moment seine aktive Laufbahn zu beenden…
Wer über Jahre hinweg erfolgreich Leistungssport “betreibt”, der steht immer wieder vor der großen Herausforderung sich für die neue Saison zu begeistern, egal ob Einzel- oder Mannschaftssportler. In jungen Jahren ist man noch voller Euphorie und Neugier dabei, später wenn man etwas älter wird, weiß man welche “Qualen” auf einen in der Vorbereitung zukommen.
Um nun gut vorbereitet in die Saison zu starten, ist bekanntlich eine gute körperliche Verfassung nötig. Was jedoch viele Sportler immer wieder gerne vergessen, ist die Tatsache, dass auch “mentales Training” dazu gehört. Dieses mentale Training – in welcher Form auch immer – gewinnt die letzten Jahre immer mehr an Bedeutung. So werden sogenannte Teambuildings-Maßnahmen gerne als Sport Mental Training “verkauft”.
Doch “Mental Training” ist weitaus mehr… Und beginnt immer beim Sportler selbst, auch in einer Mannschaft-Sportart. Wer sich demnach auf eine neue Saison auch mental vorbereiten möchte, der sollte sich vorher über verschiedene Fragen “klar” werden…
- Welche Ziele habe ich in der neuen Saison?
- Wie motiviere ich mich für das Training und/oder für den Wettkampf?
- Bin ich bereit “ALLES” für dieses zu tun?
- An welchen “Hürden” scheitere ich immer wieder?
- Bei welchem Gegner habe ich heute schon Versagensängste?
- Habe ich ein Umfeld (Verein/Trainer/Betreuer/medizinische Abteilung, Freundeskreis, Familie, usw.), das mich optimal unterstützt?
- Was würde sich ändern, wenn ich Erfolg hätte?
- Wie gehe ich mit Niederlagen und Rückschlägen um?
- Habe ich einen “mentalen Notfallkoffer” für Wettkämpfe, wo es mal nicht so läuft?
- Mit welcher Strategie gehe ich in einen Wettkampf?
- Was möchte/muss sich für mich in der neuen Saison ändern? Was kann ich dafür SELBST tun?
und und und…
Jeder Sportler, der sich diese Fragen stellt, weiß natürlich sofort eine Antwort darauf. Die Frage ist nur, ist diese Antwort auch wirklich synchron mit dem eigenen Unterbewusstsein, mit dem Umfeld, oder haben sich die Antworten “halt so im Laufe des Sportlers-Leben” ergeben?
Wer erfolgreiche Sportler über ihren Erfolg befragt, der wird feststellen, dass sie nichts aber auch gar nichts dem Zufall überlassen haben. Und wenn es trotzdem mal schief gelaufen ist, immer einen Notfallplan in der Sporttasche hatten mit dieser negativen Situation umzugehen.
Und wie bereitest Du Dich für die neue Saison vor?
Mal angenommen, ihr kommt in eine Halle oder auf einen Fußballplatz, wo es dreckig ist, der Müll überall rumliegt und die Sportanlage teilweise demoliert ist… Wie würdet ihr euch fühlen? Würde das “abgewrackte” Umfeld eure Leistung beeinflussen? Viele Sportler würden sicherlich behaupten “nö”, denn es geht ja ausschließlich um den Wettkampf.
Doch mal ehrlich! Wohl würde man sich nicht fühlen, oder? Anfänglich würde man sich sicherlich über den Zustand der Sportanlage aufregen und sich wundern, wie man so etwas zulassen kann. “Ist denn keiner da, der aufräumt und die kaputten Sachen repariert?” In vielen Vereinen ja, doch wieso muss erst immer etwas kaputt gehen?
Schon einmal von der Broken-Windows-Theorie (http://de.wikipedia.org/wiki/Broken-Windows-Theorie) gehört? Dieses Konzept wurde in Amerika entwickelt und handelt z.B. von einem zerbrochenen Fenster in einem leerstehenden Haus, das später zu völliger Verwahrlosung führen kann… (siehe Wikipedia).
Was hat das nun mit unseren Sportstätten zu tun, das sind doch keine Fabrikhallen! Viel, denn wir ALLE sind in einem Sportverein für unsere Anlagen verantwortlich. Nicht nur der zuständige Hausmeister! Wer seine Fußballschuhe in der Kabine ausklopft und Dreck hinterlässt, setzt ein Zeichen für andere, die gedankenlos mitmachen.
Wer Dinge kaputt macht (kann immer mal vorkommen), aber nicht dafür sorgt, dass diese repariert werden, öffnet Tür und Tor für andere Beschädigungen. Viele machen dies sicherlich nicht mit Absicht, doch häufig aus Gedankenlosigkeit und vor allem durch schlechte Vorbilder. Und das beginnt bereits im Kinder- und Jugendtraining.
Wenn Eltern, Betreuer, Trainer immer den Kindern “hinterher räumen”, wo sollen die Kids die Verantwortung für Sauberkeit und Wertschätzung von Sportanlagen kennenlernen? Wenn Erwachsene ihre Tape-Reste, Taschentücher, Trinkflaschen einfach liegen lassen, wieso sollen die nächsten Mannschaften aufräumen?
Egal wo, im Geräteraum, in den Kabinen, auf dem Sportplatz, in der Halle, usw. wenn einer anfängt seinen Unrat – in welcher Form auf immer – zu hinterlassen, machen alle anderen mit. Daher ist jeder Verantwortliche in einem Verein dafür zuständig, dass seine Sportler die Sportanlagen so hinterlässt, wie er sie selbst gerne vorfinden möchte. Nämlich sauber und intakt!
Ist doch logisch, werden viele sagen. Nein, das ist leider nicht logisch! Im Gegenteil, man hat das Gefühl, das die “Moral” hinsichtlich dessen immer schlechter wird. Und was noch schlimmer ist… Gespräche, Mahnungen, Verbote sind sprichwörtlich für die Katz! Daher ist es enorm wichtig als gutes Beispiel voran zu gehen und dies immer wieder anzusprechen.
Und wie hegst und pflegst du deine Sportanlagen?
PS: Das gilt im Alltag, im Büro, zu Hause, sprich überall…
Wiiiie du spielst Golf? Das ist doch was für alte Leute… Wir oft musste ich mir diesen Satz anhören?! Am Anfang habe ich versucht mich irgendwie zu rechtfertigen und schwärmte von der ewigen Aufgabe und dem Erlebnis in der Natur. Doch mittlerweile lächle ich “milde” und meine: “Jedem das Seine!”
Anscheinend vermittelt Golfen bei vielen Leuten immer noch den Anschein, dass man dafür reich und elitär sein muss. Und was immer so war, muss folglich auch immer so bleiben! Sicherlich mag es Golfclubs geben, die diesem Klischee gerecht werden, doch ebenso gibt es auch andere Möglichkeiten entspannt Golf zu spielen.
Sei es in einem sportlich ambitioniertem Golfclub (z.B. Jura Golf Golf e.V. Hilzhofen) oder man tritt dem VcG (Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.) bei. Wer Golf spielen möchte hat viele Möglichkeiten dies auch in seinem Budgetrahmen zu tun. Abgesehen vom Klischee ist jedoch die Frage: “Wieso überhaupt Golf?”
Ich habe einige Golfer (natürlich auch Golferinnen) kennenlernen dürfen, die in ihrem Sportler-Leben schon einiges erlebt und gemacht haben. Handballer, Fußballer, Tennisspieler, Skifahrer, Volleyballer usw. Für all diese Sportler ist es viel wichtiger, wie treffe ich den Ball am besten und wie verbessere ich mein Handicap, als welches teure Auto vor dem Clubhaus steht. Es ist die Aufgabe, was reizt!
Wer seinen Sport aus der Sicht von Klischees ausübt, der wird auf Dauer wenig glücklich damit werden. Denn selbst mit teuren Schläger kann man schlecht Golf spielen, und teure Laufschuhe laufen einen Marathon auch nicht von alleine. Einzig und allein Talent und die eigene Motivation ist ein Ausschlusskriterium für einen Sport.
Und das ist ganz einfach! Gefällt mir oder gefällt mir eben nicht. Wer seine Vorurteile mit Klischees begründet ohne es selbst jemals ausprobiert hat, bleibt letztendlich am eigenen Horizont hängen und vermeidet dadurch neue interessante Erfahrungen und Erlebnisse. Egal ob man schwimmt, golft, Fahrrad fährt, man tut etwas und muss sich immer wieder neuen Situationen stellen.
Diese Herausforderungen und die damit nötige geistige Flexibilität sorgen dafür, dass wir “jung” im Kopf bleiben. Und brauchen wir diese Frische nicht tagtäglich um im Alltagskampf überleben zu können? Was gibt es daher schöneres als ein Hobby zu haben, das einem Spaß und Freude bereitet, egal was es ist?
Golfen verbindet daher viele positive Eigenschaften, so z.B. soziales Miteinander, immer wieder veränderte Situationen und die Möglichkeit bis ins “hohe Alter” spielen zu können. Übrigens ich kenne Golfer und Golferinnen über 70 Jahre, da kann so manch “Junger” einpacken. Wer also Klischees bedient, sollte vielleicht erst einmal über sich selbst nachdenken, bevor er andere für ihren Sport “verurteilt”.
Und welche Klischee bedienst DU?
“Ihr seid doch Pfeifen!” Die Zuschauer toben und Spieler bedrängen die Schiedsrichter auf dem Feld. Ausnahme? Nein, leider nicht! Man könnte nun diskutieren, ob die Schiedsrichterbeleidigungen zugenommen haben und wenn ja, sich die Frage stellen: “Warum?”
Doch eine andere Frage ist viel wichtiger! Wieso können sich manche Sportler einfach nicht beherrschen?! Und das trifft nicht nur die Schiedsrichter, sondern auch die Mitspieler. Häufig wird hier das Argument angebracht: “Es geht um viel!” Mal ehrlich, glaubst du wirklich, dass es z.B. einen Profi-Fußballer im Moment eines Ausrasters um Geld und Ehre geht?
Ist es nicht eher eine Frage der Disziplin und allen voran der Selbstbeherrschung? Denn egal ob Profi oder Amateur… Es sind immer wieder die gleichen Sportler, die mit sogenannten Ausrastern und Schiedsrichterbeleidigungen auffallen. Die meinen, sie werden immer und überall benachteiligt.
Sicherlich ist das “nur” ein kleiner Prozentsatz, aber leider nimmt dieser zu und vor allem in der Aggressivität. Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen gehören nun einmal zum Leben dazu, es ist jedoch eine Frage der eigenen Erfahrungen und der damit verbundenen Handlungsfähigkeit, wie man mit solchen Situationen umgeht.
In den seltensten Fällen liegt Betrug vor, denn meistens ist undiszipliniertes Verhalten der Ausdruck schlechte Leistung zu kompensieren. Kein Schiedsrichter der Welt kann für verschossene oder verworfene Bälle, vergebene Chancen, eigene Fehler etwas dafür, oder?
Viele Sportler sind nach den Spielen und nach etwas Abstand auch einsichtig und kritikfähig, jedoch bei so manchen wird häufig das Klischee bedient, das man halt so ist, wie man ist… Das mag von der Sache her richtig sein, das hat jedoch wenig mit Professionalität und vor allem mit Souveränität zu tun.
Wer sich nicht beherrschen kann, schwächt als erstes sich selbst! Denn in diesem Moment ist der Fokus nur auf den “bösen anderen” gerichtet und dieser Blick versperrt den Zugang für eine eigene zielorientierte Handlung im Wettkampf. Wer nur mosert und motzt, zieht andere mit und schwächt sich selbst und andere!
Jeder ist für sich selbst verantwortlich! Wer sich dieser sportlichen Herausforderung stellt, kann den Fokus auf seine sportliche Leistung richten und ist somit lernfähiger und souveräner im Umgang mit schwierigen Situationen. Sicherlich gibt es Sportler, die das besser können als andere, doch – wie gesagt – jeder ist für sich selbst verantwortlich!
Es ist daher die Frage, ob man den bequemen Weg geht und sich nicht beherrscht und bei jeder fraglichen Situation aus der Hose schnippt oder ob man lernt, solche Situationen zu meistern. Verhalten ist kein Charakterzug, sondern über Jahre erlerntes Wissen, das man je nach eigenem Kenntnisstand immer wieder anwendet.
Negativ wie positiv! Es liegt also an jedem selbst sich zu beherrschen!
Bist du immer Herr/Frau der Lage?
Wenn man sich mit “mentalem Training” beschäftigt, dann stolpert man über kurz oder lang über die Thematik der “Kinesiologie”. Was ist jedoch überhaupt “Kinesiologie” und wie kann man diese Methodik im Sport anwenden?
“Wikipedia” beschreibt “Kinesiologie” wie folgt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kinesiologie
“Die angewandte Kinesiologie oder kurz Kinesiologie ist ein wissenschaftlich nicht anerkanntes alternativmedizinisches Diagnose- und Therapieverfahren. Die Kinesiologie beruht auf der Annahme, dass sich gesundheitliche Störungen als Schwäche bestimmter Muskelgruppen manifestieren…”
Mittlerweile wird dieser Test nicht nur bei gesundheitlichen Störungen angewendet, sondern auch im Coaching für “alltägliche Dinge” oder eben im Sport. Wer Handball-Spieler ist, hat sicherlich den Film “Projekt Gold” zur Weltmeisterschaft 2007 gesehen. Hier gibt es einen Filmausschnitt, wo Jörg Löhr sehr eindrucksvoll die Macht unserer positiven und negativen Gefühle und Gedanken anhand des “Kinesiologischen Armtest” demonstriert und so die WM-Mannschaft auf Ihre Aufgaben “einschwört”.
Der Test ist relativ einfach und sollte ohne Schmuck, Uhr und Handy durchgeführt werden. Als erstes macht man einen Grundtest, z.B. mit dem Namen. Dazu steht man schulterbreit entspannt auf dem Boden und sagt seinen Namen. Nun drückt z.B. der Coach den Arm des Spielers senkrecht nach unten. Nachdem dies der persönliche Name ist, sollte der Arm halten, d.h. sich nur unter sehr großem Kraftaufwand nach unten drücken lassen oder überhaupt nicht.
Als Gegenprobe gibt man nun einen fremden Namen vor, den der Spieler laut vorsagt. Nun wird der Arm wieder nach unten gedrückt. Nachdem dies ein fremder Name ist, wird sich der Arm relativ leicht nach unten drücken lassen. Übrigens Vorsicht! Je nach dem wie z.B. ein Spitzname belegt ist – sei es positiv oder negativ – kann auch hier der “Kinesiologische Test” dementsprechend ausfallen.
Nach dem Test soll nun der Sportler an eine negative Situation im Training oder Wettkampf denken und lässt damit sämtliche verbundenen negativen Gefühle zu. Je nach Wunsch hebt man nun den linken oder rechten Arm senkrecht nach oben, bleibt jedoch bei diesen negativen Gedanken. Nun erkennt man sehr schnell durch die Leichtigkeit das “nach unten drückens” des Armes wie “belastend” diese Situation ist.
Als Gegenprobe nimmt man nun ein positives Gefühl und testet wieder durch den “Kinesiologischen Test”. Mit diesem Test kann man dem Sportler deutlich machen, dass er es selbst in der Hand hat, anhand seiner Gedanken und Gefühle, welchen Verlauf ein Training oder insbesondere ein Wettkampf nehmen kann!
Eine weitere Möglichkeit ist es mit diesem Test einzelne Bereiche, wo Probleme vorhanden sind, zu testen, so z.B.
- beim Golf-Abschlag (Schläger, Ausholbewegung, Umfeld, Mitspieler, Platz, usw.)
- beim 11m (Abstand Torwart, Abstand Mitspieler, Schiedsrichter, Platzverhältnisse, Ball, usw.)
- beim Angstgegner (Trikots, Auftreten der Mannschaft, gegnerischer Trainer, Publikum, Statistik, usw.)
- und, und, und…
Nachdem man nun mögliche Ursachen durch den Armtest oder auch O-Ring-Test “eingekreist” hat, ist es leichter Lösungen für das Problem zu finden. Aus Erfahrung ist die Ursache häufig eine Kleinigkeit, jedoch die Auswirkung für den Sportler ein “momentan unüberwindbarer Berg”.
Wie man sich nun gemeinsam mit dem Sportler der Lösung annähert, hängt von der Art und Weise des Problems ab. Ein schnelles und sehr effektives Coaching ist z.B. mit wingwave® möglich. Es gibt – wie überall-– jedoch viele Wege zum Ziel!
Und diesen Weg im Coaching gestaltet der Sportler gemeinsam mit seinem Coach!
Daher mit TUN zum SIEG!
